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Niemals zuvor ist die Geschichte des indianischen Nordamerika und seiner Vernichtung im deutschsprachigen Raum so erzählt worden. Eindrücklich beschreibt der Schweizer Historiker Aram Mattioli den langsamen und gewaltsamen Prozess der Kolonisierung durch die weissen Siedler. In diesem umfassenden Panorama werden nicht nur die entscheidenden Kämpfe geschildert, sondern auch das begangene Unrecht offen beim Namen genannt.…mehr

Produktbeschreibung
Niemals zuvor ist die Geschichte des indianischen Nordamerika und seiner Vernichtung im deutschsprachigen Raum so erzählt worden. Eindrücklich beschreibt der Schweizer Historiker Aram Mattioli den langsamen und gewaltsamen Prozess der Kolonisierung durch die weissen Siedler. In diesem umfassenden Panorama werden nicht nur die entscheidenden Kämpfe geschildert, sondern auch das begangene Unrecht offen beim Namen genannt.
  • Produktdetails
  • Verlag: Audio Pool; Hörkultur
  • Anzahl: 2 MP3 Audio CDs
  • Erscheinungstermin: September 2018
  • ISBN-13: 9783906935249
  • Artikelnr.: 50307865
Autorenporträt
Mattioli, Aram
Geboren 1961, lehrt als Professor für Neueste Geschichte an der Universität Luzern. Nach dem Studium der Geschichte und Philosophie an der Uni Basel war er zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter im Archiv für Zeitgeschichte an der ETH Zürich. 1993 wurde Mattioli mit einer vielbeachteten Studie über den Rechtsintellektuellen Gonzague de Reynold in Basel promoviert. Danach erforschte er mehrere Jahre lang die Geschichte des schweizerischen Antisemitismus. Nach seinem Ruf an die Universität Luzern (1999) machte er sich einen Namen mit seinen Büchern zur Geschichte des faschistischen Italiens. Vor zehn Jahren wandte er sich verstärkt der Geschichte des indianischen Nordamerikas und seiner Zerstörung durch die US-amerikanische Siedlergesellschaft zu. In seinen Forschungen versucht er, insbesondere jenen Menschen eine Stimme zu geben, die im Räderwerk der modernen Welt zermalmt wurden.

Meyer, Hans-Werner
Der gebürtige Hamburger arbeitete nach dem Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover am Residenztheater in München und an der Schaubühne Berlin unter anderem mit Regisseuren wie Luc Bondy und Leander Haussmann, und hat seitdem in über 120 Film- und Fernsehproduktionen gespielt. Aktuell ist er als Kriminalkommissar in der ZDF-Serie "Letzte Spur Berlin" zu sehen. Mit seinem ersten Hörbuch "Spider" gewinnt er 2007 den Hörbuchpreis Ohrkanus. Es folgen "Das System", "Der Kalenderblattmörder" und 2017 bei Hörkultur "Die Auferstehung" von Karl-Heinz Ott. Zu hören ist Hans-Werner Meyer auch auf der Bühne mit der vierköpfigen A-Capella-Gruppe "Meier und die Geier".
Rezensionen
"Plausibel strukturiert, mit anschaulichen Beispielen und schonungslos tiefer Recherche im Detail. Große Empfehlung!" PM History, 06.2018 ""Verlorene Welten" ist ein sehr gelungenes und für den deutschsprachigen Raum überfälliges Werk, das eine Synthese der neueren Forschung zur Geschichte der Indianer Nordamerikas im 18. und 19. Jahrhundert bietet.Julius Wilm, H-Soz Kult, 11.2017 "[Mattioli] stellt eindrücklich die bis heute kleingeredete Katastrophe der First Peoples dar, so die wissenschaftliche Bezeichnung der nordamerikanischen Ureinwohner. Erstmals liegt damit ein deutschsprachiger Überblick der US-Geschichte vor, der das Drama der Besiegten ins Zentrum rückt. Wer Mattiolis Buch gelesen hat, blickt anders auf die Geschichte der USA."Christof Münger, tages-Anzeiger, 14.11.2017 "Man kann das Buch buchstäblich nicht mehr beiseitelegen." MZ Sonntag "Das großartige Buch Aram Mattiolis erzählt die Geschichte Amerikas aus der Perspektive der Indianer ... von einer Katastrophe, die nicht aufgehalten, sondern über Jahrhunderte hinweg forciert wurde, handelt das Buch ... Sentimental ist es nie, nur traurig und empörend und erhellend ... Aram Mattioli sagt kein Wort zu viel ... er beschreibt nur, was geschah, und das reicht, um sich mit dem Gedanken zu plagen, dass die moderne Welt in ihren Ursprüngen rassistisch ist." Eberhard Rathgeb, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 30.04.2017 "Der Schweizer Aram Mattioli hat in seinem Buch "Verlorene Welten" die Geschichte der Indianer Nordamerikas zwischen 1700 und 1910 so aufgeschrieben, dass man das Buch, einmal angefangen, nicht mehr zur Seite legt." Jochen Siemens, Stern, 01.06.2017 "ein packendes Buch ... im deutschsprachigen Raum hat es bis jetzt kein vergleichbares Werk über die Indianer mit dieser Perspektive gegeben." Pirmin Bossart, Luzerner Zeitung, 16.07.2017 "Es gelingt dem Autor, indem er die Zeugnisse der Kolonisten gleichsam gegen den Strich liest, die Lage der Indianer überzeugend zu vergegenwärtigen ... Im Übrigen gelingt es Mattioli vortrefflich, die Balance zwischen einfühlendem Verständnis und nüchterner wissenschaftlicher Analyse einzuhalten, was die Lektüre seines Buches spannend und instruktiv macht." Urs Bitterli, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 26.03.2017 ""Verlorene Welten" ist ein schweres, düsteres Buch, gerade für den, der die Indianerromane verschlungen hat. Aber es ist historische Wahrheit, der sich auch die US-Bürger stellen müssen." Erhard Obermeyer, Westfälische Nachrichten, 09.06.2017 "Mattiolis Buch offenbart auf schonungslose Weise das Janusgesicht einer Republik, in der einerseits Menschenrechte und individuelle Freiheit verfassungsrechtlich verankert waren, zu deren Wesen aber andererseits eine rassistische Hautfarbenhierarchie gehörte. Wer das Werk gelesen hat, weiß nur zu gut, dass die oft heldenhaft verklärte Erschließung des Wilden Westens ein Mythos á la Hollywood ist, der mit der Wirklichkeit nichts gemein hat." Theodor Kissel, spektrum.de, 25.03.2017 "In packenden Szenen beschreibt der Autor die entscheidenden Kämpfe und zeichnet treffende Porträts der einfachen Menschen wie der großen politischen Akteure." Szene Köln-Bonn, April 2017 "Aram Mattiolis Untersuchung dekonstruiert die Legenden der westlichen Welt und hilft uns, unser eigenes Verständnis für das reale Geschehen zu schärfen." Wolf Senff, Titel Kulturmagazin, 07.04.2017 "Die Liste der Ereignisse, mit denen die indigenen Nationen ihrer angestammten Lebensräume, ihrer politischen Selbstbestimmung, ihrer wirtschaftlichen Grundlagen, ihrer kulturellen Identitäten und nicht zuletzt ihrer physischen Existenz beraubt wurden ist lang. Mattioli beschreibt diesen Prozess, die historischen Hintergründe, die ideologischen und politischen Grundlagen detailliert, lebendig und trotz erkennbaren Engagements für die Verlierer detailliert, solide recherchiert und durchaus unpolemisch. Dem Leser erlaubt er damit nic…mehr