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Wie es ist, in Harburg aufzuwachsen, das weiß Heinz Strunk genau. Harburg, nicht Hamburg. Mitte der 80er ist Heinz volljährig und hat immer noch schreckliche Akne, immer noch keinen Job und immer noch keinen Sex. Doch dann wird er Bläser bei Tiffanys, einer Showband, die auf den Schützenfesten zwischen Elbe und Lüneburger Heide spielt. Aber auch das Musikerleben hat seine Schattenseiten: Statt Sex, Drugs and Rock'n'Roll gibt es trostlose Auftritte in schlecht sitzenden rosa Glitzersakkos bei Dorfhochzeiten, missglückte Annäherungsversuche ans andere Geschlecht und sehr…mehr

Produktbeschreibung
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Wie es ist, in Harburg aufzuwachsen, das weiß Heinz Strunk genau. Harburg, nicht Hamburg. Mitte der 80er ist Heinz volljährig und hat immer noch schreckliche Akne, immer noch keinen Job und immer noch keinen Sex. Doch dann wird er Bläser bei Tiffanys, einer Showband, die auf den Schützenfesten zwischen Elbe und Lüneburger Heide spielt. Aber auch das Musikerleben hat seine Schattenseiten: Statt Sex, Drugs and Rock'n'Roll gibt es trostlose Auftritte in schlecht sitzenden rosa Glitzersakkos bei Dorfhochzeiten, missglückte Annäherungsversuche ans andere Geschlecht und sehr fettes Essen - der Mensch ist schließlich kein Beilagenesser.

Mit "Fleisch ist mein Gemüse" gelang Heinz Strunk ein Bestseller. Jetzt spielt er erfolgreich in der Verfilmung seines eigenen Buches mit. Der vorliegende Band präsentiert den originalen Text, dazu zahlreiche Fotos, Interviews und Materialien - auch aus Strunks Privatarchiv.
  • Produktdetails
  • rororo Taschenbücher Nr.24641
  • Verlag: Rowohlt Tb.
  • Seitenzahl: 304
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 304 S. 16 S. 4-farb. Tafeln. 190 mm
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm
  • Gewicht: 258g
  • ISBN-13: 9783499246418
  • ISBN-10: 3499246414
  • Best.Nr.: 22816057
Autorenporträt
Heinz Strunk, Musiker und Schauspieler, wurde 1962 in Hamburg geboren. Er ist Gründungsmitglied des Humoristentrios Studio Braun und hatte auf VIVA eine eigene Fernsehshow.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Rezensent Richard Kämmerlings ist ausgesprochen begeistert von Heinz Strunks selbst gelesener Hörbuchfassung seines Bestsellers über eine Provinz-Tanzkapelle im Deutschland Helmut Kohls. Nicht eingelesen, nein, "eingekrächzt, eingesungen, eingebrüllt und eingespeichelt" habe Strunk seinen tragikomischen Bildungsroman aus der Spätzeit Westdeutschland, der auf diesem Weg "nun erst wirklich zu sich selbst" finden würde. Strunk bleibe auch beim Lesen der "eigenartigen Mischung aus Perfektion und Dilettantismus" treu. Er gebe den Figuren seines Buchs, also Bandmitgliedern und Provinzunsympathen aller Art, allen voran dem aknegeplagten Erzähler "unverwechselbare akustische Masken", die den Rezensenten fast durchweg überzeugen und nicht selten so sehr begeistern können, dass er sogar zu einem Vergleich mit Elias Canetti greift. Zur Qualität des Hörbuchs trägt aus seiner Sicht auch bei, wie Strunz seine durchdachte Erzählstruktur durch genauen Einsatz von Liedtexten und leitmotivschen Schlagerphrasen unterstützt.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Unter den Giganten des Komischen nach Karl Valentin bzw. im letzten Halbjahrhundert, erscheint mir Heinz Strunk nach Heino Jaeger, Gerhard Polt und Helge Schneider zwar der noch unbekannteste, aber keineswegs mindeste Bruder. sondern heute schon ein inter pares." -- Eckhard Henscheid