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Ayda ist fünf Jahre alt und lebt in einem multikulturellen Viertel. Sie kann schon sehr viel: Gedichte aufsagen, bis 23 rechnen und zwei Sprachen, nämlich Deutsch und Persisch. Und sie kennt sogar ein türkisches Wort: »üzüntülü« - »betrübt«. Genau das ist Ayda oft, weil ihre Freunde aus dem Kindergarten sie nie mitnehmen, wenn sie mit den Fahrrädern unterwegs sind. Also macht sich Ayda allein auf den Weg und trifft auf Bär und Hase. Eine enge und ungewöhnliche Freundschaft zwischen den dreien beginnt - trotz ihrer großen Unterschiede.Navid Kermani, u. a. ausgezeichnet mit dem Friedenspreis des…mehr

Produktbeschreibung
Ayda ist fünf Jahre alt und lebt in einem multikulturellen Viertel. Sie kann schon sehr viel: Gedichte aufsagen, bis 23 rechnen und zwei Sprachen, nämlich Deutsch und Persisch. Und sie kennt sogar ein türkisches Wort: »üzüntülü« - »betrübt«. Genau das ist Ayda oft, weil ihre Freunde aus dem Kindergarten sie nie mitnehmen, wenn sie mit den Fahrrädern unterwegs sind. Also macht sich Ayda allein auf den Weg und trifft auf Bär und Hase. Eine enge und ungewöhnliche Freundschaft zwischen den dreien beginnt - trotz ihrer großen Unterschiede.Navid Kermani, u. a. ausgezeichnet mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, schuf mit seinem bislang einzigen Kinderbuch eine humorvolle Hymne auf das Leben und ein herzerfrischendes Plädoyer für das Miteinander unterschiedlichster Kulturen.
  • Produktdetails
  • Verlag: Argon; Sauerländer
  • Originaltitel: Ayda, Bär und Igel
  • Anzahl: 3 Audio CDs
  • Gesamtlaufzeit: 240 Min.
  • Altersempfehlung: ab 5 Jahren
  • Erscheinungstermin: 23. Februar 2017
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 9783839848760
  • Artikelnr.: 46812117
Autorenporträt
Navid Kermani, geboren 1967, promovierter Islamwissenschaftler und Publizist, gilt als führender Iran-Experte in Deutschland und hat zwischen 1995 und 2000 für die Frankfurter Allgemeine Zeitung die Entwicklung in Iran verfolgt. Für das Studienjahr 2000/2001 ist er an das Wissenschaftskolleg in Berlin berufen worden. 2010 wurde Navid Kermani mit der "Buber-Rosenzweig-Medaille 2011" ausgezeichnet und 2011 erhielt er den "Hannah-Arendt-Preis" für seine "lagerüberwindenden, religionswissenschaftlichen und politischen Analysen". Im Jahr 2012 wurde er für seine gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den Religionen sowie den von ihm betriebenen Dialog der Kulturen mit dem "Kölner Kulturpreis" ausgezeichnet, im Oktober erhielt er den "Cicero Rednerpreis" für "herausragende rhetorische Leistungen". Im November desselben Jahres wurde ihm der "Kleist-Preis" verliehen. 2014 erhielt er den "Joseph-Breitbach-Preis" für sein Gesamtwerk, 2015 wurde ihm der "Friedenspreis des Deutschen Buchhandels" verliehen.
Trackliste
CD 1
1Erster Teil: So gemein00:04:44
2Erster Teil: So gemein00:04:11
3Erster Teil: So gemein00:05:18
4Erster Teil: Bis zum Himmel00:06:14
5Erster Teil: Tak-o-tanhâ00:03:50
6Erster Teil: Tak-o-tanhâ00:03:44
7Erster Teil: Ein Kleiner, der groß ist, und ein Großer, der klein ist00:05:20
8Erster Teil: Ein Kleiner, der groß ist, und ein Großer, der klein ist00:06:07
9Erster Teil: Rheinische Rüben und persischer Honig00:04:03
10Erster Teil: Rheinische Rüben und persischer Honig00:05:31
11Zweiter Teil: Wirklich richtig mächtig lieb00:05:23
12Zweiter Teil: Wirklich richtig mächtig lieb00:05:07
13Zweiter Teil: Du kannst auch einfach salâm sagen00:04:00
14Zweiter Teil: Du kannst auch einfach salâm sagen00:04:15
CD 2
1Zweiter Teil: Keine Angst, ist nur ein Bär00:05:50
2Zweiter Teil: Keine Angst, ist nur ein Bär00:05:40
3Zweiter Teil: Vor dem Zirkus00:04:38
4Zweiter Teil: Eine ungewöhnliche Vorstellung00:06:54
5Dritter Teil: Glücklich und traurig00:05:21
6Dritter Teil: Glücklich und traurig00:05:26
7Dritter Teil: Glücklich und traurig00:05:59
8Dritter Teil: Fast so gut wie ein fliegender Teppich00:03:11
9Dritter Teil: Fast so gut wie ein fliegender Teppich00:03:55
10Dritter Teil: In Spanien00:03:40
11Dritter Teil: In Spanien00:03:43
12Dritter Teil: Der Schwimmunterricht00:03:27
13Dritter Teil: Der Schwimmunterricht00:04:29
14Dritter Teil: Der arme Esel00:05:56
15Dritter Teil: Der arme Esel00:05:32
CD 3
1Vierter Teil: Echte Freunde stehen zusammen00:05:27
2Vierter Teil: Echte Freunde stehen zusammen00:05:17
3Vierter Teil: Echte Freunde stehen zusammen00:06:14
4Vierter Teil: Drei böse Burschen00:06:09
5Vierter Teil: Der Wettkampf00:04:49
6Vierter Teil: Der Wettkampf00:05:16
7Vierter Teil: Eine große Ehre00:04:17
8Vierter Teil: Eine große Ehre00:05:00
9Vierter Teil: Euer Platz ist leer00:05:07
10Vierter Teil: Euer Platz ist leer00:05:45
11Vierter Teil: Bis in die Unendlichkeit00:04:48
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Angelika Overath scheint recht angetan von diesem ersten Kinderroman des Schriftsteller Navid Kermani, der gleichzeitig promovierter Islamwissenschaftler ist. Es geht um die in Köln zweisprachig aufwachsende 5-jährige Ayda, die sich im Laufe der Geschichte mit ein paar Tierkindern anfreundet. Sie findet, dass hier "im Kleinen die großen Themen des Autors anklingen". Trotzdem des damit einher gehenden Anspruchs - immerhin werden große Themen wie "Toleranz" abgehandelt - ist das Buch nach Einschätzung des Autoren mit ausreichend Herzblut geschrieben: "In liebevollen Szenen dekliniert das Buch Kindernot und Kinderglück."

© Perlentaucher Medien GmbH
"Ein Buch zur rechten Zeit ... Kermani gibt dem Buch eine völlig überraschende Wendung, die das Lesevergnügen enorm erhöht - und nicht nur bei Kindern. Toleranz zahlt sich aus - so könnte die Botschaft lauten... Denn Kermani gelingt es, auf spielerische Weise Vorurteile und festgefügte Meinungen zu relativieren. Das Vertraute kann fremd erscheinen und das Fremde kann durchaus neugierig machen. Navid Kermani erzählt das alles mit einer munteren Leichtigkeit, die gerade beim Vorlesen auch Erwachsene begeistern dürfte... Eine Lektion fürs Leben. Dabei kommt Kermanis Buch - von Karsten Teich sehr schön illustriert - nicht mit dem erhobenen Zeigefinger daher. Er predigt nicht Toleranz und Freundschaft, sondern er erzählt davon, auf eine witzige, wohltuende Weise." Rolf Brockschmidt, Der Tagesspiegel, 02.02.17