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Alex Schulman

1. Vergiss mich

Vergiss mich Ungekürzte Lesung mit Fabian Busch (1 mp3-CD)

Gesprochen von
20

20,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Fabian Busch

Spieldauer

4 Stunden und 58 Minuten

Erscheinungsdatum

15.05.2025

Hörtyp

Lesung

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

Hanna Granz

Sprache

Deutsch

EAN

9783742424402

Beschreibung

Rezension

»Kunstvoll geschildert, bringt uns Schulman ganz nah an den Schmerz heran.« Svenska Dagbladet

Produktdetails

Gesprochen von

Fabian Busch

Spieldauer

4 Stunden und 58 Minuten

Erscheinungsdatum

15.05.2025

Hörtyp

Lesung

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

Hanna Granz

Sprache

Deutsch

EAN

9783742424402

Herstelleradresse

Der Audio Verlag GmbH
Hardenbergstraße 9A
10623 Berlin
DE

Email: [email protected]

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Keine einfache Kost

Hornita aus Augsburg am 27.01.2026

Bewertungsnummer: 3026574

Bewertet: Hörbuch (Audio)

Das Hörbuch hat mich ab dem ersten Satz gefesselt. Die Zeit beim Zuhören verging im Flug, ich hatte immer längere Abschnitte gehört als ich eigentlich geplant hatte. Der Sprecher macht das sehr gut, er spricht deutlich, betont angemessen und natürlich. Inhaltlich ist das Buch nicht einfach, es handelt sich um die Alkoholkrankheit der Mutter und den Auswirkungen auf die Familie. Die Erzählzeit wechselt zwischen der Gegenwart, Rückblenden und Erinnerungen und das Ganze wirkt sehr organisch. Die Details des dysfunktionalen Familienlebens sind manchmal schwer zu verkraften, aber ich fand die Offenheit des Autors beeindruckend. Gerade die Reaktion der Kinder auf die Stimmungsschwankungen der Mutter in den Erinnerungen fand ich sehr gut beschrieben. Sie versuchen die Ursache bei sich zu finden, wollen das Geheimnis bewahren und die Intimsphäre der Familie schützen. Von Manipulation, Selbstmitleid, Egozentrik, Unberechenbarkeit, Scham, Ausgeliefertsein, usw. ist alles dabei und wird absolut glaubhaft und nachvollziehbar geschildert. Gerade die Zerrissenheit zwischen Liebe, Hilflosigkeit und Verzweiflung ist gut zu spüren. Trotz des persönlichen Themas hat es der Autor geschafft, dem Buch eine Spannungskurve zu geben und man erlebt mit, dass die nüchterne Mutter eine ganz andere Person ist. Insgesamt eine authentische und empfehlenswerte Lektüre bzw. Hörbuch.

Keine einfache Kost

Hornita aus Augsburg am 27.01.2026
Bewertungsnummer: 3026574
Bewertet: Hörbuch (Audio)

Das Hörbuch hat mich ab dem ersten Satz gefesselt. Die Zeit beim Zuhören verging im Flug, ich hatte immer längere Abschnitte gehört als ich eigentlich geplant hatte. Der Sprecher macht das sehr gut, er spricht deutlich, betont angemessen und natürlich. Inhaltlich ist das Buch nicht einfach, es handelt sich um die Alkoholkrankheit der Mutter und den Auswirkungen auf die Familie. Die Erzählzeit wechselt zwischen der Gegenwart, Rückblenden und Erinnerungen und das Ganze wirkt sehr organisch. Die Details des dysfunktionalen Familienlebens sind manchmal schwer zu verkraften, aber ich fand die Offenheit des Autors beeindruckend. Gerade die Reaktion der Kinder auf die Stimmungsschwankungen der Mutter in den Erinnerungen fand ich sehr gut beschrieben. Sie versuchen die Ursache bei sich zu finden, wollen das Geheimnis bewahren und die Intimsphäre der Familie schützen. Von Manipulation, Selbstmitleid, Egozentrik, Unberechenbarkeit, Scham, Ausgeliefertsein, usw. ist alles dabei und wird absolut glaubhaft und nachvollziehbar geschildert. Gerade die Zerrissenheit zwischen Liebe, Hilflosigkeit und Verzweiflung ist gut zu spüren. Trotz des persönlichen Themas hat es der Autor geschafft, dem Buch eine Spannungskurve zu geben und man erlebt mit, dass die nüchterne Mutter eine ganz andere Person ist. Insgesamt eine authentische und empfehlenswerte Lektüre bzw. Hörbuch.

Schonungslos offen erzählt und faszinierend gelesen

Violettera aus Stuttgart am 23.04.2026

Bewertungsnummer: 3117945

Bewertet: Hörbuch-Download

Vergiss mich, sagt die alkoholkranke Mutter zu ihrem Sohn Alex, aber dieses Hörbuch kann man nicht vergessen, so wenig wie der Sohn seine Mutter. Es ist die sehr berührende, oft erschütternde autobiografische Schilderung der Beziehung zwischen Alex Schulman und seiner Mutter, von seinen ersten Erinnerungen Ende der Siebziger Jahre, geprägt von großer Liebe und fürsorglicher Zärtlichkeit über Jahre zunehmender Kälte und Zurückgezogenheit der Mutter bis hin zu ihrem Tod im Jahr 2015. Die sehr intelligente, belesene und wortgewandte Mutter und ihr viel älterer Ehemann waren beide beim Fernsehen im Mediengeschäft tätig. In zahlreichen Rückblenden lässt der Autor Szenen aus dem Familienleben erstehen, vorwiegend aus dem Sommerhaus am See, in dem die Eltern mit ihren drei Söhnen jeden Sommer verbrachten. Mit schonungsloser Offenheit schildert er die grausamen Auswirkungen der wachsenden Alkoholsucht der Mutter auf die Kinder, besonders die Härte ihrer Zurückweisungen. Die daraus entstandenen Verletzungen konnten die Söhne nie überwinden, hatten nur unterschiedliche Strategien entwickelt, um mit all dem Unsagbaren zu leben. Unsagbar war auch das Thema Alkoholsucht, von einem strengen Familientabu belegt. Immer wieder versuchte noch der erwachsene Alex die Mutter in ihrer selbst gewählten Isolation zu erreichen, zumal nach dem Tod des Vaters. Unvergesslich bleiben die Schilderungen ihres Blickes, wenn sie sich in sich selbst zurückzog und keine Wahrnehmung mehr zuließ. Einen großen Anteil an der Faszination dieses Hörbuchs hat der herausragende Sprecher Fabian Busch, einer der ganz Großen dieses Metiers. Ich kannte seine angenehme Stimme schon vom Hörbuch „Demon Copperhead“, dessen Welt er in über 18 Stunden alleine vor den Hörern entstehen lässt. Und nun diese anrührenden autobiografischen Szenen, die er wieder atmosphärisch dicht alleine spricht und nie einen Zweifel aufkommen lässt, wessen Rolle er gerade vorträgt. Dieses Hörerlebnis ist kostbar.

Schonungslos offen erzählt und faszinierend gelesen

Violettera aus Stuttgart am 23.04.2026
Bewertungsnummer: 3117945
Bewertet: Hörbuch-Download

Vergiss mich, sagt die alkoholkranke Mutter zu ihrem Sohn Alex, aber dieses Hörbuch kann man nicht vergessen, so wenig wie der Sohn seine Mutter. Es ist die sehr berührende, oft erschütternde autobiografische Schilderung der Beziehung zwischen Alex Schulman und seiner Mutter, von seinen ersten Erinnerungen Ende der Siebziger Jahre, geprägt von großer Liebe und fürsorglicher Zärtlichkeit über Jahre zunehmender Kälte und Zurückgezogenheit der Mutter bis hin zu ihrem Tod im Jahr 2015. Die sehr intelligente, belesene und wortgewandte Mutter und ihr viel älterer Ehemann waren beide beim Fernsehen im Mediengeschäft tätig. In zahlreichen Rückblenden lässt der Autor Szenen aus dem Familienleben erstehen, vorwiegend aus dem Sommerhaus am See, in dem die Eltern mit ihren drei Söhnen jeden Sommer verbrachten. Mit schonungsloser Offenheit schildert er die grausamen Auswirkungen der wachsenden Alkoholsucht der Mutter auf die Kinder, besonders die Härte ihrer Zurückweisungen. Die daraus entstandenen Verletzungen konnten die Söhne nie überwinden, hatten nur unterschiedliche Strategien entwickelt, um mit all dem Unsagbaren zu leben. Unsagbar war auch das Thema Alkoholsucht, von einem strengen Familientabu belegt. Immer wieder versuchte noch der erwachsene Alex die Mutter in ihrer selbst gewählten Isolation zu erreichen, zumal nach dem Tod des Vaters. Unvergesslich bleiben die Schilderungen ihres Blickes, wenn sie sich in sich selbst zurückzog und keine Wahrnehmung mehr zuließ. Einen großen Anteil an der Faszination dieses Hörbuchs hat der herausragende Sprecher Fabian Busch, einer der ganz Großen dieses Metiers. Ich kannte seine angenehme Stimme schon vom Hörbuch „Demon Copperhead“, dessen Welt er in über 18 Stunden alleine vor den Hörern entstehen lässt. Und nun diese anrührenden autobiografischen Szenen, die er wieder atmosphärisch dicht alleine spricht und nie einen Zweifel aufkommen lässt, wessen Rolle er gerade vorträgt. Dieses Hörerlebnis ist kostbar.

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