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Miles verknallt sich in Alaska und ist fasziniert und überfordert zugleich. Alaska ist ein Rätsel, eine Göttin, ein Wunder. Zweifach nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2008.
Miles hat die Schule gewechselt. Auf dem Internat verknallt er sich in die schöne Alaska. Sie ist das Zentrum ihres Sonnensystems, der magische Anziehungspunkt des Internats. Wer um sie kreist, ist glücklich und verletzlich gleichermaßen, euphorisch und immer nah am Schulverweis. Alaska mag Lyrik, nächtliche Diskussionen über philosophische Absurditäten, heimliche Glimmstängel im Wald und die echte wahre…mehr

Produktbeschreibung
Miles verknallt sich in Alaska und ist fasziniert und überfordert zugleich. Alaska ist ein Rätsel, eine Göttin, ein Wunder.
Zweifach nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2008.
Miles hat die Schule gewechselt. Auf dem Internat verknallt er sich in die schöne Alaska. Sie ist das Zentrum ihres Sonnensystems, der magische Anziehungspunkt des Internats. Wer um sie kreist, ist glücklich und verletzlich gleichermaßen, euphorisch und immer nah am Schulverweis. Alaska mag Lyrik, nächtliche Diskussionen über philosophische Absurditäten, heimliche Glimmstängel im Wald und die echte wahre Liebe. Miles ist fasziniert und überfordert zugleich. Dass hinter dieser verrückten, aufgekratzten Schale etwas Weiches und Verletzliches steckt, ist offensichtlich. Wer ist Alaska wirklich?
Mit Anmut und Humor, voller Selbstironie und sehr charmant erzählt Green die zu Tränen rührende Geschichte von Miles, in dessen Leben die Liebe wie eine Bombe einschlägt.
  • Produktdetails
  • dtv Taschenbücher Bd.62403
  • Verlag: Dtv
  • Seitenzahl: 304
  • Altersempfehlung: ab 13 Jahren
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 299 S.
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 122mm x 25mm
  • Gewicht: 248g
  • ISBN-13: 9783423624039
  • ISBN-10: 3423624035
  • Best.Nr.: 25616180
Autorenporträt
John Green, geboren 1977, ist in Orlando, Florida aufgewachsen. Der preisgekrönte Autor wurde bereits mehrfach für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert und erhielt 2010 die Corine für Margos Spuren . Er arbeitete unter anderem als Rezensent für die New York Times und als Radiokommentator. Zusammen mit seinem Bruder Hank führt er einen der beliebtesten Videoblogs bei YouTube . Heute lebt Green gemeinsam mit seiner Frau und seinem Sohn in Indiana.
Rezensionen
"Ein beeindruckender Jugendroman. Ob seine Figuren tiefsinnig diskutieren oder respektlos daherreden, wir nehmen sie ernst. Die Dialoge sind frappant stimmig im Teenager-Tonfall und aller Tragik zum Trotz oft auch komisch." Hans ten Doornkaat, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 18.02.07 "Eine faszinierende, mitreißend erzählte Geschichte. ... John Green ist dicht am Lebensgefühl seiner Person und kennt ihre ganz spezielle Sprache. Es sind vor allem die witzigen, intelligenten, manchmal auch philosophischen Dialoge sowie Miles' innere Monologe, die diese Jugendlichen, allen voran die faszinierende Alaska, so lebendig und unverwechselbar machen, dass sie noch lange im Gedächtnis des Lesers nachklingen." Hilde Elisabeth Menzel, Die Zeit, 15.03.07 "Der furiose Debütroman des amerikanischen Autors John Green ... Dem Autor ist ein kleines literarisches Wunder gelungen. Er bringt das Kunststück fertig, eine Geschichte, die so viel Tragik beinhaltet, mit einem so pointierten Witz zu erzählen, dass der Leser selbst an Stellen lachen muss, die doch eigentlich zum Heulen traurig sind." Julia Büttner, Süddeutsche Zeitung, 27.03.07 "...ein wunderschönes Buch: tiefsinnig und lebensnah, unterhaltsam und spannend." Isabelle Erler, Frankfurter Rundschau, 21.03.07 "Eine wunderbar authentische, spannende und atmosphärisch dichte Geschichte um erste Liebe, Freundschaft und Erwachsenwerden." Julia Büttner, Süddeutsche Zeitung, 27.03.07
Besprechung von 25.10.2008
Frag nach bei Lindsey
Der Beziehungsprophet: John Green überwindet endlich seinen Weltschmerz

Seit er im Alter von vier Jahren eine Archimedes-Biographie las, wünscht sich Colin Singleton ein "Heureka-Erlebnis". Der hochbegabte Junge, dessen besonderes Talent im Bilden von Anagrammen besteht, besucht aus Rücksicht auf sein soziales Wohlergehen eine normale Schule. Damit er trotzdem genug gefordert ist, überprüft sein Vater täglich Colins Lernprozess, und der fällt durchaus zu beider Zufriedenheit aus. Allerdings gibt es da noch einen dunklen Punkt: Seit seiner Grundschulzeit interessiert sich der exzentrische Colin nur für Mädchen namens Katherine - und wurde achtzehnmal von einer Katherine verlassen. Das steckt er weg, bis Katherine die 19. kurz nach seinem Abitur aus heiterem Himmel Schluss mit ihm macht und ihm damit jedes Selbstvertrauen nimmt.

John Green, der im vergangenen Jahr mit "Eine wie Alaska" auch in Deutschland bekannt wurde, ist ein schöner Nachfolgeroman geglückt. Die Entstehungszeit des Buches sei von Beziehungsproblemen geprägt gewesen, schreibt der Autor auf seiner Homepage. Und Beziehungsprobleme dominieren auch das Leben von Colin. Um einen Ausgang aus seinem nicht immer selbstverschuldeten Unvermögen zu finden, all diese Katherines länger an sich zu binden, kommt ihm während eines Roadtrips mit seinem Freund Hassan die Idee zu einem Theorem. Abgeleitet von den Erfahrungen mit seinen Verflossenen soll es den Verlauf zukünftiger Beziehungen hervorsagen können und Colin ewigen Ruhm bringen.

Allerdings endet die Reise nach wenigen Tagen in Gutshot, Tennessee, als die beiden auf eine Lindsey treffen und deren Mutter ihnen lukrative Ferienjobs anbietet. Zwischen den drei Jugendlichen entwickelt sich eine intensive Freundschaft. Und Colin lernt von Lindsey nach und nach banale, aber umso wichtigere Dinge: etwa dass alles Lernen und Wissen nichts bringt, wenn man dabei die Kontrolle über das eigene Leben einbüßt - Heureka!

Es sind zum einen diese besonders liebenswerten und integeren Charaktere, die das Buch zu einem unterhaltsamen und komplexen Roman machen. Zum anderen tragen die vielen mühelos eingebundenen Fakten und vor allem Colins Theorem, dessen mathematische Grundlagen im Anhang detailliert erläutert werden, zur Spannung bei. Es ist auffällig, dass in beiden Romanen Greens eine starke und individualistische Mädchenfigur den Verlauf der Entwicklungen dominiert, deren eigene Geschichte aber nur am Rande behandelt wird - immer dann nämlich, wenn sie Relevanz für den jeweiligen männlichen Protagonisten hat. Bei denen aber handelt es sich in beiden Büchern um sanfte Außenseiter, die von den weltklugen Mädchen leicht zurechtgebogen werden können. Eines aber unterscheidet die Bücher: Während sich "Eine wie Alaska" eher dem adoleszenten Weltschmerz hingibt, ist "Die erste Liebe . . ." ein Lichtblick für alle, die ebendiesen bewältigen wollen.

HANNAH ARNOLD

John Green: "Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)". Aus dem Englischen übersetzt von Sophie Zeitz. Hanser Verlag, München 2008. 288 S., br., 14,90 [Euro]. Ab 14 J.

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Besprechung von 07.02.2009
Liebesformel
Die Beziehung zwischen Mathematik und Liebe
Es lebe die Liebe! Okay. Es lebe die Mathematik! Warum nicht? Aber sollten sich die beiden in übersehbarer Zukunft deshalb gleich paaren? Der traurige Held in John Greens zweitem Roman Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen) ist davon überzeugt, in einer mathematischen Formel den Schlüssel für das Scheitern seiner bisher 19 Liebesversuche vom achten bis zum siebzehnten Lebensjahr finden zu können. Colin Singleton glaubt allen Ernstes, mit seinem Theorem sogar Voraussagen für die Stabilität zukünftiger Beziehungen treffen zu können.
Die Formel? Kein Problem. Sie ist sogar von einem Mathematikprofessor im Anhang des Buches auf die immanente Logik hin überprüft worden. Dieser ultimativ wirkenden Formel ist erst einmal der Selbstversuch des Rezensenten entgegenzusetzen: Die Formel hat nichts genützt. Die Neigung wurde immer größer, der Winkel immer spitzer und der Liebende fiel auf die Nase. Und nun der Held in John Greens Roman: Colin Singleton, Wunderkind, Anagrammfetischist und Egomane in Ausbildung, stets unter Erwartungsdruck, aus dem Wunderkind möge sich ein Genie entwickeln.
Natürlich ist der Autor gegenüber dem Erklärungswahn seines Protagonisten äußerst skeptisch. Er hat Colin deshalb gleich vom ersten Kapitel an einen Freund zur Seite gestellt, der den systematischen Jammer nach der 19. Trennung – alle Geliebten hießen zudem Katherine! – manchmal ironisch, manchmal sarkastisch relativiert. Gleichzeitig zwingt der lebenslustige Hassan seinen orientierungslosen Kumpel zur geographischen Distanz vom Tatort Chicago: Beide fahren mit einer alten Klapperkiste ins Blaue und landen bereits auf Seite 39 zufällig in einem obskuren Kaff im tiefsten Tennessee. Dort soll sich angeblich das Grab des Erzherzogs Franz Ferdinand befinden (der in Sarajewo Erschossene). Noch vor dem Grab entdecken sie Lindsey Lee Wells, Touristenführerin, Managerin des General Store und allem Anschein nach eine allseits beliebte Persönlichkeit im Ort. Das ist der eigentliche Beginn der komplexen Geschichte, in deren Verlauf Colins mathematischer Tunnelblick auf die Liebe immer wieder erschüttert wird. Nicht ganz zufällig erfahren die Leser Hintergründiges über die Menschen am Lande und über den Wert der erzählten Geschichte für die persönliche Biographie.
Zu viel des Guten für den Roman über junge Liebe und ihre Folgen? Leider. Die Handlung wirkt konstruiert, bei aller Originalität des Zugangs zum Thema. Bei den Witzen und Geistesblitzen, die der Autor seinen Helden auf die Zunge legt, glaubt man auf den ersten 100 Seiten das Hämmern auf der Laptop-Tastatur zu hören (oder das Kratzen des Füllers), mit dem der Autor seine Gedanken fixiert. Das ist zu lang, um noch als Warming-up für uns Leser durchzugehen, selbst wenn sich die Handlung umso mehr entspannt, je mehr Würze Lindsey & Co. in die Geschichte bringen. Die Dialoge werden erfrischend lebendig und auf ganz natürliche Weise herzerwärmend sophisticated. Auch wenn sich Green im Lauf der Geschichte zunehmend als talentierter Baumeister dramaturgischer Brückenbögen erweist, hat er, anders als in seinem Debütroman Eine wie Alaska, den ersten Pfeiler in den Sand gesetzt. (ab 14 Jahre) SIGGI SEUSS
JOHN GREEN: Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen). Aus dem Amerikanischen von Sophie Zeitz. Hanser 2008. 288 Seiten,14,90 Euro.
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Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Rezensentin Siggi Seuss gibt eine eingeschränkte Empfehlung. Die Idee findet sie originell: Ein Wunderkind im Jugendalter denkt sich eine mathematische Formel für seine 19 bisher gescheiterten Liebesversuche aus. Zum Glück hat er dann außerdem noch einen Kumpan, der ihn aus seinen Grübeleien reißt und mit dem er von Chicago aus zu einer Reise in die hinteren Winkel von Tennessee aufbricht, wo den beiden alle möglichen Abenteuer begegnen. Seuss findet, dass der Autor zu sehr in die Witze und Geistesblitze seiner Protagonisten verliebt ist. Das Buch ist ihr zu konstruiert, als dass sie sich seinem Rhythmus hingeben kann – aber sie wirbt auch um Geduld: Im Lauf der Erzählung scheint sich der Autor frei zu schreiben.

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