Letzte Worte / Georgia Bd.2 - Slaughter, Karin
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Bewertung von Antika18 aus Wilhelmshaven

Spannend und mit viel Gefühl geschrieben!


    Broschiertes Buch

4 Kundenbewertungen

Die Wahrheit stirbt zuerst ...
Ein totes Mädchen am See. Ein gefälschter Abschiedsbrief. Der vermeintliche Mörder ist schnell gefasst. Er gesteht - und bringt sich dann in seiner Zelle um. Zuvor jedoch schreibt er mit seinem Blut an die Zellenwand: "Ich war's nicht." Als Sara Linton davon erfährt, ist sie außer sich. Die Polizistin Lena Adams muss den geistig zurückgebliebenen Jungen zu dem falschen Geständnis und in den Selbstmord getrieben haben. Sara Linton will Lena ein für alle Mal aus dem Verkehr ziehen und bittet den GBI-Ermittler Will Trent um Hilfe.…mehr

Produktbeschreibung
Die Wahrheit stirbt zuerst ...

Ein totes Mädchen am See. Ein gefälschter Abschiedsbrief. Der vermeintliche Mörder ist schnell gefasst. Er gesteht - und bringt sich dann in seiner Zelle um. Zuvor jedoch schreibt er mit seinem Blut an die Zellenwand: "Ich war's nicht." Als Sara Linton davon erfährt, ist sie außer sich. Die Polizistin Lena Adams muss den geistig zurückgebliebenen Jungen zu dem falschen Geständnis und in den Selbstmord getrieben haben. Sara Linton will Lena ein für alle Mal aus dem Verkehr ziehen und bittet den GBI-Ermittler Will Trent um Hilfe.
  • Produktdetails
  • Blanvalet Taschenbuch
  • Verlag: Blanvalet
  • Seitenzahl: 511
  • Erscheinungstermin: 18. August 2014
  • Deutsch
  • Abmessung: 188mm x 118mm x 40mm
  • Gewicht: 412g
  • ISBN-13: 9783442378166
  • ISBN-10: 3442378168
  • Artikelnr.: 40018377
Autorenporträt

Ihr - nicht ganz ernst gemeintes - Lebensmotto lautet "Sobald du sie draußen trägst, sind es keine Schlafanzughosen mehr", und sie entspannt sich, während sie zwischen Wohnzimmer und Küche hin- und herwandert. Hört sich normal an, sympathisch und nett - doch zufällig ist Karin Slaughter eine Weltbestsellerautorin, die es auf (bislang) 30 Millionen verkaufte Bücher gebracht hat. Das mit den Schlafanzughosen ist eine Marotte von ihr, sie würde am liebsten den ganzen Tag darin herumlaufen. Vielleicht kann sie ja damit am besten schreiben, denken und Krimistorys aushecken, die einem oft den Atem stocken lassen. Viele vermuten ja sofort, dass der Name Slaughter - Deutsch: Schlachter - ein zu einer Thrillerautorin passendes Pseudonym ist. Doch Karin Slaughter heißt wirklich so. Als die Autorin, sie ist Jahrgang 1971, 2001 in den USA ihren ersten Thriller präsentierte, der im deutschsprachigen Raum "Belladonna" heißt, landete sie damit sofort einen Riesenerfolg. Auch hierzulande stand das Buch lange auf der Spiegel-Bestsellerliste. Ihre Grant-County-Serie mit der Gerichtspathologin und Kinderärztin Sara Linton kam von Anfang an hervorragend an.



Das mag an der Kunst von Karin Slaughter liegen, wirklich spannende Plots zu erzählen und dabei auch ihren Ermittlerfiguren sehr viel Raum zu geben. So wollen die Fans zum einen wissen, wie die Geschichte ausgeht, und zum anderen natürlich, wie es weitergeht mit Sara, Will oder all den anderen. So wie ihre Serien - ob die abgeschlossene "Grant County"-Reihe, die "Will Trent"-Reihe oder die neue "Georgia"-Reihe, in der Sara und Will zusammen ermitteln - im Süden der USA spielen, dem fiktiven Grant County oder dem realen Alabama, so ist auch Karin Slaughter dort geboren und aufgewachsen. Heute lebt sie in Alabama und sagt von sich, dass sie eine schrecklich undisziplinierte Schreiberin ist. Eher der Typ "ganz oder gar nicht" - was bei ihr heißt, dass sie sich entweder in eine Berghütte verzieht und dann schreibt, bis sie nicht mehr kann, oder das Leben in Alabama genießt. Sie geht gerne essen und liebt Bacon, lässt für einen göttlichen Kuchen fast alles andere stehen.



Ihr Studium hat sie abgebrochen, weil sie zum einen Geld verdienen wollte und zum anderen sagt, dass sie sowieso eine "lebenslang Lernende" sei. Das Lesen liebt sie schon seit Kindertagen: "Als Kind bin ich unter Bücherbergen schier untergegangen, als ich im Sommer vor der Hitze im einzigen klimatisierten Raum meiner Heimatstadt Zuflucht suchte - in der Bibliothek." So hat sich Karin Slaughter als Erwachsene auch für die Kampagne "Rettet die Bibliotheken" engagiert, sie sogar geleitet und knapp 200.000 Dollar an Spenden gesammelt.



Ihre Lieblingsfigur ist eindeutig Will Trent. Ihm fühlt sich Karin Slaughter besonders verbunden. Das sehen auch viele Leser so - doch auch Sara Linton hat eine große Fangemeinde. Als Karin Slaughter die "Grant County"-Reihe, in der Sara als Coroner mitmischt, abschloss, protestierten so viele Leser, dass sich Karin Slaughter das zu Herzen nahm. Nun ermitteln Will Trent und Sara Linton zusammen, aktuell in "Letzte Worte", ihrem zweiten Fall, der 2012 erscheint. Und während wir das Buch lesen, sitzt Karin Slaughter vermutlich in einer ihrer vielen Schlafanzughosen in Alabama, wandert zwischen Küche und Wohnzimmer hin und her und überlegt sich, wie es weitergehen soll mit Will, Sara und dem Leben im heißen Süden Amerikas.
Das meint die buecher.de-Redaktion: Authentische Hauptfiguren und ein atemberaubender Plot: das ist Karin Slaughter. Da Slaughter auch die grausamsten Dinge sehr genau beschreibt, sind ihre Thriller nichts für alllzu zarte Gemüter.


© 2012 Literaturtest/Ulrike Bauer für buecher.de
Rezensionen
"Nina Petri war die eigene Begeisterung bei ihrer Lesung anzumerken."