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Benutzername: Don Alegre -pfiats eich -
Wohnort: Bayern
Über mich: Ich habe hier gerne + lange als Nr. 2 rezensiert. Wieso aber seit ca. dem 01.01.13 bis heute, den 08.01.13, circa 800 meiner Rezensionen plötzlich nicht mehr relevant sind und weitere ca. 300 kommentarlos gelöscht wurden, verstehe ich nicht. Diese Vorgehensweise verleidet mir nun endgültig neben den anderen Gegebenheiten, mit denen Rezensenten hier seit geraumer Zeit "beglückt" werden, das Schreiben weiterer Rezensionen. Somit auch hier allen ein herzliches Servus.
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Bewertungen

Insgesamt 1101 Bewertungen
Bewertung vom 01.01.2013
Mona Lisas Lächeln

Mona Lisas Lächeln


ausgezeichnet

...nicht alles ist so wie es zu sein scheint

"In einer Welt, die ihnen vorschrieb, wie man lebt, lehrte sie sie, wie man denkt" ... in diesem US-amerikanischen Film von Mike Newell aus dem Jahr 2003 geht es um die Anfänge der Befreiung und Emanzipation Anfang der 50er.

Grandios und mit einer unglaublichen Leichtigkeit, nie vordrängend sondern eher verletzlich spielt Julia Roberts diese gewiss nicht leichte Rolle der Katherine Watson, Dozentin im Fachbereich Kunstgeschichte am Wellesley College, einer privaten Hochschule für privilegierte Frauen, gegründet 1870. Nach wechselseitig initiierten und forcierten Auseinandersetzungen wird Katherine letztendlich zum großen Vorbild für ihre Studentinnen, die, nach allerlei Wirren, in ihr und durch sie die Sicherheit finden, sich der gesellschaftlichen Erwartungen zu entledigen und ihren eigenen Weg zu gehen.

Die, sozial gesehen, undankbare Rolle der Betty Warren als Anstifterin und Zerstörerin und auch selbst Zerstörte wird bravourös von Kirsten Dunst gespielt. Und auch die anderen Hauptakteure vermitteln einen sehenswerten Eindruck der damaligen Zeit.

Warum der Film nach Anlaufen so schlechte Kritiken bekommen hat und auch hier in den Rezensionen so widersprüchlich beurteilt wird, ist mir schleierhaft. Vor teils "schreiender" (sage zB nur: "Blümchentapete") und teils wunderschöner Kulisse (zB der 50 Jahre alter Hörsaal der Columbia University) und mit so gegensätzlichen und fantastischen Songs gedreht, gelingt Newell (nicht nur für mich) ein alle Emotionen abdeckender, vielleicht nicht exorbitanter, aber definitiv gelungener und guter "Historien"-Film mit einem Thema, das nach dem 2ten Weltkrieg ein brisanter und wichtiger Zündfunke für die 50er und 60er war.

...ein gut gemachter und unterhaltsamer Film im Zeichen der und für die Emanzipation

nB /11.01.09: Nachdem ich den Film bereits mehrmals gesehen habe, bewerte ich ihn heute doch mit 5, anstatt den abgegebenen und oben angezeigten 4 Sternen.

Darsteller
* Julia Roberts : Katherine Ann Watson
* Kirsten Dunst : Betty Warren
* Julia Stiles : Joan Brandwyn
* Maggie Gyllenhaal : Giselle Levy
* Ginnifer Goodwin : Connie Baker
* Ebon Moss-Bachrach : Charlie Stewart
* Dominic West : Bill Dunbar
* Juliet Stevenson : Amanda Armstrong
* Marcia Gay Harden : Nancy Abbey

2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 01.01.2013
Hotel Ruanda

Hotel Ruanda


ausgezeichnet

und der Westen schaut zu ... eine tief beschämende Wahrheit

1994 starben in Ruanda unter den Augen der "zivilisierten" Weltöffentlichkeit und der UNO in nur 100 Tagen ca. eine Million Menschen durch unermessliche Gewalt- und Gräueltaten, ausgeübt von, durch intensive Propaganda aufgebrachten und aufgestachelten sowie gnadenlosen und raffgierigen Hutu-Milizen, Militär- und Polizeiangehörigen.

Der Film von Terry George aus dem Jahre 2004 erzählt diese, die westliche Welt so beschämenden Geschehnisse in Ruanda während des Völkermords im Frühjahr 1994 in Kigali. Während dieser Zeit wurde das belgische Hôtel des Mille Collines aufgrund des immensen Einsatzes des Hotelmanagers Paul Rusesabagina eine Zufluchtsstätte für ca. 1200 Menschen, die alle überlebten.

Von den meisten wohl schon wieder vergessen bannt George diese Massaker, nur andeutungsweise, und den Kraftakt des ruandischen "Schindlers" erschütternd und mitreißend und in betörend ruhiger und fast übersinnlicher Art und Weise auf die Leinwand, und es gelingt ihm so ein sehenswerter Balanceakt zwischen geschichtlicher Rekonstruktion und tief bewegender Erzählung (FSK 12 spricht hier für sich!).

...ein genialer Film, gewidmet einem weiteren Drama unserer blutrünstigen, gierigen und alle Ethik vergessender Neuzeit

Besetzung
* Don Cheadle (Paul Rusesabagina)
* Sophie Okonedo (Tatiana Rusesabagina)
* Nick Nolte (Colonel Oliver)
* Joaquin Phoenix (Jack Daglish)
* Cara Seymour (Pat Archer)

3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 09.12.2012
Taking Woodstock

Taking Woodstock


gut

... Making Elliot

Vorab sei dem Entscheidungssuchenden gesagt, dass diese Einspielung kein einziges Stagebild, geschweige denn eine der Bands zeigt, sondern bzgl. der Woodstock-Mythologie versucht, sich der zentralen Person Elliot Tiber (geb. Teichberg) sowie der Darlegung der Entstehung und organisatorischer Aspekte rund um die Teichberg-Familie und Michael Lang anzunehmen. Wer daran nicht wirklich interessiert ist, sollte sich lieber die Musikdokumentation "Woodstock" von 1970, hier empfehle ich unbedingt "The Director's Cut", zulegen.

So verträumt wie das einst lethargische Bauern-, Kleinbürger- und Vorstädternest Bethel im Sullivan County so langsam bewegen sich die retrospektiven, autobiographischen und erfreulicherweise wertungsfreien Bilder der sich überstürzenden Ereignisse des Jahres 1969 am White Lake mit ihren angedeuteten Initiatoren und Außenseitern der amerikanischen Gesellschaft und mit ihren individuellen und kollektiven Impressionen von Traumata, Raffsucht, Freiheit, LSD, Nacktheit, sexueller Identitäten, Musik, Chaos und Befreiung.

Anstatt sich jedoch vertiefend den Hintergründen, Illusionen und der Geschichte dieses Festivals unvergesslicher ideeller, visueller und auditiver Eindrücke zu widmen, verliert sich der Film immer mehr in Beschreibungen, Erfahrungen und Entwicklung der gestressten Persönlichkeitsstruktur und -identität von Elliot sowie seiner Eltern. Auch überzeugen, mit Ausnahme eines exzellent aufspielenden Liev Schreibers (Vilma), die Protagonisten nicht wirklich.

... unter der Prämisse eines "Making Elliot" anstatt eines "Taking Woodstock" ... ein unterhaltsamer Spielfilm vor der Kulisse der damaligen Ereignisse, gewürzt mit einem stilgerechten Soundtrack und bebilderten Erinnerungen an dieses legendäre Rockfestival


* Demetri Martin : Elliot Tiber (Teichberg)
* Imelda Staunton : Sonia Teichberg
* Henry Goodman : Jake Teichberg
* Emile Hirsch : Billy
* Jonathan Groff : Michael Lang
* Eugene Levy : Max Yasgur
* Liev Schreiber : Vilma
* Jeffrey Dean Morgan : Dan
* Mamie Gummer : Langs Assistentin

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 05.12.2012
Zurück in die Zukunft
Michael J.Fox,Christopher Lloyd,Lea Thompson

Zurück in die Zukunft


ausgezeichnet

... eine Brise Plutonium für einen DeLorean DMC-12 und für viel Spaß, Spiel und Spannung

Es ist einfach immer wieder oberköstlich und grandios unterhaltsam, sich mit Marty durch die Genialität Doc's an die Wand spielen und dann in die Welt der 50er beamen zu lassen, um der, durch die Konfrontation mit einer zuckersüßen frechen und ihrer Reize bewußten Lorraine, dem smarten Spanner, Looser und schikanierten Fettnapftreter George und dem egomanischen Quälgeist und Yob Biff notwendig gewordenen Antifading Operation in ihren ideenreichen, amüsanten, stimmigen und turbulenten Einzelheiten bis hin zu Erfindung des Rock'n Rolls und einer Präsidenten- und Bürgermeistervorausschau zu folgen, um sich dann aufgrund richtiger Voraussetzungen und Einstellungen und das punktgenaue Nutzen der irdischen Kräfte zuhause in der Zukunft erst einmal so richtig mit Jennifer wohl fühlen zu können.

Ob Flugblätter, Skateboards, the 'Flux capacitor', Familie Peabodys oder der Werdegang der Twin zur Lone Pine Mall, um nur ein paar der unendlichen vielen, witzigen und skurrilen Einzelheiten zu nennen, das Uhrwerk dieser absolut gelungenen und exzellent inszenierten Zeitreise in Sachen Geschichte, Prognosen, Nostalgie, Service und Schadensbegrenzung läuft in der Präsentation und Summation seiner Elemente derart präzise ab, dass erst ein mehrmaliges Ansehen dieses Streifen das fein und unglaublich perfekt abgestimmte Netzwerk der Story, bis hin zu dem erstklassigen Soundtrack als ein Zeitparadoxon, offenbart.

'Marty B. Goode' [Johnny und Chuck werden es mir verzeihen] ... er ist es, und nicht nur er!

... ein ultimativer, inbrünstiger und mehrfach prämierter Spaß aus dem Jahre 1985, den wir der Unaufmerksamkeit und Vergeltungsaktion libyschen Terroristen und dem einsteinschen Erfindungsgeist unseres geliebten Doc zu verdanken haben.


Hauptdarsteller
* Michael J. Fox : Marty McFly
* Christopher Lloyd : Dr. Emmett Brown
* Lea Thompson : Lorraine Baines McFly
* Crispin Glover : George McFly
* Thomas F. Wilson : Biff Tannen
* Claudia Wells : Jennifer Parker
* Marc McClure : Dave McFly
* Wendie Jo Sperber : Linda McFly
sowie
George DiCenzoals Sam Baines | James Tolkan als Mr.Strickland | Jeffrey Jay Cohen als Skinhead | Casey Siemaszko als 3D | Billy Zane als Match | Harry Waters als Marvin Berry

Bewertung vom 27.11.2012
Woodstock

Woodstock


ausgezeichnet

"... das Auge der Hippiebewegung”

For Peace and Music

Vom 15. bis zum 17. August 1969 fand das erste große und wohl bis dato berühmteste Openair Musicfestival auf den Wiesen des Farmers Max Yasgur aus White Lake, nahe der Ortschaft Bethel (150 km von New York) statt. Erwartet wurden ca. 50.000, den Pilgerstab aber ergriffen über 1 Million Menschen aus aller Welt, von denen es nur knapp eine halbe Million auf das Gelände schaffte, da Organisation und Infrastruktur vollkommen zusammenbrach.

Experimentierlust und die Illusion einer Revolution
Erschüttert durch und als gigantischer Protest gegen den Vietnamkrieg wurde dieses Festival mit seiner magischen Atmosphäre zum Höhepunkt der Hippiebewegung und seiner Joint-Culture, Ausdruck einer grundsätzlich antimaterialistischen Philosophie und Utopie. Jimmi Hendrix, The Who, Janis Joplin, Joe Cocker, Santana ... enthusiastische und ergriffene Musiker, bekannte sowie neu geborene Stars der Rock- und Folkszene, erspielten in mitreißenden Auftritten mit den euphorischen Schwingungen ihrer Marshall und Fender verstärkten Songs eine Eskalation der Verzückung.

Aus über 100 Stunden Material entwickeln Martin Scorsese und Michael Wadleigh durch Einstellungen ähnlich einer Diashow, den Verzicht auf Kommentierung, Blicke hinter die Kulissen, Bilder von den Vorbereitungen und Aufräumarbeiten und durch Reportagen über die Künstler ein einmaliges, geradezu authentisches Zeitdokument und Stimmungsbild dieses unvergesslichen Konzertes, seiner aktiven und passiven, bunten und berauschten Teilnehmer und des Chaos seiner letztendlichen Realität.

Das Woodstock-Festival, der eigentliche Beginn legendärer Rockkonzerte, war und blieb für die Organisatoren ein finanzielles Desaster. Als Film spülte es in den ersten 18 Wochen fünf Millionen Dollar in die Kassen anderer.

Director's Cut
Bedenkt man die technischen Möglichkeiten zur Zeit der Aufzeichnungen und Aufnahmen, so ist die überaus sehenswerte, 1994 digital remastered version des ursprünglichen Filmes aus dem Jahre 1970, ob Bild oder Ton, einfach genial.

Die Songs auf dieser DVD:
Crosby, Stills, Nash and Young : 1. Long time gone 2. Wooden Ships
Canned Heat : 3. Going Up the Country
Richie Havens: 4. Handsome Johnny 5. Freedom
Canned Heat : 6. A change is gonna come
Joan Baez : 7. Joe Hill 8. Swing Low Sweet Chariot
The Who : 9. We are not gonna take it 10. Summertime Blues
Sha-Na-Na : 11. At the Hop
Joe Cocker and the Grease Band : 12. With a Little Help from My Friends 13. Crowd Rain Chant
Country Joe and the Fish : 14. Rock and Soul Music
Arlo Guthrie : 15.Coming into Los Angeles
Crosby, Stills and Nash : 16. Suite: Judy Blue Eyes
Ten Years After : 17. I am Going Home
Jefferson Airplane : 18. Saturday Afternoon/Won't You Try 19. Uncle Sams Blues
John Sebastian : 20. Younger Generation
Country Joe McDonald : 21. I-Feel-Like-I'm-Fixin'-To-Die Rag
Santana : 22. Soul Sacrifice
Sly and the Family Stone : 23. I Want to Take You Higher
Janis Joplin : 24. Work me, Lord
Jimi Hendrix : 25. Voodoo Child (Slight Return) 26. The Star-spangled Banner 27. Purple Haze & Instrumental Solo
Crosby, Stills, Nash and Young : 28. Woodstock

1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 21.11.2012
Das Haus in Montevideo

Das Haus in Montevideo


ausgezeichnet

mit Sitte, Moral und Anstand solange ... ?-)

Es ist immer die Sicht der Dinge, und dies wird wohl immer so bleiben, die Sitte, Moral und Anstand den letzten Schliff geben, und so ist es auch in diesem herrlich inszenierten Kultfilm aus dem Jahre 1951, in dem es sowohl Autor und Regie sowie den Darstellern und Backgroundspezialisten erstklassig gelang, diesen gesellschaftlichen Kodex tendenziell und frei nach Professor Traugott Nägler herzerfrischend aufzupolieren.

Direkt platzt man in das allseits beworbene, über alle Fragen erhabene Bild einer exzellent geführten, deutschen Großfamilie mit den alltagstauglich gestylten Orgelpfeifen, gerahmt von den zwei elterlich soliden Säulen, verantwortlich für das seelisch, geistige und körperliche Gymnasium ihrer, von Gott gesegneten und vom Pastor behüteten Heranwachsenden. Dass diese bildliche Übertragung und "Dokumentation" auch heute noch funktioniert und so begeistert, liegt an der Persönlichkeit als solche als auch an der schauspielerischen Leistung der jeweiligen Rollenträger, die nicht besser hätten ausgewählt sein können, spiegeln sie doch die Eckpfeiler der damaligen deutschen Gesellschaft mit seinen wichtigsten, preußischen Elementen per se.

Ja, man nimmt den filmisch Agierenden die gespielte Lebensart und dargelegten Lebensinhalte sofort ab, und zwar so intensiv, dass dem einen oder anderen Zuschauer, wohl vertraut mit solcher Art von familiärer Atmosphäre, neben dem immer wieder angeschobenen Lächeln über diese bravouröse Darstellung auch so manche Denkfalte im Gesicht erscheint, denn über ein halbes Jahrhundert später haben sich so etliche Dinge relativiert, doch bleibt die Erinnerung an und Erfahrung als ein aufwachsendes Mitglied aus und in dieser Zeit.

Alles, was in den erstklassig intonierten Dialogen nicht vorder- oder hintergründig bzw. direkt und indirekt gesagt wird, schnattern einem dann stimmungsgerecht die Gänse :)

Für mich ein sowohl erheiterndes als auch nachdenklich stimmendes Relikt aus einer vergangenen und doch noch irgendwie gegenwärtigen Epoche, uneingeschränkt mit dem Prädikat "Sehr empfehlenswert!", übrigens auch bezogen auf die Tatsache, dass dieser Film auf DVD übernommen wurde und dazu gut restauriert wurde, ohne seinen eigentlichen Flair nur im Geringsten zu verletzen.

5 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 20.11.2012
Eine ganz heiße Nummer

Eine ganz heiße Nummer


ausgezeichnet

K(l)eine Sittenkrise in der Wirtschaftskrise ... eine ganz "heiße" Unterhaltung!

Zu Anbeginn sei frohlockend verkündet, dass diese (für so manchen letztendlich unerwartet kompromittierende) Komödie für jeden, der des allgemein prononcierten deutschen Wortes bis hin zum Hochdeitsch machtig, ohne wirkliche Probleme zu verstehen ist, auch wenn dieser heiße Streifen im, mancherorts als bayerischen Urwald bezeichneten Niederbayern seine Schlingen auslegt.

Wahrlich, es darf gelacht werden, ob wegen sprühender Witze und Ideen oder aus befreiender Schadenfreude, denn eine oberköstliche, weltlich-kirchlich-gesellschaftlich-wirtschaftliche, dem Leben durchaus entnehmbare Konfliktbe- und -verarbeitung ist Dank der sich schnell optimierenden Leistungen der 3 begabten Lernwilligen garantiert.

Über die verschiedensten emotionalen Zustände, nicht nur der Protagonisten, zaubern Sixt und Gollner ein in allen Bereiche balanciertes, "gottergreifendes" Amüsement auf die Leinwand, abgesehen von der bankseitig erzwungenen "Not macht erfinderisch" meisterhaft genährt von Intriganz und Tücke, fromm gebettet in eine dörfliche Idylle.

JA, es darf gelacht werden, und das sicher nicht nur beim ersten Mal, denn dieses Buffet mit seinen meisterlich präsentierten Gängen und Gerichten mag erst einmal vernascht werden :)

... ach ja, an Sinn fia Humor braucht ma scho aa !

8 von 10 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 03.11.2012
Fluch der Karibik 2, DVD

Fluch der Karibik 2, DVD


ausgezeichnet

...eine legitime Fortsetzung

Nach den Regeln des Showbusiness ist diese Fortsetzung mehr als OK und gelungen - dies zeigen auch die mehr als 6 Millionen Besucher in 2006 allein in Deutschland, und rechne ich mich hinzu, sind es mehr als 6 Mio + 1 ;-)

Alle Schauspieler aus Teil 1 überzeugen auch hier, besonders mal wieder Johnny Depp sowie Orlando Bloom und Keira Knightley.

Die Story als solches ist nicht diffuser als die in Teil 1, hat also ihr gewisses Etwas hinsichtlich Abenteuer, Gags und Farbenpracht, und eine Vorbereitung auf einen Teil 3 erachte ich als legitim.

Ein heiterer Film mit bunter action für einen relaxing Abend, und nicht nur für einen.

1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.