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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Nepomurks
Danksagungen: 5 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 132 Bewertungen
Bewertung vom 16.08.2018
Endlich wieder gut schlafen
Klein, Gudrun

Endlich wieder gut schlafen


sehr gut

„Endlich wieder gut schlafen“ - wer möchte das bei Schlafmangelerscheinungen aus den verschiedensten Gründen nicht?! Gudrun Klein zeigt in ihrem Buch durch viele Fallbeispiele, aktuelle Erkenntnisse aus der Forschung und sonstige Tipps verschiedenste Möglichkeiten auf, wieder zu einem erholsamen und ausreichenden Schlaf zu gelangen. Ich fand die Beispiele dabei recht alltagstauglich und aus dem Leben gegriffen. Neben den Anleitungen gibt es einige Grafiken und auch sonst ist das Buch sehr übersichtlich und klar strukturiert. Die Ratschläge, die die Autorin erläutert sind ziemlich gut nachvollziehbar und Übungen lassen sich leicht umsetzen. Der Schreibstil ist sehr eingängig und absolut verständlich, die Inhalte in Aufbau und Auswahl meiner Meinung nach ebenfalls gut durchdacht. Insgesamt fand ich das Buch sehr interessant. Dass das neu erlangte Wissen in Kombination mit den Übungen tatsächlich zu einer spürbaren Verbesserung des Schlafes führen, kann ich allerdings noch nicht bestätigen. An sich war das Buch für mich aber sehr informativ und interessant, somit auch sicherlich lesenswert - insbesondere wenn man sich in dem ein oder anderen Fallbeispiel wiederfindet. Insgesamt würde ich das Buch durchaus weiterempfehlen, deshalb gute 4 Sterne.

Bewertung vom 14.08.2018
Rücksichtslos
Miscavige, Ron T.

Rücksichtslos


ausgezeichnet

Ronald T. Miscavige ist wohl einer der bekanntesten Scientology-Aussteiger und zudem auch der Vater des aktuellen Scientology-Chefs David Miscavige. Scientology, eine Sekte, die sich als Kirche bezeichnet und vor allem Schlagzeilen durch den internen Machtapparat, diverse prominente Mitglieder und auch wegen möglicher Unterwanderung unterschiedlicher Staatsebenen macht(e). Nur wenige interne Berichte gelangen an die Öffentlichkeit, doch die Informationen, die es bis „nach draußen“ schaffen beschreiben mafiöse, skrupellose und beherrschende Strukturen innerhalb der Sekte. Scientology, was verbirgt sich wirklich hinter den Mauern der unzähligen Zentralen, den Häusern, in denen mysteriöse Treffen, Anhörungen / und Seminare („Auditings“) stattfinden? Hiervon berichtet Ronald T. Miscavige als langjähriges ehemaliges Mitglied sehr eindrucksvoll und – nach seinem Ausstieg und unter Berücksichtigung seines persönlichen Kontextes versteht sich – sehr kritisch. Er erlaubt in seinem Buch „Rücksichtslos“ einen tiefen Blick hinter die Kulissen des angeblich heilvollen Apparates und zeigt insbesondere auf, wie unnachgiebig sein Sohn die Sekte führt. Ich fand die Schilderungen manches Mal beängstigend und auch bedrückend, kann man sich die Vorgehensweise und die oftmals erfolgreiche Indoktrinierung, bzw. Selbstaufgabe vermeintlich selbständig denkender Menschen doch nur schwerlich vorstellen. Miscavige Senior beschreibt die Praktiken, die auch durch seinen Sohn David maßgeblich vorangetrieben wurden, bzw. werden und gibt auch viele Details zur Person des Sekten-Chefs preis. Nicht ohne Grund wurde offensichtlich nach dem Ausstieg des Vaters versucht, diesen zu beschatten und auszuschalten.. Auch von diesen Erlebnissen erzählt der Ex-Scientologe ausgiebig. Meiner Meinung nach ist dieses Buch ein absolut empfehlens- und lesenswerter Blick in ungeahnte Machtstrukturen und die Techniken einer Sekte unter der Führung eines getriebenen und offenbar kaltblütigen Mannes. Ich fand es jedenfalls hochspannend, informativ und auch sehr eingängig, weshalb ich „Rücksichtslos“ von Ronald T. Miscavige jedem Interessierten ans Herz legen würde. Gute 5 Sterne.

Bewertung vom 30.07.2018
Feldenkrais (MP3-Download)
Bisges, Günther

Feldenkrais (MP3-Download)


ausgezeichnet

Überraschend einfache, aber effektive Übungen! Sehr hilfreich...

Günther Bisges hat auf seiner CD „Feldenkrais - Mund und Kiefer ganz entspannt“ eine MP3-Folge zusammengestellt, mit der man sich im Grunde die Kopfpartie in ihrer gesamten Anatomie bewusst machen kann und gut umzusetzende Übungs-Anleitungen zur Entspannung der Mund-, Kiefer- und Nackenmuskulatur erhält. Ich fand zunächst einmal die Stimme des Sprechers sehr angenehm und eingängig. Es wird sehr ruhig und gut verständlich gesprochen, zwischen den einzelnen Übungen gibt es dazu immer wieder nützliche Pausen. Der inhaltliche Aufbau der Übungen zum Verständnis der betreffenden Muskulatur-Bereiche des Kopfes war für mich persönlich sehr gut gestaltet und sogar ziemlich interessant. Die Abläufe der Übungen bauen zwar im Grunde aufeinander auf, können aber auch im Einzelnen zur Anwendung kommen. Die jeweiligen Kapitel (Gesamtdauer mit Einführung ca. 60 Minuten) waren alle sehr leicht nachzuvollziehen, bzw. mitzumachen. Ich hatte zuvor noch keinerlei Kontakt mit der „Feldenkrais-Methode“, war aber positiv überrascht von den merkbaren Auswirkungen. Die Übungen sind sicherlich kein „Allheilmittel“, aber bei mir als typischer „Zähne-Knirscher“ ist es im Kiefer-Bereich und auch im Nackenbereich tatsächlich wesentlich besser geworden. Schön finde ich zudem, dass man die Übungen überall anwenden kann und sie in der Gestaltung und in der Art der Durchführung einfach gehalten sind. Das Einzige, was man benötigt, ist wohl etwas Ruhe.
Ich kann die CD aus meiner Sicht jedenfalls absolut uneingeschränkt weiterempfehlen, deshalb 5 Sterne.

Bewertung vom 20.07.2018
Ein Vogeljahr in Schweden
Bannerhed, Tomas; Östling, Brutus

Ein Vogeljahr in Schweden


ausgezeichnet

Ein wirklich wunderbares Buch!

Das Buch „Ein Vogeljahr in Schweden“ von Tomas Bannerhed und Brutus Östling hat zwar eher zufällig den Weg zu mir gefunden - aber umso glücklicher bin ich, auf dieses wunderbare Werk gestoßen zu sein.
Tomas Bannerhed erzählt in seinem Buch vielfältige, durchweg interessante und immer wieder mal überraschende und erstaunliche, wenn auch oftmals stille Geschichten zu seinen Beobachtungen der Vogelwelt Schwedens. Die Kapitel richten sich wie der Titel bereits vermuten lässt nach dem Verlauf des Jahres. Den Leser erwarten dabei von Monat zu Monat unterschiedlichste Blickwinkel und selbst der nicht allzu beliebte oder auch sagenumwobene Kuckuck erscheint in einem ganz neuen Licht. Bannerhed verleiht den Vögeln in all seinen Schilderungen einen jeweiligen, ganz eigenen Charakter und stößt mit seinen Impressionen wie ich finde auch oftmals Denkprozesse an. Manche Geschichte wirkt heiter, manch andere berührend oder ergreifend. Allesamt aber sind sie im Einzelnen äußerst lesenswert und beeindruckend.
Brutus Östling komplettiert die Texte mit seinen großartigen Fotografien in unterschiedlichsten Bildperspektiven. Ob nun aus der Ferne, oder ganz nah vor die Linse geholt: Östling schafft mit seinen Porträts eine ganz besondere und auf die Texte abgestimmte, warme Atmosphäre.
Mich hat das Buch absolut begeistert und ich kann jedem Interessierten nur empfehlen, in die Erzählungen und Bilder einzutauchen und sich mit auf die Reise nehmen zu lassen. Großartig, deshalb 5 Sterne.

Bewertung vom 30.05.2018
Größer als das Amt
Comey, James

Größer als das Amt


ausgezeichnet

Sehr vielschichtig und absolut lesenswert!

James Comey gibt in seinem aktuellen Buch „Größer als das Amt“ sicherlich zunächst diverse interessante Einblicke in sein Leben und die Strukturen der Geheimdienste in den USA, doch die zunächst erwarteten skandalträchtigen Enthüllungen bzgl. Präsident Trump sucht man vergebens - diese sind höchstens zwischen den Zeilen zu finden.
Comey‘s Schilderungen erweisen sich dennoch als sehr lesenswert und aufschlussreich, berichtet er doch von seinen vielschichtigen Erfahrungen aus seiner Zeit als Richter und der langjährigen Führungsarbeit beim FBI. Man erhält ein konkreteres Bild seiner Person und liest von unterschiedlichsten Stationen in seinem markanten Lebenslauf. Die Ausführungen sind dabei jedoch eher ruhiger Natur und selbst wenn er von einem dramatischen Überfall in seiner Kindheit berichtet, ereilt den Leser wohl nicht die große Spannung. „Comey as himself“ halt, er ist nun mal ein vorwiegend still agierender Typ und Vieles von dem, was den Inhalt seines Buches ausmacht, ist wohl seinem Lebenscredo und den damit verbundenen Ansichten geschuldet. Es geht vordergründig immer wieder um die moralischen Aspekte seiner Arbeit und ebensolche Prozesse innerhalb der amerikanischen Justiz und Politik, was inhaltlich natürlich als permanenter Hieb in Richtung Trump gesehen werden kann. Loyalität und ethisch vertretbare Vorgehensweisen machten nach den persönlichen Schilderungen immerzu den Kern von James Comey‘s Arbeitsweise aus und dominieren somit auch einen Großteil des Buches. Zu seiner eher kurzen gemeinsamen Zeit mit Präsident Donald J. Trump kommt Comey erst im späteren Verlauf und berichtet von Zuständen, die man seit Anfang 2017 oder gar früher durch diverse Wahlkampfauftritte des damaligen Präsidentschaftsanwärters gewohnt sein dürfte: Chaos, Unberechenbarkeit und ungezügelte Kommentare. Es haben seither neue Töne Einzug gehalten ins Weiße Haus. Die aufgeführten Beispiele und Erzählungen des Autors überraschen nicht, sind aber dennoch äußerst interessant und lassen stellenweise tief blicken.
Insgesamt schreibt James Comey sehr eingängig und man kann den Inhalten des Buches gut folgen. Man könnte es als typische Autobiografie bezeichnen, wären da nicht die moralisch verwerflichen Aspekte des aktuellen US-Präsidenten.
James Comey‘s Buch „Größer als das Amt“ ist meines Erachtens mit all seinen Ausführungen und den vielfältig gewährten Blicken hinter die Kulissen des amerikanischen Systems (und die aktuellen Zustände im Machtapparat der USA unter Präsident Donald J. Trump) ein absolut lesenswertes Werk mit manch mahnendem Fingerzeig und vielen informativen Inhalten. Deshalb 5 Sterne und meinerseits eine klare Empfehlung.

Bewertung vom 30.05.2018
Der emotionale Rucksack
Dittmar, Vivian

Der emotionale Rucksack


weniger gut

Leider überhaupt nichts Neues...

Vivian Dittmar hat mit „Der emotionale Rucksack“ ein Buch verfasst, das auf den ersten Blick recht interessant klingt und leider doch hinter meinen Erwartungen zurückblieb.
Ballast, den man mit jedem neuen Lebensjahr anhäuft, der umso schwerer wiegt, wenn er durch ‚traumatische‘ oder prägende Situationen und Erlebnisse entstanden ist. Ist er einmal da, wird man ihn nur schwerlich wieder los, diesen unnützen und erdrückenden Ballast. Die Frage ist also, wie man sich denn, wenn nötig, von unschönen Emotionen befreien und mit belastenden Erinnerungen besser umgehen kann. Hierzu gibt die Autorin vielfältige Erklärungen und Tipps. Trotzdem war ich vom eigentlichen Inhalt des Buches eher enttäuscht. Vivian Dittmar scheitert meiner Meinung nach u.a. oftmals daran, ihre Erläuterungen ausreichend allgemein zu halten. Auch die Verhaltenstipps und Ratschläge ergeben im Kern einfach ebenfalls nichts Neues. Ich persönlich habe mich von den Beispielen jedenfalls kaum angesprochen gefühlt und fand auch die Darstellungsweise mit häufigen Wiederholungen einiger Phrasen oder Themenschwerpunkten nicht sonderlich packend und teilweise sehr langatmig oder sogar unnötig. Da helfen auch Begrifflichkeiten und Leitsätze wie „Bedürfnis“, „Der Weg ist das Ziel“ und „Der Rucksack ist ein Geschenk“ nicht wirklich weiter.
Der Schreibstil an sich ist dagegen sehr eingängig und das Buch lässt sich sprachlich leicht und flüssig lesen. Fremdworte, Fachbegriffe oder Ähnliches kommen so gut wie nicht vor. Auch der strukturelle Aufbau ist eigentlich gut gelungen und das Buch wirkt durch kurze Kapitel mit diversen grafischen (Schwarz-Weiß-) Darstellungen ziemlich übersichtlich.
Ansonsten dreht sich das Buch meines Erachtens zu häufig im Kreis und war mir zudem auch im Ganzen zu laienhaft geschrieben. Es gab zwar einige wenige interessante Ansätze (z.B. zur „emotionalen Aktivierung“, kurz gefasst also zu Trigger- oder Reizpunkten / Auslösern), doch den Großteil der restlichen Inhalte fand ich vorwiegend langweilig und nichtssagend – leider!
Insgesamt würde ich sagen, dass man das Buch zwar lesen kann, ich es aber nur sehr eingeschränkt empfehlen mag. Deshalb gute 2 Sterne in der Gesamtbeurteilung.

Bewertung vom 18.05.2018
Nichts, um sein Haupt zu betten
Frenkel, Françoise

Nichts, um sein Haupt zu betten


ausgezeichnet

Françoise Frenkel beschreibt in ihrem vorwiegend autobiografisch erzählten Roman „Nichts, um sein Haupt zu betten“ ihre beschwerliche Flucht als Jüdin zu Zeiten des Nationalsozialismus. Eine Flucht, die sie durch Länder treibt und auf der sie die Repressalien der Nazis am eigenen Leib wie auch in ihrem Umfeld und exemplarisch in ganz Europa erleben muss. Ihre bedingungslose Liebe zu Büchern sowie eine gewisse Affinität zu Menschen haben ihre Flucht wohl erst möglich gemacht. Françoise Frenkel konnte sich letztlich in die Schweiz retten und ihre Autobiografie wurde nun eher zufällig wiederentdeckt und verlegt. Es gibt nur wenige Hinweise auf Frenkel‘s Leben nach dem Krieg. Doch ihr Roman bleibt ein ergreifendes und absolut erschütterndes Zeitzeugnis. Françoise Frenkel schildert ihre Erlebnisse mit scharfem, aber dennoch überschauenden Blick für die Umstände und das Grauen der Nazi-Zeit und lässt den Leser an ihren schrecklichen Erinnerungen teilhaben. Manches mal auch nur subtil, aber dennoch ist der Terror immer präsent. Die Authentizität der Erzählung lässt die Inhalte umso intensiver in ihrer Auswirkung erscheinen. Der Schreibstil von Françoise Frenkel ist dabei durchweg eingängig, wodurch sich das Buch sehr flüssig lesen lässt.
Trotz aller Brisanz brauchte ich doch einige Seiten lang, bis ich mich emotional auf das Buch einlassen konnte. Meiner Meinung nach beginnt die Erzählung noch eher distanziert und wirkt beinahe kühl. Das legt sich mit dem Verlauf jedoch recht schnell und man liest wie gebannt von den Geschehnissen, die die Autorin schildert.
Das Vorwort von Patrick Modiano wiederum hätte ich mir eher am Ende des Romans gewünscht, da er doch einige Dinge vorweg nimmt.
„Nichts, um sein Haupt zu betten“ ist wie ich finde ein absolut lesenswertes Buch, das ich nur weiterempfehlen kann.

Bewertung vom 16.05.2018
Gestalte dein Journal mit der Bullet-Methode
Arensmeier, Jasmin

Gestalte dein Journal mit der Bullet-Methode


ausgezeichnet

Jasmin Arensmeier zeigt in ihrem Buch „Gestalte dein Journal mit der Bullet-Methode“ wirklich sehr umfangreich und ausführlich, wie man sich sein ganz eigenes und individuelles Journal erstellen kann. Man mag sich vielleicht fragen, was denn überhaupt die „Bullet-Methode“ oder generell ein ‚Journal‘ ist?! Kurz gefasst handelt es sich um eine Mischung aus Kalender, Tages- / Wochen- oder Monatsstrukturierung und Tagebuch – je nach eigenem Bedarf oder Geschmack – in einer klaren und übersichtlichen Darstellungsform. Beispielbilder findet man dazu in der Leseprobe oder auch im Internet.
Jasmin Arensmeier jedenfalls gibt in ihrem Buch sehr viele brauchbare und tolle Tipps, wie die persönliche Gestaltung leichter fällt. Sie geht auf die verschiedenen Benutzungsmöglichkeiten genauso ein wie auf farbliche / grafische Gestaltung. Ich fand die Anleitungen und Vorschläge eigentlich durchweg ziemlich toll. Ob nun fixe Termine, Planungen, Gewohnheiten, wichtige Vorkommnisse, Aufgaben, Stimmung, Wetter oder einfach nur die Farbwahl der getragenen Klamotte des Tages – es bleibt jedem völlig frei überlassen, was man in das eigene Journal hineinpacken möchte. Dazu gibt Jasmin Arensmeier definitiv ausreichend Tipps und Vorschläge. Das Buch ist in sich recht gut strukturiert, beinhaltet viele Bilder und Beispiele, gibt jede Menge Anleitungen – ob nun zur generellen Grund-Strukturierung des Journals, dem Aufbau oder der Art der Darstellungsweise (rund, kalendarisch, eckig / mit und ohne Verzierung, etc.). Dazu kommen noch Schriftarten, Verschönerungstipps durch diverse Linienarten (gepunktet, mit Blümchen, gerade, gezackt, etc.) oder auch Rahmen. Auch auf die jeweils benötigten Utensilien wie Stifte, Farben, Lineale, Vorlagen, etc. wirft Jasmin Arensmeier einen Blick. Sie arbeitet sich intensiv durch alle Themenblöcke, weshalb letztlich jeder für das eigene und persönlich gestaltete Journal fündig werden dürfte. Selbst Vorlagen zum „Basteln“ eines eigenen Heftes sind per Abbildung enthalten. Also ich finde, mehr kann man von einem Buch wie diesem absolut nicht erwarten. Jasmin Arensmeier hat meiner Meinung nach bestmöglich alle denkbaren Tipps bedacht, diese gut verständlich und leicht umsetzbar beschrieben, so dass es nur noch an jedem selbst liegt, die Inhalte oder Vorschläge für‘s Erste anzuwenden oder auszuprobieren. Mir gefällt das Gesamtpaket im Buch und ich würde es deshalb auch absolut weiterempfehlen!

Bewertung vom 16.05.2018
Im Bann des Ozeans
Hofrichter, Robert

Im Bann des Ozeans


ausgezeichnet

Ein absolut lesenswertes Buch!

Robert Hofrichter nimmt den Leser in seinem neuen Buch „Im Bann des Ozeans“ mit auf eine unglaublich spannende Reise in die Tiefen unserer Meere und teilt zugleich sein unschätzbares Wissen und all seine Erfahrungen mit uns. Hofrichter berührt und besticht meines Erachtens einfach immer wieder durch seinen einfühlsamen, aber dennoch informativen Schreibstil. Die Kapitel lesen sich flüssig und man versinkt geradezu in den erzählten Geschichten. Die Inhalte werden dabei wegen der großen Vielfalt der Themen und unterschiedlichst beschriebenen Gattungen nie langweilig. Ganz im Gegenteil, je länger man liest, desto aufwühlender wird das Buch. Hofrichter zeigt als Biologe nicht nur die Schönheit und Biodiversität der Bewohner unserer Ozeane auf, er mahnt auch gleichzeitig als Naturschützer. Seine Geschichten sind ergreifend und spektakulär zugleich. Dazu präsentiert Hofrichter dem Leser noch einige seiner wohl aufregendsten und schönsten Unterwasseraufnahmen (Achtung Spoiler: Einmal abgesehen von den abgeschnittenen Haiflossen, die jedoch auch zum Themenspektrum gehören..).
„Im Bann des Ozeans“ wird seinem Titel meiner Meinung nach absolut gerecht und Robert Hofrichter hat damit ein wirklich grandioses Buch vorgelegt, das absolut zu empfehlen und lesenswert ist. Deshalb ganz klar 5 Sterne!

Bewertung vom 14.05.2018
Beckenboden-Training
Röcker, Anna Elisabeth

Beckenboden-Training


sehr gut

Praktische Karten-Box, aber eher etwas für "Geübte"

„Beckenboden-Training“ von Anna E. Röcker setzt sich aus 50 einfach strukturierten Übungskarten zur Stärkung und Entspannung der Beckenbodenpartie zusammen und wird in einer praktischen, etwa handgroßen Box geliefert. Die Karten sind in ihrem Aufbau sehr schlicht gehalten und einfach gestaltet. Sie beinhalten jeweils eine grafische Darstellung auf der Vorderseite und eine Anleitung, bzw. Erklärung und Tipps zu den jeweiligen Übungen auf der Rückseite. Dazu gibt es noch eine generelle kurze Anleitung für ein „Kennenlernen“ der verschiedenen Beckenbodenbereiche. Insgesamt finde ich die Karten recht praktisch, weil sie gut händelbar und zum Mitnehmen geeignet sind. Doch sind sie auch sehr von der Beschreibung auch sehr knapp gehalten, was für Frauen (oder auch Männer), die kaum oder keine Erfahrung mit ihrem Beckenboden haben, nicht unbedingt hilfreich sein dürfte. Meiner Meinung nach ist das Kartensystem eher etwas für bereits Geübte im Beckenbodentraining – dann aber auch sehr brauchbar. Ich würde die Karten-Box insofern mit Einschränkungen weiterempfehlen, deshalb gute 4 Sterne.