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Vergiss mich »Ein großartiges Buch, das ich jedem empfehle!« Christine Westermann

21

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

38483

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.05.2025

Verlag

dtv

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/2,4 cm

Gewicht

348 g

Farbe

Hellblau

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Glöm mig

Übersetzt von

Hanna Granz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28480-6

Beschreibung

Rezension

Ein tröstliches Buch. ("Kölner Stadt-Anzeiger")
Für alle, die ein Buch lesen wollen, das zutiefst ehrlich ist und beim Lesen sehr berühren kann. ("WDR 2")
Unfassbar lesenswert und tröstlich. ("rbb, Podcast "Orte & Worte"")
Wie präzise und unbestechlich der Autor die Erinnerungsräume seiner Protagonisten abschreitet und dabei Linien zu sich selbst zieht, warum es zu den Verletzungen kam, die Mutter, Vater, Kinder einander zufügten, ist niemals larmoyant, sondern in hohem Maße mitleidend. ("Die Rheinpfalz")
Ein ungeheuer lehrreiches Buch, durchzogen von seelischer Versehrtheit und Liebe. ("Freundin")
Wann hat jemals ein Romancier derart offen und wahrhaftig über die Liebe eines Mannes zu seiner Mutter geschrieben? (...) Das ergreifendste Buch dieses Jahres, wenn nicht gar seit sehr langer Zeit! ("Cicero")
So wie Alex Schulman diese Familiengeschichte aufarbeitet, wird kein anklagendes, sondern ein sehr tröstliches Buch daraus. Denn über allem Kummer leuchtet die Liebe. ("Bunte")
So ehrlich und ergreifend (…), dass es dem Leser fast das Herz zerreißt. ("Heilbronner Stimme")
Alex Schulman hat nichts beschönigt in dieser eindrucksvollen Autobiografie ("Frankfurter Rundschau")
Wie nervenberührend er Lebensläufe in Worte fasst, wissen wir spätestens seit Werken wie ›Verbrenn all meine Briefe‹. Dieser Feingeist des direkten Ausdrucks lässt den Leser aufhorchen – und zugleich auf die innere Stimme hören. ("Nürnberger Zeitung")

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Verkaufsrang

38483

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.05.2025

Verlag

dtv

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/2,4 cm

Gewicht

348 g

Farbe

Hellblau

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Glöm mig

Übersetzt von

Hanna Granz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28480-6

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Bewertung

    5/5

    31.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Glück und Verzweiflung

    In diesem Buch verarbeitet der Autor seine Kindheit, Jugend und ein Teil seines Lebens als erwachsener Mensch. Er wechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit,was aber immer gut zu verfolgen ist. er lebt zusammen mit seinen Eltern und zwei Brüdern, in einer teilweise glücklichen, teilweise sehr disfunktionalen Familie, die durch den Alkoholismus seiner Mutter bestimmt ist. Er schildert glückliche Zeiten, schöne Urlaube, aber immer wieder die schrecklichen Eskapaden,wenn seine Mutter im Vollrausch ganze Tage und Wochen verbringt.Die innerliche Zerrissenheit zwischen der Liebe zu seinen Eltern,besonders der zu seiner Mutter und ihre furchtbaren Launen,an denen er schier verzweifelt. Wer sich mit diesem Thema auskennt,erkennt die immer gleichen Verhaltensmuster,welche sein Leben prägen und in schonungsloser Offenheit dargelegt werden. Der einfühlsame Vortrag von Fabian Busch wertete die Geschichte zusätzlich auf.Ich vergebe eine Leseempfehlung zusammen mit fünf Sternen.

  • Leselöckchen

    5/5

    13.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wortstark und eindrucksvoll

    In "Vergiss mich" gewährt Alexander Schulman einen schonungslos autobiographischen Einblick in sein Leben mit einer alkoholkranken Mutter. Mit eindringlich klarer Sprache zeichnet er das Bild einer vielschichtigen Mutter-Kind-Beziehung, die gleichermaßen von Liebe und Ablehnung, Nähe und Entfremdung geprägt ist. Schulman gelingt es, die Fassade einer nach außen hin erfolgreichen und glücklichen Familie aufzubrechen und das laute Schweigen hinter verschlossenen Türen sichtbar und spürbar zu machen. Aus Angst geborene, stillschweigende Übereinkünfte, um das fragile Familienbild nicht ins Wanken zu bringen, ziehen sich wie ein roter Faden durch seine Erinnerungen. Besonders beeindruckend ist dabei der Mut, ein so intimes Thema derart verletzlich und offen mit den Lesenden zu teilen. "Vergiss mich" ist ein eindrucksvolles, zutiefst berührendes Werk, das lange nachhallt und in keinem Bücherregal fehlen sollte.

  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    12.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührende Nähe

    Der Autor erzählt von der schwierigen Beziehung zu seiner alkoholkranken Mutter. Die Ohnmacht und Hilflosigkeit, zugleich auch das starke Verlangen, die Mutter zu beschützen, gehören zu den schwierigsten Emotionen von Menschen mit alkoholkranken Angehörigen. Das Buch hat mich in seiner Ehrlichkeit und seiner fehlenden Anklage sehr berührt. Sehr empfehlenswert.

  • Buecherheidrun

    aus Horb

    5/5

    29.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Intensiv, erschütternd und so lesenswert

    Verwunderlich, dass mein Herz noch schlägt, denn es wurde beim Lesen dieser emotionalen, wahren Geschichten immer schwerer, bis es in tausend Stücke zerbrach. In Alex Schulmans Familie wurde immer geschwiegen. Niemand sprach das Alkoholproblem seiner Mutter an. Jahrzehntelanges Schweigen, ein Wegschauen des Ehemannes, das schmerzt. Drei kleine Jungs, die das Ausmaß dieser Tragödie nicht begreifen können, die von klein auf vertuschen und verheimlichen, damit das Offensichtliche im Verborgenen bleibt. Selbst als Erwachsener leugnet Alex Schulman seiner eigenen Frau gegenüber die Suchtkrankheit: „Erst mehrere Monate später sprach Amanda mich auf das Trinken meiner Mutter an. Und der tapfere Soldat ging zum Angriff über und wurde wütend. Was meinst du damit? Sie trinkt überhaupt nicht zu viel! Sie hat kein Alkoholproblem. Ich empfand Amandas Frage als Angriff - auf mich. Dieses Geheimnis ist das Wichtigste, was ich besitze. Es ist ein Teil meiner Identität. (S. 55) Schonungslos offenbart der Autor dieses Aufwachsen mit einer ständig betrunkenen Mutter zwischen Zuneigung und Nichtexistenz, zwischen Ohnmacht und seltenen Glücksmomenten und immerwährender Rücksichtnahme auf eine Frau, die den Anforderungen des Lebens nicht gewachsen scheint. Erst als eine Situation im Sommerhaus mit den Kindern eines Bruders und der alkoholisierten Oma eskaliert, beschließen sie endlich, ganz entgegen dem familiären Kodex, die Einweisung in eine Entzugsklinik. Es ist ein schmerzhaftes und herzzerreißendes Buch, das mich als Mutter zweier Söhne und Tochter einer Mutter unheimlich aufgewühlt und teilweise voller Entsetzen erfüllt hat. Unverständnis für das Handeln bzw. Nichthandeln des Ehemannes, schreckliches Mitleid mit drei unschuldigen Kindern, die unter derartigen Umständen aufwachsen mussten und riesige Hochachtung vor einem Autor, der sich komplett entblößt. Letztendlich aber ein versöhnliches und hoffnungsvolles Buch, das der verwundeten Seele des Verfassers ein tröstliches Pflaster aufklebt. Definitiv keine leichte Lektüre, erschütternd in ihrer Intensität und Wahrhaftigkeit und gerade deswegen eine unvergessliche Geschichte, die für immer im Herzen bleibt. Unbedingte Leseempfehlung!

  • SimoneF

    5/5

    24.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Leben in Co-Abhängigkeit

    In „Vergiss mich“ schreibt Alex Schulman über die Alkoholsucht seiner Mutter Lisette Schulman, die seine Kindheit und Jugend geprägt hat und ihn auch als Erwachsenen nicht loslässt. Über 30 Jahre hat es gedauert, bis Alex Schulman seine Mutter auf ihren Alkoholismus anspricht. Lisette blockt daraufhin komplett ab und die Mutter-Sohn-Beziehung droht daran zu zerbrechen. Sehr einfühlsam beschreibt Alex Schulman seine Gefühlswelt, seine Ängste, Sorgen, Trauer und auch Wut. Trotz allem, was seine Brüder und er durch die Sucht seiner Mutter mitgemacht haben, ist im Text eine tiefe Liebe zu seiner Mutter spürbar, verbunden mit dem Wunsch nach Verständnis und Versöhnung. Immer wieder blickt Schulman zurück in seine Kindheit: Gesten, Blicke und typische Verhaltensweisen seiner Mutter rufen Erinnerungen an oft schmerzliche Begebenheiten hervor. Sehr klar zeigen sich hier die klassischen Zeichen der Co-Abhängigkeit: Alex übernimmt schon früh viel Verantwortung, kompensiert die Ausfälle seiner Mutter, hilft seiner Mutter, die Sucht nach außen hin zu vertuschen. Immer wieder fördern die Brüder und auch der Vater durch ihr Verhalten die Sucht geradezu. Besonders berührt hat mich hierbei, wie sehr Alex sich als Kind nach der Anerkennung seiner Mutter sehnt und darunter leidet, dass sie ihn immer wieder mit Missachtung straft. Generell handelt Lisette gegenüber Alex immer wieder hoch manipulativ, und in diesen Momenten fiel es mir tatsächlich sehr schwer, Mitgefühl für Lisette aufzubringen, und ich hätte Alex am liebsten wachgerüttelt, damit er hier eine klare Grenze zieht. Noch immer wird Alkohol in unserer Gesellschaft mehrheitlich nicht als gefährliche Droge und Zellgift wahrgenommen, sondern gehört leider bei Feiern und häufig auch im Alltag ganz selbstverständlich dazu. „Vergiß mich“ zeigt, wie Alkohol das Leben des Süchtigen, aber auch seiner Familienangehörigen massiv beeinträchtigt und prägt, und das oft für den Rest des Lebens. Unbedingt lesenwert!

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