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Benutzername: http://ruby-celtic-testet.blogspot.de/
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Bewertungen

Insgesamt 428 Bewertungen
Bewertung vom 13.10.2018
Das Herz der Kämpferin
Young, Adrienne

Das Herz der Kämpferin


sehr gut

Die Schreibweise der Autorin ist passend zum Inhalt rau, düster und sehr angenehm zu lesen. Ich konnte mich schon nach kürzester Zeit in die Charaktere hineinversetzen und mir ein Bild von der Umgebung machen, was es mir letztlich sehr einfach gemacht hat mich zurecht zu finden.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise unserer Hauptprotagonistin Eelyn, welche ein sehr taffes, vom Leben gezeichnetes und irgendwie raues Wesen entwickelt hat. Sie ist eine Kämpferin, welche ihre düsteren Seiten gerade im Kampf zeigt und sorgt dafür, dass man vor ihr Respekt hat. Gleichzeitig erhalten wir aber auch einen Einblick in eine andere Seite von ihr, welche weich und verletzlich ist. Diese Kombination hat mir persönlich sehr gut gefallen und sie einfach sehr menschlich gemacht.

Alle weiter aufgeführten Charaktere haben für mich ein sehr schönes Bild abgegeben. Ich konnte sie mir gut vorstellen, sie greifen und habe den ein oder anderen auch ins Herz schließen können. Die Charaktere waren vielfältig, allesamt rau und hatten dennoch ihren weichen Kern.

Die Geschichte beginnt erstmal düster, kämpferisch, gewalttätig und hat mich als Leser mitten in die Geschichte geschmissen. Trotz allem hatte ich ein wirklich gutes Gefühl beim Lesen, konnte schnell hineinfinden und habe einen Bezug zu allem erhalten. Trotz des sehr harten und blutigen Kämpfens, die gerade zu Beginn des Buches ausgetragen werden, habe ich einen guten Bezug zu Eelyn gefunden. Es ist einfach eine ganz andere Zeit als unsere in der alles spielt.

In dieser Geschichte geht es um so viel mehr, als nur den Kampf. Es geht um Vertrauen, Loyalität, dem Verrat und die Ehre. Ganz zum Schluss kommt auch noch die Verbundenheit dazu, welche letztlich doch nicht nur auf das eigene Volk, den eigenen Glauben und dem eigenen Umwelt gehalten werden kann. Gerade in der ersten Zeit, in welcher Eelyn ihren Bruder und ihren Feind zu nahekommt, kämpft sie vorwiegend mit dem Hass und ihrem unbändigem Zorn. Ab und an kommt auch die Angst dazu, welche aber relativ schnell wieder von Hass und Zorn abgelegt wird.

Ich persönlich finde die Umsetzung wirklich toll gemacht, vor allem auch die Gewissensbisse von Eelyn als sie merkt, dass auch ihre Feinde Familien haben und Verluste erleiden. Sie wehrt sich beharrlich gegen ihre Gefühle und hat nur ein Ziel, wieder nach Hause zu kommen und sich später zu rächen.

Erzählt wird dieser Einzelband in einem spannenden, rauen und dennoch gefühlvollen Stil. Man merkt, dass die einzelnen Charaktere/Stämme ihre Vorurteile haben und nur nach und nach andere Gedankengänge zulassen können. Man kann die Zerrissenheit von Eelyn und anderne Charakteren super nachvollziehen.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Das Herz der Kämpferin“ hat Adrienne Young einen wirklich schönen Roman über Feindschaft und Freundschaft, Verrat und Vertrauen, Loyalität und Ehre geschrieben, welcher mich persönlich berühren konnte. Unsere Protagonistin hat viele Gefühle durchlebt und mich als Leser damit an das Buch gefesselt und dafür gesorgt, genau wie sie über den Tellerrand hinauszuschauen. Wirklich toll und im Feeling der rauen Wikingerzeit, mal wieder etwas interessant neues. :)

Bewertung vom 13.10.2018
Die Krone der Dunkelheit / Krone der Dunkelheit Bd.1
Kneidl, Laura

Die Krone der Dunkelheit / Krone der Dunkelheit Bd.1


sehr gut

Die Schreibweise der Autorin ist angenehm, ruhig und sorgt für ein gutes Gefühl in der Geschichte. Man kommt relativ schnell voran, kann sich ein gutes Rundumbild machen und bekommt einen Blick für die Entwicklung.

Erzählt wird die Geschichte aus mehreren Sichtweisen, sodass man die Hauptcharaktere besser einschätzen und greifen kann. Hier finde ich es besonders toll, da man in den verschiedenen Bereichen dieser Fantasywelt eintaucht und die unterschiedlichen Wesen besser kennenlernen kann.

Freya ist eine taffe, aufgeweckte und starke Prinzessin, welche jedoch auch ihre ängstliche und vorsichtige Seite hat. Vor vielen Jahren ist ihr Bruder verschwunden und sie kann einfach nicht anders, als daran zu glauben, dass es lebt und gesund ist. Auf Grund ihrer Hoffnung erlernt sie die verbotene Kunst der Zauberer und versucht ihn jahrelang zu orten. Als sich ihre Hoffnung bestätigt, sucht sie sich in dem Wächter Larkin einen Verbündeten, welche mit auf die Reise geht und ihr bei der Suche hilft.

Larkin ist ein Wächter, welche die Grenzen zwischen den einzelnen Bereichen des Landes schützt. Er und seine Kameraden schützen die Mauer zwischen der Welt der Menschen und der Fae. Durch einen Zwischenfall gerät er in die Welt der Menschen und bekommt durch Freya eine neue Chance sich zu beweisen und sein Leben neu zu ordnen. Er ist ein ruhiger, starker und wirklich durchdachter Zeitgenosse. Er behält immer den Überblick, entwickelt gegenüber Freya einen Beschützerinstinkt und kommt nach und nach auch immer mehr aus sich heraus.

Die junge Ceylan ist geprägt durch das Leben und hat aus diesem Grund auch ein starkes Selbstbewusstsein. Sie hat sich die letzten Jahre selber am Leben gehalten, brachte sich das Kämpfen bei und möchte ihren größten Wunsch wahrmachen. Sie möchte als „unsterblicher“ Wächter an der Grenze aufgenommen werden, um ihre Rache gegenüber der Elva ausführen zu können. Sie ist eine taffe Persönlichkeit, die sich durchzusetzen weiß. Leider kann ihr loses Mundwerk ihr auch schnell Mal ein paar Probleme einbringen. ;)

Neben diesen drei Hauptcharakteren gibt es jedoch noch so einige mehr, welche ganz am Anfang im Buch sogar kurz aufgeführt und beschrieben werden. Das hat mir persönlich gerade zu Beginn der Geschichte ganz gut geholfen um einen Überblick zu bekommen. *g* Jeder Charakter erhält sein eigenes Wesen, ganz egal ob nun Haupt- oder Nebencharakter. Ich konnte mir jeden sehr gut vorstellen, habe ein Gefühl für sie bekommen und bin bei so einigen darauf gespannt wie sie sich noch entwickeln werden.

Der Einstieg in das Buch ist mir irgendwie einfach und doch auch wieder schwergefallen. Durch die sehr angenehme Schreibweise war ich relativ schnell gefangen, aber gleichzeitig hat mir gerade zu Beginn des Buches irgendwie der Reiz gefehlt. Ich wurde nicht so an der Stange gehalten, auch wenn es insgesamt sehr interessant begonnen hat.

Die Beschreibung der einzelnen Reiche und der dort lebenden Wesen hat mir jedoch wiederrum unheimlich gutgefallen. Auch die neu aufgebauten Wesen, welche sich teilweise tarnen und immer wieder unterschiedliche Gestalten annehmen könnten konnten mich total faszinieren.

Die Romantik spielt eine untergeordnete Rolle in der Geschichte, zeigt aber auch immer mal wieder ihre kleine Fühlerlein. Es zeichnen sich schon eventuelle Liebespaare ab und ich fand es sehr angenehm, dass die Romantik zwar da war aber nicht übereilt und zu extrem aufgetreten ist. Die Autorin schafft es sehr schön, das ganze im Hintergrund gefühlsmäßig bindend zu gestalten.

Insgesamt muss ich sagen, dass die Autorin hier wirklich mit Frauenpower spielt, aber gleichzeichtig auch dafür sorgt dass man die männlichen Charaktere ins Herz schließen kann. Da ist der ruhige und schweigsame Wächter Larkin, der geheimnisvolle und offene Unseelie-Kronprinz Kheeran oder auch der freundliche und manchmal doch auch mürrische Captain Leigh.

Bewertung vom 13.10.2018
Wenn der Sturm tobt
Wilson, C. L.

Wenn der Sturm tobt


ausgezeichnet

Auch beim zweiten Band ist die Schreibweise wieder schön nachvollziehbar, sorgt für ein gutes Gefühl und bringt einen die Charaktere wieder schön näher.

Wir starten direkt am Ende des ersten Bandes, sodass man nichts zwischen drinnen verpasst. Gabriella und Dily treffen sich zu ihrem Date und schaffen es sich tatsächlich näher zu kommen, gerade was die Gespräche angeht.

Ging es im ersten Band auch um die weiteren Jahreszeiten, sowie unser alters bekanntes Paar Winter und Sturm bezieht sich dieser zweite Band mehr auf unser diesmaliges Paar. Sehr schön finde ich, dass man einen Bezug zu allen aufbauen konnte und nun die Früchte sozusagen geerntet werden können.

Dazu wird es in diesem Band um einiges spannender, gefährlicher und physisch angreifender. Gerade der Bereich der Entführung hat mich tatsächlich schwer getroffen, denn Gabriella und ihre Schwestern müssen so einiges mitmachen.

Die Autorin hat es geschafft einen schönen Übergang zu bringen. Gabriella wehrt sich noch immer stetig gegen die Beanspruchung und dennoch merkt man auch, dass sie selber so langsam mürbe gemacht ist. :P Auf der einen Seite fand ich es sehr anstrengend, aber ihre Erklärungen sind auf der anderen Seite immer wieder nachvollziehbar und verständlich.

In diesem zweitem Band geht alles ein bisschen schlag auf schlag, dass man als Leser regelrecht an den Seiten geklebt hat. Man wollte wissen wie es ausgeht, ob die Liebe eine Chance bekommt und ob der Schmerz des Verlustes tatsächlich überwunden werden kann.

Es erwarten uns im zweiten Band eine ganze Menge Überraschungen und Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte. Es war ein spannender zweiter Teil, welcher mir unheimlich gut gefallen hat.

Der Schluss sorgt dafür, dass man sich einfach nur freuen kann dass es noch weitergehen wird. Am Ende dieses zweiten Bandes im zweiten Epilog habe ich persönlich eine wundervolle Überraschung erleben dürfen, nämlich das die Geschichten noch nicht fertig erzählt sind. Die Autorin schreibt schon an einer Fortsetzung. :)

Mein Gesamtfazit:

Mit „Wenn der Sturm tobt“ hat C. L. Wilson einen spannenden, mitreisenden und überraschenden zweiten Band geschaffen. Sie hat dafür gesorgt, dass ich regelrecht an das Buch gefesselt war und wissen musste wie es weitergeht. Eine tolle Geschichte, die ein passendes Ende gefunden hat.

Ich vergebe gerne 4,5 Sterne.

Bewertung vom 13.10.2018
Die Wellen singen
Wilson, C. L.

Die Wellen singen


ausgezeichnet

Die Schreibweise hat es mal wieder in sich. Schon ab der ersten Seite war ich in der Geschichte gefangen und konnte mich wirklich schön einfinden. Es ist eine lockere, leichte und einnehmende Art des Schreibens, die mich persönlich wieder gefangen nehmen konnten.

Erzählt wird die Geschichte größtenteils aus der Sichtweise von Gabriella und Dilys, wobei hier auch noch so einige andere Charaktere zu Wort kommen dürfen.

Gabriella ist eine herzallerliebste, aufgeweckte und gleichzeitig auch zurückgezogene und vorsichtige Persönlichkeit. Sie versteckt ihr wahres Gesicht hinter einer Maske, welcher teilweise nicht mal ihre Geschwister hinter blicken können. Ihr Wesen mochte ich wirklich gerne, wobei mich ihr ständiges Entziehen einer Entscheidung gerade zum Ende hin etwas gestresst hat. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich die wahren Hintergründe noch nicht ganz fassen konnte. Sie war auf alle Fälle eine spannende Persönlichkeit, die ich gerne noch weiter entdecken möchte.

Dilys ist ein starker, vereinnahmender und liebevoller Zeitgenosse, der auf der Suche nach seiner Gemahlin ist. Hat er sich zu Beginn schon auf zwei Jahreszeiten eingeschossen, merkt er allerdings relativ schnell dass man hierbei wirklich auf sein Herz hören sollte. Seine Art und Weise ist bezaubernd, was auch einfach an dem Lebensstil seines Volkes liegt. Es war spannend zu erleben, wie wichtig und lebensnotwendig eine Verbindung für ihrer eins ist.

Alle weiteren Charaktere, darunter Sommers Geschwister als auch Dilys beste Freunde und einige andere haben ebenfalls ein Gesicht erhalten. Sie alle konnte ich sehr schön greifen, sie haben die Geschichte aufgepeppt und mit ihren Sprüchen oftmals auch frischen Wind hineingebracht.

Die Umsetzung in diesem ersten Band ist durchaus interessant und fesselnd gestaltet worden, wenn hier auch letztlich der Spannungsfaktor eher auf Grund der Brautwerbung oben gehalten wurde. Wir erhalten zwar durchaus ein paar kleine Einblicke in die Seiten des „Bösen“ und Gefährlichen, doch dieses hat noch nicht seine Fühler ausgestreckt. Ich bin gespannt was hier hierbei noch erleben werden. :)

Die Grundidee ist nicht neu erfunden und dennoch habe ich mich beim Lesen unheimlich wohlgefühlt, konnte mit den Charakteren schmunzeln und habe verschiedensten Seiten die Daumen gedrückt für ihre Aktionen. Es war spannend und erheiternd zu lesen, wie Dilys sein möglichstes tut und versucht seine Braut für sich zu gewinnen.

Letztlich hat es der Autor geschafft mich mit wundervollen Charakteren, einer fesselnden Umsetzung und einem schönen Zusammenspiel aus Fantasy und Liebesroman zu begeistern.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Die Wellen singen“ hat C. L. Wilson einen schönen, gefühlvollen und mitreisenden ersten Band seiner neuen Dilogie ins Leben gerufen, der mir ein paar wundervolle Lesestunden bescheren konnte. Ich durfte alte bekannte und neue zauberhafte Charaktere kennenlernen, habe interessante neue Stämme finden dürfen und konnte mich in der sehr flüssigen und ruhigen Schreibweise verlieren.

Gerne 4,5 Sterne.

Bewertung vom 13.10.2018
Die Vereinten / Rain Bd.2
Brinkmann, Caroline

Die Vereinten / Rain Bd.2


ausgezeichnet

Die Schreibweise der Autorin ist auch in ihrem zweiten Band mitreisend, spannend, gefühlsbetont und sorgt dafür, dass ich sofort wieder mitten drinnen war. Zu Beginn habe ich nochmals in den ersten Band reingelesen, einfach weil ich finde dass es eine doch recht komplexe Welt ist. Ich habe zwar den ersten nur quer gelesen, aber hatte gleich wieder die einzelnen Bezüge der Charaktere und der einzelnen Stände im Kopf.

Das Buch selber wird in 4 Teilbereiche eingeteilt, welche jeweils eine Überschrift haben die sich mit dem jeweiligen Stand der Dinge beschäftigt. Erzählt wird die Geschichte aus mehreren Sichtweisen, sodass man sich wirklich ein schönes Rundumbild machen kann.

Rain ist nun eine Gesegnete und Prinzessin, welche sich dementsprechend auch benehmen und mitspielen muss. Sie ist in ihrem goldenen Käfig etwas eingesperrt und kommt nur sehr langsam aus dieser ganzen Misere wieder raus. Man merkt hier sehr schön, dass sie auf der einen Seite durchaus eine Rebellin ist, aber auf der anderen auch eine Verantwortung auf den Schultern trägt. Sie versucht sich im Spiel der Gesegneten zu bewähren, wenn es auch wirklich schwierig ist. Sie hat letztlich nur mit Intrigen zutun, sodass sie ihr Vertrauen nur sehr schwer vergeben kann. Insgesamt ist sie aber eine unheimlich taffe und starke Persönlichkei, die fasziniert.

Lark hingegen darf auf Grund Rains und dem derzeitigem Wohlwollen ihres Vaters mit seiner Familie unter den Gesegneten verweilen. Man könnte auch Leben sagen, aber letztlich haben sie es nicht wirklich einfach. Man merkt Lark sehr stark an, dass er gezeichnet ist und seinen Lebenswillen nach und nach verliert. Er versucht für seine Familie, vor allem seine Schwester und auch für Rain stark zu sein. Aber sein Wesen verkümmert und ich wollte ihm sooft so unglaublich gerne helfen, dass er nicht darin untergeht.

Mein aller-aller-allerliebster Charakter in diesem Buch ist und bleibt für immer Rose. Diese kleine süße Maus ist einfach der Knaller. Sie ist offenherzig, direkt und sorgt immer wieder dafür eine Situation aufzulockern. Sie ist eine kleine Kämpferin, würde alles für ihren Bruder und Eltern tun und sorgt mit ihrem Sonnenschein immer wieder für Schmunzler.

Des Weiteren gibt es natürlich viele altbekannte, aber auch neue Gesichter in der Geschichte. Die Autorin versteht es auch sehr gut, mich als Leser ganz schön durcheinander zu bringen. Man möchte Charakteren vertrauen, wenn auch Rain immer etwas vorsichtig ist. Die Hoffnung ist immer wieder da und dennoch kann man allesamt so schlecht einschätzen. Sie spielen alle ein Spiel, was ich tatsächlich nicht immer durchschauen konnte. Hier werden ziemlich viele Stricke gezogen und letztlich kann keiner wirklich sagen, wer der Puppenspieler ist.

Die Umsetzung dieses zweiten Bandes hat mich tatsächlich wieder total begeistern können. Ich bin regelrecht über die Seiten geflogen, konnte mir die Charaktere super vorstellen und auch Hope mit all seinen Ländern konnte mich faszinieren.

Innerhalb der Geschichte gibt es wieder viel Verrat, Misstrauen und Gefahren, aber gleichzeitig auch Leichtigkeit, Hoffnung, Freundschaft und Liebe. Die Autorin schafft es alles miteinander zu verknüpfen, ohne etwas zu überladen.

Auch wurde ich mit der Entwicklung immer wieder überrascht. Gerade zum Ende hin hat sie noch etwas mit eingebaut, was ich so niemals erwartet habe. Es kommen Puzzelteile ins Spiel, die mich erst haben stutzen lassen um mich dann zu faszinierend. Eine wirklich spannende Entwicklung, die dem ganzen nochmal einen I-Punkt aufsetzt. ;)

Das Ende des Buches ist einfach passend, traurig und doch auch irgendwie skuril. Je nachdem wie der Leser dieses auffasst. Es beinhaltet ein Ende, lässt dieses gleichzeitig etwas offen und bringt doch wieder viele Antworten und Entscheidungen mit sich. Es ist fast schade, dass die Geschichte nun vorbei ist. Doch letztlich wurde alles für mein Gefühl her schön zu Ende geführt.

Bewertung vom 29.09.2018
Ellin (eBook, ePUB)
Millman, Christine

Ellin (eBook, ePUB)


sehr gut

Die Schreibweise der Autorin ist angenehm, leicht nachvollziehbar und durchaus auch bildhaft gestaltet. Man kann sich die Umgebung sehr gut vorstellen und auch die Umstände der dort aufgeführten Welt.

Erzählt wird die Geschichte vorwiegend aus der Sichtweise von Ellin, wobei man auch ab und an in andere Charaktere einen Einblick erhält. Gerade wenn es vom Platzgeschehen notwendig ist um einen Überblick zu behalten.

Ellin ist eine tapfere, gezeichnete und offene Persönlichkeit. Ich mochte ihr Wesen recht gerne. Sie hat ihr Leben in die eigene Hand genommen, auch wenn es ihr verderben sein sollte. Sie ist eine Kämpfernatur, wenn man ihr auch weiterhin ihre sensible und verängstigte Seite wahrnimmt. Es ist eine tolle Mischung, welche sie einfach Menschlich macht.

Ellins spätere Weggefährten erhalten alle samt ebenfalls ein gutes Bild, sodass man sich die kleine Truppe gut vorstellen kann. Es ist ein bunter Haufen, der ebenso gezeichnet ist und sein möglichstes versucht um ein gutes Leben zu führen.

Insgesamt hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen. Sie ist gut durchdacht, strukturiert und folgt einem sichtbaren roten Faden. Die Autorin schafft es Spannung mit einzubringen, immer mal wieder zu überraschen und mit vielen Details eine irgendwie beängstigende und doch auch realisierbare Welt zu erschaffen.

Sie spart nicht mit gefährlichen und beängstigenden Situationen, zeigt auf wie es ist ein Sklave zu sein und das Leben nicht genießen zu können. Es ist auf der einen Seite eine düstere Geschichte, die aber immer auch wieder ein paar kleine helle Stellen aufblitzen lässt.

Letztlich muss ich sagen, dass mir die Grundidee und deren Umsetzung gut gefallen hat. Dennoch muss ich einen Stern dafür abziehen, dass ich einfach keinen wirklichen Bezug zur Geschichte und den Charakteren aufbauen konnte. Ich habe es leider tatsächlich sehr „gefühllos“ gelesen, was ich unglaublich schade fand. Ich konnte nicht richtig mit den Charakteren mitfiebern, dass hat mir das Lesen leider auch etwas erschwert. Ansonsten kann ich aber sagen, dass es eine interessante und gut lesbare Geschichte ist.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Ellin“ hat Christine Millman eine bedrückende, gut durchdachte und insgesamt ganz schöne Geschichte ins Leben gerufen. Spannende und beängstigende Akzente vermischt mit Freundschaft, Familie und Liebe hat dafür gesorgt, dass man schnell mit dem Lesen vorangekommen ist und durchaus Lesefreuden vernehmen konnte. Einzig der Bezug zur Geschichte hat mir hier leider gefehlt, sodass es für mich persönlich das Lesevergnügen etwas abgemildert war.

Bewertung vom 29.09.2018
Morgen wirst du bleiben
Stevens, Nica

Morgen wirst du bleiben


ausgezeichnet

Die Schreibweise der Autorin ist gefühlvoll, mitreisend und sorgt dafür dass man sich regelrecht treiben lassen kann. Sie sorgt dafür, dass man ein Teil der Geschichte wird und die Gefühle sehr intensiv miterlebt.

Erzählt wird die Geschichte aus Sicht unserer Hauptprotagonistin Jill, welche ein taffes Mädchen ist. Sie ist auf Grund eines Unfalls eingeschränkt und hat ihre Lebensfreude etwas eingebüßt. Mit Hilfe von ihrer besten Freundin und Adam findet sie so langsam aus ihrer Lethargie heraus. Sie ist stark, gibt nicht so schnell auf und man merkt innerhalb des Buches, dass sie das Leben immer mehr zu schätzen weiß durch ihre Erfahrung.

Adam ist ein ausdrucksstarker Charakter, der mir von Beginn an ein gutes Gefühl vermittelt hat. Er steckt ein bisschen in der Zwickmühle und findet in Jill seine Stütze, seinen Rettungsanker. Sein Wesen ist eigentlich lebensfroh, strahlend und offen. Doch sein Geheimnis, welches er mit niemandem teilen kann erdrückt ihn etwas und macht es ihm unheimlich schwer zur Ruhe zu kommen.

Die Umsetzung dieser Geschichte ist einfach genial, anders kann ich es nicht sagen. Die Autorin hat mich von der ersten Seite in ihren Bann gezogen. Ihre Charaktere sind allesamt greifbar, egal ob nun Haupt- oder Nebencharakter. Ich konnte sie mir total gut vorstellen und sie in mein Herz schließen.

Die Entwicklung der Liebesgeschichte hat mir unheimlich gut gefallen. Sie war nachvollziehbar, ging nicht zu schnell und zeigte unglaublich viel Gefühl. Auch wenn ich das Rätsel selber schon recht schnell erahnt habe, konnte mich die Autorin mit der Entwicklung trotz allem überzeugen. Sie hat eine sehr intensive Geschichte geschrieben, die mein Herz zum Schlagen gebracht hat. Ich habe regelrecht an den Seiten geklebt, konnte nur mitfiebern und auf das beste hoffen.

Ich finde die Autorin hat es wunderschön getroffen, das Gleichgewicht zwischen Realität und dem Rätsel zu finden. Der letztliche Kampf, die Einsicht und die Hoffnung haben auch mich die Luft anhalten lassen. ;)

Das Ende des Buches hat mir unheimlich gut gefallen, konnte mich zum Strahlen bringen und hat dafür gesorgt, dass ich dieses Buch mit einem schönen Gefühl schließen konnte. Dieses Buch hat definitiv das Potenzial ein Highlight zu sein, welches ich immer mal wieder in die Hand nehmen werde.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Morgen wirst du bleiben“ hat Nica Stevens einen gefühlsintensiven, sehr starken und berauschenden Liebesroman geschrieben, der wahrlich unter die Haut geht. Ich hatte mehrfach Gänsehaut, habe mich in die Charaktere verliebt und regelrecht mit ihnen gemeinsam gekämpft. Definitiv ein Buch, welches ich nicht das letzte Mal gelesen habe und welches es sich lohnt zu lesen und einfach nur zu fühlen!!

Bewertung vom 23.09.2018
FAYRA - Das Herz der Phönixtochter
Blazon, Nina

FAYRA - Das Herz der Phönixtochter


ausgezeichnet

Die Schreibweise der Autorin ist angenehm, gefühlvoll, bildhaft und sorgt dafür dass man sehr schnell einen Bezug zur Geschichte und den Charakteren aufgebaut hat. Ich war relativ schnell mit Fee warm und habe es genießen können, die Geschichte von ihr erzählt zu bekommen.

Fee ist 12 Jahre alt, ein kleiner Angsthase und ein familienbezogener Mensch. Sie liebt ihre Eltern und ihre allerbeste Freundin Nelly über alles und findet mit ihnen auch immer wieder den Mut beängstigende Situationen zu meistern. Sie vertraut auf sich und findet einen starken, wachsamen und beschützenden Teil in sich. Man merkt richtig mit den Seiten wie sie an sich selber wächst und trotz ihrer weiteren Kindlichkeit erwachsen wird. :)

Nelly ist Fees beste Freundin und einfach eine Granate. Sie ist mutig, manchmal etwas vorlaut und trotzallem die Freundlichkeit in Person. Sie hat die Geschichte definitiv abgerundet mit ihren Ideen, ihrer Art und Weise und vor allem wegen ihrer Entschlossenheit.

Fayra taucht auch recht schnell in der Geschichte auf und bringt das Leben von Fee und Nelly komplett durcheinander. Sie sorgt für eine Menge Verwirrung, sprüht anfangs etwas Unmut und sorgt dafür dass sie das Herrenhaus mal so richtig unter die Lupe nehmen.

Neben diesen drei wichtigen Charakteren, gibt es aber auch noch Junis, Fees Eltern, Nellys Schwester und ihre ganze Gruppe und noch einige mehr. Alle erhalten ein Bild, man kann sie greifen und sich sehr schön vorstellen. Sie haben die komplette Geschichte mit ihren Wesen mit abgerundet.

Die Grundidee der Geschichte ist wirklich schön gewählt und die Umsetzung ist spannend, gefühlvoll und supersüß gemacht. Insgesamt ist die Entwicklung durch das Alter der Charaktere doch sehr jung gehalten und dennoch schafft es die Autorin auch mich voll und ganz an das Buch zu fesseln. Es war durchweg spannend, durch die jungen Charaktere immer wieder nervenaufreibend wenn sie wieder über sich selbst hinauswachsen mussten und total süß weil die Welt und Erklärungen (wenn auch nur in wenigen Häppchen vorhanden) einfach nur schön und fantasievoll sind.

Die Umsetzung des Buches hat mir wirklich gut gefallen. Wir gehen mit Fee und Nelly auf eine detektivische Reise und erfahren dabei eine Menge über Freundschaft, Hoffnungen, Vertrauen und eine magische Welt die super süß und gleichzeitig unheimlich gefährlich ist.

Die Autorin hat hier eine wundervolle Mischung geschaffen, welche mich als Leserin total gefangen genommen hat. Die Art des Schreibens und das näherbringen der Charaktere hat dafür gesorgt, dass ich immer weiter lesen und einfach in dieser Welt noch ein bisschen verweilen wollte.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Fayra – Das Herz der Phönixtochter“ hat Nina Blazon einen ganz zauberhaften, gefühlvollen und spannenden Fantasyroman für jung und alt geschrieben. Sie überzeugte mich mit wundervollen Charakteren, einer mitreisenden Umsetzung und einer fantastischen Welt neben unserer eigenen. Hier sollten junge wie auch ältere Leser durchaus ihren Spaß beim Lesen finden!

Von mir gibt es gerne 4,5 Sterne. :)

Bewertung vom 23.09.2018
Daughter of Smoke and Bone / Zwischen den Welten Bd.1
Taylor, Laini

Daughter of Smoke and Bone / Zwischen den Welten Bd.1


ausgezeichnet

Die Schreibweise der Autorin ist angenehm, bildhaft, mitreisend, überraschend und birgt schon einen gewissen Charme der mich von Beginn an begeistern konnte.

Erzählt wird die Geschichte vorwiegend aus der Sichtweise von Karou und doch dürfen wir auch immer mal wieder in andere Köpfe einsteigen und uns ein gewisses Bild von der Situation und den Charakteren machen.

Karou ist ein entschlossener, selbstbewusster, aufgeweckter und liebevoller Charakter. Ihr Wesen hat mich sofort begeistern können, wohl auch wegen ihrer strahlenden Persönlichkeit. Gleichzeitig birgt sich in ihr aber auch eine gewisse Leere, die man fühlen kann und man sich immer wieder fragt was ihr denn wirklich fehlt. Es war für mich ein Vergnügen mit ihr Gemeinsam ihre Familie kennenzulernen, eine neue Welt zu betreten und gleichzeitig mit so vielen Gefühlen und Geheimnissen konfrontiert zu werden.

Aktiva ist ein starker, geheimnisvoller und gezeichneter Charakter. Sein Wesen mochte ich vor allem, weil er innerlich zerrissen ist und dennoch wahre Stärke zeigt. Er hat ein ausgefülltes, gefährliches und unheimlich bezeichnetes Leben hinter sich. Er ist schon tief gefallen, hat zwischendrin das Glück gefunden um es nur kurze Zeit später zu verlieren. Er ist eine gebrochene Seele, die irgendwie versucht ihren Halt im Leben nicht zu verlieren. Ich mochte ihn unheimlich gerne und empfinde es demnach als total schlimm, wie sich alles entwickelt. :(

Die Nebencharaktere sind allesamt auch sehr vielversprechend. Ganz bezeichnend ist dabei wohl Karous beste Freundin Zuzana, welche ein kleiner Wirbelwind ist. Ihre große Klappe, ihre Freundlichkeit und ihre flotten Sprüche haben mir unheimlich gut gefallen. Ich hoffe fast darauf, dass wir sie nochmal antreffen werden in der Geschichte. :)

Die Grundidee der Geschichte gefällt mir nach diesem ersten Band schonmal unheimlich gut und auch die Umsetzung lässt sich sehen. Die Autorin hat es geschafft, den Spannungsbogen gleichmäßig hochzuhalten und dafür zu sorgen, dass man als Leser immer weiter in das Geschehen eintauchen möchte. Es war mir ein Vergnügen den Charakteren zu folgen und immer weiter in die Wesen, Geheimnisse und Völker einzutauchen.

Die eingebaute Liebesgeschichte ist wichtig, aber überhaupt nicht über einnehmend. Sie benötigt einen Platz in der Geschichte, rundet aber eher die Grundfacetten ab. Niemals vergisst die Autorin aufzuführen, dass der Hauptaugenmerk eigentlich woanders liegt und lässt den Leser immer wieder dorthin zurücktreten.

Ich persönlich fand die Umsetzung genial, konnte mich sowohl in die Charaktere als auch die Welten und Umgebungen hervorragend hineinversetzen. Die Autorin konnte mich von Beginn an abholen und hat mich in eine faszinierende Welt eintauchen lassen. Ich bin unheimlich gespannt darauf wie es weitergehen wird, welche Hürden noch auf uns warten und ob es letztlich vielleicht doch noch irgendwann Frieden geben wird.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Zwischen den Welten – Daugther of Smoke and Bone“ hat Laini Taylor einen ganz zauberhaften, spannenden und mitreisenden ersten Band ihrer Trilogie geschaffen. Hier schafft sie es tatsächlich mit greifbaren und schön ausgebauten Charakteren, einer faszinierenden Welt und einer immer wieder überraschenden Umsetzung zu begeistern.

Gerne tauche ich bald in den nächsten Band ein und verfolge Karou und ihre Freunde weiter bei ihrem Kampf um die Liebe, die Hoffnung und den Frieden.

Bewertung vom 23.09.2018
Ein Kuss aus Sternenstaub
Khoury, Jessica

Ein Kuss aus Sternenstaub


ausgezeichnet

Die Schreibweise der Autorin ist angenehm, flüssig, märchenhaft und sehr ausführlich beschrieben. Man bekommt durch ihre ausdrucksvolle und ganz besondere Art des Erzählens ein ganz zauberhaftes Gefühl für die Geschichte und wird tatsächlich in das Setting von 1001 Nacht hineingeschmissen. Ich konnte innerhalb kürzester Zeit in die Geschichte hineinfinden, die Umgebung und Charaktere wahrnehmen und eine ganz zauberhafte Entwicklung verfolgen.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise der Dschinny Zahra, welche jahrzentelang in ihrer Flasche eingesperrt war. Nach so viel verloren gegangener Zeit wird sie von einem jungen Dieb mit Namen Aladin befreit. Ihre Art des Erzählens ist nicht einfach, wobei ich doch recht schnell hineingefunden habe. Zahra erzählt ihre Erlebnisse einer alten Freundin, welche durch sie Leid erfahren musste.

Zahra ist wie ich finde ein wirklich toller und ausdrucksstarker Charakter. Sie ist offen, liebevoll, unheimlich gewitzt, kämpft für Ihre Freiheit und vergisst trotzallem nicht die Menschen um sich herum. Sie gibt sich gerade zu Beginn oftmals kalt und gefühllos, aber das ist sie nicht und Aladin merkt das sehr schnell. Sie ist nicht böse, sondern im Grunde ein verlorener Geist der nach Nähe und Geborgenheit sucht. Ich mochte ihre Art, ihre Entwicklung und ihr loses Mundwerk ab und an wirklich unheimlich gerne ;)

Aladin ist ein Dieb, der vor den Fußstapfen seiner Eltern davon läuft. Er ist ein gerissener junger Mann, der sich ohne Probleme wandeln kann. Sein Wesen war wirklich faszinierend, auch weil er so unglaublich liebevoll und freundlich ist. Er hat mein Herz sofort erobern können, wahrscheinlich auch daher dass er trotz bedenken sofort Zahra sein Vertrauen schenkt. Er gibt ihr das, wonach sie sucht ohne dass sie es weiß. Hach, ich mochte diesen Kerl einfach. :)

In der Geschichte gibt es noch weitere Charakter, die eine wichtige Rolle spielen und von der Autorin schön umgesetzt wurden. Darunter unter anderem die Prinzessin mit ihren zugehörigen Begleiterinnen. Jede ist eine Nummer für sich, aber etwas ganz besonderes. Die Autorin hat es geschafft, dass ich sie mir vorstellen und lieb gewinnen konnte. Sie haben alle ihr eigenes Wesen erhalten, welches erfrischend für die Umsetzung war.

Die Umsetzung der Geschichte hat mir unheimlich gut gefallen. In einem Setting aus 1001 Nacht hat die Autorin eine erfrischende, für mich neuartig umgesetzte und dennoch passend für diese Zeit aufgebaute Grundidee umgesetzt. Ich habe beim Lesen ein ganz besonderes Feeling wahrnehmen können und auch wenn die Autorin ab und an mal etwas länger ausschweift bei ihren Erklärungen, habe ich mich zu keinem Zeitpunkt angestrengt gefühlt.

Die Autorin hat für mich einige überraschende Wendungen mit eingebaut, hat viele interessante Ideen umgesetzt und mir ein Gefühl für die Charaktere und die Welt gegeben. Ich war ein Teil der Geschichte, habe mit Aladin und Zahra mitgelitten und ihren Entscheidungen entgegengefiebert.

Es gibt hierbei viele spannende, interessante, erheiternde und gefühlvolle Szenen. Die Charaktere sind allesamt sehr offen, gleichzeitig traditionsbewusst und dennoch auch wieder erfrischend locker und fantasievoll.

Die Autorin hat es wie ich finde geschafft, eine Menge eigener Fantasy mit in eine Geschichte der 1001 Nacht hineinzubringen. Es ist eine gänzlich andere Geschichte als die altbekannte um Aladin und dennoch findet sich immer wieder ein Stückchen der alten darinnen. Es hat mir unheimlich viel Lesevergnügen bereitet, den beiden auf ihrer Reise zu folgen.