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6 Kundenbewertungen

Jim ist eine Seele von Hund, der - an der Seite von Sir Henry Cole - in einem prachtvollen Museum Londons lebt. Er ist ein passionierter Leser, weshalb es ihn sehr betrübt, dass seine Sehkraft mehr und mehr nachlässt. Als er auf einem seiner Botengänge in den Buckingham-Palast ein Monokel erspäht, macht sein Herz einen Sprung und er kann nicht widerstehen. Emma Thompson erzählt lakonisch und charmant nicht nur von Jim, sondern auch von der ersten gedruckten Weihnachtskarte und von all den Dingen, die man mit Weihnachten verbindet - auch vom Mitgefühl für Tiere und Menschen. Es ist ein großes…mehr

Produktbeschreibung
Jim ist eine Seele von Hund, der - an der Seite von Sir Henry Cole - in einem prachtvollen Museum Londons lebt. Er ist ein passionierter Leser, weshalb es ihn sehr betrübt, dass seine Sehkraft mehr und mehr nachlässt. Als er auf einem seiner Botengänge in den Buckingham-Palast ein Monokel erspäht, macht sein Herz einen Sprung und er kann nicht widerstehen. Emma Thompson erzählt lakonisch und charmant nicht nur von Jim, sondern auch von der ersten gedruckten Weihnachtskarte und von all den Dingen, die man mit Weihnachten verbindet - auch vom Mitgefühl für Tiere und Menschen. Es ist ein großes Vergnügen, wie sie die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte mit einer anrührenden Weihnachtsgeschichte verwebt - und wie brillant der Grüffelo-Illustrator Axel Scheffler sie bebildert.

Autorenporträt
Emma Thompson ist eine vielfach ausgezeichnete britische Schauspielerin (Oscar, Golden Globe), Filmproduzentin und Drehbuchautorin. Sie lebt in Schottland, wenn sie nicht unterwegs ist. Dies ist ihre erste Geschichte für Kinder, die Axel Scheffler illustriert hat.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Rezensentin Kathleen Hildebrand ist ziemlich überzeugt, mit Emma Thompsons neuem Kinderbuch einen Klassiker in spe gelesen zu haben. So schön verwebt die Autorin und preisgekrönte Schauspielerin Realität und Fiktion, Geschichte und Geschichten, so witzig und zugleich subtil spielt sie auf britische Literaturtraditionen an, dass es "eine Freude" ist, auch für erwachsene Leserinnen und Leser. Dazu noch die Illustrationen von "Grüffelo"-Zeichner Axel Scheffler, das an Dickens erinnernde Weihnachtssetting und natürlich: der charmante, einzigartige Hauptprotagonist in "Jims brillante Weihnachten" - der Terrier von Museumsdirektor Sir Henry Cole - fertig ist der künftige Klassiker, so die entzückte Rezensentin.

© Perlentaucher Medien GmbH

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 25.11.2023

Weihnachtsgrüße für die Queen
Könnte ein Klassiker werden: Die Schauspielerin Emma Thompson
hat ein Kinderbuch geschrieben, illustriert vom „Grüffelo“-Schöpfer Axel Scheffler.
Wenn man möchte, dass die Oscarpreisträgerin Emma Thompson ein Buch schreibt, dann muss ein Tier ihr einen Brief senden. Vor elf Jahren kam ein englischer Verlag auf diese Idee. Thompson erhielt einen Brief, gezeichnet von Peter Hase aus der klassischen englischen Kinderbuchreihe von Beatrix Potter. Hase bat sie darin, eine Fortsetzung der Geschichten über ihn zu schreiben. Und Emma Thompson, bei der man davon ausgehen kann, dass sie oft um derlei gebeten wird, weil sie zum Beispiel das Drehbuch für Ang Lees umwerfende Verfilmung von Jane Austens „Sinn und Sinnlichkeit“ geschrieben hat, sagte zu. Wer kann schon Nein sagen zu einem Hasen? Mittlerweile gibt es drei sehr charmante Bücher von ihr über Peter Hase, auf Deutsch sind sie im Annette-Betz-Verlag erschienen.
Und nun hat es wieder geklappt: ein Brief von einem lieben Tier – und peng! Emma Thompson schrieb los und es entstand das heitere Weihnachtsbuch „Jims brillante Weihnachten“. Aber so wenig Peter Hase ein stinknormaler, dahergehoppelter Hase war, ist der Hund Jim, der ihr da schrieb, ein gewöhnlicher Hund.
Jim war das Haustier von Sir Henry Cole, dem Direktor des South Kensington Museum, das später zum heutigen Victoria and Albert Museum wurde. Der Überlieferung nach waren der Museumsdirektor und sein Terrier unzertrennlich. Auf einer Karikatur von Cole aus dem Jahr 1871 sitzt im Hintergrund Jim frech und aufrecht auf den Hinterbeinen und schielt zwischen seinen Stirnfellfransen hervor.
In der Geschichte, die Emma Thompson sich für ihn ausgedacht hat, ist Jim anfangs ein armer Kerl – kahle Stelle am linken Vorderbein, herber Geruch und sein eines Auge tränt, er sieht fast nichts damit. Sein Herrchen, denn noch gehört er nicht dem feinen Sir, ist Schornsteinfeger und benutzt den struppigen Jim, festgebunden an einen Besenstiel, als Kaminkehrbürste.
Henry Cole befreit ihn aus diesem Elend, zumindest dem beruflichen. Um sein Augenlicht kümmert sich Jim, der außerordentlich gerne Bücher liest, später selbst, indem er Albert, dem Gemahl von Königin Victoria höchstselbst, das Monokel klaut. Er bereut das dann sehr, bringt es zurück und bekommt es wiederum zu Weihnachten als königliches Präsent geschickt. Merry Christmas!
Dass ein struppiger kleiner Köter wie Jim in den Buckingham-Palast vorgelassen wird, hat dabei folgenden Grund: Henry Cole ersinnt im Laufe der Geschichte die erste Weihnachtskarte. Er lässt tausend Prototypen drucken und einen davon der Königin überbringen – in Jims Schnauze herzerwärmend präsentiert. Der echte Cole war neben seinem Hauptberuf auch Erfinder. Dass er neben einer preisgekrönten Teekanne die Weihnachtskarte erfand, ist eine kolportierte Anekdote. Weil Henry Cole außerdem die erste Weltausstellung in London (1851) leitete, gehört er – und in seinem Schlepptau sein Hündchen Jim – zum kulturellen Erbe Großbritanniens. So wie Peter Rabbit. Und, ja, auch irgendwie so wie Emma Thompson schon zu Lebzeiten.
Dass Thompson auch noch Axel Scheffler, den Zeichner des „Grüffelo“, als Illustrator für das Buch gewonnen hat – Scheffler lebt seit seiner Jugend in London und die beiden sind seit Jahrzehnten befreundet –, stellt dieses Buch unter dringenden „künftiger Klassiker“-Verdacht. Unverdient wäre das nicht, denn wie lustig und subtil Emma Thompson britische Literaturtradition in ihre Geschichte webt, ist auch für Erwachsene eine Freude: Jims weihnachtliches schlechtes Gewissen (Dickens!) spricht zum Beispiel in Gestalt eines Hundes von einem Gemälde herab zu ihm wie im schönsten Gothic-Horrormärchen. Nein, seinen Brief mit der Bitte um Fiktionalisierung hätte Jim an keine bessere Autorin schicken können.
KATHLEEN HILDEBRAND
Emma Thompson:
Jims brillante Weihnachten. Aus dem Englischen von Anu Stohner. Mit Illustrationen von Axel Scheffler.
Beltz & Gelberg,
Weinheim 2023.
80 Seiten, 17 Euro.
Ab sechs Jahren.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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»Eine herzerwärmende Weihnachtsgeschichte, witzig, sympathische Charaktere, voller Empathie und Liebe mein diesjähriges Weihnachtsbuchhighlight!« Florian Valerius, Literarische Nerd »Eine Geschichte im weihnachtlichen Setting, die aber so viel mehr an Gesprächanlässen bietet!« Stiftung Lesen »Anders als viele Möchtegern-Autorinnen, die denken, bei einem Kinderbuch könne man nichts falsch machen, nimmt die vielfach ausgezeichnete Schauspielerin ihre Leser*innen ernst. Sprachgefühl plus Sinn für Ironie und Timing tun ein Übriges. (...). [Axel Schefflers] liebevolle Illustration verleiht der unsentimentalen und sehr vergnüglichen Weihnachtsgeschichte das besondere Etwas.« Anita Westphal-Demmelhuber, Eselsohr, 11/2023 »...sprachlich ein wahrer Schatz.« Andrea Wanner, Buchkultur, 211/2023 »[Emma Thompson] erzählt vergnüglich und mit viel Fantasie eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht. (...). Es geht ... um das Mitgefühl für Tiere und Menschen sowie all das, was wir mit Weihnachten verbinden. Das Buch ist wunderschön von Grüffelo-Illustrator Axel Scheffler illustriert. Perfekt zum Anschauen und Vorlesen für Kinder ab 5 Jahren.« Sabine Abel, Bayerischer Rundfunk "Wir in Bayern", 4.12.2023 »...eine richtig schöne Weihnachtsgeschichte für die ganze Familie...« Katharina Mahrenholtz, NDR Kultur, 16.12.2023 »einfach herzerwärmend« Sonja Kessen, rbb Kultur, 6.12.2023 »...liest sich so vergnüglich wie anrührend. Das feine Buch entzückt mit ausdrucksstarken Bildern - ein Schmankerl!« Ina Hochreuther, Stuttgarter Zeitung, 9.12.2023…mehr