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Goethe schrieb über 60 Jahre an seinem Faust und nannte "diese sehr ernsten Scherze" am Ende sein "Hauptgeschäft": Dabei entstand eines der großartigsten und gleichzeitig komplexesten Werke der Weltliteratur. Text in neuer Rechtschreibung

Produktbeschreibung
Goethe schrieb über 60 Jahre an seinem Faust und nannte "diese sehr ernsten Scherze" am Ende sein "Hauptgeschäft": Dabei entstand eines der großartigsten und gleichzeitig komplexesten Werke der Weltliteratur.
Text in neuer Rechtschreibung
  • Produktdetails
  • Reclam Universal-Bibliothek Bd.1
  • Verlag: Reclam, Ditzingen
  • Durchges. Ausg.
  • Seitenzahl: 136
  • Erscheinungstermin: 22. Januar 2001
  • Deutsch
  • Abmessung: 147mm x 95mm x 10mm
  • Gewicht: 78g
  • ISBN-13: 9783150000014
  • ISBN-10: 3150000017
  • Artikelnr.: 00004657
Autorenporträt
Johann Wolfgang Goethe (seit 1782: von; 28. 8. 1749 Frankfurt a. M. - 22. 3. 1832 Weimar) hat als Lyriker, Prosa-Autor und Dramatiker Epoche machende Werke des Sturm und Drang und der Klassik mit europaweiter Wirkung verfasst. Von Herzog Karl August von Sachsen-Weimar für den Weimar Hof verpflichtet, wo er u. a. für das Theater zuständig war, prägte er in der Zusammenarbeit mit Schiller besonders die Epoche der Weimarer Klassik. Goethes Interessen erstreckten sich auch auf unterschiedlichste Wissenschaften, zu denen er umfangreiche Schriften beitrug.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Goethes "Faust" ist wohl eins der beliebtesten "Folterinstrumente" im Deutschunterricht, schreibt Rezensent Ulrich Greiner, und darin schwingt Erlebtes mit. Viel mehr als den allmählichen Weg aus der schülerischen Ablehnung schildert Greiner allerdings nicht. Faust und Mephisto seien die - ach! - zwei Seelen in Goethes Brust, und der "Faust" sei eben bei weitem mehr als nur ein "Traktat", indem sich Gut und Böse gegenüber stehen. Ach so. Als Beweis dazu dient Greiner die Verzweiflung der Theaterregisseure, die sich des Dramas annehmen. Schließlich rät Greiner allen, die auf ihren renitenten Schulbänken sitzen geblieben sein sollten, sich die Filmaufnahme der "legendären und wirkungsvollen Inszenierung" von Gustaf Gründgens anzusehen.

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