Autor im Porträt

Toptitel von Friederike Schmöe

Du bist fort und ich lebe

Broschiertes Buch
Sams Mutter Victoria ist Künstlerin. Zu ihrem 60. Geburtstag bereitet Sam eine Jubiläumsausstellung in Coburg vor. Dabei entdeckt sie ein Foto, aufgenommen in den 1980ern. Eindeutig ist Victoria darauf zu erkennen - doch wer ist die andere Frau und warum sieht Sam ihr so ähnlich? Auf ihr Nachfragen schweigt die Familie. Aber dann tritt der Journalist Roman in Sams Leben, und gemeinsam fördern sie ein schockierendes Familiengeheimnis zutage ...…mehr

 

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Wernievergibt / Kea Laverde Bd.5

Broschiertes Buch
Die Münchner Ghostwriterin Kea Laverde nimmt einen Auftrag ihrer ehemaligen Agentin Lynn Digas an. Der droht ein Geschäft durch die Lappen zu gehen: eine Reportage über den Tourismus in Georgien nach dem Augustkrieg von 2008. Lynns Reporterin Mira ist zwar nach Tiflis gereist, hat sich aber von dort nicht mehr gemeldet.
Kea tritt die Reise an. Sie sucht Kontakt zu Mira, doch diese ist spurlos verschwunden. Ebenso wie die deutsch-georgische Mezzosopranistin Clara Cleveland, die als gefeierte Künstlerin der Bayerischen Staatsoper ein Konzert in Tiflis gegeben hatte
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Friederike Schmöe

Friederike Schmöe, geb. 1967 in Coburg, promovierte und habilitierte nach dem Studium der Germanistik und Romanistik. Neben ihrer Tätigkeit als Dozentin für Linguistik schreibt sie seit 2000 Kriminalromane und Krimikurzgeschichten. Außerdem gibt sie Kreativitäts-Kurse für Kinder und Erwachsene im In- und Ausland und veranstaltet Literaturevents, auf denen sie in Begleitung von Musikern aus ihren Werken liest. Sie arbeitet an zwei Krimiserien: Katinka Palfy, Privatdetektivin, ermittelt in Schmöes unmittelbarer fränkischer Umgebung. Die Münchner Ghostwriterin Kea Laverde löst ihre Fälle in und um München.

Kundenbewertungen

Wernievergibt / Kea Laverde Bd.5

Bewertung von Zabou1964 aus Krefeld am 17.03.2011
Als großer Fan der Autorin war ich sehr erfreut, endlich wieder einen neuen Teil ihrer Krimireihe um die Ghostwriterin Kea Laverde lesen zu können. In Erwartung höchsten Lesegenusses fiebere ich jeder Neuerscheinung der Autorin entgegen. Und auch von „Wernievergibt“ wurde ich nicht enttäuscht. In ihrem fünften Fall verschlägt es die Ghostwriterin Kea Laverde nach Georgien. Sie war früher als Reisejournalistin tätig und wird von ihrer ehemaligen Chefin angesprochen, eine Reportage über Tourismus in dem Land am Kaukasus zu schreiben. Die Journalistin, die diese Aufgabe eigentlich übernehmen sollte, ist in Georgien spurlos verschwunden. Kea wird von ihrer Freundin Juliane, einer toughen 78jährigen, begleitet. In Tiflis angekommen, müssen die beiden Frauen feststellen, dass auch die Opernsängerin Clara Cleveland, die georgische Wurzeln hat, wie vom Erdboden verschluckt ist. Anstatt sich ihrer Reportage zu widmen, begeben sich Kea und Juliane auf die Suche nach den beiden Frauen. Dabei geraten sie selbst in Gefahr. Mir hat an diesem Buch besonders gut gefallen, dass es im Ausland spielt. Ich konnte merken, dass die Autorin das Land selbst bereist hat. Ihre Schilderungen der Menschen und Landschaften sind so anschaulich, dass ich sofort Lust verspürte, eine Reise nach Georgien zu buchen, um mir diese Gegend selbst anzuschauen. Ein weiteres Schmankerl war der Ausbau der Figur Juliane, die in den vorherigen Bänden eher sporadisch vorkam. Die alte Dame ist so locker und witzig, dass ich oft schmunzeln musste. In die Geschichte eingestreut sind immer wieder Auszüge eines Tagebuches. Diese Textstellen sind kursiv gedruckt. Zunächst ist nicht klar, wer diese Tagebucheintragungen geschrieben hat. Als ich die Verfasserin erkannte, wurde mir jedoch einiges klar. Friederike Schmöe legt auch in diesem Buch wieder viel Wert auf zwischenmenschliche Beziehungen. Es gibt aber auch einen politischen Aspekt, den ich äußerst interessant fand. Sinnloses Gemetzel und Actionszenen sucht man hingegen vergebens. Dies tut der Spannung aber keinen Abbruch. Die Autorin hat wieder bewiesen, dass ein guter Krimi auch ohne Brutalität fesseln kann. Die außergewöhnliche Sprache der Autorin begeistert mich zudem immer wieder. Fazit: „Wernievergibt“ ist ein intelligenter Kriminalroman, der mich wieder vollständig überzeugen konnte.

Wernievergibt / Kea Laverde Bd.5

Bewertung von sueorange am 09.05.2011
Im fünften Teil ihrer Krimireihe um die Ghostwriterin Kea Laverde, dürfen wir diese, zusammen mit ihrer langjährigen Freundin Juliane nach Georgien begleiten. Kea erhielt von ihrer früheren Agentin Lynn Digas den Auftrag eine Reportage über den Tourismus in dem Land zu schreiben. Um Juliane etwas abzulenken, deren Schwester Dolly nach längerer Krankheit verstarb, nimmt sie diese kurzerhand mit auf die Reise. Lynn hatte auf Kea zurückgegriffen, da ihre Reporterin Mira sich seit sie in Georgien ist, nicht mehr gemeldet hat. Als Kea Kontakt zu Mira aufnehmen möchte, muss sie feststellen, dass von dieser jede Spur fehlt. Auch die deutsch-georgische Mezzosopranistin Clara Cleveland wird vermisst. Da liegt es natürlich auf der Hand, dass die Reportage über den Tourismus erst einmal in den Hintergrund tritt und Kea und Juliane mal wieder mitten in einem aufregenden Abenteuer stecken. Dieses Mal ist Kea nicht als Ghost tätig, aber die Geschichte lässt trotz dessen an Spannung keine Wünsche offen. Zuerst fiel es mir etwas schwerer als zuvor, in die Geschichte einzutauchen, da die vielen fremdklingenden Namen und Orte mich verwirrten, aber nachdem ich mich ein wenig eingelesen hatte, habe ich mich auch daran gewöhnt. Neben der Kriminalgeschichte lernt man auch Land und Leute näher kennen. Besonders gut gefallen hat mir, dass Juliane, die in den letzten Romanen nur ganz am Rande vorkam, dieses Mal sehr präsent war. Friederike Schmöes Schreibstil ist gewohnt blumig, mit manchen Sätzen bestückt, die so schön sind, dass man sie sich gerne merken möchte. Durch mehrere unterschiedliche Handlungsstränge bekommt man häppchenweise Einblick ins Geschehen, doch erst allmählich fügt sich manches wieder zusammen. Für mich war es eine der spannendsten Geschichten um Kea Laverde, auch wenn mir Nero Keller ein wenig gefehlt hat und ich mich sehr freuen würde, wenn dieser im nächsten Buch wieder eine größere Rolle spielen würde.

21st Century Thrill: Mind Games

Bewertung von kvel am 27.08.2014
Psychoaktive Substanzen als nicht-tödliche Waffen. (Thema aus dem Buch S. 245) Der 17-jährige Kris lebt gemeinsam mit seiner fünf Jahre älteren Schwester auf einem Hausboot. Als er nach zwei Wochen Landschulheim-Aufenthalt wieder zu Hause ankommt, findet er seine sonst so lebensfrohe und aktive Schwester total verändert vor: sie ist permanent müde und lethargisch. Ihm ist nicht klar, was mit seiner Schwester los ist; ist sie krank: Burn-Out oder Depression? Als sie auf ihrem Boot jedoch plötzlich überfallen werden und seine Schwester einfach mitgenommen wird, versucht Kris gemeinsam mit seinem Freund Jon und einer Freundin Val die Hintergründe heraus zu finden. Ich fand es wirklich hervorragend wie die Autorin die wichtigen und aktuellen gesellschaftlichen Themen psychische Erkrankungen und Psychopharmaka umgesetzt hat: Realitätsverlust, Psychosen, Angst- und Wahnvorstellungen; wenn man sich selbst nicht mehr traut oder hinter jeder Kleinigkeit gleich eine Krankheit vermutet. Natürlich geht es darüber hinaus um Medikamententests und Manipulationen von Pharmakonzernen. Der Schreibstil gefällt sehr gut: unkomplizierter Satzbau, guter Spannungsaufbau und nachvollziehbare Handlungen der gut gezeichneten, lebendigen Charaktere. Sehr gut fand ich auch die Darstellung wie der Protagonist in manchen Situationen immer wieder versucht war, sich den psychischen Druck mit Drogen zu erleichtern, aber dann dieser Versuchung doch immer wieder widerstanden hat. Die Geschichte enthält auch eine zarte Liebesgeschichte und passt somit gut für die jugendliche Leserschaft. So spannende Unterhaltung - das Buch war jeden Cent wert. Und nicht nur für Jugendliche lesenswert.

Du bist fort und ich lebe

Bewertung von Gisela Simak aus Landshut am 07.09.2014
Zum Inhalt Sam und Luna sind beste Freundinnen. Als sie Fotos durchsuchen, stoßen sie auf ein Bild. Die Aufnahme zeigt zwei Frauen in Griechenland. Victoria und eine Frau, die Sam wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Sam möchte der Sache auf den Grund gehen. Als sie ihre Mutter darauf anspricht, erhält sie nur ausweichende Antworten. Dass sie ihre heißgeliebte Oma Blanca gefragt hat, war keine gute Idee......... Sam und ihr Bruder Nikolaj bereiten alles für die Jubiläumsausstellung ihrer Mutter vor. Beide sind dadurch sehr gestresst. Nikolaj arbeitet als Physiotherapeut und Sam kreiert Wäsche für Bäder. Sie hofft auf eine Festanstellung. Aber, irgendwie will ihr im Moment nichts gelingen. Während ihre Freundin Luna voll in ihrem Beruf als Modedesignerin aufgeht, hat Sam das Gefühl nur zu funktionieren. Ihre eigenen Träume lebt sie nicht aus. Auch in der Familie versucht sie immer, es Allen recht zu machen. Sam spürt, dass ihr keiner die Wahrheit erzählt, über die Frau auf dem Foto. Sie soll die Schwester von Victoria sein, die bei einem gemeinsamen Urlaub ums Leben kam. Auf dem Speicher ihrer Oma findet sie eine Rechnung. Ihr verstorbener Opa hatte damals einen griechischen Bericht übersetzen lassen. Sam sucht Gregor Hallenstein auf, der vor 29 Jahren die Rechnung für die Übersetzung ausgestellt hat. Sie hofft endlich Licht ins Dunkel zu bringen. Sie trifft Roman Hallenstein an. Sein Vater ist erst kürzlich verstorben. Der arbeitslose Journalist zeigt großes Interesse für Sams Anliegen und ist bereit ihr zu helfen.Sam ist eine sehr sympathische Frau Anfang dreißig. In Anwesenheit ihrer Mutter kommt sie sich immer unzulänglich vor. Zu dick und nicht gut genug gekleidet. Ihre Mutter wirkte auf mich wie ein wandelnder Kühlschrank auf zwei Beinen. Nur ihre Kunst scheint ihr wirklich wichtig zu sein. In ihre Bilder steckt sie ihr ganzes Herzblut. Victoria kann einfach keine Wärme zeigen. Jede Bitte klingt wie ein Befehl. Ihr Mann Robert hat sich damit abgefunden. Zu ihm hat Sam einen guten Draht. Großmutter Blanca habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Dachte mir beim Lesen oft, wie gern ich selber so eine liebe Oma hätte. Sam und Blanca sind Seelenverwandte. Doch, warum erhält Sam nicht einmal von ihr ausreichend Auskünfte über die mysteriöse Frau auf dem Foto? Wenn es eine verstorbene Tante von Sam ist ...... warum wurde das die ganzen Jahre geheim gehalten? Warum reagiert Victoria extrem frostig auf ihre verstorbene Schwester? Weshalb hat ihr Opa Isaac die Übersetzungen angefordert? Warum ist Grace im Beisein von Victoria gestorben? Auch Isaac starb bei einem Besuch bei Victoria.......... Wer ist diese Grace wirklich, die auch ihr Leben der Kunst verschrieben hatte? Victoria ist eine undurchschaubare Frau. Sie war mir nicht sonderlich sympathisch. Erst im Lauf der Geschichte konnte ich sie etwas besser verstehen. Sam und Nikolay hat sie total unter der Fuchtel. Besonders Sam richtet ihr Leben nach der Familie aus. Sie hat es bisher nicht geschafft sich komplett abzunabeln. Ihr älterer Bruder Igor hat sich nach Südbayern abgesetzt. Dort führt er ein Freizeitbad. Roman ist Sam eine sehr große Stütze, bei der Suche nach Wahrheiten, die sie bis nach Venedig führt. Langsam kommt immer mehr Licht ins Dunkel..... Als Sam von Venedig zurückkommt, kapselt sie sich von der Familie ab....... Oft dachte ich beim Lesen, ich wüsste die Wahrheit. Friederike Schmöe hat mich mehrmals getäuscht. Die Autorin hat einen Schreibstil, der mich von Anfang an gefangen genommen hat. Fazit Ich habe schon viele Bücher gelesen, die von Familiengeheimnissen handelten. Du bist fort und ich lebe ist definitiv eins der Besten. Liebe Frau Schmöe. Das war mit Sicherheit nicht mein letztes Buch von ihnen.

Wernievergibt / Kea Laverde Bd.5

Bewertung von Chiara aus Kornwestheim am 05.03.2011
Hach ich bin noch völlig hin und weg vom 5. Fall der Kea Laverde, der mal von einer ganz anderen Seite daherkommt und mich noch mehr begeistert. Zwar ist es nun schon der zweite Band in Folge, in der Kea Laverde nicht als Ghostwriterin unterwegs ist, dafür erleben wir aber ein ganz besonderes Abenteuer. Bei der Beerdigung von Julianes Schwester bekommt sie einen Anruf ihrer früheren Agentin. Sie soll kurzfristig eine Reisejournalistin ersetzen, die sich in Georgien abgesetzt hat. Sie sagt nur unter der Prämisse zu, dass ihre Freundin sie begleiten darf und das ist auch gut so, denn ohne Juliane wäre Kea ganz schön aufgeschmissen. In Georgien stellt sich heraus, dass nicht nur die Journalistin Mira sondern auch die in München gefeierte Sopranistin Clara Cleveland spurlos verschwunden ist. Statt die übliche Touristenroutine zu durchlaufen, beginnen die beiden Frauen mithilfe der Dolmetscherin Sopo mit Nachforschungen und der zu schreibende Artikel gerät immer mehr in den Hintergrund. Es gibt ein Unfallfahrzeug ohne Insassen und an einem anderen Ort findet man einen verbrannten Leichnam. Den Polizist Guga lässt der Fall auch nicht mehr los, als er ein deutsches Tagebuch findet. Wer hat ein Interesse am verschwinden dieser Frauen? Na und wer in einem so instabilen Land seine Nase zu tief in fremde Angelegenheiten steckt, lebt natürlich selbst gefährlich. Neben der Story an sich erfährt man viel über ein Land, das sich noch vor wenigen Jahren im Kriegszustand befand. Sowohl bei den Gebäuden als auch bei der Bevölkerung sieht man sowohl den Verfall, große Armut als auch das Streben gen Westen. Die Frauen, die es sich leisten können legen sehr viel Wert auf ihr Äußeres. Die Georgier werden sehr gastfreundlich, aber auch hitzköpfig beschrieben, eben ein Volk mit großen Emotionen. Ganz nebenbei wird einem die georgische Küche noch schmackhaft gemacht. Besonders gefreut, habe ich mich, dass Juliane dieses Mal so präsent und somit fester Bestandteil der Geschichte war, da sie mir persönlich noch besser gefällt als Kea und ich ihre forsche, unkomplizierte Art und ihr humorvolles Wesen einfach liebe.

Wernievergibt / Kea Laverde Bd.5

Bewertung von Chiara aus Kornwestheim am 05.03.2011
Hach ich bin noch völlig hin und weg vom 5. Fall der Kea Laverde, der mal von einer ganz anderen Seite daherkommt und mich noch mehr begeistert. Zwar ist es nun schon der zweite Band in Folge, in der Kea Laverde nicht als Ghostwriterin unterwegs ist, dafür erleben wir aber ein ganz besonderes Abenteuer. Bei der Beerdigung von Julianes Schwester bekommt sie einen Anruf ihrer früheren Agentin. Sie soll kurzfristig eine Reisejournalistin ersetzen, die sich in Georgien abgesetzt hat. Sie sagt nur unter der Prämisse zu, dass ihre Freundin sie begleiten darf und das ist auch gut so, denn ohne Juliane wäre Kea ganz schön aufgeschmissen. In Georgien stellt sich heraus, dass nicht nur die Journalistin Mira sondern auch die in München gefeierte Sopranistin Clara Cleveland spurlos verschwunden ist. Statt die übliche Touristenroutine zu durchlaufen, beginnen die beiden Frauen mithilfe der Dolmetscherin Sopo mit Nachforschungen und der zu schreibende Artikel gerät immer mehr in den Hintergrund. Es gibt ein Unfallfahrzeug ohne Insassen und an einem anderen Ort findet man einen verbrannten Leichnam. Den Polizist Guga lässt der Fall auch nicht mehr los, als er ein deutsches Tagebuch findet. Wer hat ein Interesse am verschwinden dieser Frauen? Na und wer in einem so instabilen Land seine Nase zu tief in fremde Angelegenheiten steckt, lebt natürlich selbst gefährlich. Neben der Story an sich erfährt man viel über ein Land, das sich noch vor wenigen Jahren im Kriegszustand befand. Sowohl bei den Gebäuden als auch bei der Bevölkerung sieht man sowohl den Verfall, große Armut als auch das Streben gen Westen. Die Frauen, die es sich leisten können legen sehr viel Wert auf ihr Äußeres. Die Georgier werden sehr gastfreundlich, aber auch hitzköpfig beschrieben, eben ein Volk mit großen Emotionen. Ganz nebenbei wird einem die georgische Küche noch schmackhaft gemacht. Besonders gefreut, habe ich mich, dass Juliane dieses Mal so präsent und somit fester Bestandteil der Geschichte war, da sie mir persönlich noch besser gefällt als Kea und ich ihre forsche, unkomplizierte Art und ihr humorvolles Wesen einfach liebe.

Du bist fort und ich lebe

Bewertung von Monika58097 aus Hagen am 21.08.2013
Der 60. Geburtstag von Sams Mutter Victoria steht an. Victoria ist Künstlerin. Sam und ihre beiden Brüder haben der Mutter versprochen, ihr zu Ehren eine Jubiläumsausstellung zu organisieren. Bei der Suche nach persönlichen Fotos, die auch für die Ausstellung verwendet werden können, entdeckt Sam ein Foto. Ein Foto mit ihrer Mutter und einer fremden Frau. Die fremde Frau sieht Sam zum Verwechseln ähnlich. Wer ist diese Frau? Eine Verwandte? Wen auch immer Sam in ihrer Familie fragt, sie trifft auf eisiges Schweigen. Auch ihre geliebte Grossmutter Blanca will das Geheimnis nicht lüften. Durch einen Zufall lernt Sam den Journalisten Roman kennen und lieben. Er hilft der Designerin, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Eines Tages bekommt Sam eine anonyme Einladung. Sie soll sich die Ausstellung einer griechischen Künstlerin in Venedig anschauen. Sam kommt dies sehr merkwürdig vor, doch Roman und sie beschliessen, der Einladung trotzdem zu folgen. Wie schon Zuhause, kommt sich Sam immer wieder beobachtet vor. Wer beobachtet sie? Wer will etwas von ihr? Als sie endlich die griechische Künstlerin kennenlernt, kommen ganz langsam immer mehr Wahrheiten ans Tageslicht und nichts ist mehr so, wie es einmal war. Friederike Schmöe hat hier einen Roman geschrieben, der mich vom Anfang bis zum Ende gefesselt hat. "Du bist fort und ich lebe", kein Krimi, kein Frauenroman, ein Roman, der aber unheimlich spannend ist. Eine Familiengeschichte, sehr spannend, sehr fesselnd. Ein Roman, der einen die Stunden nur so vergessen lässt.

Wernievergibt / Kea Laverde Bd.5

Bewertung von Orchidee aus Hannover am 23.02.2011
Dieser Fall für Kea Laverde unterscheidet sich sehr von den vorigen Fällen. Sie reist mit ihrer besten Freundin-ihrer Ersatzmutter Juliane in den Kaukasus, um herauszufinden, warum die Reporterin Mira, die eine Reportage über den Tourismus in Georgien nach dem Augustkrieg von 2008 verfassen soll, sich nicht meldet.... Kea und Juliane machen sich auf die Suche, geraten in gefährliche Situationen und klären nebenher noch die Hintergründe um das Verschwinden von Mira und der deutsch-georgischen Mezzosopranistin Clara Cleveland auf. Mit Kea Laverde hat die Autorin Friederike Schmöe eine interessante, außergewöhnliche und gleichzeitig herrlich normale Frau erschaffen....

Du bist fort und ich lebe

Bewertung von Zabou1964 aus Krefeld am 30.07.2013
Friederike Schmöe gehört zu meinen bevorzugten Krimiautorinnen. Umso erstaunter war ich, als ich ihr neuestes Werk las, das ich selbstverständlich sofort nach Erscheinen haben musste. Obwohl auch diese Geschichte sehr spannend ist, hat sie mit einem Kriminalroman nur wenig zu tun. Der Gmeiner Verlag führt das Buch übrigens unter der Rubrik „Frauenromane“, wo es meiner Meinung nach nicht hingehört. Für mich ist es Belletristik im wahrsten Sinne des Wortes. Die junge Designerin Samantha May, die von allen nur Sam genannt wird, hat schwer unter ihrer Familie zu leiden. Sie passt sich immer an und ist stets für alle verfügbar. Aus diesem Grunde bereitet sie auch eine Ausstellung vor, die aus Anlass des 60. Geburtstags ihrer Mutter Victoria May, einer Malerin, ansteht. Bei den Vorbereitungen stößt sie auf ein Foto, das ihre Mutter mit einer jungen Frau zeigt, der Sam zum Verwechseln ähnlich sieht. Als sie in ihrer Familie nachfragt, stößt sie auf eine Mauer des Schweigens. Bei ihren Recherchen lernt sie den Journalisten Roman kennen, der ihr bei der Suche nach der Wahrheit behilflich ist. Was die beiden herausfinden, erscheint ungeheuerlich. Aber die Wahrheit lässt sich nicht länger verschweigen. Der Schreibstil der Autorin fesselt mich jedes Mal aufs Neue. Ihre Geschichten sind nicht spektakulär. Was ihre Protagonisten erleben, könnte jedem von uns passieren. In welcher Familie gibt es kein Geheimnis? So außergewöhnlich wie das der Familie May mag es nicht sein, aber ich konnte mich sehr gut in Samantha hineinversetzen. Besonders gefallen hat mir das innige Verhältnis zu ihrer Großmutter Blanca. Die Unsicherheit Samanthas hat bestimmt jeder Leser schon einmal erlebt. Frau Schmöe beschreibt ihre Protagonisten so genial, dass ich immer mit ihnen fühlen kann. Die Geschichte ist im Präsens verfasst, woran ich mich zunächst gewöhnen musste. Sehr hilfreich fand ich, dass nicht nur aus Samanthas Sicht erzählt wurde. So war ich ihren Recherchen das ein oder andere Mal einen Schritt voraus, was die Spannung jedoch nicht geschmälert hat. Womit wir bei meinem einzigen Kritikpunkt wären: der Titel des Romans. Ich gehe davon aus, dass die Autorin hierbei keinen Einfluss hatte. Ich möchte an dieser Stelle nichts über den Inhalt des Buches verraten. Aber der Titel ist wirklich extrem schlecht gewählt. Wer das Buch gelesen hat, weiß warum. Obwohl dies mein Lesevergnügen ein wenig getrübt hat, führt es nicht zu einer Abwertung. Meine Bewertung richtet sich nach dem Inhalt, nicht nach dem Äußeren eines Buches. Ich kann nur jedem raten, sich weder vom Genre noch vom sperrigen Titel abhalten zu lassen, dieses Werk zu lesen. Es beinhaltet eine spannende Familiengeschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln konnte. Fazit: Frau Schmöe hat zu ihrer alten Form zurückgefunden. Obwohl dieses Werk kein Krimi ist, bietet es viel Spannung – aber auch Gefühl.

Wernievergibt / Kea Laverde Bd.5

Bewertung von Midnight-Girl aus NRW am 24.02.2011
Georgien, ein Land weit ab der Lebensumstände in Deutschland, ein Land, in dem eigene Regeln gelten, ein Land, in das Kea Laverde geschickt wird, um eine Geschichte darüber zu schreiben. Und das auch noch ziemlich überstürzt, denn Mira, die Journalistin, die die Reportage eigentlich schreiben sollte, ist spurlos verschwunden, niemand weiß, ob sie sich abgesetzt hat oder was sonst geschehen ist. Kea tritt die Reise, mit Juliane im Schlepptau, an und muss recht schnell feststellen, dass nicht alles so ist wie es scheint und dass es wohl einiges gibt, was zu klären ist. Doch eins ist klar: eine Story wittert Kea sofort, nur in welche Richtung diese gehen wird, das ist noch unklar. In ihrem fünften Fall verschlägt es Ghostwriterin Kea Laverde mehr oder weniger freiwillig nach Georgien, dass nach diversen Unruhen wieder versucht auf die Beine zu kommen. Manches hat der Leser bestimmt aus der Zeitung entnommen, aber wenn man ehrlich ist, hat man sich noch nie wirkliche Gedanken über die Lage in diesem Land gemacht und sich überlegt wie es den dort lebenden Menschen wohl ergeht. Somit ist es natürlich sehr interessant mal ein wenig auf die politische Situation zu schauen, aber auch das Miteinander zu erleben bzw. generell das Leben in diesem Land. Die Menschen, ihr Umfeld und auch die Handlungen wirken sehr authentisch, so dass man das Gefühl hat, selber in dem Land zu Gast zu sein und sich ohne weiteres vorstellen kann, dass die Tage dort wirklich so ablaufen wie beschrieben. Der Einstieg ist zunächst ein wenig holprig, denn die georgischen Personen- und Städtenamen sind etwas gewöhnungsbedürftig und man muss hin und wieder doch nochmal nachschlagen, ob diese Person oder Stadt schonmal vorkam oder nicht. Auch an der Aussprache hapert es, so dass man eine kurze Eingewöhnungszeit braucht. Nach ein paar Kapiteln hat sich das aber gelegt, denn dort beginnen die anfänglich getrennten Handlungsstränge langsam zusammen zu wachsen und man wird mehr und mehr ins Geschehen hinein gezogen, so dass es bald eigentlich egal ist, ob man weiß wie bestimmte Dinge ausgesprochen werden, denn man macht sich über ganz andere Sachen Gedanken. Hauptsächlich über Keas Auftrag, denn dort passt doch so einiges nicht zusammen und man überlegt, was dahinter stecken könnte. Je näher Kea den Geheimnissen, die dieses Land bereit hält, kommt, desto involvierter ist der Leser, der selber Schlussfolgerungen zieht und entweder bestätigt wird oder erfahren muss, dass alles ganz anders ist, als man eigentlich gedacht hatte. Der flüssige Schreibstil ermöglicht ein rasches Vorankommen und hält einen gleichzeitig gefangen, so dass man sich fast zwingen muss, das Buch auch mal zur Seite zu legen, zumindest wenn es sein muss. Trotz dessen, dass Kea ihren eigentlichen Beruf, das Ghostwriting, in diesem Fall nicht ausübt, macht es Spaß das Buch zu lesen, da es einiges an Informationen bereit hält, die man ansonsten evtl. überlesen hätte bzw. die vielleicht unwichtiger erschienen wären. Sehr schön ist auch das Kapitel nach dem eigentlichen Ende, mit dem Titel 'Im Nachgang', denn dort werden alle bis dato noch offenen Fragen zur allseitigen Befriedigung geklärt. Alles in allem also wieder eine tolle Geschichte, die einem ein Land näher bringt, an das man wohl nicht tagtäglich denkt, es so aber in Erinnerung gerufen wird. Auch, wenn man die vorherigen Bände nicht kennt, so ist es kein Problem hier einzusteigen, da die wichtigsten Dinge kurz erläutert werden und man keine Angst haben muss zu wenig Hintergrundwissen zu haben. Man darf gespannt sein, welche Herausforderungen Kea noch erwarten werden.
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