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Bewertungen

Insgesamt 617 Bewertungen
Bewertung vom 26.05.2021
Love Me Wild (Tough-Boys-Reihe 1)
Wonder, Alice Ann

Love Me Wild (Tough-Boys-Reihe 1)


sehr gut

Ich kann gar nicht mehr genau sagen, was mich jetzt am meisten neugierig gemacht hat. Aber die Geschichte hat mich angesprochen und ich wollte mich gerne mal wieder in eine tolle und gefühlvolle Liebesgeschichte fallen lassen.

Der Aufbau dieser Geschichte wirkt zu Beginn erstmal sehr geheimnisvoll und kommt erst nach und nach voran. Tatsächlich war ich zu Beginn etwas verwirrt, wie ich Emma einschätzen soll und was ihr passiert ist. Emma ist eine sehr zurückhaltende, ängstlich wirkende und sehr passive Persönlichkeit. Das hat mich zum Anfang schon etwas irritiert, in welche Rolle sie sich hat drängen lassen. Mit der Geschichte taut sie etwas auf, aber letztlich bleibt ihr Wesen ziemlich gleich was in der aufgezeigten Zeitspanne der Umsetzung auch sehr sinnvoll ist.

Tyler ist ein kleiner Raufbolt, welcher sich aber die eigenen Hörner hat schleifen lassen. Er wirkt sehr offenherzig, liebevoll und ganz so als ob er stets hinter seinen Freunden und der Familie steht. Ich mochte seinen Charaktere wirklich sehr gerne, auch weil er Ecken und Kanten gezeigt hat.

Die Umsetzung der Geschichte fand ich ihm großen und Ganzen interessant umgesetzt, sodass sie mich auch die meiste Zeit von sich überzeugen konnte. Dennoch ging mir auch das ein oder andere zu glatt bzw. hätte ich hier etwas mehr Enthusiasmus erwartet.

Die Liebesgeschichte hierbei ging mir persönlich allerdings etwas zu schnell voran. Auf der einen Seite ist auf Emma ihrer Seite die Angst und gleichzeitig auch die Sehnsucht, was prinzipiell nicht verkehrt ist. Mit ihrer Vergangenheit und ihrer Art und Weise des Gebens meines Erachtens aber nicht ganz so gut gepasst hat.

Dennoch hat die Autorin sich eine schöne Umsetzung einfallen lassen, welche dem Leser eine schöne Lesezeit bescheren kann. Gerne hätte ich allerdings noch ein paar Hintergründe erfahren bzw. genauere Entwicklungen erforscht. Dennoch eine schöne Geschichte zum fallen lassen.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Love Me Wild“ hat Alice Ann Wonder einen schönen und süßen Liebesroman geschaffen. Sie konnte mich zwar nicht vollkommen einnehmen, aber ich hatte eine schöne Lesezeit mit interessanten Charakteren und einer durchaus gefühlvollen Umsetzung.

Von mir gibt es 3,5 Sterne.

Bewertung vom 26.05.2021
Töchter des Feuers: Schottland
Lowe, Anna

Töchter des Feuers: Schottland


ausgezeichnet

Und der nächste Band der Feuertöchter ist auf meinen Kindle eingezogen. Dieses mal lernen wir Holly kennen, welche schon eine kleine Vergangenheit mit dem Drachengestaltwandler Lachlan hat. Schon früher haben sich die beiden angezogen und dennoch auch wieder aus den Augen verloren, woran viel die Erziehung und die Verantwortung Schuld waren.

Nun treffen sich die beiden Charaktere bei einem traurigem Ereignis wieder, der Verkündigung eines Testaments und müssen schnurstracks gemeinsam den letzten Willen des Verstorbenen erfüllen.

Holly ist eine offenherzige, etwas aufgedrehte und gerne mal spontane Persönlichkeit. Sie plant ihr Leben nur in gewissen Zügen und lässt gerne und viel auf sich zukommen. Sie ist ein total herzlicher Charakter, welchen man einfach nur gern haben kann.

Lachlan kennen wir vom letzten Band schon ein kleines bisschen und ich mochte seine Art und weise sehr gerne. Er ist der etwas zurückgezogene, welcher sich an die Regeln hält und irgendwie auch seine Aufgaben erfüllen möchte. Dadurch steht er sich allerdings ziemlich oft auch selber im Weg, was alles viel schwieriger macht.

Die Kombination dieser zwei doch recht unterschiedlichen Charaktere hat viel Erheiterung und Gefühl mitgebracht. Man merkt, dass hier durchaus auch Ergänzungen durch die Unterschiede entstehen können. Mit ihrer Reise, welche sie antreten müssen finden sie wieder zueinander und das auf eine ganz besondere und intensive Art und Weise.

Neben der Liebesgeschichte wird auch in diesem Buch wieder die Hintergrundgeschichte der Feuertöchter und deren Gegner bzw. Widersacher vorangetrieben. Enzo spielt hier eine größere Rolle, vor allem weil wir seinem Gefängnis ziemlich nahe kommen.

Insgesamt wurde ich wieder sehr schön unterhalten und finde es lohnt sich reinzulesen.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Töchter des Feuers – Schottland“ hat Anna Lowe wieder einen tollen Band über die Liebe, das Leben und die eigene Sichtweise geschrieben. Man kann sich schön fallen lassen und dieses Mal erhält man auch so einige Weisheiten, die gar nicht so verkehrt sind. ;) Schaut auf alle fälle rein und lasst euch durch die Geschichte ziehen.

Von mir gibt es 4,5 Sterne.

Bewertung vom 26.05.2021
Kämpf um dein Herz / Night of Crowns Bd.2
Tack, Stella

Kämpf um dein Herz / Night of Crowns Bd.2


ausgezeichnet

Ich habe mich riesig auf den zweiten Band dieser Dilogie gefreut und war gespannt ob die Autorin es schafft mich wieder vollkommen mitzureisen.

Wir starten direkt am Ende des ersten Bandes. Alice hat das Spielfeld verlassen und möchte sich auf die Suche nach dem zweiten Slave machen. Doch schon nach kürzester Zeit findet sie sich in einem Alptraum der Extraklasse wieder, welcher soweit geht dass Alice Fiktion von Realität nicht mehr unterscheiden kann. Alle Spieler sind dort, verändert und einfach lebensfroh wie Jugendliche sein sollten. Der Kampf beginnt, wenn auch zu Beginn eher unterschwellig…

Man merkt in diesem Band sehr schnell, dass Alice sowohl mit dem schwarzen als auch dem weißen König verbunden ist. Sie können nur gemeinsam einen Weg aus dem Spiel finden und Siegen, was einfacher klingt als tatsächlich umzusetzen ist.

Die Autorin schafft es wieder die Spannungslinie gleichmäßig oben zu behalten, mit ihren Entscheidungen zu überraschen und den Leser an das Buch zu fesseln. Viele unvorhersehbare Situationen verwirren, begeistern und schockieren den Leser.

Alice muss Verluste hinnehmen, Neuerungen in sich kontrollieren und nicht aufgeben sondern für ihre Freunde kämpfen. Die Autorin überzeugt mit einer Mischung aus Dramatik, Gruselfaktor, Actionreichtum und nicht zu vergessen Freundschaft und Romantik.

In dieser doch recht düsteren Welt hat die Autorin es hervorragend geschafft ihre Leichtigkeit in der lockeren und erheiternden Schreibweise wiederzugeben. Sie lässt den Leser nochmal schneller vorankommen.

Insgesamt ein wirklich toller Finalband, welcher alles miteinander verbindet. Es werden die meisten Geheimnisse gelöst, der Leser wird mit der Art und Weise des Buches mitgerissen und zum Schluss mit einem schönen Epilog belohnt.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Night of Crowns – Kämpf um dein Herz“ hat Stella Tack einen starken Abschluss Ihrer Dilogie geschaffen. Sie überzeugt mit starken Charakteren, einer durchgehend spannenden Umsetzung und jeder Menge Gefühl. Wer auf düstere Geschichten mit einem Hauch Romantik und Witz steht, der sollte auf alle Fälle reinlesen.

Bewertung vom 22.04.2021
Star meets Girl
Rose, Emma S.

Star meets Girl


ausgezeichnet

Auf dieses Buch habe ich mich irgendwie total gefreut. Es hat mir vom Klappentext und dem Cover her eine leichte, gefühlvolle und intensive Liebesgeschichte an der Nordsee versprochen und ich wurde auch nicht enttäuscht. :)

Nele ist eine aufgeweckte, liebenswerte und hilfsbereite Persönlichkeit. Sie steht sich zwar selber immer noch öfters im Weg aber dennoch liebt sie ihr Leben und ihre Familie. Sie ist in Nütjeoog aufgewachsen, einer kleinen Insel unweit der Nordsee welche nur auf dem Schifffahrtsweg erstürmt werden kann. Zum Glück für die Einwohner, da sie ein bescheidenes und ruhiges Leben führen können.

Jasper ist ein zurückhaltender und vorerst mal mürrischer Zeitgenosse. Zu Beginn kann man nicht ganz nachvollziehen, warum er solch eine Art hat dennoch wirkt er auch ganz interessant zum Kennenlernen. Eigentlich ist er auf diese Insel gekommen um abzuschalten und zu sich selber zu finden. Letztlich findet er jedoch Nele bzw. sie findet ihn und schmeißt seinen kompletten Plan über den Haufen.

Die Entwicklung der Gefühle zwischen den beiden hat mir unheimlich gut gefallen. Die Freundschaft, welche nur langsam erblüht und immer wieder kurze Dämpfer bekommt wird nach und nach getragen. Ich fand es faszinierend zu lesen, wie sich alles in einem sehr ruhigen und schönen Tempo entwickelt.

Die Autorin hat es auch geschafft die Idylle der Nordsee mit einzubauen mich als Leser dazu zu veranlassen, gerne auch mal dort vorbeizuschauen.

Die Geschichte treibt sich ständig voran und hat mir ein sehr gutes Gefühl beim Lesen gegeben. Die Gefühle der Protagonisten waren greifbar, die Nebenprotagonisten ebenfalls ein Teil der Geschichte und die Entwicklung verlief steinig und dennoch nachvollziehbar.

Wir erleben viele tolle Situationen die das Herz höher schlagen lassen, welche in denen man ebenfalls groß beim Schimpfen mitmacht und dann doch auch wieder lachen kann.

Das Ende dieses Bandes empfand ich erstmal recht schnell und doch eigentlich auch wieder sehr passend zu den Charakteren. Man sollte halt doch nicht immer nur das schlechte im Hinterkopf behalten, manchmal muss man auch verzeihen können. :)

Mein Gesamtfazit:

Mit „Star meets Girl“ hat Emma S. Rose einen wundervollen, greifbaren und gefühlvollen Einzelband geschaffen, welchen den Leser in eine idyllische Nordseekulisse mitnimmt und mit richtig tollen Charakteren bestückt. Eine tolle Geschichte, die mir viel Lesefreude bereitet hat.

Ich vergebe 4,5 Sterne.

Bewertung vom 22.04.2021
Her wish so dark / Das Reich der Schatten Bd.1
Benkau, Jennifer

Her wish so dark / Das Reich der Schatten Bd.1


sehr gut

Die Dilogie um One True Queen der Autorin mochte ich unheimlich gerne. Die Welt war düster, mitreisend und die Umsetzung sehr spannend gehalten. Ich hatte somit große Erwartungen und wurde letztlich nicht enttäuscht.

Von Beginn an konnte ich in die Geschichte eintauchen, habe die Charaktere lieb gewinnen können und war stets neugierig auf die weitere Entwicklung.

Laire ist eine starke und vielschichtige Persönlichkeit, welche so einige Gefühle, Wünsche und Geheimnisse in sich versteckt. Sie ist auf dem Weg ins Reich der Daemas um ihren Geliebten Desmond zu retten, welcher aus mysteriösen Umständen dort gelandet ist. Dennoch steckt noch so viel mehr dahinter, was wir nach und nach mit der Geschichte herausfinden.

Die Welt der Daemas ist faszinierend, düster, beängstigend und voller Gefahren und Überraschungen. Ich konnte mir diese Welt sehr gut vorstellen und war erfreut, dass Laire sich diese auch immer mal näher beschrieben und angeschaut hat.

Alle weiteren Charaktere, welche gemeinsam mit Laire reisen, darunter Vika, Alaric und Jero erhalten ein Wesen und man kann sie sich durchaus vorstellen. Wobei man hier sagen muss, dass Alaric intensiver beschrieben wird als die anderen. Ich hätte gerne auch von ihnen und den weiteren Charakteren (einige interessante kamen vor) mehr Hintergründe und Geschichten erfahren, damit sie nicht nur Randfiguren bleiben.

Die Autorin hat eine schöne Art zu schreiben, welche bei mir dafür gesorgt hat dass ich mich beim Lesen wohlgefühlt und die Geschichte genossen habe. Gleichzeitig muss man aber auch sagen, dass sie einige ruhige und sich leider in die Länge ziehende Stellen hat.

Ich war dennoch stets neugierig, wurde durch überraschende Entwicklungen und umgesetzte Ideen immer wieder weitergelockt. Dennoch waren manche Bereiche etwas zu schnell abgehandelt und andere etwas zu ruhig gehalten. Manchmal hat die Perfektion darin gefehlt :)

Trotz allem hat mir dieses Buches unheimlich gut gefallen und gerade das Ende lässt mich schockiert und mehr als überrascht zurück.

Ich warte nun sehnsüchtig auf Band zwei, welcher auch noch so einige Überraschungen und Auflösungen in Peto haben dürfte.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Das Reich der Schatten – Her Wish So Dark“ hat Jennifer Benkau einen schönen, gefühlvollen und düsteren ersten Band geschrieben. Auch wenn er insgesamt nur sehr langsam vorankommt, hat er mich gut unterhalten und verspricht zum Ende hin einen interessanten Folgeband.

Bewertung vom 01.04.2021
The Second Princess. Vulkanherz
Hiemer, Christina

The Second Princess. Vulkanherz


sehr gut

Dies war ein Überraschungsbuch vom Carlsen Verlag und ich war gespannt darauf was wir in „Second Princess“ erleben würden. Der Klappentext hat letztlich nicht so viel verraten, aber durchaus neugierig gemacht.

Saphina ist eine Bell und lebt auf der Vulkaninsel St. Lucien. Sie ist eine liebenswürdige, offenherziger Person und vor allem ein Charakter mit Ecken und Kanten. Sie wirkte für mich persönlich manchmal unheimlich jung und immer wieder auch etwas verloren. Sie konnte oder wollte sich nie so richtig bei ihrer Familie durchsetzen und liebt es im Hintergrund zu bleiben. Als sich dies ändert bricht für sie aus verschiedenen Gründen eine Welt zusammen. Auch schien sie mir ein Charakter zu sein, der oftmals erst im Nachhinein denkt und erstmal los sprintet. An sich nicht schlimm, aber sie konnte mich als Leser manchmal wirklich wahnsinnig machen ^^°

Dante ist eine herzliche Person, welcher aber auch durch die Jahre gezeichnet ist. Er trägt eine Aufgabe, die nicht so einfach ist und als er plötzlich mit Saphina zusammenarbeiten muss, wird es ein schwieriges Gleichgewicht. Man merkt recht schnell, dass er sie durchaus mag aber ihr nicht so viel zutraut zu Beginn. :)

die Umsetzung des Buches lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Zum einen hat mich die Mischung aus Neuzeit und einer anderen Zeitspanne (so kam es mir am Anfang vor) etwas verwirrt und mir das Lesen leider immer wieder erschwert. Auf der anderen Seite war es eine spannende und gut durchdachte Geschichte. Dennoch gab es ein paar Dinge welche mich etwas gestört haben. Ohne hier Spoilern zu wollen, passieren in der Geschichte bestimmte Dinge und Saphina möchte herausfinden wer/wieso/warum. Dabei verliert sie sich meines Erachtens etwas, denn letztlich hat sie die Antwort schon gewusst und ist dennoch einen gefährlichen Weg für diese Informationen gegangen.

Die Charaktere waren insgesamt ganz gut greifbar, wobei ich sagen muss dass nur die Hauptcharaktere ein tatsächliches Wesen erhalten haben. Die Geschwister, die Tante und auch Saphinas Mutter waren alles Nebencharaktere die nur ihren Teil beitragen mussten. Ich fand es etwas schade, da es schön gewesen wäre auch einige Gefühle wahrzunehmen.

Insgesamt muss ich sagen, dass mir die Geschichte schon ganz gut gefallen hat. Man kann sich in die Worte fallen lassen und sich mehr oder weniger treiben lassen. Ich hatte leider ein paar Dinge, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Dennoch letztlich eine schöne Geschichte zum Wohlfühlen.

Mein Gesamtfazit:

Mit „The Second Princess – Vulkanherz“ hat Christina Hiemer einen spannenden, düsteren und durchaus auch an manchen Stellen erheiternden Einzelband geschrieben. Ein Buch, welches man schnell gelesen hat und sich durchaus wohlfühlen kann dabei. Dennoch konnte sie mich nicht vollständig von sich überzeugen.

Bewertung vom 30.03.2021
The Run. Die Prüfung der Götter
Müller-Braun, Dana

The Run. Die Prüfung der Götter


ausgezeichnet

Dieses Buch klang düster, geheimnisvoll und ganz so als ob man es nicht aus den Händen legen könnte und was soll ich sagen, dieses Gefühl hat nicht getrügt.

Die Autorin hat es geschafft, dass ich regelrecht in das Buch abtauchen konnte, die Charaktere inhaliert und die Welt und ihre Entwicklung voller Freude verfolgt habe.

Sari ist eine starke, liebenswürdige und vor allem gefühlvolle Persönlichkeit. Sie hat Ecken und Kanten, ist stark und gleichzeitig auch wieder schwach. Sie kämpft für ihren kleinen Bruder und ich liebe ihre Art und Weise. Ist sie zu Beginn noch sehr auf andere fixiert, lernt aber nach und nach, dass durchaus auch sie wichtig ist. Dennoch verliert sie nie ihr Wesen, kämpft für andere und schafft es mich voll auf ihre Seite zu ziehen.

Keeran ist ein Charakter, der mich von Beginn an in seinen Bann gezogen hat. Er ist düster, voller Geheimnisse und gleichzeitig so reizvoll. Die Autorin hat es geschafft ihn sehr zwiegespalten darzustellen ohne ihn als Macho wirken zu lassen. Er ist ein Kämpfer, der für seine Gefühle einsteht und die Personen welche ihm am Herzen liegen beschützt und für sie kämpft.

Die Umsetzung dieses Buches war von der ersten bis zur letzten Seite unheimlich spannend. Haben wir am Anfang gemeinsam mit Sari erstmal die Grundrisse kennengelernt, sind wir kurz danach schon mitten ins Getümmel gestolpert.

Die Autorin geizt nicht an gefährlichen und auch mal etwas nicht so geschmacklichen Szenen und dennoch benötigt es genau dies, für solch eine dunkle und leider auch fallende Welt. Gleichzeitig schafft sie es aber auch Freude, Gefühle und Freundschaft mit einzubauen auf eine schwierige und dennoch endgültige Art und Weise.

Sowohl Neben- als auch Hauptcharaktere konnte ich perfekt greifen, konnte sie mir vorstellen und mit allen mitfühlen. Eine tolle Umsetzung und ein spannendes und nicht direkt vorhersehbares Ende. Man hat sich direkt wohlfühlen können.

Mich hat die Autorin mit diesem Buch vollkommen in ihren Bann gezogen. Sie versteht es den Leser mitzureisen und in eine völlig neue Welt einzuführen.

Mein Gesamtfazit:

Mit „The Run. Die Prüfung der Götter“ hat Dana Müller-Braun einen starken, greifbaren wenn auch düsteren und gefühlvollen Roman geschaffen. Sie überzeugte mit einer faszinierenden Welt, starken und greifbaren Charakteren sowie einer spannungsgeladenen Umsetzung. Hier lohnt es sich auf alle Fälle reinzulesen, mit dem Zusatz „man kann dann nicht mehr aufhören“ ;)

Bewertung vom 30.03.2021
Son of Flames (Die Geschichte von Kyron und Salina 2)
Alfa, Nicole;Reymann, Saskia

Son of Flames (Die Geschichte von Kyron und Salina 2)


sehr gut

Ich war sehr gespannt auf den zweiten Band dieser Dilogie, was unter anderem durchaus an dem sehr schockierenden Ende im ersten Band gelegen hat.

In die Geschichte habe ich sofort wieder hineingefunden und wir knüpfen auch direkt an den ersten Band wieder an, sodass man keine Informationen verliert. Wir stecken noch mitten im Kampf und versuchen einen Überblick bei den Seiten zu finden.

Nach dem Lesen dieses Bandes bin ich tatsächlich unheimlich zwiegespalten. Auf der einen Seite mochte ich die Grundidee und Umsetzung an sich sehr gerne. Die Charaktere sind vielschichtig, die Geheimnisse und Zusammenhänge spannend und mitreisend und die Entwicklung nur bedingt vorhersehbar.

Dennoch hatte ich leider ein paar Probleme mit Salina, welcher ja die Seele von Ihrem Bruder genommen wurde. Dennoch wird sie sehr zwiespaltig aufgezeigt. Sie erinnert sich gefühlt an alles, aber fühlt halt selber nichts. Sie weiß, dass sie Kyron sehr gerne mag, aber erwähnt immer wieder das sie ja nichts fühlt. Das hat für mich nicht viel Sinn ergeben, denn gleichzeitig ist sie überglücklich wieder bei ihrem Bruder zu sein. Sie fühlt sich wohl, ist glücklich dass es ihm gut geht und vertraut ihm voll und ganz. Das ist alles schön, aber das sind auch Gefühle.
Mir ist nicht verständlich geworden, warum diese Gefühle bei ihm funktionieren und gegenüber Kyron immer unter einer Decke sitzen und nicht greifbar sind.

Tatsächlich muss ich sagen, dass Salina für meine Gefühle nicht konsequent dargestellt wurde. Die Gefühle waren mal greifbar und mal gedanklich nicht vorhanden, was mich teilweise leider sehr verwirrt hat.

Dennoch ist die Geschichte im Großen und Ganzen interessant schön umgesetzt. Die Ideen waren vielfältig und sind spannend umgesetzt worden. Insgesamt eine tolle Story, die mich von der Umsetzung her überzeugen konnte.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Son of Flames“ haben Nicole Alfa und Saskia Reymann einen interessanten und spannenden zweiten Band geschaffen. Nur bei den Gefühls- und Gedankenwelten von Salina war ich leider etwas verwirrt und konnte nicht ganz folgen, sodass ich nicht vollkommen überzeugt werden konnte.

Bewertung vom 21.03.2021
Töchter des Feuers
Lowe, Anna

Töchter des Feuers


ausgezeichnet

Der vierte Band der „Töchter des Feuers“-Reihe hat mir wieder sehr gut gefallen. Laura ist eine Gestaltwandlerin, welche so langsam ihren inneren Drachen erforschen muss. Dabei kommt ihr ein Vampir in die Quere, welcher sich an ihre Fährten gesetzt hat. Glücklicherweise bekommt sie Unterstützung von Marco, ebenfalls ein Drachenwandler und wenn auch etwas rau irgendwie auch anziehend.

Schön fand ich an diesem Band, dass er für mein Gefühl mal wieder etwas anders aufgebaut wurde als die anderen. Wir erleben die Welt unserer beiden Charaktere erfreulicherweise nicht nur als Mensch, sondern auch nicht gerade wenig als Drache. Es war spannend und erheiternd Laura dabei zu erleben, wie sie ihre Drachengestalt erkundet.

Bisher waren die Tiergestalten immer nur ein Nebenprodukt in der Geschichte, doch dieses Mal kommen die Drachen etwas intensiver in den Vordergrund was mir sehr gut gefallen hat.

Auch in diesem Band war die Anziehungskraft der beiden Charaktere von Beginn an wieder da, aber ich fand es herrlich dass sie sich eine weile geziert und nur umeinander geschwänzelt sind. Es war erheiternd den beiden zu folgen, wie sie der Anziehung nur nach und nach Raum gelassen haben.

Insgesamt wieder ein sehr schöner, entspannter, spannungsgeladener und erotischer Roman, der mir persönlich tolle Lesestunden beschert hat.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Töchter des Feuers: Portugal“ hat Anna Lowe einen gefühlvollen und spannungsgeladener Band geschaffen. Die Charaktere sind vielfältig, die Umgebungen greifbar und die Story interessant und spannend gehalten.

Ich vergebe gerne 4,5 Sterne.

Bewertung vom 12.03.2021
Redemption. Nachtsturm / Revenge Bd.3
Armentrout, Jennifer L.

Redemption. Nachtsturm / Revenge Bd.3


ausgezeichnet

Ich muss sagen, dass ich auch weiterhin die Reihe um die Lux und Amrun einfach nur liebe. Die Autorin kann mich immer wieder in ihre Welt hineinziehen und irgendwie ist es schon fast ein wie nach Hause kommen.

Die Charaktere sind allesamt liebevoll, greifbar und machen Spaß zu ergründen.

In diesem dritten Band der Spin-Off Reihe empfand ich die Story etwas ruhiger und vorwiegend erklärend. Gemeinsam mit Luc und Evie ergründen wir ihre Fähigkeiten und ihre Gedanken, welche mir tatsächlich manches Mal etwas zu ausfüllend waren. Die beiden und auch alle weiteren Charaktere versuchen einander zu beschnuppern und warm mit einander zu werden.

Evie hat dabei viel zu ergründen, vor allem in sich selber. Was ist sie, was sollte aus ihre werden und ist ihr damaliges Ich irgendwie in ihr noch vorhanden. Viele Fragen, welche sie sich während es kompletten Buches stellt und doch nur teilweise sehr langsam Antworten darauf findet.

Ansonsten sind die Actionszenen in diesem Band eher weniger vorhanden. Sie sind da, aber nur in sehr geringem Maße was mich selber auch nur etwas ruhiger voran hat kommen lassen. Dennoch macht es einfach Spaß den Schlagabtauschen der verschiedenen Persönlichkeiten zu folgen.

Der Leser kann altbekannte aber auch neue und interessante Charaktere erwarten. Die Umsetzung dieses dritten Bandes ist zwar durchaus eher ruhig gehalten, birgt dafür aber so einige Hintergrundinformationen und gerade der Schluss lässt einen die Luft anhalten.

Die gefühlvolle Basis im Buch war einfach nur rührend und herzschmelzend, besonders da man auch Luc mal von einer komplett anderen Seite kennenlernen durfte. Man wusste, dass diese irgendwo in ihm steckt und dennoch hat er mein Herz hier öfters mal höher schlagen lassen.

Insgesamt eine tolle Umsetzung, die so ein bisschen wirkt als ob sie der Auftakt für das Finale sein könnte. Ich bin unglaublich gespannt darauf, was wir im nächsten Band erwarten dürfen. Nach Ende dieses Bandes bin ich auf alle Fälle voller Adrenalin und Hoffnung, dass wir nicht nur zu einem Ende kommen werden sondern zu einem fulminanten Ende und mit mehr als extremen Knall.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Redemption – Nachtsturm“ hat Jennifer L. Armentrout einen guten Band geschaffen, der einige Fragen aufklärt und regelrecht auf das Finale hinarbeitet. Die Charaktere waren wie immer ein lese technischer Augenschmaus und die Schlagabtausche so verrückt und gefühlvoll wie bekannt. Insgesamt etwas ruhiger gehalten wie sonst, aber dennoch immer wieder Lust machend auf mehr.

Von mir gibt es 4,5 Sterne.