Benutzer
zu den Top-Rezensenten

Benutzername: M.K.
Wohnort: Seelze
Über mich:
Danksagungen: 1 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 76 Bewertungen
Bewertung vom 27.05.2019
Königin der Monster
Daveron, Nika S.

Königin der Monster


sehr gut

Lena ist anderes als die anderen Leute in ihrem Alter, wenn sie sich einen Horrorfilm anschaut oder ein Buch liest, dann kann es passieren, dass auf einmal das Monster in ihrer Wohnung auftaucht. Zum Glück sind ihre Monster, wie sie Lena liebevoll nennt, für sie keine Gefahr. Meistens wissen sie wie man sich zu benehmen hat und sie haben Lena wirklich gerne. Es könnte alles so schön sein, wenn da nicht die neuen Nachbarn werden. Ihr Sohn Matteo sieht nicht nur gut aus, sondern er ist auch noch ein Dämonenjäger und dann gibt es noch einen Dämon, der es auf Lena abgesehen hat.

Das Cover finde ich zwar schön, aber ich finde nicht, dass es wirklich zum Inhalt des Buches passt.
Es heißt zwar "Königin der Monster" aber Lena ist eher eine Freundin und das gutes Gewissen für ihre Freunde.
Bei diesem Buch hat mich nicht das Cover zum Lesen überzeugt, sondern der Klappentext. Ein Buch dieser Richtung hatte ich noch nicht gelesen und wollte es mir auch nicht entgehen lassen.

Die Art wie Lena mit ihren Monstern umgeht ist unglaublich toll. Meistens ist sie voller Geduld und Verständnis für die Eigenarten ihrer doch recht ungewöhnlichen Freunde. Sie würde alles tut, um sie zu beschützen. Es macht unglaublich viel Spaß Lena im Umgang mit ihnen zu begleiten. Man kann einiges von ihr lernen.

Selbstverständlich darf auch nicht der gut aussehende Kerl fehlen, der es schafft das Leben der Protagonistin auf den Kopf zu stellen. Der von Lena heißt Matteo, ist ihr Nachbar und Dämonenjäger. Zwischen den beiden fliegen die Funken und mir gefällt die Art wie die Beiden miteinander umgehen.

Der Schreibstil lässt sich gut lesen. Es ist spannend, flüssig und man möchte unbedingt wissen, wie die Geschichte von Lena ausgeht. Ich hätte auch nichts dagegen noch mehr von ihr zu lesen.
Bis zum großem Showdown hält das Buch einige Überraschungen für den Leser bereit.

Leseempfehlung.

Bewertung vom 18.05.2019
Die schwarzen Wasser von Venedig
Schreiber-Wicke, Edith

Die schwarzen Wasser von Venedig


gut

In diesem Buch werden zwei Geschichten erzählt. Beide sind Kriminalfälle und beide werden vom selben Commissario untersucht.
Der erste Fall zieht seine Familie mit hinein und er muss die Unschuld seiner Nichte beweisen. Allerdings nicht in seiner vertrauten Umgebung Venedig, sondern in New Mexico. Im zweiten Fall geht es um einen Mord auf dem Golfplatz und ein verschwundenes kleines Mädchen.

Dieses Buch habe ich mir eindeutig wegen seines Covers ausgesucht. Ich liebe Venedig und kann nicht widerstehen, wenn mich ein Buch in die wunderschöne Lagunenstadt führt.

Von Commissario Gorin hatte ich vorher noch nichts gehört und ich war gespannt auf die beiden Geschichten.
Die Seele Venedigs wurde gut eingefangen und ich habe mich sofort wohl gefühlt. Da ich jedes Jahr in Venedig bin, hatte ich keine Schwierigkeiten die meisten Orte zu erkennen. Auch die ab und zu eingeflochtenen italienischen Wörter waren leicht zu verstehen. Allerdings ist das Buch ab 13 empfohlen und in diesem Fall wäre es schön, wenn die italienischen Wörter mit Hilfe einer Fußnote übersetzt wären. So lernt man beim Lesen noch was dazu.

Richtig fesseln konnten mich beide Geschichten nicht. Ich glaube es lag nicht nur am Schreibstil, sondern auch an den Charakteren. Zu keinem konnte ich eine Beziehung aufbauen. Einige Handlungen konnte ich nicht nach vollziehen.

Was mich an diesem Buch begeistert hat, war die Stadt. Allerdings speilt der erste Fall zeitweise in den USA.
In beiden Fällen gibt es einen Luca. Einmal als Opfer und einmal als Verdächtigen. Es gibt auch ein paar mehr italienische Namen.

Mich konnten die beiden Fälle von Commissario Gorin nicht fesseln.
Aber wer weiß, ob ihr nicht begeistert seid?

Bewertung vom 15.05.2019
Die dunkle Prophezeiung / Die Abenteuer des Apollo Bd.2
Riordan, Rick

Die dunkle Prophezeiung / Die Abenteuer des Apollo Bd.2


sehr gut

Apollo ist wieder da. Immer noch im Körper des Teenager Lester muss er alles daran setzten, damit die Welt nicht untergeht und er seine Unsterblichkeit zurückgewinnt. Auch in diesem Teil stehen im altbekannte Gesichter zur Seite. Gemeinsam geben sie ihr Bestes, damit der römische Kaiser Nero sie nicht daran hinder kann, dass Höhlenorakel aufzusuchen.

Das Cover ist klasse. Der Greif und Lester bzw. Apollo. Als großer Fan von Rick Riordan, komme ich auch um diese Reihe nicht herum.

Auch wenn der erste Teil bei mir schon eine Weile her ist, gelang es mir gleich wieder in die Geschichte hineinzufinden. Der Schreibstil von Riordan ist fesselnd, leicht zu lesen und ironisch wie eh und je. Es bringt einen zu lachen, wenn man erlebt mit welchen Problemen ein sterblicher Gott kämpfen muss.
Diesen Teil fand ich nicht ganz so spannend, wie den ersten und es soll ja fünf Teile geben. Bin so gespannt, was noch auf Apollo& Co zukommt.


Auch wenn ich die Geschichte nicht ganz so spannend fand., so haben mich die Charaktere wieder einmal vollkommen überzeugt. Ich liebe es auf alte Gesichter von Percy Jackson zu treffen und zu sehen, wie sie isch weiter entwickelt haben.
Apollo hat kaum etwas von seiner überheblichen Art eingebüßt und ich liebe ihn und seine Art einfach.

Das Buch gehört in das Regal von jedem Rick Riordan Fan.

Leseempfehlung.

Bewertung vom 24.04.2019
Sterne über Rom
Swan, Karen

Sterne über Rom


weniger gut

Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht. Was hat die bekannte Viscontessa zu verheimlichen? Das Cover ist nicht ganz mein Fall.

Die Geschichte von Cesea und Elena hat mich enttäuscht.
Es geht um eine Frau, welche reich geboren wurde, früh heirate und immer wieder neue Männer heiratete.
Ich weiß nicht, ob ich die Biographie von Elena lesen würde. Ein wenig interessanter ist der Teil,ihres Lebens, den sie Cesea nicht erzählt. Nicht nachvollziehbar, da sie doch die Biographie schrieben soll.
Die Geschichte beider Frauen war langatmig und vorhersehbar.

Die Charaktere konnten mich auch nicht begeistern. Sie sind flach und nicht lebendig. Das einzig interessante ist Ceseas Vergangenheit als Anwältin in London. Die Liebesgeschichte ist ebenso vorhersehbar und es ist ziemlich anstregend wie aus der anfänglichen Abneigung Liebe wird. Ich hatte auf eine überzeugende Geschichte, auf Funken gehofft.

Das Beste an diesem Buch ist die Stadt Rom an sich. Ich war schon häufiger in dieser wunderbaren Stadt und der Autorin gelang es ihr Leben, ihren Atem, einzufangen und glaubhaft an den Leser weiter zu leiten. Auch habe ich ein wenig neues über diese Stadt gelernt.

Mich konnte das Buch nicht begeistern. Keine Leseempfehlung.

Bewertung vom 13.04.2019
GREEN NET
Manstein, Wilfried von

GREEN NET


weniger gut

Mario ist 12 Jahre alt und er ist ein Baumflüsterer. Seine Mutter findet es besorgniserregend, dass ihr Sohn mit den Pflanzen redet und sie macht einen Termin beim Psychiater, als Mario sie davon abhole möchte, liegen sie und der Psychiater in einem merkwürdigen Koma.
Ein Einbrecher hat mit einem seltsamen Gerät für diesen Zustand gesorgt und nun ist es an ihm und der 14-jährigen Tochter des Psychiaters die Beiden zurück zu holen. Dabei kreuzen sie die Pläne der Pflanzen, die Weltherrschaft an sich zu reißen.

Das Cover ist toll . Die Pflanzen dadrauf spielen im weiteren Geschehen eine wichtige Rolle.
Mir gefiel auch die Idee von Bäumen die im Green Net miteinander reden. Bäume kommunizieren in der realen Welt ein bisschen anderes miteinander und ich war sehr gespannt auf den Inhalt dieses Buches.

Der Einstieg in die Geschichte hat mir gefallen, man lernt Mario und seine Eigenarten kennen. Er wirkt sehr sympathisch und es ist auch nachvollziehbar, dass seine Mutter sich sorgen um ihren Sohn macht.
Es kamen noch einige andere Personen vor, aber zu keinem konnte ich eine Beziehung aufbauen, sie haben keine Tiefe. Die ganzen Zeitsprünge machten es schwer der Geschichte zu folgen. Es gibt 75 Kapitel bei 412 Seiten, es wird eine Menge hin und her gesprungen.

Häufiger hatte ich das Gefühl, dass ich das Buch lieber abrechen würde, aber ich habe weiter gelesen, weil ich wissen wollte, wie die Geschichte gelöst wird. Ganz zufrieden bin ich auch hier nicht, weil der böse Pflanzendiktator hatte eine schwierige Kindheit und das macht sein Verhalten okay. Das ist nicht dir richtige Botschaft. Keine Kindheit erlaubt so ein Verhalten oder so eine Denkweise.

Sonst gefallen mir die Botschaften in diesem Buch. Es geht um die Menschen, die der Erde so viel nehmen, die die keine Rücksicht nehmen, denen den alles egal ist außer das schnelle Geld.
Doch das Geschehen driftet zu sehr ab es gibt KIs, Roboter und andere magische Wesen.
Eine wirklich komische Mischung.
Mich konnte das Buch nicht begeistern.

Keine Leseempfehlung.

Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde bei lovelybooks bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.

Bewertung vom 31.03.2019
Im Auge der Python / Wild Claws Bd.1
Held, Max

Im Auge der Python / Wild Claws Bd.1


ausgezeichnet

Die beiden Jungen Jack und Logen staunen nicht schlecht, als auf einmal die Tiere in ihrer Umgebung verrückt spielen. Sie wohnen in den Everglades und sind so eigentlich an große und auch gefährliche Tiere gewöhnt, doch was nun mit den Tieren passiert ist auch für Logans Mutter, die Leiterin der Wildtierstation, nicht normal. Auf einmal werden Bewohner der Stadt angegriffen und die eigentlich friedliche Tiere zeigen ein aggressives Verhalten. Wo immer auf der Welt Tiere verrückt spielen, taucht der Forscher McRiobbon auf. Doch schnell stellt sich den Freunden die Frage, was war zuerst da McRibbon oder die Aggressivität der Tiere?

Ich mag das Cover. Es enthält alle wichtigen Aspekte und ich denke, dass es auch Kindern gut gefällt.
Von dem ersten Satz an war ich von der Handlung gefangen und konnte nicht aufhören zu lesen. Das Buch hat keine 200 Seiten und so war es schnell durch gelesen und zwar in einem Stück. Ich wollte unbedingt wissen, was es mit den Tieren auf sich hat.

Der Schreibstil lässt sich angenehm lesen, die Schrift ist groß und die Kapitel haben eine angenehme Länge. Das empfohlene Alter liegt bei 9 bis 11 Jahren und da kann ich mich nur anschließen.

Es behandelt wichtige Themen wie Umweltschutz, Freundschaften, der Schutz von Tieren, Mut und noch viele andere, die gerade in dem Alter der Zielgruppe sehr wichtig sind. Denn Kinder in diesem Alter sind dabei ihre eigene Identität zu finden und dafür brauche sie Vorbilder, reale wie auch fiktive, meistens ein wenig älter als sie selbst.
Auch wenn es ein Kinderbuch ist, war es an vielen Stellen wirklich richtig spannend. Zwischenzeitlich habe ich mir immer wieder gewünscht, dass es dieses Buch auch für Erwachsene gibt. Das würde ich auch lesen.

"Wild Claws" hat mich von der ersten bis zur letzten Seite, welche viel zu schnell kam, begeistert. Ich freue mich schon, wenn ich die Freunde in Band 2 wieder sehe.

Leseempfehlung.

Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde bei lovelybooks bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.

Bewertung vom 28.03.2019
Gold und Schatten / Buch der Götter Bd.1
Licht, Kira

Gold und Schatten / Buch der Götter Bd.1


sehr gut

Nach dem Livia mit ihrer Familie nach Paris gezogen ist, wird sie das Gefühl nicht los verrückt zu werden. Auf einmal hört sie die Pflanzen denken und sie sprechen sie sogar an. In den Katakomben Paris trifft sie auf Maél, sofort verliert sie ihr Herz an den charmanten Bad Boy. Er kennt die Katakomben wie seine Westentasche. Die beiden kommen sich näher, doch Maél drückt Livia immer wieder fort. Es dauert nicht lange, bis Livia eins und eins zusammenzählt und erkennt, was für ein gefährliches Geheimnis Maél verbirgt.

Das Cover finde ich schön, aber meine Aufmerksamkeit lenkt es nicht sofort auf sich. Auch im Titel erkennt man nicht das Thema. Man muss schon das Kleingedruckte lesen, um zu erkennen, dass es sich um ein Götterbuch handelt.

Spätestens seit Rick Riordan sind diese Art von Büchern überall und ich drücke immer die Daumen, dass sie sich nicht zu dolle her ähneln, denn ich liebe Götterbücher, welche mit eigener Ideen überzeugen können.
Vor allem die griechische Geschichte hat es mir angetan.

Kira licht setzt die Götter in diesem Buch witzig und neu in Szene. Die Götter bekommen einen Charakter, Eigenschaften, welche so passend sind, aber wo anderes nicht auftauchen. Es gefällt mir wirklich ehr gut, was hier geschrieben ist.
Auch der Schreibstil ist klasse. Er fesselt einen von der ersten Seite an, liest sich flüssig, man versteht alles und ehe man sich versieht hat man das Buch beendet. Ich hätte am liebsten gleich weiter gelesen, denn die Geschichte von Livia und Maél hat mich echt begeistert.
Ein bisschen weniger Kitsch in der Beziehung zwischen den Beiden und es wäre perfekt.

Ich freue mich sehr auf Teil zwei und werde mit auf das Prequel stürzten.

Leseempfehlung.

Bewertung vom 23.03.2019
Ab heute wird alles anders
Semple, Maria

Ab heute wird alles anders


schlecht

Dieses Buch war eindeutig eine Coveranschaffung, obwohl mir der Klappentext auch sehr gut gefallen hat. Es schien mir ein Buch zu sein, welches einen kurzweilig unterhält.

Doch dieses Buch zeigt mir, dass ich häufiger mal in die Bücher rein lesen sollte, ehe ich sie mitnehme. Schon nach den ersten Seiten war ich mir nicht sicher, ob dieses Buch wirklich was für mich ist. Dennoch habe ich es zu Ende gelesen, letztendlich nur weil ich wissen wollte, was es mit Joe auf sich hat.

Achtung Spoiler:

Eigentlich sind beide Ehepartner überzeugte Atheisten, doch Joe hat zu Gott gefunden. Mein erster Gedanke war "typisch amerikanisch".

Spoiler zu Ende.

Dieses Buch hatte keinen erkennbaren roten Faden, keinen Sinn keine grundlegende Geschichte, keinen tieferen Sinn. Es kamen immer wieder Rückblenden aus Eleanors Leben, aber die hatten einfach nichts mit dem Geschehen zu tun.

Häufig dachte ich nur hä?

Mir fällt es nicht leicht ein Buch so schlecht zu bewerten, denn in eine Buch steckt viel Arbeit, aber bei diesem Buch kann ich bis auf das Cover nichts positives anmerken.

Keine Leseempfehlung.

Bewertung vom 22.03.2019
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre Türklinke
Thiele, Susanne

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre Türklinke


gut

In diesem Buch nimmt uns die Autorin mit auf eine spannende Reise in die Welt der Mikroben.
Im ersten Teil des Buches werden die Grundlagen der Mikrobiologie erklärt und im zweiten Teil macht man sich auf die einzelnen Zimmer, in unserem Zuhause mikrobiologisch, zu erforschen.

Besonders gut gefallen hat mir an diesem Buch die kurze Zusammenfassung am Ende von jedem Raum bzw. Kapitel. Wie verhalten wir uns richtig? Was müssen wir im Umgang mit Mikroben beachten?
Auch haben mir die Illustrationen gut gefallen. Sie passen sehr gut und lockern das Thema auf.

Die Autorin erklärt, warum wir Mikroben brauchen, wie man die Guten ins Haus lässt und wie man sich um die Bösen kümmern kann. Dieser positive Umgang mit den Mikroben ist wichtig, da viele Menschen bei dem Wort "Mikrobe" gleich an etwas negatives denken.
An einigen Stellen wiederholt sich der Inhalt. Auch war mir das Buch zu oberflächlich, aber ich kenne mich mit diesem Thema auch schon gut aus und kann nicht wirklich beantworten, wie Laien freundlich dieses Buch ist.

Ich glaube, dass man mit diesem Buch eine Menge dazulernen kann, wer aber schon ein stabiles Allgemeinwissen zu diesem Thema hat, der sollte zu einem anderen Buch greifen.

Ich habe das Buch von randomhouse bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.

Bewertung vom 21.03.2019
Man soll den Tag nicht vor dem Elternabend loben
Frydrych, Gabriele

Man soll den Tag nicht vor dem Elternabend loben


sehr gut

In diesem Buch erzählt Gabriele Frydrych von ihrem Berufsleben als Lehrerin. Sie erzählt von Schülern, Eltern und Kollegen. Mit einer Prise Humor lässt sie so den Leser an ihrem Beruf teilhaben.
Doch nicht nur sie kommt zu Wort, auch Putzkräfte, Mensabetreiber und Erzieherinnen dürfe ihren Alltag schildern.

Ich arbeite selbst als Erzieherin und habe so viel Erfahrung mit Eltern und so habe ich mich sehr auf das Buch gefreut, denn Gabriele Frydrych macht für mich eine andere Seite der Bildungsarbeit transparent.
Meine Erwartungen an dieses Buch wurden nicht enttäuscht. Man erhält Einblicke in der Alltagsleben eines Lehrers. Klar erzählt sie in diesem Buch nur von Vorkommnissen, die für den Leser interessant sind. Keineswegs wird es jeden Tag, auf jeder Schule so zugehen.
De noch ist es erschreckend, wie sich viele Schüler und vor allem die Eltern verhalten. Da wird geklagt, wenn der Sohn nicht die richtigen Note hat. Anwalt im Schulrecht zu sein, hat als Vater schon seine Vorteile.
Bei den meistens Erzählungen kam ich aus dem Grinsen nicht heraus und verglich "meine" Eltern mit ihren.

Das Buch liest sich gut und flüssig. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Trotz des ständig vorhandenes Humors macht sie sich nicht lustig über die Schüler, sondern man merkt, dass ihr das System echt am Herzen liegt.

Leseempfehlung.