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Vergiss mich »Ein großartiges Buch, das ich jedem empfehle!« Christine Westermann

20

14,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.09.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

256

Maße (L/B)

19/11,5 cm

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Glöm mig

Übersetzt von

Hanna Granz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14980-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.09.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

256

Maße (L/B)

19/11,5 cm

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Glöm mig

Übersetzt von

Hanna Granz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14980-8

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: [email protected]

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Schonungslos offen erzählt und faszinierend gelesen

Violettera aus Stuttgart am 23.04.2026

Bewertungsnummer: 3117945

Bewertet: Hörbuch-Download

Vergiss mich, sagt die alkoholkranke Mutter zu ihrem Sohn Alex, aber dieses Hörbuch kann man nicht vergessen, so wenig wie der Sohn seine Mutter. Es ist die sehr berührende, oft erschütternde autobiografische Schilderung der Beziehung zwischen Alex Schulman und seiner Mutter, von seinen ersten Erinnerungen Ende der Siebziger Jahre, geprägt von großer Liebe und fürsorglicher Zärtlichkeit über Jahre zunehmender Kälte und Zurückgezogenheit der Mutter bis hin zu ihrem Tod im Jahr 2015. Die sehr intelligente, belesene und wortgewandte Mutter und ihr viel älterer Ehemann waren beide beim Fernsehen im Mediengeschäft tätig. In zahlreichen Rückblenden lässt der Autor Szenen aus dem Familienleben erstehen, vorwiegend aus dem Sommerhaus am See, in dem die Eltern mit ihren drei Söhnen jeden Sommer verbrachten. Mit schonungsloser Offenheit schildert er die grausamen Auswirkungen der wachsenden Alkoholsucht der Mutter auf die Kinder, besonders die Härte ihrer Zurückweisungen. Die daraus entstandenen Verletzungen konnten die Söhne nie überwinden, hatten nur unterschiedliche Strategien entwickelt, um mit all dem Unsagbaren zu leben. Unsagbar war auch das Thema Alkoholsucht, von einem strengen Familientabu belegt. Immer wieder versuchte noch der erwachsene Alex die Mutter in ihrer selbst gewählten Isolation zu erreichen, zumal nach dem Tod des Vaters. Unvergesslich bleiben die Schilderungen ihres Blickes, wenn sie sich in sich selbst zurückzog und keine Wahrnehmung mehr zuließ. Einen großen Anteil an der Faszination dieses Hörbuchs hat der herausragende Sprecher Fabian Busch, einer der ganz Großen dieses Metiers. Ich kannte seine angenehme Stimme schon vom Hörbuch „Demon Copperhead“, dessen Welt er in über 18 Stunden alleine vor den Hörern entstehen lässt. Und nun diese anrührenden autobiografischen Szenen, die er wieder atmosphärisch dicht alleine spricht und nie einen Zweifel aufkommen lässt, wessen Rolle er gerade vorträgt. Dieses Hörerlebnis ist kostbar.

Schonungslos offen erzählt und faszinierend gelesen

Violettera aus Stuttgart am 23.04.2026
Bewertungsnummer: 3117945
Bewertet: Hörbuch-Download

Vergiss mich, sagt die alkoholkranke Mutter zu ihrem Sohn Alex, aber dieses Hörbuch kann man nicht vergessen, so wenig wie der Sohn seine Mutter. Es ist die sehr berührende, oft erschütternde autobiografische Schilderung der Beziehung zwischen Alex Schulman und seiner Mutter, von seinen ersten Erinnerungen Ende der Siebziger Jahre, geprägt von großer Liebe und fürsorglicher Zärtlichkeit über Jahre zunehmender Kälte und Zurückgezogenheit der Mutter bis hin zu ihrem Tod im Jahr 2015. Die sehr intelligente, belesene und wortgewandte Mutter und ihr viel älterer Ehemann waren beide beim Fernsehen im Mediengeschäft tätig. In zahlreichen Rückblenden lässt der Autor Szenen aus dem Familienleben erstehen, vorwiegend aus dem Sommerhaus am See, in dem die Eltern mit ihren drei Söhnen jeden Sommer verbrachten. Mit schonungsloser Offenheit schildert er die grausamen Auswirkungen der wachsenden Alkoholsucht der Mutter auf die Kinder, besonders die Härte ihrer Zurückweisungen. Die daraus entstandenen Verletzungen konnten die Söhne nie überwinden, hatten nur unterschiedliche Strategien entwickelt, um mit all dem Unsagbaren zu leben. Unsagbar war auch das Thema Alkoholsucht, von einem strengen Familientabu belegt. Immer wieder versuchte noch der erwachsene Alex die Mutter in ihrer selbst gewählten Isolation zu erreichen, zumal nach dem Tod des Vaters. Unvergesslich bleiben die Schilderungen ihres Blickes, wenn sie sich in sich selbst zurückzog und keine Wahrnehmung mehr zuließ. Einen großen Anteil an der Faszination dieses Hörbuchs hat der herausragende Sprecher Fabian Busch, einer der ganz Großen dieses Metiers. Ich kannte seine angenehme Stimme schon vom Hörbuch „Demon Copperhead“, dessen Welt er in über 18 Stunden alleine vor den Hörern entstehen lässt. Und nun diese anrührenden autobiografischen Szenen, die er wieder atmosphärisch dicht alleine spricht und nie einen Zweifel aufkommen lässt, wessen Rolle er gerade vorträgt. Dieses Hörerlebnis ist kostbar.

Wenn Kindheit nie wirklich endet

maison.tania (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 12.04.2026

Bewertungsnummer: 3106362

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Vergiss mich von Alex Schulman ist kein Buch, das man einfach liest oder hört – es ist eines, das unter die Haut geht. Im Zentrum steht die Beziehung eines Sohnes zu seiner alkoholkranken Mutter und der verzweifelte Versuch, sie – und vielleicht auch sich selbst – zu retten. Schon beim Hören wird schnell klar: Hier geht es nicht um Unterhaltung. Es geht um das Hinsehen. Um das Aushalten. Um diese leise, aber dauerhafte Anspannung, die entsteht, wenn ein Kind nie wirklich Kind sein darf. Das Thema Parentifizierung zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte – diese unsichtbare Last, die Kinder tragen, wenn sie plötzlich Verantwortung übernehmen müssen, die ihnen nicht zusteht. Besonders eindringlich ist die Atmosphäre. Diese Unberechenbarkeit der Mutter, dieses ständige Auf-der-Hut-Sein – man spürt es fast körperlich. Es ist diese Art von Anspannung, die sich nicht abschütteln lässt, weil sie sich tief eingeprägt hat. Genau das macht das Buch so stark. Auch die Rolle des Vaters hat mich beschäftigt. Seine Überforderung, sein Rückzug – und die Tatsache, dass er die Kinder letztlich mit dieser Situation allein lässt. Das löst Wut aus, aber auch eine große Traurigkeit. Weil man merkt, wie sehr hier alle an ihre Grenzen kommen – und wie wenig Halt es für die gibt, die ihn am dringendsten brauchen. Dass dieses Buch autobiografisch geprägt ist, macht es noch eindringlicher. Es wirkt wie ein Versuch der Verarbeitung, vielleicht auch der Annäherung an etwas, das sich nie ganz auflösen lässt. Gleichzeitig weiß man, dass nicht jede Geschichte so einen Weg findet – gerade wenn man, wie ich, beruflich mit Kindern aus schwierigen Lebensverhältnissen zu tun hat. Das verleiht dem Ganzen noch einmal eine zusätzliche Schwere. Das Hörbuch selbst ist sehr gelungen. Der Sprecher trägt die Geschichte ruhig und klar, ohne sie zu überladen – und gerade dadurch kommen die Emotionen umso stärker zur Geltung. Was bleibt, ist die Erkenntnis: Eine Kindheit ohne Sicherheit endet nicht einfach mit dem Erwachsenwerden. Sie bleibt. In Gedanken, in Mustern, im ganzen Leben. Fazit: Ein schonungslos ehrliches, tief berührendes Buch über Co-Abhängigkeit, Verlust und die lebenslangen Spuren einer unsicheren Kindheit. Kein leichtes Lesen – aber ein wichtiges.

Wenn Kindheit nie wirklich endet

maison.tania (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 12.04.2026
Bewertungsnummer: 3106362
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Vergiss mich von Alex Schulman ist kein Buch, das man einfach liest oder hört – es ist eines, das unter die Haut geht. Im Zentrum steht die Beziehung eines Sohnes zu seiner alkoholkranken Mutter und der verzweifelte Versuch, sie – und vielleicht auch sich selbst – zu retten. Schon beim Hören wird schnell klar: Hier geht es nicht um Unterhaltung. Es geht um das Hinsehen. Um das Aushalten. Um diese leise, aber dauerhafte Anspannung, die entsteht, wenn ein Kind nie wirklich Kind sein darf. Das Thema Parentifizierung zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte – diese unsichtbare Last, die Kinder tragen, wenn sie plötzlich Verantwortung übernehmen müssen, die ihnen nicht zusteht. Besonders eindringlich ist die Atmosphäre. Diese Unberechenbarkeit der Mutter, dieses ständige Auf-der-Hut-Sein – man spürt es fast körperlich. Es ist diese Art von Anspannung, die sich nicht abschütteln lässt, weil sie sich tief eingeprägt hat. Genau das macht das Buch so stark. Auch die Rolle des Vaters hat mich beschäftigt. Seine Überforderung, sein Rückzug – und die Tatsache, dass er die Kinder letztlich mit dieser Situation allein lässt. Das löst Wut aus, aber auch eine große Traurigkeit. Weil man merkt, wie sehr hier alle an ihre Grenzen kommen – und wie wenig Halt es für die gibt, die ihn am dringendsten brauchen. Dass dieses Buch autobiografisch geprägt ist, macht es noch eindringlicher. Es wirkt wie ein Versuch der Verarbeitung, vielleicht auch der Annäherung an etwas, das sich nie ganz auflösen lässt. Gleichzeitig weiß man, dass nicht jede Geschichte so einen Weg findet – gerade wenn man, wie ich, beruflich mit Kindern aus schwierigen Lebensverhältnissen zu tun hat. Das verleiht dem Ganzen noch einmal eine zusätzliche Schwere. Das Hörbuch selbst ist sehr gelungen. Der Sprecher trägt die Geschichte ruhig und klar, ohne sie zu überladen – und gerade dadurch kommen die Emotionen umso stärker zur Geltung. Was bleibt, ist die Erkenntnis: Eine Kindheit ohne Sicherheit endet nicht einfach mit dem Erwachsenwerden. Sie bleibt. In Gedanken, in Mustern, im ganzen Leben. Fazit: Ein schonungslos ehrliches, tief berührendes Buch über Co-Abhängigkeit, Verlust und die lebenslangen Spuren einer unsicheren Kindheit. Kein leichtes Lesen – aber ein wichtiges.

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Vergiss mich

von Alex Schulman

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