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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Nepomurks
Danksagungen: 5 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 147 Bewertungen
Bewertung vom 08.01.2019
Stieg Larssons Erbe
Stocklassa, Jan

Stieg Larssons Erbe


ausgezeichnet

Man könnte meinen, es handele sich bei Jan Stocklassa‘s Buch „Stieg Larssons Erbe“ um einen Krimi oder Polit-Thriller. Doch weit gefehlt! Statt mit einem fiktivem Werk haben wir es hier mit einem Faktencheck und einer Sammlung von Ermittlungsergebnissen, bzw. darüber hinausgehend mit den investigativen Recherchen des bereits verstorbenen Stieg Larsson und den fortgesetzten Arbeiten durch Jan Stocklassa zu tun. Und es geht um nichts weniger als den Mord an Schwedens damaligem Ministerpräsidenten Olof Palme im Jahr 1986. Ein Mord, der bis heute nicht aufgeklärt wurde und der nach wie vor sehr rätselhaft erscheint. Keine Fiktion also, sondern eine reale Offenlegung politischer Vernetzungen zur rechtsextremen Szene in Schweden und unfassbarer politischer Machtstrukturen auf internationaler Ebene. Das Buch: Spannend bis zum Schluss mit vielen Wendungen und manch unglaublicher Erkenntnis rund um den Mord an Olof Palme. Das Fazit: Die Zuständigen von damals haben auf voller Breite versagt – oder viel schlimmer: manche Ermittlungsarbeit womöglich sogar verschleiert. Es bleibt also rätselhaft!
Jan Stocklassa hat, aufbauend auf die umfangreiche Anfangsarbeit von Stieg Larsson vermutlich alles, was es zu diesem ungeklärten Mordfall zu recherchieren gab, in dem vorliegenden Buch zusammengetragen und so ein unglaublich packendes, aber auch oftmals schockierendes Werk vorgelegt. Es werden nicht wenige stümperhafte Vorgehensweisen aufgedeckt, Versäumnisse und Ungereimtheiten in den Ermittlungsvorgängen dargelegt und letztlich auch denkwürdige Verbindungen zu ausländischen Regimes, bzw. zur rechtsextremen Szene Schwedens belegt. Manche der damalig aktuellen Ermitlungsstände werden noch durch Abdruck echter Briefe und Notizen von Stieg Larsson dokumentiert, andere Inhalte gehen nach Gedächtnisprotokoll und anderen Rechercheergebnissen, zeigen aber immer die immense Verstrickung verschiedener tatverdächtiger Personen oder Zirkel auf. Jan Stocklassa arbeitet sich - wie damals schon Stieg Larsson - akribisch durch die Verdachtsmomente und kommt der Wahrheit am Ende womöglich extrem nahe. In der Gesamtheit liest sich das Buch sehr abwechslungsreich und ich fand es trotz anfänglicher sprachlicher Holpersteine (schwedische Straßen und Namen wirkten auf mich nicht immer sonderlich eingängig) sehr gut verständlich.
Es ist das eine, einen herkömmlichen Polit-Thriller zu lesen - und doch etwas ganz anderes ein echtes politisches Schmierentheater demaskiert zu wissen. Harte Realität, an deren Ende ein Mord steht, der offenbar auch weiterhin unaufgeklärt zu bleiben scheint - denn in den Medien lässt sich aktuell nicht erkennen, dass es wichtige Neuigkeiten zum Tod von Olof Palme gäbe. Man darf wohl weiterhin gespannt bleiben!
Das Buch jedenfalls kann ich nur jedem wärmstens empfehlen. Es ist nicht nur ein skurriles Zeitzeugnis, sondern vielmehr auch ein mahnendes Werk verdienter Journalisten. Absolut lesenswert, deshalb 5 Sterne.

Bewertung vom 08.01.2019
Salat satt
Hesser, Amanda; Stubbs, Merrill

Salat satt


gut

Rund 60 Rezepte beinhaltet das Buch „Salat satt“ von Amanda Hesser und Merrill Stubbs. Das schon mal vorneweg. Das Buch kommt optisch, wie ich finde, auch ziemlich ansprechend daher - die vielen Bilder im Innenteil machen auf jeden Fall Hunger auf die dargestellten Salate! Es sieht alles wirklich toll aus, aber… Ich für meinen Teil fand die Rezepte bzgl. mancher Zutaten dann doch teilweise recht exotisch, also speziell. Ich hätte für fast jeden Salat einzelne Zutaten dazukaufen müssen, um nach Rezept zu gehen. So habe ich mir alternativ hier und da mit deutlichen Abweichungen und Abänderungen weitergeholfen, was aber letztlich meiner Meinung nach nicht der Sinn eines „Kochbuches“ sein sollte.. Nur zum Beispiel: Ich hatte z.B. keinen Granatapfelsirup zur Hand, kein Maismehlbrot vom Vortag zur Verfügung und auch mit Bresaola (einem regional italienischen, luftgetrockneten Schinken), Thai-Auberginen, Mesquite- oder Hickory-Räucherchips und Limabohnen konnte ich nicht dienen.. Insofern fand ich das Buch schon fast am Thema vorbei konzipiert, hätten die von mir individuell abgewandelten Salate dann nicht trotzdem noch recht gut geschmeckt. Aber man muss definitiv häufiger mal kreativ werden mit diesem Buch. Die Beschreibungen der einzelnen Rezepte, heißt die Anleitungen waren dagegen durchweg gut verständlich und die Strukturierung gefiel mir eigentlich auch ganz gut. Es ist per Register eingangs und abschließend übersichtlich und klar aufgebaut.
Wegen meiner genannten Kritikpunkte würde ich das Buch jedoch – trotz toller Optik – nur eingeschränkt weiterempfehlen. Von mir gibt es für das Buch in der Gesamtbewertung leider nur 3 Sterne..

Bewertung vom 08.01.2019
Ostpreußen
Lindner, Ewald

Ostpreußen


ausgezeichnet

Es handelt sich bei Ewald Lindner‘s Buch „Ostpreußen – Unvergessene Heimat“ vorwiegend um einen Bildband mit insgesamt 1000 abgedruckten Fotografien und Bildern der ehemaligen preußischen Gebiete aus der Zeit zwischen (ca.) 1880 und 1940. Für mich war das Buch im Kontext der Ahnen- und Familienforschung sehr interessant, aber auch ehemalige Einwohner der Landesteile dürften ihre Freude an diesem Buch haben.
Ich finde, es ist insgesamt sehr schön aufgemacht. Die Fotografien, die vorwiegend aus Königsberg, Gumbinnen, Allenstein und Westpreußen stammen, sind jeweils nach den damaligen Landkreisen geordnet und bieten somit eine ganz gute Übersicht (es gibt dazu auch ein entsprechendes Register). Zu den jeweiligen Bezirken werden zudem noch einige Fakten bzgl. Geschichte, Einwohnerzahl, etc. geboten und auch eine kurze kartografische Gesamtübersicht fehlt nicht. Die Bilder sind zum Teil original in schwarz-weiß dargestellt, einige wurden aber auch nachkoloriert. Sie zeigen Land und Leute, Alltagssituationen, Panoramen und alte Postkartenansichten. Insgesamt ist die Auswahl meiner Meinung nach gut gelungen und sehr abwechslungsreich. Man hat wohl schon nach dem ersten Durchblättern eine Vorstellung davon, wie es in Ostpreußen damals aussah und wie das Leben vor Ort vonstatten ging.
Für meine Person war das Buch sehr interessant und auch nützlich. Von daher würde ich es auf jeden Fall weiterempfehlen und gebe dafür die vollen 5 Sterne.

Bewertung vom 08.01.2019
Fuß-Qigong
Gera, Bernadett

Fuß-Qigong


sehr gut

„Fuß-Qigong“ - Was ist das?! Ich war ehrlich gesagt zunächst einmal skeptisch, finde aber den Ansatz aus der alten Traditionellen Chinesischen Medizin mit all seinen Akupunktur-Punkten und Meridianen doch recht interessant und plausibel. Bei näherer Betrachtung heißt es hier ja eigentlich auch nur, dass Übungen zur Aktivierung (u.a. von Energiepunkten) der Füße gezeigt werden. Dehnübungen für die Zehen, Massagepunkte oder auch besagte Energiepunkte der Füße werden also über verschiedene Herangehensweisen erklärt.
Bernadett Gera, die Autorin des Buches „Fuß-Qigong“, ist nach eigener Aussage selber langjährige Qigong-Lehrerin und -Therapeutin. Ihr Buch umfasst besagte Erläuterungen zu Meridianen (Leitbahnen) und Akupunkturpunkten, Entspannungs-, Haupt- und Nachübungen, sowie „bewegte“ und „stille“ Übungen. Die theoretischen Erklärungen und Beschreibungen sind meiner Meinung nach auch recht gut verständlich und nachvollziehbar. Nicht so toll fand ich persönlich die grafischen Darstellungen, die meines Erachtens viel zu knapp ausfallen und nicht besonders zum Verständnis beitragen. Da hätte man sich entweder etwas mehr Mühe geben können oder sich die Bebilderung schlichtweg sparen sollen. Ansonsten ist das Büchlein aber doch lesenswert und kompakt, deshalb von mir dafür 4 Sterne.

Bewertung vom 21.11.2018
Die H.I.T.-Bibel

Die H.I.T.-Bibel


ausgezeichnet

Der Inhalt der „H.I.T. Bibel – 500 hochintensive Übungen für Ihr Power-Workout“ hält definitiv, was der Titel verspricht. Es werden hier viele, ja sogar sehr viele, zwar überwiegend bekannte Übungen in diversen Abwandlungen und Schwierigkeitsgraden, mit und ohne Hilfsmittel gezeigt – aber eigentlich gibt es fast immer gratis die Muskelkater-Garantie dazu, zumindest wenn man sich mal so richtig reinhängt.. Deshalb trifft die Beschreibung „hochintensiv“ doch sehr gut das Niveau! Dennoch kann man die Übungen oftmals soweit abwandeln, dass auch geübte Einsteiger nicht zu kurz kommen dürften. Gut fand ich die übersichtliche Strukturierung, die anatomischen Erläuterungen und vielfältigen bebilderten und detailreichen Anleitungen im Buch. Es ist alles sehr gut verständlich dargestellt und erklärt, so dass man die Übungen (wenn man es denn körperlich schafft und die gewisse Fitness, etc. mitbringt) auch gut umsetzen und nachmachen kann. Für mich persönlich waren viele Einheiten trotzdem wesentlich zu schwer und ich musste mich eher im unteren Schwierigkeits-Level bewegen. Selbst wenn es sich um viele sehr unterschiedliche Einzel-Übungen handelt, kann man sich sehr gut eigenständig Trainingseinheiten aus dem Buch zusammenstellen. Die Bilder sind wirklich sehr aussagekräftig und die jeweiligen Texte ausführlich genug. Ich finde das Buch ist wegen seiner Vielfältigkeit inhaltlich sehr gut gelungen und ich würde es deshalb absolut weiterempfehlen! Von daher 5 Sterne.

Bewertung vom 21.11.2018
Stretching
Anderson, Bob

Stretching


ausgezeichnet

Klein, aber fein! Bob Anderson‘s „Stretching – Das kleine 1x1 des Dehnens“ ist wirklich mal ein handliches & einfach strukturiertes, dafür aber sehr brauchbares und vielseitiges Taschenbuch zum Thema „Stretching“! Es verzichtet auf Fotografien und kommt mit schlichten grafischen Darstellungen aus, die aber alles Notwendige (falsch / richtig, Ausrichtung, etc.) umfassen. Es werden immer die jeweiligen Dehnungsbereiche am Körper angezeigt, anatomische Kurztipps und insgesamt sehr gut verständliche Anleitungen für die Dehnübungen gegeben. Die Kapitel sind dabei sehr übersichtlich strukturiert und es wird in der Kürze wirklich jeder denk- wie dehnbare Körperbereich bedacht. Es gibt Anleitungen zu vorbereitenden Aufwärmeinheiten, die eigentlichen Dehnübungen sortiert nach Körperregionen, aber auch Möglichkeiten für‘s Stretching, die sich leicht in den ganz normalen Alltag einbauen lassen (z.B. im Büro oder sogar vor dem Schlafengehen, etc.). Ich finde das Buch wirklich topp und es ist für mich momentan ein ständiger Begleiter. Wie man sieht: Es muss nicht immer großformatig, farbig und auf Hochglanz poliert sein - es geht auch handlich und kompakt! Absolut empfehlenswert, deshalb 5 Sterne!

Bewertung vom 21.11.2018
Feldenkrais

Feldenkrais


ausgezeichnet

Topp!

Auf der Feldenkrais-CD „Beweglich sein in Hüfte, Knie und Bein“ von Günther Bisges finden sich viele leichte, also meist sehr einfach umzusetzende Übungen, die dazu beitragen sollen, falsche Bewegungsmuster in den genannten Körperbereichen zu erkennen, Gelenke zu entspannen und muskulär zu stärken. Ich fand den Sprecher dabei sehr gut verständlich. Die Anleitungen sind nachvollziehbar und wirklich nicht schwer in der Umsetzung, heißt relativ schlicht im Ablauf. Die Einheiten werden ziemlich ruhig und meiner Meinung nach so langsam wie nur möglich erklärt. Die Kapitel sind relativ kurzweilig und man kann sich im Grunde auch einzelne Themenbereich heraussuchen. Der Sprecher hält es dabei recht locker mit seinen Beiträgen und stellt auch schon mal witzige Fragen zwischendurch, weshalb das Ganze gleich weniger streng oder langweilig wird.. Mir gefiel die Mischung der Übungen ganz gut und auch das Gesamtpaket kann ich nur empfehlen. Ich würde sagen, dass es sich bei mir positiv auswirkt und ich bin mit der CD absolut zufrieden. Deshalb 5 Sterne.

Bewertung vom 21.11.2018
Handgebunden - Alben, Leporellos und Bücher selber machen

Handgebunden - Alben, Leporellos und Bücher selber machen


ausgezeichnet

Sehr informativ und detailreich - insgesamt ein tolles Buch!

Wer seine Hefte, Notiz- oder Faltbücher gerne selber herstellen würde, ist mit „Handgebunden – Alben, Leporellos und Bücher selber machen“ wohl gut bedient. Es werden für verschiedenste Buch- und Heftformate sehr detaillierte Anleitungen gegeben, angefangen mit den grundlegendsten Basics, den notwendigen Utensilien und allen weiteren Vorgehensweisen. Alles ist in Text und genauen Einzel-Schritt-Fotografien erläutert, so dass die Herstellung jeglichen Buches oder Heftes, die hier aufgeführt sind, gelingen dürfte. Das Buch stammt im Original vom „London Centre for Book Arts“ (in Deutschland ist es bei DVA erschienen) und man merkt dem Buch außen wie auch innen die Liebe zum Detail an. Es macht optisch etwas her und gibt sich auch mit den genauen Fotografien innen sehr ansehnlich und gut strukturiert.
Für den Anfang habe ich mich an einer „Broschure“ mit einer Drei-Stich-Fadenknotenheftung versucht und es hat eigentlich ziemlich gut geklappt. Das Buch gibt gleich zu Beginn Infos zu allen nur denkbaren Hilfsmitteln (z.B. zum Zuschneiden, Kleben, Klemmen, etc.), die zur Herstellung des eigenen Heftes oder Buchs benötigt werden und zeigt im Anschluss daran verschiedenste Techniken in Schritt-für-Schritt-Anleitungen mit diversen Stichtechniken, Blockheftungen oder auch Festeinbänden. Das einzige Manko mag sein, dass man für die Eigenproduktion von Büchern und Heften wirklich einige spezielle Materialien wie u.a. Papierklammern, Leimpinsel, Hämmerchen, Papierbohrer, Winkel oder auch rund gebogene Heftnadeln benötigt, die man allerdings mittlerweile auch bei den bekannten großen Versandhäusern günstig im Set bestellen kann.
Ich fand alle Anleitungen durchgängig gut verständlich und obwohl die Buchbinderei ein wenig Handgeschick und die schwierigeren Exemplare sicherlich auch ein wenig Erfahrung in Punkto Handhabung benötigen, kann man mit „Handgebunden“ zu einem echt guten Ergebnis kommen. Ich würde das Buch deshalb auch absolut weiterempfehlen!

Bewertung vom 21.11.2018
Das Verstummen der Natur
Angres, Volker; Hutter, Claus-Peter

Das Verstummen der Natur


gut

Informativ, aber der Schreibstil gefiel mir leider überhaupt nicht...

Volker Angres und Claus-Peter Hutter haben mit „Das Verstummen der Natur“ sicherlich ein durchaus interessantes wie auch informatives Buch herausgebracht, für meinen Geschmack war es aber im Gesamtrückblick zu belehrend und hatte auch inhaltlich einen viel zu großen „biblischen“ Bezug. Beim Lesen der ersten Kapitel dachte ich noch, die Bibel-Zitate passen metaphorisch perfekt zu den Ausführungen der Autoren – bis ich dann merkte, dass die Herren es wohl doch ein wenig ernster mit dem Bezug meinten, als zunächst vermutet.. Auch fand ich den Schreibstil nicht immer sehr gelungen, klingt er doch manches mal allzu mahnend oder gar autoritär. Ich für meinen Teil lasse mich zwar gerne über Missstände und Möglichkeiten des Änderns aufklären und war auch über einige der aufgeführten Fakten erschüttert, aber hier hat man sich meines Erachtens stellenweise ein wenig im Ton vergriffen. Thematisch gliedert sich das Buch in die Kapitel „Basisfakten“, „Vernichtungsfaktoren“, „Typologie der Lebensräume“, „Rettungsversuche“, „das große Versagen der Politik“, „Ausblick“, „Blick über die Grenzen“ und zweifachem Epilog sowie einem abschließendem Anhang mit Tipps zu Adressen, Literatur, etc.. Alle Inhalte sind von Anfang bis Ende gut verständlich beschrieben und erläutert. Faktisch lässt sich auch durchaus einiges aus den Kapiteln herausholen. Trotzdem haben mich die eingangs von mir genannten Punkte im Verlauf zu sehr gestört, weshalb ich das Buch auch leider nur eingeschränkt weiterempfehlen würde.

Bewertung vom 09.10.2018
Gebirge der Erde

Gebirge der Erde


ausgezeichnet

Ein tolles Buch mit unglaublich hoher Informationsdichte!

Etwas Besseres als „Gebirge der Erde – Landschaft, Klima, Pflanzenwelt“ von Conradin A. Burga, Frank Klötzli und Georg Grabherr (Hrsg.) aus dem Ulmer Verlag wird es wohl aktuell zum vorliegenden Thema auf dem Buchmarkt nicht geben. Zumindest war ich selber wegen der großen Informationsvielfalt und einer absolut umfassenden und übersichtlichen Strukturierung des Buches total begeistert! 504 Seiten geballte Information mit ausgiebigen Texten, vielen Bebilderungen, Tabellen, Grafiken und weiteren Erläuterungen. Die Autoren haben hier meiner Meinung nach ein unglaublich umfassendes Werk abgeliefert und man hat wohl wie mit einem guten Lexikon das ganze Leben lang etwas davon. Es gibt auf fast jeder Seite aussagekräftige Fotos zum jeweiligen Kapitel oder Inhalt, grafische Darstellungen, erklärende Tabellen und wahnsinnig viele, aber hilfreiche und interessante Hintergrundinformationen. Das Buch ist zwar schon 2004 erstmalig erschienen, aber immer noch up to date. Der Schreibstil ist dabei eigentlich recht eingängig gehalten, aber es werden auch viele Fachbegriffe verwendet, die wiederum erklärt werden und auch immer wieder leicht nachzuschlagen sind. Die Inhalte lassen sich in ihrer Gesamtheit allerdings sicherlich nicht kurz nebenbei erfassen, sondern man benötigt Zeit und Ruhe, um sich mit dem Buch einen gewissen Überblick verschaffen zu können. Die Kapitel lassen sich aber auch leicht solo lesen, bzw. man kann sich bei Bedarf einzelne Inhalte vornehmen. Grundsätzlich sind die Themenbereiche „Landschaft, Klima, Pflanzenwelt“ den jeweiligen Gebieten und Gebirgsgruppen zugeordnet, doch letztlich ist Vieles auch übergreifend, bzw. fließt ineinander über. Ich finde, es ist fast schon eine Glanzleistung, wie gut die Autoren, der Herausgeber oder auch der Verlag es in diesem Kontext geschafft haben, eine solche Übersichtlichkeit beizubehalten.
Meiner Meinung nach ist das Buch auch schon für interessierte Jugendliche zu gebrauchen oder als Ergänzung für den Unterricht geeignet. Für mich ist das Buch jedenfalls nicht mehr wegzudenken und ich nehme es immer wieder zur Hand, um erneut darin zu lesen.
Insgesamt also wegen der hohen Informationsfülle, der optimalen Strukturierung und dem tollen inhaltlichen Aufbau mit vielfältiger Bebilderung eine absolute Lese- und Kaufempfehlung!