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Benutzername: Inki


Bewertungen

Insgesamt 35 Bewertungen
Bewertung vom 14.06.2021
Wie du dein eigenes Saatgut gewinnst - und so ein kleines Stück Welt rettest
Drage, Sigrid

Wie du dein eigenes Saatgut gewinnst - und so ein kleines Stück Welt rettest


ausgezeichnet

Der Ratgeber der Autorin Sigrid Drage lässt sich in 5 Kapitel unterteilen, jedes mit zahlreichen Unterkapiteln, und zwar:
- Nachhaltiger geht`s nicht: Warum du selbst Pflanzen vermehren solltest – und was das mit Permakultur zu tun hat
- Background und Basics für Saatgutgewinnerinnen und Stecklingsflüsterer: Wie sich Pflanzen vermehren
- Your Starter Kit: Saatgutheldin im Handumdrehen
- It`s all about: die Gesamtheit im Garten – und deine Lieblingspflanzen zum Vermehren
- Saatgut statt Brotkrumen – ein Wegweiser durchs Buch: Der Anhang

Wer das Thema „Permakultur“ noch nicht kennt, mehr über die Pflanzenvermehrung erfahren und unabhängig von den gentechnisch veränderten Hybridsorten werden möchte, die wir im Supermarkt, oft sogar unwissentlich, kaufen, dem kann ich das Buch von Sigrid Drage nur wärmstens empfehlen.
Einerseits ist die Gestaltung mit den vielen Pflanzenfotos, aber auch den Fotos der Gärtnerinnen und Gärtner, wirklich gelungen. Andererseits erhält man eine Fülle an Informationen und Tipps zur Saatgutgewinnung und Pflanzenvermehrung, die ich so noch in keinem anderen Gartenratgeber gefunden habe. Besonders der Praxisteil und die 50 Sortenporträts haben es mir angetan. Auf einen Blick sind hier alle wichtigen Informationen zu finden, wie die Zugehörigkeit zu einer der 11 Pflanzenfamilien, die Art der Weitervermehrung, das bevorzugte Plätzchen, und noch vieles mehr. Dazugehörige Tabellen runden das Ganze wunderbar ab. Besonders gut gefallen hat mir auch die Beschreibung der Saatgutgewinnung. Den Trick mit dem Wasser, die Nassgärung oder auch die Sonderbehandlung im Essigsäurebad in diesem Zusammenhang kannte ich noch nicht, werde diese Methoden aber jetzt sicher einmal anwenden. Auch das Thema „Verkreuzungen“ sollte nicht unerwähnt bleiben. Sigrid Drage hat wirklich sehr gut beschrieben, was Verkreuzungen sind, welche Folgen sie haben und warum sie besser vermieden werden sollten. Darauf hatte ich bisher ehrlich gesagt nicht geachtet!
Sehr übersichtlich und hilfreich finde ich den Abschnitt „Saatgut im Porträt. Auf 4 Seiten sind hier die Fotos von 42 Samen zu finden, jeweils mit dem Hinweis, wo im Buch die dazugehörige Pflanze beschrieben wird. Ebenso gut gefallen mir auch die Tipps zu weiterführender Literatur und zu Internetquellen.
Abgerundet wird dieser wunderbare Ratgeber dann am Ende noch durch die Angabe von Quellen für den Bezug von samenfestem Saatgut, usw., in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Frankreich. Es lohnt sich wirklich, diese Seiten zu besuchen. Was es da für tolles Saatgut zu kaufen gibt, hat mich wirklich begeistert.
Wem es am Herzen liegt, seinen Garten naturnah zu gestalten, nachhaltig zu gärtnern, alte Sorten zu erhalten und die Ernährungssouveränität, sowohl die eigene als auch die der Menschen weltweit, zu erhalten, dem kann ich „Wie du dein eigenes Saatgut gewinnst – und so ein kleines Stück Welt rettest“ wirklich empfehlen. Es macht riesigen Spaß, das Buch zu lesen und die Tipps der Autorin zur Pflanzenvermehrung in die Tat umzusetzen.

Bewertung vom 14.06.2021
LEGO® NINJAGO® - Die Insel der Geheimnisse

LEGO® NINJAGO® - Die Insel der Geheimnisse


sehr gut

„Südlich von Ninjago gibt es eine geheimnisvolle Insel, die verborgen im Nebel liegt und von Gewitterstürmen heimgesucht wird. Eine Expedition, zu der Misako, Meister Wu und Clutch Powers gehören, macht sich zu dieser Insel auf. Ihre dortigen Abenteuer sind im Kapitel „Schiffbruch“ zu finden. In „Die Legende von Twitchy Tim“ begegnet man dem einzigen Menschen, der von dieser Insel je zurückgekehrt ist. Das Kapitel „Die Rettung naht“ schließlich erzählt die Geschichte von Lloyd und seinen Freunden, die sich zur Insel aufmachen, um Lloyds Mutter Misako und die anderen verschwundenen Expeditionsteilnehmer zu finden und zu retten.“
„Die Insel der Geheimnisse“ ist ein weiteres Buch der im Ameet Verlag erschienenen Reihe Lego Ninjago.
Unterteilt ist es in die Kapitel
- Was dich in diesem Buch erwartet
- Schiffbruch
- Die Legende von Twitchy Tim
- Rettung naht
- Glossar
Schon das farbenfroh und plastisch gestaltete Cover wirkt sehr ansprechend auf die kleinen Lego Ninjago Fans. Neben einem von Blitzen erhellten Himmel und der geheimnisvollen Insel sind dort auch einige der im Buch vorkommenden Personen, wie z.B. Meister Wu, Misako oder Nya, zu finden. Auch die Illustrationen im Innenteil sind farbenfroh und kindgerecht gestaltet und stellen eine gelungene Ergänzung zum Text der einzelnen Kapitel dar. Die drei im ersten Kapitel kurz beschriebenen Geschichten sind spannend geschrieben und vom Textumfang her auch gut für ein wenig geübte Leseanfänger zu meistern. Beim Vorlesen werden Kinder, die noch nicht lesen können, sicher ebenfalls ihren Spaß haben.
Mein Enkel, der in die 2. Klasse geht, hat das Buch selbstständig gelesen und war wieder einmal von den Abenteuern der Ninja begeistert. Was ihm und auch mir nicht so gut gefallen hat, war die Geschichte von Twitchy Tim. Sie wirkte nicht so recht schlüssig und die Tatsache, dass ein „normaler“ Mensch zwölf Blitzeinschläge verkraftet, ohne ernstlichen Schaden zu nehmen, erschien selbst dem 8-Jährigen doch ziemlich unlogisch.
Fazit
„Die Insel der Geheimnisse“ wird den kleinen Fans dieser Buchreihe bestimmt wieder gut gefallen. Durch die Unterteilung in 3 spannende Geschichten ist ein selbstständiges Lesen für die Kinder möglich. Auch das Vorlesen macht Spaß. Und bei den farbenfrohen Illustrationen kommen sicher auch alle wieder auf ihre Kosten. Nur „Die Legende von Twitchy Tim“ hat uns nicht vollständig überzeugt. Das mag bei anderen Lesern nicht so sein und gibt daher nur unseren Eindruck wieder. Von uns gibt es eine „4 Sterne“ – Empfehlung!

Bewertung vom 14.06.2021
Hitzefest!
König, Ilse;Zika, Ulrike

Hitzefest!


ausgezeichnet

Der Sommer ist toll, wenn wir ihn am Meer oder an einem Badesee verbringen können! Wird es uns zu warm, hüpfen wir einfach ins Wasser und kühlen uns ab! Was aber tun, wenn die Tage und Nächte wieder einmal außergewöhnlich warm sind, wir arbeiten müssen, nachts nicht in den Schlaf finden?

Inhalt
Ilse König und Ulrike Zika haben sich in ihrem Ratgeber „Hitzefest“ intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt. Auf 128 Seiten haben die beiden Autorinnen viele tolle und hilfreiche Tipps zusammengetragen, die den Leserinnen und Lesern dabei helfen können, bei Hitze cool zu bleiben!

Unterteilt ist das Buch in 4 Kapitel:
→ Die Liebe zur Sonne und ihre Schattenseiten
→ Der Hitze die Stirn bieten
→ Die kühlende Gurke & die Hitze der Chili
→ Rezepte aus dem TCM - Kochtopf
Der Bucheinband vorne und hinten ist ausklappbar und beschäftigt sich mit 1. Hilfe bei Hitzenotfällen einerseits und dem Wasserhaushalt des Menschen sowie Lebensmitteln mit hohem Wasseranteil andererseits.
Nach einer Einführung zum Nutzen des Sonnenlichts für den menschlichen Organismus (Stichwort: Vitamin D), dem individuellen Hitzeempfinden, der körpereigenen Temperaturregulation durch das Schwitzen, usw., geht es im zweiten Kapitel mit vielen praktischen Tipps weiter
„Wie bleibt die Wohnung kühl?“, „Was sind die idealen Durstlöscher?“ und „Wie gelingt es, bei Hitze gut zu schlafen?“ sind einige der Fragen, die die Autorinnen ausführlich beantworten. Auch kühlende Sprays, Gurkenmasken, Autosuggestion, Yoga und selbst das Thema Sex bei heißen Temperaturen werden thematisiert.
In Kapitel 3 geht es mit der thermischen Wirkung von Lebensmitteln und Getränken weiter. Nicht zu heiß und nicht zu kalt, leicht und frisch – so sollten die Zutaten auf unserem Sommer – Speiseplan aussehen.
In Kapitel 4 schließlich werden einige Rezepte aus dem TCM – Kochtopf, also nach den Grundsätzen der Traditionellen Chinesischen Medizin, vorgestellt, die die Temperaturregelung mithilfe von Lebensmitteln unterstützen sollen.

Meinung
Schon das Cover wirkt sehr ansprechend. Durch die übersichtliche Gestaltung der einzelnen Kapitel gelingt es gut, sich im Buch zurecht zu finden und Wissenswertes nachzuschlagen. Nach einer allgemeinen Einführung in das Thema „Hitze“ geben die Autorinnen den Leserinnen und Lesern eine Fülle von Tipps an die Hand, die die Tage, aber auch die Nächte in der nächsten Hitzeperiode erträglicher machen könnten. Sind es nun nasse Tücher vor dem Fenster, eine Wärmflasche mit kaltem Wasser oder Socken aus Eis - bei Temperaturen über 30 Grad Celsius sind solche Ratschläge sicher sehr willkommen! Die kühlende Wirkung von Lebensmitteln und Getränken ist ebenso interessant, wie die passende Kleidung für einen heißen Sommertag! Dass lauwarmes Duschen längerfristig besser gegen die Hitze wirkt als der kalte Guss, hat sicher jeder selbst schon festgestellt. Die Liste hilfreicher Tipps ließe sich noch lange fortsetzen.
Dazu noch schmackhafte Rezepte, was will man mehr!

Fazit
Auch bei größter Hitze einfach cool bleiben zu können, dass hat sich sicher jeder von uns schon einmal gewünscht. Wie das gelingen kann und wie wir mit einfachen Mitteln „hitzefest“ werden können, dazu haben die Autorinnen in ihrem Ratgeber viele hilfreiche Tipps zusammengetragen. Die nächste Hitzewelle kommt bestimmt und damit die Gelegenheit zur Umsetzung. Für jeden dürfte hier dann etwas dabei sein, was dabei hilft, bei Hitze cool zu bleiben.
Für mich ein wirklich empfehlenswerter Ratgeber!

Bewertung vom 14.04.2021
Deine fabelhaften Kräuter
Breithuber, Andrea

Deine fabelhaften Kräuter


ausgezeichnet

Die Autorin Andrea Breithuber ist laut eigener Aussage richtig kräutervernarrt und so tummeln sich in ihrem Garten zahlreiche einheimische, aber auch exotische Kräuter. Ihr Wissen zum Thema „Kräuter“, aber auch die Freude an der Arbeit im Kräutergarten möchte sie mit ihrem Ratgeber „Deine fabelhaften Kräuter“, erschienen im Löwenzahn Verlag, an die interessierten Leserinnen und Leser weitergeben. Und das ist ihr wirklich eindrucksvoll gelungen!
Inhalt:
Auf insgesamt 207 Seiten erfährt man alles Wichtige, um einen eigenen kleinen „Kräutergarten“ im Garten, auf dem Balkon, auf der Terrasse oder in der Wohnung und auf dem Fensterbrett anzulegen und erhält Informationen zu:
→ Anzucht von Kräutern, Helfern im Kräutergarten, Pflanzgefäßen, Erde und Befüllung sowie Upcycling-Ideen für
den Garten
→ Aussäen, Vermehren, Bewässern, Mulchen, Düngen, Zurückschneiden, Ernten, Überwintern sowie Vermeidung
und Behandlung von  Schädlingen und Krankheiten
→ Kräutertypen, die gerne zusammenleben und solchen, die besser getrennte Wege gehen sollten
→ Kräutern im Rhythmus der Natur und im Jahreszyklus von Januar bis Dezember
→ Kräutergartenideen für die Freiheitsliebenden, die Unbezähmbaren, die Balkonien-Genießer und die
Stubenhocker
→ Haltbarmachung von Kräutern durch Trocknen, Einfrieren und Einmachen
→ 47 Kräutern, von denen wir nicht genug bekommen können
Neben all dem Wissenswerten sind zahlreiche wunderbare Rezepte, Anleitungen zu einer Runde Kräuter-Yoga, ein Persönlichkrautstest sowie ein Kräuterquiz im Buch zu finden. Ergänzt wird das Ganze durch eine Liste weiterer toller Kräuter, ein Glossar und ein Stichwortregister, einen Bezugsquellennachweis und Quellen für noch mehr Kräuterwissen und einen großen, herausnehmbaren Anbaukalender.
Meinung:
Neben umfangreichen Kräuterporträts sowie Anbau- und Pflegeempfehlungen finden sich eine Fülle von Inspirationen und Tipps, die beim Anlegen eines Kräutergartens oder einer Kräuter-Ecke auf Balkon, Terrasse oder Fensterbank hilfreich sein können. Daneben macht es aber auch einfach Spaß, Rezepte für Speisen (z.B. Pesto) und Getränke (z.B. einen Kräutersirup) auszuprobieren und zu genießen, beim Kräuter-Yoga zu entspannen oder sein Wissen in einem Kräuterquiz zu testen. Die zahlreichen Fotos mit Kräuter- oder Gartenmotiven sind sehr schön anzusehen, Abschnitte wie „Kräuterspaß zum Weiterschenken“ sehr inspirierend und die Quellen für noch mehr Kräuterwissen regen dazu an, das eigene Wissen noch zu vertiefen.
Fazit:
Wieder einmal hat mich ein Gartenratgeber aus dem Löwenzahn Verlag begeistert. Inspirationen und hilfreiche Tipps gibt es in Hülle und Fülle, nicht nur für Anfänger, sondern auch für die Leserinnen und Leser, die bereits Erfahrung im Anbau von Kräutern haben und das ein oder andere Pflänzchen ihr Eigen nennen. Das Buch ist hochwertig verarbeitet, wunderschön gestaltet und unglaublich vielseitig. Dass der Verlag seine Bücher auf höchstem ökologischen Standard drucken lässt und auf die einhüllende Plastikfolie verzichtet, sollte nicht unerwähnt bleiben. Dieser Beitrag zum Umweltschutz ist sehr lobenswert!
Nur die Gestaltung der beiden Buchdeckel – Innenseiten und die Verwendung des gleichen Motivs an einigen Stellen im Buch hat mich nicht überzeugt. Hier hätte ich mir eher ein Kräutermotiv vorstellen können. Das ist natürlich meine persönliche Meinung.
Meinen Gesamteindruck von diesem Buch beeinträchtigt das aber nicht. Ich finde, es hat eigentlich mehr als 5 Sterne verdient und ich kann es nur jedem Kräuterliebhaber oder dem, der es werden möchte, ans Herz legen!

Bewertung vom 28.03.2021
Michel in der Suppenschüssel
Lindgren, Astrid

Michel in der Suppenschüssel


ausgezeichnet

„Sie können einem leidtun, die Svenssons auf Katthult, die einen solchen Lausejungen zum Sohn haben!“
Das jedenfalls denken die Lönneberger über den 5jährigen Michel, der mit seinen Eltern, seiner kleinen Schwester Ida, der Magd Lina, dem Knecht Alfred und vielen Tieren auf Katthult lebt.
Auch wenn er aussieht, wie ein kleiner Engel – Michel ist ein richtiger Lausbub, dem die unglaublichsten Dinge einfallen, die er tun kann, und der so manchen Streich ausheckt. Trotzdem hat er das Herz auf dem rechten Fleck!

Bereits 1964 hat Karl Kurt Peters dieses wunderschöne Kinderbuch der schwedischen Autorin Astrid Lindgren ins Deutsche übersetzt. Ebenfalls im Oetinger Verlag ist nun auch die Neuauflage von „Michel in der Suppenschüssel“, diesmal mit sehr ansprechenden farbigen Illustrationen von Astrid Henn, erschienen.

In 3 „Tages – Episoden“ erfährt man, was passierte,

- als Michel den Kopf in die Suppenschüssel steckte
- als Michel die kleine Ida an der Fahnenstange hochzog
- als Michel auf der Festwiese von Hultsfred ein „lustiges Leben führte“.

Weitere Geschichten von Michel sind in den ebenfalls im Oetinger Verlag erschienenen Büchern „Michel muss mehr Männchen machen“, „Michel bringt die Welt in Ordnung“ und „Immer dieser Michel“ (Gesamtausgabe) zu finden.

Meine Meinung:

Astrid Lindgren gehört seit Jahrzehnten zu meinen Lieblingsautorinnen. Als Kind habe ich ihre Kinder- und Jugendbücher verschlungen. Nur zu gern hätte ich auch in einem kleinen schwedischen Dorf wie Bullerbü gelebt oder auf einem Hof wie Katthult mit seinen vielen Tieren.

Jahre später habe ich meinen eigenen Kindern aus „Michel in der Suppenschüssel“ und aus anderen Büchern von Astrid Lindgren vorgelesen und auch von ihnen sind die Geschichten, die Astrid Lindgren erzählt, begeistert aufgenommen worden.

Nun habe ich die Neuauflage des Kinderbuchklassikers mit meinem Enkel (8) gelesen und was soll ich sagen, auch ihm gefallen die Streiche, die der kleine Lausbub Michel ausheckt, unglaublich gut. Während mir persönlich das Cover und die schwarz – weißen Illustrationen aus meiner Ausgabe von 1990 besser gefallen, findet mein Enkel die farbigen Illustrationen von Astrid Henn und auch das Cover der Neuauflage schöner. Das ist allerdings Geschmackssache. Niedlich sind die Illustrationen und das Cover der Neuauflage auf jeden Fall und die Geschichten von Michel sind einfach zeitlos schön.

Fazit:

Astrid Lindgren hat viele unvergessliche Figuren in ihren Büchern zum Leben erweckt. Michel ist eine dieser Figuren und kein anderer Junge hat so viel Unsinn im Kopf wie er. Eigentlich ist Michel nur unglaublich neugierig und wissensdurstig und hat die verrücktesten Einfälle. So kann man diesem kleinen liebenswerten Kerl gar nicht ernsthaft böse sein.
Die Neuauflage von „Michel in der Suppenschüssel“ ist in meinen Augen ein wunderschönes Kinderbuch für Kinder ab 5 Jahre zum Vorlesen und Selberlesen. Aber auch Erwachsene, die mit den Büchern von Astrid Lindgren groß geworden sind, werden sich sicher in ihre Kindheit zurückversetzt fühlen.
Von mir gibt es 5 Sterne für die gelungene Auflage dieses Kinderbuch – Klassikers!

Bewertung vom 16.03.2021
LEGO® NINJAGO® - Gefangen im Spiel
Behling, Steve

LEGO® NINJAGO® - Gefangen im Spiel


sehr gut

Inhalt
„Durch einen Spielautomaten gerät Jay, der Ninja des Blitzes, in die faszinierende Welt des Prime – Empire – Computerspiels. Doch schon kurze Zeit später heften sich zahlreiche Rot – Visiere an seine Fersen. Welche Abenteuer Jay auf seiner Flucht bestehen muss und ob ihm diese gelingt? Nun, das erfahren die kleinen Leserinnen und Leser in diesem spannenden Buch!“
„Gefangen im Spiel“ gehört zur Reihe Lego Ninjago aus dem Ameet – Verlag und ist in folgende 6 Kapitel unterteilt:
→ Eine fremde Welt
→ Auf der Flucht
→ Kampf der Rebellen
→ Bonuspunkte für Jay
→ Mutige Befreiungsaktion
→ Jay und das Prime Empire
Ergänzt wird das Ganze um eine Leseurkunde und ein Ninja – Quiz für die kleinen Leserinnen und Leser am Ende des Buches. Die im Buch vorkommenden Personen und das Computerspiel Prime Empire werden auf 2 Seiten in einem Glossar beschrieben.
Meinung
Das Cover des Buches, das mit einem Qualitätsaufkleber des Ameet Verlags versehen ist, wirkt durch die farbenfrohe und ausdrucksvolle Gestaltung mit einigen der Protagonisten aus dem Prime Empire sehr ansprechend auf die kleinen Lego Ninjago Fans.
Die einzelnen Kapitel sind spannend und kindgerecht geschrieben. Der Textumfang der einzelnen Abschnitte sowie die Schriftgröße erleichtern Leseanfängern das Lesen des Buches. Die umfangreichen und farbenfrohen Illustrationen runden diesen positiven Eindruck für mich noch ab.
Mein Enkel (7), der ein großer Lego Ninjago Fan ist, und bereits einige Bücher dieser Reihe gelesen hat, war auch diesmal wieder begeistert. Ich hätte es gut gefunden, wenn es zu Beginn des Buches einen kleinen Rückblick auf die Vorgeschichte gegeben hätte. So sind für mich, die nicht alle Folgen der Lego Ninjago Reihe kennt, doch Fragen unbeantwortet geblieben, z.B. welche Level Jay und/oder die anderen Ninja bereits erfolgreich bewältigt haben, warum Jay flüchten muss, woher Scott Jay kennt oder warum Scott nur noch ein Leben hat. Das ist aber eine Kritik aus Erwachsenensicht und wird die kleinen Leserinnen und Leser wohl eher nicht stören. Als echte Lego Ninjago Fans kommen sie wieder auf ihre Kosten!

Bewertung vom 24.02.2021
Die Jungbrunnen-Küche
Fensl, Margit;Straubinger, P. A.;Karré, Nathalie

Die Jungbrunnen-Küche


ausgezeichnet

Mal ehrlich, wer wünscht sich nicht, auch im Alter aktiv am Leben teilnehmen zu können, ohne gesundheitliche Einschränkungen und mit Freude am Leben? Wäre es nicht toll, wenn wir den Alterungsprozess mit der Wahl der richtigen Lebensmittel positiv beeinflussen, ja sogar verlangsamen könnten, und sogar „Sündigen“ erlaubt wäre?
Wie unsere Ernährung uns helfen kann, lange gesund und glücklich zu leben und dazu noch den körpereigenen Jungbrunnen zu aktivieren, ist Thema dieses Ratgebers aus dem Kneipp Verlag in Wien. Das Autorenteam Margit Fensl, Natalie Karré und Peter – Arthur Straubinger hat sich in seinen beiden „Der Jungbrunnen – Effekt“ - Büchern bereits mit den positiven Auswirkungen des Intervallfastens auseinandergesetzt.

Inhalt:
Auf 160 Seiten widmet es sich nun sowohl den Lebensmitteln und ihren Inhaltsstoffen, die die Alterung beschleunigen, als auch denen, die im Gegensatz dazu wie ein Jungbrunnen auf unseren Körper wirken.
Unterteilt ist das Buch in die folgenden 6 Kapitel:

Mythos Jungbrunnen
Das Mysterium des Alterns
Die Altersbeschleuniger
Jungbrunnen – Werkzeuge
Jungbrunnen – Nahrung
Achtsamkeit in der Jungbrunnen – Küche

Ergänzt werden die Kapitel um das Vorwort, „Wie Ihnen das Buch hilft“ und „Die alternde Gesellschaft“ am Anfang des Buches sowie „Buchboni und Weblinks“ sowie „Impressum“ am Ende des Buches. Die beiden Buchdeckel sind ausklappbar und beinhalten Empfehlungen für Jungbrunnen – Lebensmittel einerseits und die Jungbrunnen – Effekt – Matrix andererseits.

Das Buch ist sehr ansprechend und übersichtlich gestaltet. Auch für den Laien verständlich wird erläutert, welche Lebensmittel und deren Inhaltsstoffe negative Auswirkungen auf den menschlichen Organismus haben und die Alterung beschleunigen. Ihnen gegenübergestellt werden anschließend die Lebensmittel und deren Inhaltsstoffe, die einen Anti – Aging – Effekt haben und den inneren Jungbrunnen aktivieren können. Die Infoboxen, die in den einzelnen Kapiteln zu finden sind, sowie die Jungbrunnen – Tipps geben zusätzliche wertvolle Informationen. Gut gefallen haben mir die 24 Stoffwechseltyp gerechten Rezepte, denen jeweils ein ganzseitiges, mehr als ansprechendes Foto auf der rechten Seite gegenüber gestellt ist. Ein Textfeld auf dem Foto bezeichnet die jeweiligen Jungbrunnen – Effekte, was ich sehr informativ fand. Einige der Rezepte, die für eine Person ausgelegt sind, habe ich bereits nachgekocht, sie sind wirklich schmackhaft.
Der kostenlose Abruf des Online – Bonusmaterials, das im Buch angeboten wird, gelingt problemlos. Einige der Buchboni sind für mich ebenfalls sehr interessant, genauso wie die „Geheimnisse der Hundertjährigen“.

Mein Fazit:
„Die Jungbrunnen – Küche“ ist das erste Buch, das ich vom Autorenteam Fensl, Karré und Straubinger gelesen habe, sicher aber nicht das letzte, denn es ist rundum gelungen! Neben mir bekannten Informationen zu naturbelassenen Lebensmitteln habe ich eine Fülle an neuen und wirklich interessanten Fakten zum Thema „Altersbeschleuniger“ und „Jungbrunnen – Lebensmittel“ erhalten. Die enthaltenen Rezepte zeigen einmal mehr, dass gesundes Essen wirklich lecker sein kann. Wenn es dann noch den eigenen Jungbrunnen aktiviert – umso besser! Wer träumt nicht davon, lange gesund und glücklich zu leben und sich dabei auch noch jung zu fühlen. Mit den richtigen Lebensmitteln kann dieser Traum Wirklichkeit werden! Also genießen wir das Leben und die Jungbrunnen – Küche!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 12.02.2021
NATURAL SWEETS - das Backbuch
Pesarini, Eileen

NATURAL SWEETS - das Backbuch


sehr gut

„100 gesunde Rezepte zum Genießen und zum Glücklich Sein“ – das verspricht Eileen Pesarini den Leserinnen und Lesern mit ihrem Buch. Zudem sollen die „Natural Sweets“ zuckerfrei, vegan und glutenfrei sein.
Und das Hardcover - Buch aus dem Paperish Verlag hält, was die Autorin verspricht. Allerdings müsste es in Bezug auf „zuckerfrei“ eigentlich „Industriezucker frei heißen, denn als Alternative verwendet sie natürliche Süßungsmittel wie Ahornsirup, Kokosblütenzucker oder Birkenzucker. Und zuckerfrei sind die selbstverständlich nicht!
Backen ist für Eileen Parish schon seit ihrer Kindheit eine Leidenschaft. Gesundheitliche Beschwerden, wie eine Glutensensitivität, veranlassten sie, sich eingehender mit ihrer eigenen Ernährung auseinander zu setzen. Sie experimentierte in der heimischen Küche, kreierte eigene Rezepte und so entstand schließlich auch die Idee zu diesem Buch.
Es wirkt sehr hochwertig, das Cover mit der goldfarbigen Schrift und dem Foto appetitlich aussehender Törtchen ist sehr ansprechend. Unterteilt ist das Buch in 13 Kapitel, von denen sich die ersten 4 Kapitel den Themen
- „Wie alles begann“
- „Meine Ernährungsweise“
- „Meine Vorratskammer“
- „Meine Alltags-Tipps“
widmet. Die übrigen 9 Kapitel beinhalten die versprochenen 100 gesunden Rezepte und widmen sich den Themen
- „Basisrezepte“
- „Frühstück“
- „Kekse“
- „Muffins und Brownies“
- „Brote, Kuchen & Tartes“
- „Süßigkeiten-Klassiker“
- „Snacks“
- „Nachspeisen“
- „Weihnachtsbäckerei“
Jedem der Rezepte steht ein ganzseitiges Farbfoto gegenüber, das das Ergebnis sehr ansprechend verdeutlicht!
Allerdings muss ich gestehen, dass meine eigenen Kreationen beim Nachmachen leider nicht immer so ansprechend und appetitlich aussahen. Jahrelange Erfahrung in der Kunst des zuckerfreien, veganen und glutenfreien Backens lässt sich für einen Anfänger auf diesem Gebiet nun einmal nicht auf die Schnelle nachholen. Auch sind etliche Zutaten zu besorgen, die sicher nicht in jeder Vorratskammer zu finden sind.
Wer also auf die Schnelle auf (Industrie)zuckerfreie, vegane und glutenfreie Leckereien umstellen möchte, wird wahrscheinlich enttäuscht werden. Sich etwas mehr in die Materie einzuarbeiten ist sicher nötig.
Wer aber unter Unverträglichkeiten leidet und/oder seine Ernährung vollständig umstellen möchte, ohne dabei gänzlich auf den süßen Genuss verzichten zu wollen, der findet in diesem Buch eine Vielzahl von hilfreichen Tipps und Rezepte, die mit ein wenig Übung sicher auch hervorragend gelingen. Die Geschmäcker sind verschieden. Nicht jedes Rezept kommt also bei Leserinnen und Lesern gleich gut an.
Im Großen und Ganzen finde ich „Natural Sweets“ von Eileen Pesarini gut gelungen. Ich habe einige interessante Alternativen zu den herkömmlichen Backzutaten entdeckt und hilfreiche Tipps bekommen. Auch finde ich viele Rezepte, obwohl sie in der Zubereitung manchmal etwas aufwendiger sind, sehr ansprechend. Und wie die Autorin selbst sagt: „Dranbleiben“ – diese Art des Backens ist eben nicht, wie das klassische Backen, und aufgeben gilt nicht!
Von mir gibt es daher 4 Sterne!

Bewertung vom 11.02.2021
Die Brücke aus Eis
Ferrari, Waltraud

Die Brücke aus Eis


ausgezeichnet

Es gibt Bücher, die die Leserinnen und Leser von der ersten Seite an fesseln. „Die Brücke aus Eis“ von Waltraud Ferrari, erschienen im österreichischen Leykam – Verlag ist eines dieser Bücher und eine zauberhafte Winter-, Advents- und Weihnachtsgeschichte für die ganze Familie!

Inhalt:
Seit fast zwei Jahren sind Albin, der in einer Villa am Stadtrand wohnt, und Valeria, die mit ihrer Großmutter Klara in bescheidenen Verhältnissen lebt, beste Freunde. In ihrer Klasse sind sie oft dem Spott ihrer Mitschüler ausgesetzt. Umso mehr genießen sie die gemeinsamen Stunden, nicht zuletzt auch wegen Oma Klara. Denn sie bringt den Kindern die Natur und alte Weihnachtsbräuche näher und weiß spannende Geschichten und Sagen rund um den Winter und den Zauber von Weihnachten zu erzählen.
„In den Wochen vor Weihnachten kann schon allerhand Wundersames geschehen“, sagt sie und damit hat sie recht. Plötzlich geschehen fantastische Dinge: Lucius Silberpfote taucht auf und mit ihm noch weitere magische Gestalten. Den Weg ins lichte Reich können die Freunde aber nur dann finden, wenn sie zu rechten Zeit am rechten Ort sind. Ob ihnen das wohl gelingt und sich ihre Herzenswünsche erfüllen?

Meinung:
Das Cover von „Die Brücke aus Eis“ hat sofort meine Blicke auf sich gezogen. Es ist wunderschön illustriert und macht mit seiner „winterlichen Gestaltung“ neugierig auf den Inhalt des Buches. Nachdem ich mit dem Lesen angefangen habe, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Denn in der der Stille der winterlichen Landschaft erscheinen nach und nach zahlreiche magische Geschöpfe, die Waltraud Ferrari, ebenso wie die menschlichen Protagonisten und die Örtlichkeiten, sehr bildhaft beschreibt. Ihr Schreibstil erinnert sprachlich an Sagen oder Märchen, ist flüssig und sehr ansprechend.
Das Buch ist nicht in Kapitel, sondern nur in Abschnitte unterteilt. Illustrationen, bis auf vereinzelte kleinere Symbole, fehlen. Wegen des Textumfangs würde die Unterteilung des Textes in Kapitel jüngeren Kindern (ab 8 Jahre) das Lesen sicher erleichtern, aber auch so ist die Geschichte für sie gut zu schaffen. Da die Autorin Österreicherin ist, verwendet sie an einigen Stellen sprachliche Wendungen, die im österreichischen oder süddeutschen Raum bekannt sind. Dem ein oder anderen mag das ungewohnt erscheinen, sprachlich ist es völlig korrekt!
Ergänzt wird das Ganze durch die am Ende des Buches zu findenden Lieblingsrezepte von Oma Klara, ihre Hausmittel aus der Natur und eine Anleitung zum Binden eines Adventskranzes. Eine schöne Idee, finde ich.

Fazit:
Waltraud Ferrari möchte die kleinen und großen Leserinnen und Leser mitnehmen in eine Welt voller Wunder und jenseits materieller Werte. Ich für meinen Teil kann nur sagen, es ist ihr gelungen. Ich habe das Buch zusammen mit meinem 8 Jahre alten Enkel gelesen. Er konnte der Geschichte sehr gut folgen. Die Herren der wilden Fröste fand er zunächst ein wenig unheimlich. Umso begeisterter war er im Laufe der Geschichte von ihnen. Besonders gut hat uns gefallen, wie stimmungsvoll die Menschen am Ende der Geschichte das Weihnachtsfest feiern.
Die Liebe der Autorin zur Natur und zum Erzählen von Geschichten kommt deutlich zum Ausdruck, wenn sie die weihnachtlichen Bräuche, die Stille des Winterwaldes, aber auch die wundersamen Momente in der Geschichte beschreibt. Man kann wirklich sagen, dass sie die Kunst des Geschichten Erzählens beherrscht! Und wer weiß, vielleicht gibt es ja tatsächlich Dinge, die man mit bloßem Auge nicht erkennen kann? Wie heißt es schon in dem Buch „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry? „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Auf Valeria und Albin trifft das sicher zu.
Uns hat es großen Spaß gemacht, die beiden auf ihrer Suche nach dem „lichten Reich“ begleiten und Lucius Silberpfote begegnen zu dürfen. Über eine Fortsetzung oder eine weitere wunderbare Geschichte aus der Feder von Waltraud Ferrari würden wir uns freuen!

Bewertung vom 25.01.2021
Ferdinand der letzte Weihnachtsdrache
Harings, Audrey

Ferdinand der letzte Weihnachtsdrache


ausgezeichnet

Inhalt:
„Ob es sie noch gibt, die Menschen, die tief in ihrem Inneren an Magie glauben?"
Ferdinand jedenfalls hat die Hoffnung beinahe aufgegeben. Er ist ein Weihnachtsdrache und der letzte seiner Art, mit Ausnahme seiner drei Geschwister, die noch nicht aus dem Ei geschlüpft sind. Doch nur, wenn wieder ein Mensch an ihn glaubt, wird er seine magischen Kräfte zurückerlangen. So wartet er traurig Jahr um Jahr in seiner Höhle, bis ihm eines Tages die kleine Fledermaus Hugo, die von zuhause ausgerissen ist, direkt vor die Füße fällt. Auch Hugo ist ein Außenseiter und glücklich, einen Freund wie Ferdinand gefunden zu haben. Eine wichtige Rolle spielen auch der Junge Max und seine Großmutter sowie das Huhn Hilde.“
Wollt ihr wissen, wie es weitergeht? Dann müsst ihr unbedingt dieses Buch lesen!

Fazit:
Welche Zeit eignet sich besser als die Weihnachtszeit, um „tief im Inneren“ wieder ein wenig an Magie zu glauben? Die Geschichte von Ferdinand dem letzten Weihnachtsdrachen hat meinem Enkel (8) und mir jedenfalls viele wunderschöne und magische Momente beschert. Liebevoll in schwarz-weiß illustriert und mit einem Cover, das mit seiner ausdrucksvollen Farbgestaltung sofort die Blicke auf sich zieht, ist das Buch sehr gut geeignet, um an langen Wintertagen, aber nicht nur dann, gelesen zu werden. Die Länge der einzelnen Kapitel und die Textgestaltung sowie der Schreibstil der Autorin Audrey Harings ermöglichen es auch Leseanfängern, die spannende, stellenweise aber auch nachdenklich machende Geschichte, alleine zu lesen. Zum Vorlesen ist sie ebenso gut geeignet. Gut gefallen hat meinem Enkel und mir, dass hier drei „Außenseiter“ echte Freunde werden und gemeinsam viel erreichen. Schade, dass die Geschichte nicht noch länger war. Gerne hätten wir nämlich weitergelesen.
So hoffe ich auf eine Fortsetzung und darauf, dass uns der Weihnachtsdrache zum nächsten Weihnachtsfest etwas von seinem Drachenbrot vorbeibringt. Warum sollen nur Kinder an Magie glauben, Erwachsenen würde das sicher auch sehr gut tun!