Produktbild: Vergiss mich

Vergiss mich »Ein großartiges Buch, das ich jedem empfehle!« Christine Westermann

21

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

44366

Erscheinungsdatum

15.05.2025

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

822 KB

Übersetzt von

Hanna Granz

Sprache

Deutsch

EAN

9783423447195

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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  • alle Texte können angepasst werden
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  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • navigierbarer Index
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Landmark-Navigation vorhanden

Verkaufsrang

44366

Erscheinungsdatum

15.05.2025

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

822 KB

Übersetzt von

Hanna Granz

Sprache

Deutsch

EAN

9783423447195

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  • maison.tania

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    12.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    Wenn Kindheit nie wirklich endet

    Vergiss mich von Alex Schulman ist kein Buch, das man einfach liest oder hört – es ist eines, das unter die Haut geht. Im Zentrum steht die Beziehung eines Sohnes zu seiner alkoholkranken Mutter und der verzweifelte Versuch, sie – und vielleicht auch sich selbst – zu retten. Schon beim Hören wird schnell klar: Hier geht es nicht um Unterhaltung. Es geht um das Hinsehen. Um das Aushalten. Um diese leise, aber dauerhafte Anspannung, die entsteht, wenn ein Kind nie wirklich Kind sein darf. Das Thema Parentifizierung zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte – diese unsichtbare Last, die Kinder tragen, wenn sie plötzlich Verantwortung übernehmen müssen, die ihnen nicht zusteht. Besonders eindringlich ist die Atmosphäre. Diese Unberechenbarkeit der Mutter, dieses ständige Auf-der-Hut-Sein – man spürt es fast körperlich. Es ist diese Art von Anspannung, die sich nicht abschütteln lässt, weil sie sich tief eingeprägt hat. Genau das macht das Buch so stark. Auch die Rolle des Vaters hat mich beschäftigt. Seine Überforderung, sein Rückzug – und die Tatsache, dass er die Kinder letztlich mit dieser Situation allein lässt. Das löst Wut aus, aber auch eine große Traurigkeit. Weil man merkt, wie sehr hier alle an ihre Grenzen kommen – und wie wenig Halt es für die gibt, die ihn am dringendsten brauchen. Dass dieses Buch autobiografisch geprägt ist, macht es noch eindringlicher. Es wirkt wie ein Versuch der Verarbeitung, vielleicht auch der Annäherung an etwas, das sich nie ganz auflösen lässt. Gleichzeitig weiß man, dass nicht jede Geschichte so einen Weg findet – gerade wenn man, wie ich, beruflich mit Kindern aus schwierigen Lebensverhältnissen zu tun hat. Das verleiht dem Ganzen noch einmal eine zusätzliche Schwere. Das Hörbuch selbst ist sehr gelungen. Der Sprecher trägt die Geschichte ruhig und klar, ohne sie zu überladen – und gerade dadurch kommen die Emotionen umso stärker zur Geltung. Was bleibt, ist die Erkenntnis: Eine Kindheit ohne Sicherheit endet nicht einfach mit dem Erwachsenwerden. Sie bleibt. In Gedanken, in Mustern, im ganzen Leben. Fazit: Ein schonungslos ehrliches, tief berührendes Buch über Co-Abhängigkeit, Verlust und die lebenslangen Spuren einer unsicheren Kindheit. Kein leichtes Lesen – aber ein wichtiges.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    11.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    Wenn Hoffnung zur Gewohnheit wird

    Ich habe „Vergiss mich“ ohne unmittelbaren persönlichen Bezug gelesen und bin dennoch auf eine Weise in diese Geschichte hineingezogen worden, die mich nachhaltig beschäftigt hat. Es ist ein Buch, das sich nicht aufdrängt, das keine großen Gesten braucht, um zu wirken, und gerade darin liegt seine eigentliche Wucht. Alex Schulman erzählt in fragmentarischen Rückblenden von einer Kindheit, die zunehmend von der Alkoholsucht der Mutter überschattet wird. Dabei entsteht kein geschlossenes Bild, sondern ein Mosaik aus Erinnerungen, das sich erst nach und nach zusammensetzt. Diese Form des Erzählens wirkt erstaunlich authentisch, als würde man einem Prozess des Erinnerns beiwohnen, der selbst von Unsicherheiten und Brüchen geprägt ist. Was mich beim Lesen besonders bewegt hat, ist die unerschütterliche Sehnsucht des Sohnes nach mütterlicher Zuwendung. Diese Sehnsucht endet nicht mit der Kindheit, sie zieht sich bis weit ins Erwachsenenalter hinein. Immer wieder sucht Alex die Nähe, hofft auf einen Moment der Wärme, ein Zeichen von Anerkennung, ein Aufblitzen jener Liebe, die einst vorhanden war. Und als Leser erkennt man mit wachsender Klarheit, dass sich diese Hoffnung kaum erfüllen wird. Gerade dieses Auseinanderklaffen von Erwartung und Realität ist kaum zu ertragen. Es sind diese wiederholten Annäherungsversuche, die mich besonders getroffen haben. Dieses beinahe tastende, vorsichtige Zugehen auf eine Mutter, die sich längst entzogen hat und das dennoch nicht aufhört. Darin liegt etwas zutiefst Menschliches, fast Archaisches, das Bedürfnis nach elterlicher Liebe, das sich nicht einfach ablegen lässt, selbst dann nicht, wenn es immer wieder enttäuscht wird. Ich habe beim Lesen nicht selten den Impuls verspürt, ihn innerlich zurückzuhalten, ihn zu schützen vor der nächsten Zurückweisung und zugleich verstanden, warum er diesen Weg immer wieder aufs Neue geht. Die Figur der Mutter bleibt dabei vielschichtig. Sie erscheint nicht ausschließlich als Täterin, sondern auch als eine zutiefst verlorene Frau, gefangen in ihrer Sucht und in sich selbst. Gerade diese Ambivalenz macht es unmöglich, einfache Urteile zu fällen. Vielmehr entsteht ein Spannungsfeld aus Verletzung und Mitgefühl, aus Distanz und einem gewissen Verstehen. Sprachlich ist der Roman von einer bemerkenswerten Klarheit geprägt. Schulman verzichtet auf Pathos und lässt gerade dadurch die emotionalen Brüche umso deutlicher hervortreten. Viele Szenen wirken beinahe nüchtern erzählt und entfalten doch eine nachhaltige Wirkung, die sich erst im Nachhall vollständig zeigt. Für mich ist dieses Buch vor allem eine eindringliche Studie über die Persistenz von Bindung. Darüber, wie tief das Bedürfnis nach Liebe verwurzelt ist und wie schwer es ist, sich davon zu lösen, selbst wenn es immer wieder enttäuscht wird. Ein schmerzhaft ehrliches Buch.

  • Bewertung

    5/5

    10.06.2025

    eBook (ePUB 3)

    sehr traurig zu lesen

    Das vorliegende Buch berührte mich zutiefst. Die Geschichte einer Mutter, ihres Kindes und der Familie Es handelt sich hierbei um ein autobiographisches Werk über das Aufwachsen mit seiner alkoholkranken Mutter. Von klein auf hat Alex gelernt, seine Mutter nicht zu verärgern, er kennt ihre Nuancen genau und weiß, wie er mit ihr umgehen muss, um Ärger zu vermeiden Das war nicht immer so. Sie war einmal voller Liebe und Fürsorge, aber allmählich verschwindet diese Mutter. Muß das schrecklich sein, so aufwachsen zuu müssen

  • Violettera

    aus Stuttgart

    5/5

    23.04.2026

    Hörbuch-Download

    Schonungslos offen erzählt und faszinierend gelesen

    Vergiss mich, sagt die alkoholkranke Mutter zu ihrem Sohn Alex, aber dieses Hörbuch kann man nicht vergessen, so wenig wie der Sohn seine Mutter. Es ist die sehr berührende, oft erschütternde autobiografische Schilderung der Beziehung zwischen Alex Schulman und seiner Mutter, von seinen ersten Erinnerungen Ende der Siebziger Jahre, geprägt von großer Liebe und fürsorglicher Zärtlichkeit über Jahre zunehmender Kälte und Zurückgezogenheit der Mutter bis hin zu ihrem Tod im Jahr 2015. Die sehr intelligente, belesene und wortgewandte Mutter und ihr viel älterer Ehemann waren beide beim Fernsehen im Mediengeschäft tätig. In zahlreichen Rückblenden lässt der Autor Szenen aus dem Familienleben erstehen, vorwiegend aus dem Sommerhaus am See, in dem die Eltern mit ihren drei Söhnen jeden Sommer verbrachten. Mit schonungsloser Offenheit schildert er die grausamen Auswirkungen der wachsenden Alkoholsucht der Mutter auf die Kinder, besonders die Härte ihrer Zurückweisungen. Die daraus entstandenen Verletzungen konnten die Söhne nie überwinden, hatten nur unterschiedliche Strategien entwickelt, um mit all dem Unsagbaren zu leben. Unsagbar war auch das Thema Alkoholsucht, von einem strengen Familientabu belegt. Immer wieder versuchte noch der erwachsene Alex die Mutter in ihrer selbst gewählten Isolation zu erreichen, zumal nach dem Tod des Vaters. Unvergesslich bleiben die Schilderungen ihres Blickes, wenn sie sich in sich selbst zurückzog und keine Wahrnehmung mehr zuließ. Einen großen Anteil an der Faszination dieses Hörbuchs hat der herausragende Sprecher Fabian Busch, einer der ganz Großen dieses Metiers. Ich kannte seine angenehme Stimme schon vom Hörbuch „Demon Copperhead“, dessen Welt er in über 18 Stunden alleine vor den Hörern entstehen lässt. Und nun diese anrührenden autobiografischen Szenen, die er wieder atmosphärisch dicht alleine spricht und nie einen Zweifel aufkommen lässt, wessen Rolle er gerade vorträgt. Dieses Hörerlebnis ist kostbar.

  • V

    aus München

    5/5

    05.04.2026

    Hörbuch-Download

    Eine ganz normale Familiengeschichte

    Eine ganz "normale" Familiengeschichte - die bereits etwas ältere Mutter trinkt, ihre selbst schon erwachsenen Söhne machen sich Sorgen und der Erzähler möchte seine Mutter von einem Entzug überzeugen. Tragisch und packend, als Hörbuch gut erzählt.

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