Lynsay Sands
Lynsay Sands hat sich bereits als Mädchen überaus fantasievolle Geschichten ausgedacht, und daher erschien es ihr als das einzig Richtige, Autorin zu werden. Dabei geholfen hat ihr ein Psychologiestudium. Doch nicht nur die Kenntnis der menschlichen Seele ist Lynsay Sands wichtig, sie ist zudem fest davon überzeugt, dass sich die Arbeit und das Leben am besten mit viel Humor bewältigen lassen.
Kundenbewertungen
Lynsay Sands – Die Schöne und der Vampir
Für Abril ist es ein Klacks die Renovierung des Hauses ihrer Chefin zu beaufsichtigen, deren Hund zu hüten und ihre alltäglichen beruflichen Arbeiten zu erledigen. Als allerdings eine Leiche im Garten ihrer Chefin gefunden wird, ist die sonst so ruhige Abril mit ihren N...
Lynsay Sands – Die Schöne und der Vampir
Für Abril ist es ein Klacks die Renovierung des Hauses ihrer Chefin zu beaufsichtigen, deren Hund zu hüten und ihre alltäglichen beruflichen Arbeiten zu erledigen. Als allerdings eine Leiche im Garten ihrer Chefin gefunden wird, ist die sonst so ruhige Abril mit ihren Nerven am Ende.
Vor allem, weil die Aufmerksamkeit der Nachbarschaft nun geweckt ist und die beiden Ermittler auch noch mit Zelt und Spurensicherungsteam auftauchen.
Zwar ist der Anblick von sexy Detective Crispin Delacorte eine kleine Auszeit, doch schon bald muss sich Abril einer Wahrheit stellen, die sie nie für möglich gehalten hätte.
Crispin braucht einen Augenblick bis er bemerkt, dass Abril seine mögliche Lebensgefährtin ist. Eigentlich würde er Abril gerne richtig umwerben, doch der abtrünnige mörderische Vampir, der seit Jahren seinen eigenen Friedhof im Garten gestaltet, schaltet sämtliche Zeugen aus und hält ihn auf Trab.
Als dann auch noch Crispins Familie und Freunde auftauchen, macht es ihm die Sache auch nicht leichter, Abril aufzuklären, zu umwerben, den Fall zu lösen und den Mörder zu finden.
Dennoch ist er fest entschlossen, Abril für sich zu gewinnen.
Ich habe schon einige Bücher der Argeneau-Reihe gelesen. Jedes Buch ist in sich abgeschlossen und kann eigenständig gelesen werden.
Der Erzählstil der Autorin ist leicht, modern und humorvoll. Ich konnte mich sofort in die Geschichte fallen lassen, die wieder spannend, gefühlvoll mit einer guten Portion Charme und Witz erzählt wird.
Die Charaktere sind vielseitig und lebendig ausgearbeitet.
Abril ist sympathisch, loyal ihrer Chefin gegenüber, ein Workaholic und hat das Herz am rechten Fleck. Schnell wird es chaotisch um sie herum, aber sie meistert jede Hürde schnell und effizient.
Endlich gibt es für Crispin einen Mordfall, den er aufklären kann, und schon stolpert er praktisch über seine mögliche Lebensgefährtin, allerdings erst, nachdem er einen Schubs von seinem Partner bekommt. Gefangen zwischen Anziehungskraft, Lust und seiner beruflichen Aufgabe, wird es ziemlich turbulent.
Die Twists sind gut gesetzt und die Dynamik zwischen Crispin und Abril hat mir gut gefallen.
Die verschiedenen Handlungsorte sind detailliert und bildhaft dargestellt.
Ich mochte auch das neue Buch der Argeneau-Reihe gern und hatte eine schöne, humorvolle, spannende Lesezeit. Die Geschichte floss so dahin, sodass ich in kürzester Zeit mit dem Buch fertig war. Wieder war die Story kurzweilig, actionreich und hatte genau das richtige Maß zwischen Romance, Crime und Fantasy. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.
Das Cover ist nicht meins, wirkt es doch sehr verspielt und zum Teil auch etwas kitschig. Aber der Wiedererkennungswert ist hoch.
Fazit: kurzweilige, humorvolle Vampir-Romantasy. 5 Sterne.
Tierische Freunde
Zum Inhalt: „Der Sieg des Highlanders“ ist der neunte Band der Highlander-Reihe von Lynsay Sands rund um die Familie Buchanan und ihre Verbündeten, die Bände sind aber gut einzeln zu lesen und nur locker verknüpft, hier sind die Buchanans sogar nur Randfiguren. Vor 20 Jahren wurde der Clan d...
Tierische Freunde
Zum Inhalt: „Der Sieg des Highlanders“ ist der neunte Band der Highlander-Reihe von Lynsay Sands rund um die Familie Buchanan und ihre Verbündeten, die Bände sind aber gut einzeln zu lesen und nur locker verknüpft, hier sind die Buchanans sogar nur Randfiguren. Vor 20 Jahren wurde der Clan der MacDonalds durch einen Giftanschlag fast vollständig ausgelöscht, nur wenige überlebten. Darunter auch der Sohn des Clanoberhaupts, aber das wurde geheim gehalten, als Söldner hat er sich nun einen Namen gemacht, zögert aber immer noch sein Erbe zu beanspruchen. Claray MacFarlane hat durch den Giftanschlag ihren Verlobten verloren und soll nun zu einer Ehe gezwungen werden. In letzter Minute wird sie vom Söldner Conall gerettet.
Meine Meinung: Ich kenne und liebe den Schreibstil der Autorin Lynsay Sands bereits von ihrer Vampir-Serie und einigen Teilen der Highlander-Serie und er ist wie immer modern, locker und flüssig zu lesen, passt sich aber durchaus der Zeit und den Highlands an. In der Regel werden ihre Protagonisten schnell lebendig und weisen so einige Ecken und Kanten auf oder haben sogar die ein oder andere Macke. Hier ist es nicht anders. Vor allem Claray ist eine sehr ungewöhnliche Frau mit einer ganz besonderen Gabe. Wo sie geht und steht fällt ihr ein hilfloses Tier auf, das sie sofort adoptiert, so dass sie von einem recht ungewöhnlichen Gefolge umgeben ist. Und gerade ihre tierischen Freunde sorgen hier für einige komische, humorvolle Momente und sind für den Verlauf der Geschichte so wichtig. Lasst euch von dieser tierischen Bande einfach überraschen und verzaubern. Aber keine Angst sie kommen nicht zu Wort, wie in so manch anderen Romanen – es sind und bleiben Tiere. Auch die Spannung kommt in diesem Band der Highlander-Reihe nicht zu kurz, immerhin muss ein Giftmörder aus der Vergangenheit noch überführt werden und auch einige aktuelle Vorkommnisse müssen aufgeklärt werden.
Ich fühlte mich von diesem historischen Liebesroman rundherum gut unterhalten und kann ihn wieder einmal nur weiterempfehlen.
Humor, Herz und ein Mord im Garten
Beim House-Sitting für ihre Chefin stolpert Abril Newman über einen denkbar ungünstigen Fund: eine Leiche im Garten. Der zuständige Detective ist ausgerechnet Crispin Delacorte - attraktiv, charmant und unsterblich. Während die Ermittlungen rund um einen abtrünnigen Vampir an...
Humor, Herz und ein Mord im Garten
Beim House-Sitting für ihre Chefin stolpert Abril Newman über einen denkbar ungünstigen Fund: eine Leiche im Garten. Der zuständige Detective ist ausgerechnet Crispin Delacorte - attraktiv, charmant und unsterblich. Während die Ermittlungen rund um einen abtrünnigen Vampir anlaufen, geraten Mordfall und Gefühle zunehmend durcheinander. Zwischen humorvollen Schlagabtauschen, bekannten Gesichtern aus der Argeneau-Familie und einer sich anbahnenden Romanze entwickelt sich eine Geschichte, die typisch Lynsay Sands ist.
Auch der mittlerweile 37. Band der Argeneau-Reihe fühlt sich vertraut und gleichzeitig wohltuend unterhaltsam an. Das Grundmuster ist bekannt: Schicksalspartner, schnelle Anziehung, humorvolle Dialoge; doch genau das macht den Reiz der Reihe aus. Abril und Crispin harmonieren angenehm miteinander und bringen Leichtigkeit in die Handlung. Besonders Crispins Gelassenheit im Umgang mit Mordermittlung und Liebesanbahnung sorgt für charmante Momente. Der Krimiplot bleibt eher im Hintergrund und dient mehr als Rahmen denn als treibende Kraft, was je nach Erwartung etwas unspektakulär wirken kann. Dafür punktet die Geschichte mit Humor, flottem Tempo und vielen Wiedersehen mit bekannten Figuren, allen voran Lucian Argeneau, der für einige der besten Szenen sorgt. Der Schreibstil ist wie gewohnt locker, flüssig und perfekt für entspannte Lesestunden.
Die Schöne und der Vampir ist ein klassischer Argeneau-Roman, ist vorhersehbar, herzlich, witzig und genau deshalb funktioniert er so gut. Wer die Reihe liebt, bekommt erneut eine charmante Liebesgeschichte mit Humor und bekannten Gesichtern. Kein revolutionärer Band, aber ein äußerst unterhaltsamer.
„Vampir on the Rocks“ von Lynsay Sands ist Band 31 ihrer Vampirserie um die Familie Argeneau.
Ildaria Garcia ist seit fast 200 Jahren auf der Flucht, die sie nun nach Kanada geführt hat. Die schlagkräftige Unsterbliche scheint den Ärger magisch anzuziehen, obwohl sie mittlerweile nicht mehr bewusst danach sucht...
„Vampir on the Rocks“ von Lynsay Sands ist Band 31 ihrer Vampirserie um die Familie Argeneau.
Ildaria Garcia ist seit fast 200 Jahren auf der Flucht, die sie nun nach Kanada geführt hat. Die schlagkräftige Unsterbliche scheint den Ärger magisch anzuziehen, obwohl sie mittlerweile nicht mehr bewusst danach sucht. Sie hat den Ruf als Rächerin, der ihr erneut unerwünschte Aufmerksamkeit beschert. Ein kleiner Verkupplungsversuch ihrer Freunde führt sie zu dem Clubbesitzer Joshua Giscard, der ihr nicht nur einen Job und ein Wohnung anbieten kann, sondern sich auch als potenzieller Lebensgefährte für Ildaria entpuppt. Aber obwohl die Leidenschaft zwischen den beiden schnell entbrennt, stehen einige Dinge zwischen ihnen.
Das alte Prinzip funktioniert seit über dreißig Bänden und auch hier findet ein Mitglied der Unsterblichen den passenden Lebensgefährten. Natürlich gilt es bis zum Happy End einige Hindernisse zu überwinden, bevor glücklich in eine unendliche Zukunft geblickt werden kann.
Ildaria hat ihre Gründe, seit Jahrhunderten lieber allein und unter dem Radar zu bleiben. Da sie aber bei Menschen in Not nicht wegschauen kann, manövriert sie sich oft in schwierige Situationen. Zur Zeit ist sie quasi auf Bewährung, als sie ihren möglichen Lebensgefährten Joshua, genannt G.G., trifft.
G.G. führt zwei Clubs speziell für Vampire, obwohl er selbst ein Mensch ist. Seine Mutter wurde von seinem Adoptivvater gewandelt, aber G.G. hat nicht vor, sein sterbliches Leben aufzugeben. Und das ist nur einer der Konfliktpunkte, als er erfährt, dass Ildaria seine Lebensgefährtin sein könnte.
Lynsay Sands erzählt ihre Geschichte humorvoll und mit einigen überraschenden Wendungen, so dass wie immer eine amüsante Lesezeit garantiert ist. Für den Niedlichkeitsfaktor sorgt diesmal der kleine Hund von G.G., der in der Story fast schon eine Hauptrolle spielt.
Mein Fazit:
Die Lovestory von Ildaria und G.G. sticht vielleicht nicht unbedingt aus den anderen Bänden heraus, aber sie ist trotzdem sehr unterhaltsam und bekommt von mir gern eine Leseempfehlung!
„Vampir allein zu Haus“ von Lyndsay Sands ist nun schon der 30. Band ihrer Reihe um den Clan der Unsterblichen.
Allie befindet sich seit vier Jahren auf der Flucht vor einer Gruppe abtrünniger Vampire. Nach dem schrecklichen Tod ihrer Freundin und Nachbarin kümmert sie sich um deren Sohn Liam wie eine Mutter. D...
„Vampir allein zu Haus“ von Lyndsay Sands ist nun schon der 30. Band ihrer Reihe um den Clan der Unsterblichen.
Allie befindet sich seit vier Jahren auf der Flucht vor einer Gruppe abtrünniger Vampire. Nach dem schrecklichen Tod ihrer Freundin und Nachbarin kümmert sie sich um deren Sohn Liam wie eine Mutter. Doch der Vierjährige ist ein Vampir und langsam gerät Allie an das Ende ihrer Kräfte, da sie ihn bisher ausschließlich mit ihrem Blut ernährt hat. Der Einbruch bei einer Blutbank scheint ihr letzter Ausweg, aber Allie wird auf frischer Tat ertappt. Dies ruft sowohl die Abtrünnigen auf den Plan, als auch deren Jäger.
Es ist sicher unglaublich schwierig, nach so vielen Bänden immer noch etwas Neues zu finden, was die Leser unterhalten könnte. Und mit dem süßen vierjährigen Liam ist diese Aufgabe ganz klar gelungen.
Allie ist eine liebenswerte Protagonistin, die ihr komplettes Leben aufgegeben hat, um Liam eine gute Mutter zu sein. Als sie von den Jägern gerettet wird und erstmals auf „freundliche“ Unsterbliche trifft, wird ihr aber klar, wie viel sie bisher nicht wusste. Um weiter für Liam da zu sein, muss sie ihr Leben noch drastischer ändern.
Magnus ist schon vor der ersten Begegnung klar, dass Allie seine Lebensgefährtin ist. Aber sie gibt es nur im Komplettpaket mit Liam und so ist es gar nicht so einfach, sie von sich zu überzeugen.
Der Schreibstil liest sich wie immer locker und leicht. Die Protagonisten erleben hier nicht unbedingt die klassische Lovestory, aber ich fand es total süß, wie Magnus sich um Allie bemüht. Spannungsmomente und humorvolle Szenen gibt es natürlich auch, so dass man rundum gut unterhalten wird.
Mein Fazit:
Auch nach 30 Bänden sorgen die Geschichten der Autorin immer noch für unterhaltsame Lesestunden. Für Fans der amüsanten Blutsauger-Storys gibt es von mir gern eine Leseempfehlung.
09.02.2022
Bewertung von unbekanntem Benutzer am 09.02.2022
„Der Sieg des Highlanders“ ist Band 10 einer „Highlander“-Reihe von Autorin Lynsay Sands. Ich habe keinen der vorangegangenen Bände gelesen und kann aber sagen, dass das überhaupt kein Problem war. Entweder sind die Teile also in sich geschlossen, oder hängen so lose zusammen, dass es nicht auffällt. Seit â...
„Der Sieg des Highlanders“ ist Band 10 einer „Highlander“-Reihe von Autorin Lynsay Sands. Ich habe keinen der vorangegangenen Bände gelesen und kann aber sagen, dass das überhaupt kein Problem war. Entweder sind die Teile also in sich geschlossen, oder hängen so lose zusammen, dass es nicht auffällt. Seit „Outlander“ bin ich ja ein bisschen verliebt in raue Schotten und kann deswegen nie nein sagen, wenn sich eine schottische Romanze anbahnt.
Zum Inhalt: Claray MacFarlane ist todunglücklich. Und das, obwohl ihr Hochzeitstag naht. Doch so hatte sie sich das nicht vorgestellt: von ihrem gierigen Onkel an einen ekelhaften Schurken verschachert, der die erste Gelegenheit nutzen wird, seine Frau zu ermorden, um an ihren Besitz zu kommen. Doch Rettung naht: der Soldner und große Krieger Conall, auch „der Wolf“ genannt kommt, um Claray im Auftrag ihres Vaters zu retten. Doch das sind nicht seine einzigen Beweggründe der jungen Frau zu Hilfe zu eilen. Denn es handelt sich bei Conall um den todgeglaubten Bryson MacDonald, den einstigen Verlobten von Claray. Doch, bevor die beiden glücklich werden können, müssen sie herausfinden wer ihnen nach dem Leben trachtet.
Das Cover ist leider gar nicht meins. Eine Gesichtslose Frau vor einer nichtssagenden Landschaft- das geht auf jeden Fall besser. Habe aber das Gefühl, das hat sich bei „Historienromanen“ so eingebürgert. Stört mich zwar auch nicht, spiegelt aber in meinen Augen wenig Bezug zur Handlung wider- außer, dass Claray eben eine Frau mit langen Haaren ist.
Es handelt sich bei diesem Buch um keinen klassischen historischen Roman mit eingebauter Liebesgeschichte. Eher ist es ein fast schon eine erotische Geschichte im Schottland-Setting. Denn obwohl Claray und Conall sich kaum kennen und Claray streng züchtig erzogen wurde, spüren beide eine starke Anziehung der sie auch bald nachgehen. Es werden viele sexuelle Begegnungen zwischen den beiden geschildert, die ca. ein Drittel der Geschichte ausmachen. Der Rest dreht sich um Conall, der sein Geburtsrecht annimmt und den ehemaligen familiensitz wieder aufbaut, sowie wiederholte Anschläge auf Conall und Claray Leben und die Suche nach dem Täter.
Die Charaktere bleiben reichlich blass. Allein Claray bekommt ein paar nette Charakterzüge verpasst, Conall bekommt zwar eine Hintergrundgeschichte, sein Charakter wird aber eher indirekt über sein Verhalten Claray gegenüber geschildert. Zentraler geht es um das Leben der schottischen Clans, ihre Sitten und Ränke. Das einzig überraschende war für mich Claray Händchen für Tiere, an dem ich das gesamte Buch über große Freude hatte.
Das Buch hat sich leicht lesen lassen und ist sehr kurzweilig. Wirklich Tiefe hat es allerdings nicht, wer das sucht, sollte lieber zu einem anderen Buch greifen.
Lynsay Sands – Ein Highlander wie kein anderer
(Highlander 11)
Fast schon ein Highlight dieser Highlander!
Meine Meinung / Bewertung:
Ich bin immer mal wieder über den Namen der Autorin gestolpert und doch ist „Ein Highlander wie kein anderer“ das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe. Dass es sic...
Lynsay Sands – Ein Highlander wie kein anderer
(Highlander 11)
Fast schon ein Highlight dieser Highlander!
Meine Meinung / Bewertung:
Ich bin immer mal wieder über den Namen der Autorin gestolpert und doch ist „Ein Highlander wie kein anderer“ das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe. Dass es sich dabei um den elften Band einer Reihe handelt ist vielleicht nicht ganz optimal. Aber immerhin kann ich so sagen, dass ich das Buch lesen und verstehen konnte ohne die vorherigen Bücher zu kennen. Natürlich finden sich hier und da ein paar Andeutungen, die auf die Vorbände anspielen, aber das empfand ich nicht als störend. Allerdings waren es mir zu viele Namen und familiäre Verstrickungen, um alles sofort zu behalten. Das wäre vielleicht anders gewesen, wenn ich die anderen Bücher gelesen hätte – vielleicht aber auch nicht. Ein Stammbaum oder eine Übersicht über die Clans hätten mir geholfen den Überblick zu behalten.
Denn das Buch spielt im Schottland eines vergangenen Jahrhunderts, als Clankriege an der Tagesordnung waren. Die Protagonistin Allissaid entgeht nur knapp einem erzwungenen Leben mit einem Feind ihres Clans und findet Schutz beim Clan von Calan – ohne zu wissen, ob er Freund oder Feind ist.
Die Autorin erzählt die Geschichte der beiden wirklich gut. Der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Ich war sofort in der Geschichte drin und konnte mich auf die damaligen Umstände einlassen – auch wenn die auf der Tagesordnung stehende Brutalität der damaligen Zeit mich ein wenig erschreckt hat. Aber alles in allem ist es ein wirklich gut zu lesendes Buch.
Dennoch habe ich einen Kritikpunkt, der das Buch den fünften Stern kostet: es passiert mir zu wenig. Alles spielt sich in einem sehr kleinen Zeitraum und Örtlichkeit ab. In der Hauptgeschichte passiert für mich zu wenig; der Augenmerk verschiebt sich – gewollt oder ungewollt – auf die Nebenstränge, wobei die liebevolle Gestaltung der Nebencharaktere ausdrücklich hervorgehoben werden muss!
Mein Fazit:
Definitiv nicht mein letztes Buch der Autorin!
Toll geschrieben, gute Charaktergestaltung – nur leider etwas knapp in der zu erzählenden Geschichte selbst.
Sterne: 4 von 5!
Viel Spaß beim Lesen!
„Die Schöne und der Vampir“ von Lynsay Sands ist der 37. Band ihrer Argeneau Reihe über den geheimen Clan der Unsterblichen.
Abril Newman muss als persönliche Assistentin ihrer anspruchsvollen Chefin oft ungewöhnliche Aufgaben übernehmen. Diesmal hütet sie das neu erworbene Haus und beaufsichtigt die Umbauar...
„Die Schöne und der Vampir“ von Lynsay Sands ist der 37. Band ihrer Argeneau Reihe über den geheimen Clan der Unsterblichen.
Abril Newman muss als persönliche Assistentin ihrer anspruchsvollen Chefin oft ungewöhnliche Aufgaben übernehmen. Diesmal hütet sie das neu erworbene Haus und beaufsichtigt die Umbauarbeiten, während ihre Chefin im Urlaub ist. Leider geht schon am zweiten Tag so ziemlich alles schief, denn der Hund ihrer Chefin buddelt in der Baugrube menschliche Knochen aus und so ist der Garten schnell voller Polizisten. Detective Crispin Delacorte beeindruckt Abril besonders, aber sie ahnt nicht, dass es sich dabei um einen fast dreitausend Jahre alten Unsterblichen handelt, der in ihr sofort seine potenzielle Lebensgefährtin erkennt. Crispins Flirtkenntnisse sind aber seit Jahrtausenden eingerostet und so hat er einige Schwierigkeiten, Abril für sich zu gewinnen. Zudem scheint der Mörder immer noch in der Gegend zu sein und so schwebt seine Frau in zusätzlicher Gefahr.
Die unterhaltsame Reihe von Lynsay Sands geht weiter und diesmal findet der sozial etwas unbeholfene Crispin seine Lebensgefährtin. Wie gewohnt liest sich der Schreibstil leicht und flüssig und die Handlung verläuft nach dem bewährten Schema ab.
Abril ist durchaus sympathisch, auch wenn ihre Gedankengänge oft ziemlich naiv sind. Sie ist es gewohnt, für sich selbst zu sorgen und hat sich aus eigener Kraft von ihrer Vergangenheit gelöst.
Crispin ist mit der Situation etwas überfordert und bekommt zum Glück Hilfe von seinen unsterblichen Wingmen. Das war schon sehr witzig, wie Crispin versucht, Abril seine Welt zu erklären und sie gleichzeitig nicht allzu sehr zu verschrecken.
Die Mordermittlungen waren ganz spannend und mit der Auflösung hätte ich auch nicht unbedingt gerechnet. Insgesamt konnte mich dieser Teil aber nicht so wirklich mitreißen, weil mir irgendwie ein paar Ecken und Kanten gefehlt haben. Trotzdem hat man natürlich ein paar unterhaltsame Lesestunden, bei denen man gut abschalten kann.
Mein Fazit:
Ich gebe gern eine Leseempfehlung!
27.10.2021
Inhalt:
Mac ist gerade umgezogen, als sein Haus in Flammen aufgeht und ihn einschließt. Nur durch Glück kann ihm geholfen werden und er lernt daraufhin die quirlige Polizistin CJ kennen und später lieben…
Schreibstil:
Spannend, witzig und liebevoll schildert Lynsay Sands die neuesten Liebesereignisse aus dem ...
Inhalt:
Mac ist gerade umgezogen, als sein Haus in Flammen aufgeht und ihn einschließt. Nur durch Glück kann ihm geholfen werden und er lernt daraufhin die quirlige Polizistin CJ kennen und später lieben…
Schreibstil:
Spannend, witzig und liebevoll schildert Lynsay Sands die neuesten Liebesereignisse aus dem Hause Argeneau. Die Geschichte hat viele Wendungen und bleibt spannend, ohne konstruiert zu wirken. Leider wird auch hier wieder ein schwieriges Thema mit dem Allheilmittel Lebensgefährte wettgemacht.
Charaktere:
CJ ist eine sympathische und vielschichtige Person, welche durch ihre Vergangenheit viel nachdenkt und dementsprechend handelt.
Mac verhält sich etwas zu jungenhaft für sein Alter, ist aber dennoch sehr sympathisch.
Marguerite geht mir langsam auf den Keks! Diese Verkuppelungen werden zu offensichtlich und nerven daher.
Cover:
Es passt zu den anderen Bänden und hat eine angenehme Haptik.
Fazit:
Eine spannende Geschichte mit vielen Wendungen. Eine Leseempfehlung an alle, welche gerne Geschichten über die Liebe und kriminalistische Ermittlungen lesen. Von mir gibt es 4 Sterne, einen ziehe ich aufgrund von Marguerite ab.
Zum Inhalt: Wer die Reihe kennt, kann sich vielleicht erinnern, wie Stephanie und ihre Schwester Danielle zu Vampiren wurden (Vampire und andere Katastrophen, Bd. 11)? Lange ist es her und obwohl Stephanie so ihre Schwierigkeiten mit dem Leben als zahnloser Vampir hat, sie muss ihre Blutration tatsächlich trinken, hat...
Zum Inhalt: Wer die Reihe kennt, kann sich vielleicht erinnern, wie Stephanie und ihre Schwester Danielle zu Vampiren wurden (Vampire und andere Katastrophen, Bd. 11)? Lange ist es her und obwohl Stephanie so ihre Schwierigkeiten mit dem Leben als zahnloser Vampir hat, sie muss ihre Blutration tatsächlich trinken, hat sie sich damit arrangiert. Richtig problematisch ist für sie allerdings, dass alle Gedanken aller in ihrer Nähe ungefiltert und in voller Lautstärke immer auf sie einprasseln, sie lebt deswegen sehr zurückgezogen und abgeschieden. Diese Abgeschiedenheit beschert ihr aber auch einen ungewöhnlichen Gast. Thorne braucht eine Unterkunft, wo ihn niemand sieht, bis seine Flügel entfernt werden können. Ja Flügel, denn Thorne ist ein Genexperiment eines wahnsinnigen Wissenschaftlers und der macht immer noch Jagd auf ihn. Und auf Stephanie.
Meine Meinung: Bei „Der Vampir gehört zu mir“ handelt sich um den 34. Band der Argeneau-Serie. Und wie könnte es bei einer Serie anders sein, es kommt immer wieder zu Anspielungen und dem Auftauchen von bereits bekannten Protagonisten – so eben auch hier – aber trotzdem können die Bände gut unabhängig voneinander gelesen werden, da die wichtigsten Details und Personen immer erklärt bzw. kurz eingeführt werden. Auch Stephanies Vorgeschichte wird erzählt, immerhin muss sie Thorne alles erklären. Und natürlich findet hier wieder ein Mitglied der Familie seinen Lebenspartner, Stephanie und Thorne sind einfach füreinander geschaffen, da verrate ich auch nicht zu viel, wenn ich das hier feststelle. Es ist immer hin ein Vampir-Liebesroman, da gehört das finden seines Lebenspartners und ein gewisser Anteil Erotik einfach dazu. Wie gewöhnlich kommt auch der Humor nicht zu kurz und es gibt sogar einen Anteil Spannung, wobei der für meinen Geschmack etwas größer ausfallen dürfte. Gerade am Schluss geht es etwas schnell. Aber ich muss sagen, dass ich es faszinierend finde wie es die Autorin Lynsay Sands schafft, aus den doch gleichen Komponenten immer wieder etwas Neues zu Papier zu bringen. Also mir wird die Serie zumindest bis jetzt noch nicht langweilig, auch nach Band 34 freue ich mich schon auf den nächsten.