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Ich bin nicht Stiller, sagt Mr. White nach seiner Verhaftung bei dem Versuch, die Schweizer Grenze zu überqueren. Doch alle Indizien sprechen gegen ihn. Selbst Stillers Frau, seine Verwandten, Freunde und Kollegen kommen zum selben Urteil: Der Mann, der dort in der Zelle sitzt, ist Ludwig Anatol Stiller. Aber Mr. White beharrt auf seiner Aussage.…mehr

Produktbeschreibung
Ich bin nicht Stiller, sagt Mr. White nach seiner Verhaftung bei dem Versuch, die Schweizer Grenze zu überqueren. Doch alle Indizien sprechen gegen ihn. Selbst Stillers Frau, seine Verwandten, Freunde und Kollegen kommen zum selben Urteil: Der Mann, der dort in der Zelle sitzt, ist Ludwig Anatol Stiller. Aber Mr. White beharrt auf seiner Aussage.

  • Produktdetails
  • Verlag: Dhv Der Hörverlag
  • Anzahl: 3 Audio CDs
  • Gesamtlaufzeit: 180 Min.
  • Erscheinungstermin: 8. April 2011
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 9783867175906
  • Artikelnr.: 32571494
Autorenporträt
Frisch, Max§Max Frisch ( 1911 in Zürich, 1991 in Zürich) studierte zunächst Germanistik, anschließend Architektur. 1934 erschien, neben freier redaktioneller Arbeit für das Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung, sein erstes Buch "Jürg Reinhart". Der Erfolg seines Romans "Stiller" erlaubte ihm ein Leben als freier Schriftsteller. Zahlreiche bedeutende Romane und Erzählungen folgten, seine Dramen wurden im ganzen deutschsprachigen Raum zu großen Bühnenerfolgen. Frisch verbrachte den größten Teil seines Lebens in Zürich, lebte aber auch, zusammen mit Ingeborg Bachmann, in Rom, New York und zuletzt wieder in Zürich. Sein Werk wurde u. a. mit dem Georg-Büchner-Preis 1958 und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 1976 ausgezeichnet. Seine bekanntesten Werke sind die Romane "Stiller" (1945), "Homo faber" (1957), "Mein Name sei Gantenbein" (1964), die Dramen "Biedermann und die Brandstifter" (1958), "Andorra" (1961), die Erzählungen "Montauk" (1975), "Der Mensch erscheint im Holozän" (1979), "Blaubart" (1982) sowie seine literarischen Tagebücher.
Trackliste
CD 1
1Stiller00:04:54
2Stiller00:05:39
3Stiller00:04:46
4Stiller00:05:30
5Stiller00:04:36
6Stiller00:04:53
7Stiller00:05:00
8Stiller00:05:00
9Stiller00:04:59
10Stiller00:05:16
11Stiller00:05:06
12Stiller00:05:23
13Stiller00:04:55
CD 2
1Stiller00:05:27
2Stiller00:05:11
3Stiller00:05:12
4Stiller00:05:05
5Stiller00:05:03
6Stiller00:05:08
7Stiller00:05:05
8Stiller00:05:02
9Stiller00:05:04
10Stiller00:05:18
11Stiller00:05:48
CD 3
1Stiller00:05:02
2Stiller00:04:59
3Stiller00:05:01
4Stiller00:05:01
5Stiller00:05:04
6Stiller00:04:56
7Stiller00:05:05
8Stiller00:05:04
9Stiller00:04:46
10Stiller00:05:39
Rezensionen
"Das Erstaunliche an diesem Hörspiel: Auch wenn man den Roman gut kennt, bleibt es bis zum Ende spannend. Und was noch erstaunlicher ist: Die Bearbeitung geht dabei äußerst werktreu vor."
"ein höcht unterhaltsames und süffiges Hörspiel" Münchner Merkur
'Stiller, die Hauptperson, vergißt man nicht wieder, er ist keine Romanfigur, sondern ein Individuum, ein in jedem Zug erlebter und überzeugender Charakter.' (Hermann Hesse)

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

"Stiller" und Matthes - für Wolfgang Schneider eigentlich ein perfektes Gespann. Das Buch hält er für einen der großen, hörbuchtauglichen Ich-Romane schlechthin, im Schauspieler Ulrich Matthes sieht er den Premium-Vorleser des Subjektiven. Wenn Schneider dennoch nicht ganz zufrieden ist mit dieser Hörbuch-Adaption, so liegt das am Understatement des Vorlesers, das Stiller in allzu mildem Licht erscheinen lässt. Schneider nennt es lieber "Zurückgenommenheit", weil er Matthes sich in seine eigene Paraderolle fahren sieht: Die Überspanntheit der Hauptfigur, die Leidenschaft und Situationskomik der Szenen - so herrlich hörbuchtauglich! Schneider leidet beträchtlich. Um so mehr, als Matthes sein "theatralisches Können" ja szenenweise "durch eigenwillige Akzente" immer wieder unter Beweis stellt. Nein, Schneider bleibt dabei: Dieser so kühne Text hätte einen gewitzteren Vortrag verdient.

© Perlentaucher Medien GmbH