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Chicago in den 1930er Jahre: Der junge Tierarzt Jacob Jankowski steht nach dem Unfalltod seiner Eltern vor dem Nichts. Als ihm bei "Benzinis spektakulärster Show der Welt", einem drittklassigen Wanderzirkus, ein Job angeboten wird, findet er unter den Artisten, den menschlichen Kuriositäten und den überall hinter den Kulissen schuftenden Helfern rasch Freunde. Und die wunderbaren Tiere der Menagerie werden zu seiner neuen Familie. Bald verliert er auch sein Herz: an die zauberhafte Dressurreiterin Marlena - und fast gleichermaßen an Rosie, eine reizende, verfressene Elefantendame, die…mehr

Produktbeschreibung
Chicago in den 1930er Jahre: Der junge Tierarzt Jacob Jankowski steht nach dem Unfalltod seiner Eltern vor dem Nichts. Als ihm bei "Benzinis spektakulärster Show der Welt", einem drittklassigen Wanderzirkus, ein Job angeboten wird, findet er unter den Artisten, den menschlichen Kuriositäten und den überall hinter den Kulissen schuftenden Helfern rasch Freunde. Und die wunderbaren Tiere der Menagerie werden zu seiner neuen Familie. Bald verliert er auch sein Herz: an die zauberhafte Dressurreiterin Marlena - und fast gleichermaßen an Rosie, eine reizende, verfressene Elefantendame, die hartnäckig jedes Kunststück verweigert. Leider ist Rosies Sturheit in den Hungerzeiten der Großen Depression ein echtes Problem - wenn auch kein so großes wie Marlenas gefährlich eifersüchtiger Ehemann.
  • Produktdetails
  • DuMont Taschenbücher Nr.6402
  • Verlag: Dumont Buchverlag
  • Originaltitel: Water for Elephants
  • Seitenzahl: 400
  • Erscheinungstermin: 21. März 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 123mm x 30mm
  • Gewicht: 392g
  • ISBN-13: 9783832164027
  • ISBN-10: 3832164022
  • Artikelnr.: 47115375
Autorenporträt
Sara Gruen schrieb vor "Wasser für die Elefanten" (DuMont 2008) zwei Jugendromane. Sie lebt mit ihrem Mann, drei Kindern, vier Katzen, zwei Ziegen, zwei Hunden und einem Pferd in North Carolina. EVA KEMPER studierte in Düsseldorf Literaturübersetzen. Zu ihren Übersetzungen gehören Werke von Junot Díaz, Peter Carey, Louis de Bernières, Penny Hancock, Laura Lee Smith und Melanie Sumner.
Rezensionen
"Gruen versteht sich auf gute Unterhaltung. Sie schreibt sorgfältig, plottet gut, faszinierend aber ist vor allem die Welt, die sie genau, aber nicht zu genau schildert. Herrlich!"
DIE WELT

"Ein Werk, intim und einfühlsam wie ein Tagebuch, hochemotional wie eine klassische Liebesgeschichte. [...] Traurig, heiter ist dieser Roman, melancholisch, optimistisch, verträumt und vor allem ohne Rücksicht realistisch."
ESSLINGER ZEITUNG

"Der Roman gewinnt beim lesen Rhythmus und Perspektive, er vermag eine vergangene Zeit wiedererstellen zu lassen und den Ereignissen neben aller Exotik auch eine Verbindlichkeit zu verleihen. Die Figuren[...] sind schillernd und unverwechselbar und ihre Beziehungen untereinander komplex. Ein ungewöhnlicher, lesenswerter Roman."
DEUTSCHLANDRADIO

"Spannend, unterhaltend, bewegend, komisch, traurig - wie eine richtig gute Vorstellung in einem Weltklassezirkus"
Christine Westermann, WDR

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 14.10.2008

Stromschläge
Sara Gruen fordert „Wasser für die Elefanten”
Bei der Niederschrift dieses Romans hat eine Elefantenkuh eine wichtige Rolle gespielt, die 1903 ihren Dompteur tötete, nachdem der sie mit einer brennenden Zigarette gefüttert hatte. Der Besitzer des Tiers beschloss, es in einem öffentlichen Spektakel zu erhängen, und kontaktierte nach Protesten der Bevölkerung Thomas Edison, der gelegentlich Hunde, Katzen und manchmal auch Kühe mit Wechselstrom tötete, um das Verfahren seines Konkurrenten George Westinghouse in Verruf zu bringen. Edison ließ Topsy auf Kupferplatten festketten, richtete eine Filmkamera auf sie und exekutierte sie vor großer Menschenmenge mit 6600 Volt.
Sara Gruens Roman „Wasser für die Elefanten” will einen Teil dieses Unrechts wieder gut machen. Er erzählt von einem alten, rüstigen Mann, der in einem Chicagoer Altersheim sitzt und sich an den Unfall erinnert, bei dem siebzig Jahre zuvor seine Eltern ums Leben kamen. Verzweifelt sprang er damals auf einen Güterzug, in dessen Waggons er Artisten kennen lernte, die ihn in ihren kleinen Wanderzirkus aufnahmen. Die Autorin berichtet von einem, der sich während der Großen Depression als Laienarzt um Zirkustiere kümmert und der das Fürchten lernt, als er sich in eine verheiratete Artistin verliebt. Munter und immer geradeaus erzählt Gruen von Elefantenfütterungen, Liebeswerbung, erneutem Aufbruch in alten Tagen und liefert ein Produkt zwischen Erbauungs- und Unterhaltungsliteratur ab, das sich in den USA prächtig verkauft hat, ohne dass sein Mangel an Raffinement ihm dabei geschadet hätte. KAI WIEGANDT
Sara Gruen
Wasser für die Elefanten
Roman. Aus dem Englischen von Eva Kemper. DuMont Buchverlag, Köln 2007. 397 Seiten, 19,90 Euro.
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