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Benutzername: Kissss
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Danksagungen: 10 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 116 Bewertungen
Bewertung vom 27.01.2013
Die Bruderschaft der Krabbe
Gallie, Mathieu; Andreae, Jean-Baptiste

Die Bruderschaft der Krabbe


sehr gut

Die vier Freunde teilen ein grausames Schicksal, der Jüngste ist vielleicht sechs, der Älteste maximal zehn Jahre alt. Alle sind sie krank und daher im Krankenhaus, um sich operieren zu lassen. Zusammen bilden sie die Bruderschaft der Krabbe und begrüßen soeben ein neues Mitglied in ihrem Kreis. Mael hat auch eine dieser Krabben im Körper, genauer gesagt im Kopf...

Je nach Situation ist die Szenerie in einem anderen Farbton gehalten. Es beginnt mit dem warmen Schein einer Kerze, die alles in gelbe und braune Töne taucht. Im OP-Saal herrscht grünes, fast grelles Licht, während draußen in der Nacht alles dunkelblau erscheint. So gibt es zwar nicht sonderlich viel Abwechslung in der Farbgebung, aber die Bilder sind vielleicht gerade dadurch sehr stimmungsvoll. Die Situation der Jungss wird im Laufe des Buches spürbar bedrohlicher, was in einem furchterregenden, roten Glühen kulminiert. Düstere Schatten lauern in den teils detailliert ausgearbeiteten Hintergründen und auch die Figuren kann man größtenteils gut unterscheiden. Mit Mael und Bernardino hatte ich da allerdings so meine Schwierigkeiten, da sie sich meiner Meinung nach sehr ähnlich sehen. Gefühle und Überraschung, Wut und Angst sind deutlich zu erkennen und die Gesichter der Erwachsenen wirken mit all ihren Falten sehr lebensecht, die der Kinder eher wie Cartoons. Aber die Atmosphäre macht's.
Anfangs hat man keinen blassen Schimmer, worum es überhaupt geht. Erst meint man, die Bruderschaft würde sich in einem völlig normalen Krankenhaus befinden, dann wird es immer konfuser und bedrohlicher: Was zum Teufel sind diese Krabben und was haben die Ärzte damit vor? Es lief mir eiskalt den Rücken hinunter, als ich des gewaltigen Messers im OP ansichtig wurde. Dann tauchen altbekannte Feinde auf, die mir eigentlich schon seit den 90ern zum Halse raushängen. Trotzdem muss ich jetzt einfach erfahren, wie es mit den kleinen Jungs weitergeht.

Bewertung vom 27.01.2013
Last Days Of American Crime, The (volume 1)
Remender, Rick

Last Days Of American Crime, The (volume 1)


gut

Graham Bricke ist Wachmann bei einer der Banken, die sämtliche Banknoten in den USA einsammeln und dafür eine Art Kreditkarte ausgeben soll, mit der es möglich ist, sämtliche ausgeführten Transaktionen zu überwachen. Damit nicht genug, es ist auch durchgesickert, dass in zwei Wochen ein Signal übertragen wird, welches auf das menschliche Gehirn wirkt und die US-Bürger daran hindert, wissentlich gegen die Gesetze zu verstoßen. Die letzten Tage des Verbrechens sind gezählt...

Der dreckige Look Tocchinis passt perfekt zu den ganzen miesen Typen in diesem Comic. Diesen hässlichen Visagen will ich nachts nicht auf der Straße begegnen, auch nicht dem Protagonisten Graham. Ganz allgemeint hat sich der Zeichner nicht viel Mühe mit den Gesichtern gegeben und ich konnte die Figuren oft nur an ihrer Kleidung erkennen beziehungsweise auseinanderhalten. Immer wieder verrutschen die Gesichtszüge oder es fehlen Teile davon, die Nase zum Beispiel. Ich kann mir nicht helfen, die Illustrationen wirken ein wenig dahingeschludert. Klar, das ist wohl Tocchinis Stil und er lässt außerdem keine Gelegenheit aus, Shelbys Möpse ins Bild zu bringen. Brauntöne sind vorherrschend und ganz allgemein wird fast jede Seite von einer Farbe dominiert, etwa rot, gelb oder auch blau. Aber wie bereits erwähnt passt das alles sehr gut zur Handlung.
Diese ist so geradlinig wie simpel. Aufgrund des Titels hatte ich auf ein Gangsterstück á la "Good Fellas" gehofft, aber flache Charaktere und die Vorhersehbarkeit erstickten jedwede Spannung im Keim. Außerdem konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Remender seinen Mangel an Ideen mit exzessiver Gewalt und expliziten Sexszenen zu kompensieren versucht. Das funktioniert aber nur bedingt.

Bewertung vom 27.01.2013
Blutsommer / Martin Abel Bd.1
Löffler, Rainer

Blutsommer / Martin Abel Bd.1


gut

Der Fallanalytiker Martin Abel wird nach Köln gerufen, um dort das Profil eines Serienmörders zu erstellen. Scheinbar wahllos tötet dieser Männer und Frauen, legt sie zerstückelt an Stellen ab, an denen sie früher oder später gefunden werden müssen. Doch Abel kämpft auch gegen den Widerstand in den eigenen Reihen an...

Ein Profiler, der aus Stuttgart kommt - das musste ich haben, schließlich wohne ich in der Nähe dieser Stadt. Und ich muss sagen, das Buch ist nicht schlecht, sogar ziemlich aufregend. Abel tanzt an der Klippe zum Wahnsinn, setzt mit seiner Kollegin Stück für Stück das Puzzle zusammen und kommt dem Täter dadurch näher, als ihm lieb ist. Letzteres ist natürlich Programm in einem Thriller, schließlich muss der Ermittler am Ende selbst in Lebensgefahr geraten. Auch die sehr attraktive Kollegin entspricht dem Klischee, ist sie doch ungemein clever und anfangs mit dem alten Fallanalytiker gar nicht grün. Abel wiederum ist, natürlich, geschieden, ziemlich kaputt und durch seine schroffe Art sehr unbeliebt bei den Kollegen.
Nichtsdestotrotz konnte ich "Blutsommer" nicht aus der Hand legen, da Löffler etwas tut, woran sich viele Autoren nicht heranwagen. Er haucht den Opfern Leben ein, zeigt auf, dass sie eine Familie hinterlassen (zumindest macht er das bei einem der Toten) und welche Torturen sie haben durchleiden müssen. Auf Letzteres hätte ich verzichten können, da die Vorstellung einfach zu schrecklich ist. Doch gerade das macht die Lektüre so intensiv und obwohl Löffler viele Sterotype bedient, fand ich seinen Roman spannend.

3 von 8 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 25.01.2013
30 Days of Night Omnibus, Vol. 1
Niles, Steve

30 Days of Night Omnibus, Vol. 1


sehr gut

In Barrow, Alaska, wird ab dem heutigen Tage die Sonne nicht mehr aufgehen. Für 30 Tage zumindest und genau das ist der Zeitpunkt, den sich die Vampire für ihren Angriff ausgesucht haben...

Templesmiths Bilder sind so einzigartig wie gewöhnungsbedürftig. Auf der negativen Seite wäre die ewige Dunkelheit zu nennen, die Gesichter, die oft nur aus wenigen Strichen bestehen und teilweise verrutscht sind. Der Mangel an Details. Die Tatsache, dass man oft gar nicht erkennt, was da gerade passiert, wer hier wem eins überbrät. Das Blut spritzt meterweit, wenn die Vampire mit einem Maul voller spitzer Zähne und einer schlangengleichen Zunge zuschlagen. So furchterregend habe ich sie noch nie gesehen und wenn sie auftauchen, hat man wirklich Angst um die Beteiligten. Die Umgebung ist leider wenig ausgearbeitet, oft gar nicht vorhanden - und doch wird man sofort von der düsteren Stimmung gepackt. Es ist dunkel, es ist kalt, irgendwo macht ein schummriges Licht die Finsternis noch schwärzer. Vor verwaschenen Hintergründen zeigen wenige klare Striche die Mimik und die Gefühle der Figuren, doch was mir am besten daran gefällt ist die Tatsache, dass die Augen geradezu leuchten, vor allem wenn sie vor Angst weit aufgerissen sind.
Aus dem gleichnamigen Film war mir die Handlung des ersten Teils der Barrows-Trilogie bereits bekannt, so dass mich hier keinerlei Überraschungen erwarteten. Trotzdem fand ich den Comic aufregend, nicht zuletzt aufgrund der schaurig schönen Illustrationen Templesmiths. Man spürt richtig die Verzweiflung und die Hilflosigkeit der Protagonisten und somit den Schrecken, den die Vampire verbreiten. Bei Teil 2 ärgerte ich mich ein wenig über die Leichtsinnigkeit der Hauptfigur, wobei sie ja vielleicht insgeheim einen Todeswunsch hegte, da sie alles verloren hat, was ihr lieb und teuer ist. Völlig unverständlich ist mir allerdings der Wahnsinn im dritten Teil, in Barrow leben zu wollen, obwohl die Bewohner sogar mit einem Angriff rechnen. Wie auch immer, die Action dieses geradlinigen Comics stimmt, die Stimmung ist wunderbar düster und bedrohlich und die Vampire furchterregend wie noch nie. Genrefans können getrost zugreifen.

Bewertung vom 23.01.2013
Pik As 02. Süßes Laster
Gloris, Thierry; Lamontagne, Jacques

Pik As 02. Süßes Laster


ausgezeichnet

Das Medium Kathy Wuthering bleibt unauffindbar und der Drahtzieher scheint nicht Dupons Erzfeind Maldoror zu sein. Währenddessen ist Flora, die Praktikantin des großen Detektivs, auf der Suche nach einer gestohlenen Uhr und diese beiden Fälle scheinen irgendwie zusammenzuhängen...

So toll wie auf dem Einband sehen auch die Zeichnungen im Buch aus. Sie sind nicht nur sehr stimmungsvoll, sondern zudem sehr detailliert und vor allem die schummrige Beleuchtung der Gaslampen hat es mir angetan. Wieder sind Brauntöne vorherrschend, doch mehr dazu hatte ich bereits bei Band 1 geschrieben.
Floras erster Fall findet hier seine Auflösung, so dass die Geschichte erst einmal abgeschlossen ist. Natürlich hoffe ich auf eine Fortsetzung, denn die Figuren sind nicht nur wunderbar verschroben, sondern auch sehr sympathische Gesellen, die sich mit Charme und Köpfchen um die Entführung und den Diebstahl kümmern. Witzig finde ich die Anspielung auf den Großmeister Sherlock Holmes am Ende des Comics. Ganz so vertrackt wie bei diesem ist der erste Fall für Flora und Dupin nicht, macht aber trotzdem ungemein Spaß. Außerdem hat es genau die richtige Mischung aus Mystery (Geister und Werwölfe) und Krimi.

Bewertung vom 23.01.2013
Pik As 01. Die Parapsychologin
Gloris, Thierry

Pik As 01. Die Parapsychologin


ausgezeichnet

Eines der erfolgreichsten Medien in ganz Paris, Kathy Wuthering, verschwindet spurlos. Nun ja, nicht ganz, denn ihre Augen bleiben am Tatort zurück und der Täter scheint unauffindbar. Monate später jedoch gibt es neue Hinweise und Detektiv Auguste Dupin und seine übermotivierte Praktikantin Flora Vernet nehmen sich des Falles an...

Allein die tolle Optik hätte ausgereicht, mich zum Kauf zu bewegen. Die Leseprobe beim Splitter-Verlag hat es bereits angedeutet, doch in dem großen Format (324 x 235 x 10 mm, Printed in Germany, gebundene Ausgabe) kommen die äußerst detailreichen Illustrationen Lamontagnes noch besser zur Geltung als am Bildschirm. Die Gesichter sind sehr aussdrucksstark und lassen die Persönlichkeit eds Eigentümers erahnen. Etwa der knollennasige Dupin mit der Pfeife, den nichts aus der Ruhe zu bringen scheint. Oder die verschmitzt dreinblickende Flora, die sich durch nichts abschrecken lässt, nicht einmal von schwerterschwingenden Gottheiten. Doch nicht nur mit den Figuren hat sich der Zeichner sehr viel Mühe gegeben, auch die Hintergründe sind sehr lebendig gestaltet und laden immer wieder zum Verweilen ein. Hier agieren die Beteiligten nicht vor leeren Räumen, sondern bewegen sich durch eine pulsierende Großstadt vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Zu der nostalgisch anmutenden Atmosphäre trägt die stimmungsvolle Beleuchtung bei, so dass Geister blau oder grün schimmern und der Kerzenschein die Gesichter der Anwesenden erhellt. Das alles passend koloriert, jedoch vor allem in Brauntönen, was zu der Zeit passt, in der die Handlung sich abspielt. Ich finde es zeichnerisch rundum gelungen.
Die tolle Optik weckt natürlich hohe Erwartungen an die Geschichte, die sich erfreulicherweise nichts schenkt. Der Mord am Anfang des Buches macht neugierig und es werden sogar zwei Fälle parallel bearbeitet. Dupin kümemrt sich höchstselbst um das Medium, während sich seine Praktikantin einen Diebstahl unter den Nagel gerissen hat. So begleitet man mal den großen Detektiv, mal die impulsive Anfängerin bei ihren Untersuchungen und hat wirklich das Gefühl, Zeuge richtiger Ermittlungsarbeit zu sein. Die Detektive entdecken die kleinsten Spuren, ziehen daraus ihre Schlüsse und setzen das Ganze dann zu einer Theorie zusammen. Gewürzt mit einer Prise Humor und einer rasanten Verfolgungsjagd ergibt das ein Krimivergnügen erster Güte. Das Ende ist offen, der Fall wird jedoch schon im zweiten Band abgeschlossen.

Bewertung vom 23.01.2013
FVZA Federal Vampire and Zombie Agency
Hine, David; Martinez, Roy A.

FVZA Federal Vampire and Zombie Agency


ausgezeichnet

Vor über dreißig Jahren wurde die Federal Vampire and Zombie Agency, kurz FZVA, dichtgemacht, da man annahm, dass Vampire und Zombies ausgerottet seien. Dr. Hugo Pecos traut dem Frieden nicht und drillt seine beiden Enkelkinder Landra und Vidal für einen Kampf, der vielleicht nie stattfinden wird. Da bricht in Corben, Tennessee, eine mysteriöse Seuche aus und der Ort wird unter Quarantäne gestellt. Zumindest lautet so die offizielle Version...

Was für fantastische Bilder! Zu viert wurde daran gewerkelt (Farben von Kinsun Loh und Jerry Choo), wobei dem Interview mit Hine am Ende des Buches zu entnehmen ist, dass es vor allem Martinez Zeichenkunst zu verdanken ist, dass man solch realistisch anmutende Illustrationen bewundern darf. Die Körper sind anatomisch korrekt, Muskeln, Falten, Mimik sehen aus wie auf einem Foto. Das gleiche gilt natürlich auch für die Zombies, Vampire und entweideten Leichen, so dass einem beim bloßen Anblick das nackte Grausen packt. Dazu passend die stimmige Beleuchtung wie der warme Schein einer Lampe bei der Gutenachtgeschichte oder das finstere Zwielicht, in dem die Vampire gezwungen sind zu hausen. Ich konnte mich gar nicht sattsehen an den vielen Einzelheiten, den Farben, die vor allem Erdtöne beinhalten, den dynamisch wirkenden Bewegungen und ganz allgemein den teilweise ineinander übergehenden Bildern. DIN A4 ist fast zu klein für diese Pracht, der Druck (Printed in Germany, € 22,80) ist hochwertig mit seinen glänzenden Seiten und der Bindung mit Pappdeckeln und Schutzumschlag. Seitenzahlen fehlen.
Die Handlung ist in sich abgeschlossen und könnte durchaus einem Film als Vorlage dienen. Man steigt in der Gegenwart ein, um dann in die Vergangenheit zu springen oder zu der Stadt, in der die Seuche ausgebrochen ist. Schnitte und Kameraführung wie im Kino, Nahaufnahmen, Perspektivenwechsel und viele Kämpfe machen "FVZA" zu einer rasanten Achterbahnfahrt. Die Figuren bleiben bei all der Action etwas blass, doch schafft es Hine trotzdem, Zombies und Vampire nicht als bloße Monster hinzustellen, sondern ihre teils tragische Geschichte offenzulegen. Schließlich wenden die offiziell "Guten" nicht gerade sanfte Methoden an, um an Informationen zu gelangen. Sind das noch Menschen, die so etwas tun? Mein Fazit: Ein fantastisch aussehender Comic, der reichlich Spannung und Gefühle bietet und der noch dazu moralische Fragen aufwirft. Eine absolute Empfehlung.

Schon gewusst?
Der Comic basiert auf der Website von Richard S. Dargan, www.fvza.org.

Bewertung vom 22.01.2013
Infektion
Tripp, Ben

Infektion


sehr gut

Sheriff Danielle Adelman hatte im Krieg viel Schlimmes durchgemacht, doch konnte sie das nicht darauf vorbereiten, was jetzt passiert. Menschen rennen schreiend die Straße entlang, um kurz darauf tot umzukippen. Das Schlimmste jedoch ist, dass sie nicht liegenbleiben...

Zombies haben wieder Konjunktur und wanken durch Comics ("The Walking Dead"), sowie einer Serie zu genanntem Comic. "Infektion" selbst liest sich fast wie ein Film, da es sehr viele rasante Actionszenen gibt, eine kleine persönliche Geschichte, die das Ganze "menscheln" lässt und natürlich Berge von Leichen. Sheriff Adelman ist dabei ganz klar der Mittelpunkt einer Gruppe von Überlebenden, die leider nicht mehr als Staffage bleiben. Selbst Danny kommt auf den über 600 Seiten nicht über das Stereotyp des harten, unbesiegbar scheinenden Helden und Einzelgängers hinaus, so dass der Vergleich mit einem Film nicht von ungefähr kommt. Auch hier liegt der Fokus auf agieren, nicht reflektieren.
Ich muss zugeben, das macht mächtig Spaß. Es ist aufregend, temporeich, überrascht bisweilen sogar und bietet weder Erklärungen noch Lösungen, wie es mit der Menschheit weitergehen soll. Tripp gönnt den Protagonisten keine Erlösung, sondern lässt das Ende offen, was mir persönlich sehr gut gefällt. Dadurch kommt man nämlich nicht umhin, noch lange nach der Lektüre über das Geschehen nachzudenken, obwohl ich es trotzdem eher als reine Unterhaltung einstufen würde. Persönliche Konflikte in der Gruppe um Danny gibt es nicht oder werden umgehend gelöst und niemand zweifelt die Führerrolle an, die der Sheriff einfach an sich reißt. Falls es doch Widerständler gibt, trennen sie sich vom Rest und sterben wahrscheinlich, schließlich ist Dannys Weg der einzig richtige. Davon abgesehen störte mich fast nichts und kann diesen Roman daher jedem empfehlen, der Horror und Action mag.