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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Don Alegre -pfiats eich -
Wohnort: Bayern
Über mich: Ich habe hier gerne + lange als Nr. 2 rezensiert. Wieso aber seit ca. dem 01.01.13 bis heute, den 08.01.13, circa 800 meiner Rezensionen plötzlich nicht mehr relevant sind und weitere ca. 300 kommentarlos gelöscht wurden, verstehe ich nicht. Diese Vorgehensweise verleidet mir nun endgültig neben den anderen Gegebenheiten, mit denen Rezensenten hier seit geraumer Zeit "beglückt" werden, das Schreiben weiterer Rezensionen. Somit auch hier allen ein herzliches Servus.
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Bewertungen

Insgesamt 1101 Bewertungen
Bewertung vom 03.11.2012
Fluch der Karibik

Fluch der Karibik


ausgezeichnet

...ein sensationeller Anfang

In diesem bombastischen Abenteuerfilm kommt keiner zu kurz, vor allem nicht der Zuschauer.

Es ist einfach brillant, was Gore Verbinski da auf die Leinwand zaubert, und es ist wohl nicht von ungefähr, dass dieser in allen Bereichen aufwendige Film zu den erfolgreichsten Hollywoodproduktionen zu zählen ist.

Nicht nur beim ersten Mal, sondern auch nach wiederholten Malen können die Schauspieler sowie Bild, Farben, Musik und die vielen Gags den Zuschauer nur begeistern. Es macht einfach einen Heidenspaß, den Akteuren in Ihre Abenteuer zu folgen, zu See und auf dem Lande, und ihre außergewöhnliche Mimik in den vielen Großaufnahmen sowie die Situationskomik zu genießen.

ein spektakulärer Piratenfilm des Fantasy Genre ... mit Topbesetzung ... mit höchstem, audiovisuellen Genuss

Bewertung vom 17.10.2012
Ziemlich beste Freunde

Ziemlich beste Freunde


ausgezeichnet

"Ziemlich" :) ein sehr guter Film

Der Antritt einer Reise in eine andere, neue Realität aus zwei ganz verschiedenen Welten und das Wachsen von zwei so verschiedenen, in jeglicher Hinsicht antagonistischen Charakteren in ihr ist die Bühne für den, von Nakache und Toledano gedrehten Film, der bewegender nicht sein kann.

Die Tränen sind einem sicher, ob aus Gründen der immer wieder entstehenden Heiterkeit oder ob aufgrund der, einen vor allem gegen Ende des Filmes immer wieder ergreifenden Empathie. Nie überdreht und nie banal gehen und fahren (für die, die diese "Flunder" nicht kennen, es ist ein 'Maserati Quattroporte V') die 2 erstklassig spielenden Protagonisten ihren, fast könnte man sagen, vorbestimmten Weg in die für sie bestimmte, neue "Welt".

Alle filmischen Register einer Filmkomödie über eine soweit wahre Gegebenheit werden meisterlich gezogen, aber zu jeden Zeitpunkt vorsichtig und mit viel Gefühl für die Situation, und so ermöglicht es einem dieser Film, obwohl man das Ende erahnt bzw. dann kennt, ihn immer und immer wieder anzusehen, um immer und immer wieder neue Nuancen von Schauspielkunst, "Bühnen"technik, Dialektik und Sound zu entdecken.

Für mich ein wirkliches Highlight, nicht nur des Jahres und nicht nur des französischen Films.

34 von 46 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 07.10.2012
Spieglein Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen
Roberts,Julia/Collins,Lily

Spieglein Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen


ausgezeichnet

neu verspiegelt ... 5sterniges für gekräuselte Lippen, und wirklich nicht weniger

Viele mögen über Story, Bild und Ton stolpern, erwarten sie doch Schneewittchen in der x-ten Ausführung. Aber nein, so ist dieser Film nicht zu verstehen, ich meine seine herzhaft schnoddrige Art, sich über alles Althergebrachte hinwegzusetzen, den Figuren scheinbar neue Identitäten zu geben und es doch beim "Alten" zu belassen.

Es ist ein Film, der sich nicht beim ersten Mal in allen Sekunden erschließt, sondern einer, den man einfach mehrfach sehen muss, um all die wunderbaren Feinheiten zu entdecken. Lachmuskelzuckend fährt Szene um Szene mit parodierender oder hommagierender Absicht farbenprächtig kitschig, voll albern, herrlich fantasiereich oder frech wie Oskar & PuhSchneechen über den Bildschirm ohne auch nur eine einzige LED zu vernichten :-)

Zwar freigegeben ab "0" ist dies ein Streifen wohl eher für den "mündige(re)n" ;-) Großhirnler, der Spaß am Entdecken und Verformen oder (in Anlehnung an den ebenfalls herrlichen, neuen Rapunzelstreifen) "neu Verspiegeln" hat. Ob er wirklich für jüngste Semester unserer Gesellschaft geeignet ist, wage ich zu bezweifeln.

Für mich eine erstklassige Komödie in sattesten Farben über einem ohrwurmigen Soundtrack, mit überaus deutlich gezeigter Spiellaune aller Akteure und der Aufforderung "je öfter umso so besser".

10 von 10 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 07.10.2012
Spieglein Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen
Roberts,Julia/Collins,Lily

Spieglein Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen


ausgezeichnet

neu verspiegelt ... 5sterniges für gekräuselte Lippen, und wirklich nicht weniger

Viele mögen über Story, Bild und Ton stolpern, erwarten sie doch Schneewittchen in der x-ten Ausführung. Aber nein, so ist dieser Film nicht zu verstehen, ich meine seine herzhaft schnoddrige Art, sich über alles Althergebrachte hinwegzusetzen, den Figuren scheinbar neue Identitäten zu geben und es doch beim "Alten" zu belassen.

Es ist ein Film, der sich nicht beim ersten Mal in allen Sekunden erschließt, sondern einer, den man einfach mehrfach sehen muss, um all die wunderbaren Feinheiten zu entdecken. Lachmuskelzuckend fährt Szene um Szene mit parodierender oder hommagierender Absicht farbenprächtig kitschig, voll albern, herrlich fantasiereich oder frech wie Oskar & PuhSchneechen über den Bildschirm ohne auch nur eine einzige LED zu vernichten :-)

Zwar freigegeben ab "0" ist dies ein Streifen wohl eher für den "mündige(re)n" ;-) Großhirnler, der Spaß am Entdecken und Verformen oder (in Anlehnung an den ebenfalls herrlichen, neuen Rapunzelstreifen) "neu Verspiegeln" hat. Ob er wirklich für jüngste Semester unserer Gesellschaft geeignet ist, wage ich zu bezweifeln.

Für mich eine erstklassige Komödie in sattesten Farben über einem ohrwurmigen Soundtrack, mit überaus deutlich gezeigter Spiellaune aller Akteure und der Aufforderung "je öfter umso so besser".

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 26.09.2012
Rapunzel - Neu verföhnt (DVD)

Rapunzel - Neu verföhnt (DVD)


ausgezeichnet

Ein wahrer Disney Hammer ... Amüsement durch und durch und immer wieder


Es sind wenige Filme, die mich derart begeistern, wie diese in Wort, Bild und Musik meisterliche Animation, eine, sich durch einen durchgehenden roten Faden auszeichnende, unglaublich gekonnte Aneinanderreihung von farbenprächtigen Szenen und von Texten mit sprühenden Inhalten.

An und für sich Tiefernstes wird schenkelklopfend mit einer erheiternden Leichtigkeit auf dem Screen serviert, in jeder Sekunde in sich und mit dem Ambiente stimmig und zwar so, dass dieser Film zu einer wahren Entdeckungsreise wird, sieht man doch bei jedem erneutem "Play" immer wieder neue Dinge.

Ein erstklassiger Film für fast jedes Alter in perfekter Inszenierung und Intonierung, der alle Register seiner Art zieht, ohne zu über- bzw. untertreiben, in jeder Sekunde animierend.

6 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 26.09.2012
Rapunzel - Neu verföhnt

Rapunzel - Neu verföhnt


ausgezeichnet

Ein wahrer Disney Hammer ... Amüsement durch und durch und immer wieder


Es sind wenige Filme, die mich derart begeistern, wie diese in Wort, Bild und Musik meisterliche Animation, eine, sich durch einen durchgehenden roten Faden auszeichnende, unglaublich gekonnte Aneinanderreihung von farbenprächtigen Szenen und von Texten mit sprühenden Inhalten.

An und für sich Tiefernstes wird schenkelklopfend mit einer erheiternden Leichtigkeit auf dem Screen serviert, in jeder Sekunde in sich und mit dem Ambiente stimmig und zwar so, dass dieser Film zu einer wahren Entdeckungsreise wird, sieht man doch bei jedem erneutem "Play" immer wieder neue Dinge.

Ein erstklassiger Film für fast jedes Alter in perfekter Inszenierung und Intonierung, der alle Register seiner Art zieht, ohne zu über- bzw. untertreiben, in jeder Sekunde animierend.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 25.09.2012
Die Neue Medizin der Emotionen
Servan-Schreiber, David

Die Neue Medizin der Emotionen


ausgezeichnet

EQ versus IQ

Es ist ein so ganz anderer Ansatz in unserer westlichen bzw. industrialisierten Welt, und er kommt jedem, der sich etwas mit fernöstlicher Heilkunde oder der der Urvölker auseinandergesetzt hat, irgendwie bekannt, verständlich und glaubhaft vor.

Es sind eigentlich wenige Sätze, die Servan-Schreiber benötigt, um die wesentlichen Beziehungen zwischen den, in unserer Medizin, Psychiatrie und Psychologie noch viel zu wenig diskutieren Beziehungen unseres, eher als Subsysteme angesehenen Limbischen Systems und Herzes und ihre Auswirkungen auf Neocortex & Co. zu skizzieren sowie grundsätzlich verschiedene, "alternative" Lösungsansätze darzustellen, die aufgrund von Allgemeingut nicht patentier-/schützbar und somit der Pharmaindustrie ein Dorn im Auge und vor allem nicht untersuchenswert sind.

Mit der Präsentation der vielen, den Hypothesen folgenden Erfahrungen, Fallbeispielen und Untersuchungsergebnissen kleiner aber wichtiger Forschungsgruppen (bzw. von Servan-Schreiber selbst) fasziniert dieses Buch mit seinem ungemein angenehm zu lesenden, informativen und auch empathischen Stil und lässt wohl die meisten Leser nicht mehr aus der skizzierten Welt einer körperlich-seelischen-geistigen "Homöostase", erwirkt mit Mitteln des Alltags.

6 von 7 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 13.09.2012
Jenseits des Protokolls
Wulff, Bettina

Jenseits des Protokolls


schlecht

In/aus welcher Not auch immer "ein überaus offenes Buch" über eine (auf)geschlossene Gesellschaft ... oder berechnender oder demontierender Egozentrismus pur?


Diese Peinlichkeit (aller Peinlichkeiten?) eines Partners und Elter unter die Nase gehalten fängt man, obwohl durch Presse und Internet bereits irritiert und gewarnt, doch an zu lesen, zunächst horizontal, dann diagonal und bald vertikal bis man schließendlich nur noch blättert.

Bei Ziehen der Autorin aller Register für eine jedoch nicht beherrschte Klaviatur:
Schnell offenbart sich dem Leser eine, mit banalen Worten hingehauchte, dilettantische Beschreibung einer wachsender Ohnmacht aus einer genossenen und sukzessiv (aus)gelebten Sucht, die der und die Wahrheit des Alltags stetig entrückt(e).

Bleibt allein eine Addition von Sinn entleerten Erklärungen, Mutationen, Posen und Verlangen, bestens dazu geeignet, Zerstörtes vollends zu zerstören, ohne Rücksicht auf Verluste, so auch auf Mitglieder der Gesellschaft, darunter besonders die ungeschützten Familienmitglieder.

Peinlich? Nein? So nicht? Oder Ja! Ein geduldeter oder von vielen erwünschter Abgang auf Raten?!

Es wird wohl, so hoffen anscheinend viele, einer der letzten, durch öffentliches Lamentieren "eingeklagten", wie auch immer gearteten Aufbesserungen dieser "geplagten" Familie(nkasse) bleiben.

76 von 82 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.