Britta Sabbag
Britta Sabbag, geboren 1978 in Osnabrück, studierte Sprachwissenschaften, Psychologie und Pädagogik. Nach ihrem Spiegel-Bestseller Roman-Debüt widmete sie sich der Kinderliteratur. Es folgten Bestseller wie die "Die kleine Hummel Bommel"-Reihe oder "Der kleine Waschbär Waschmichnicht" und der neue Klassiker "Wenn zwei sich streiten". Britta Sabbag lebt zusammen mit ihrer Familie in einem Landhaus am Waldrand, wo die Ideen an den Bäumen hängen und muss sicher 100 Jahre alt werden, um alle zu pflücken.
Kundenbewertungen
03.02.2025
Freundschaft
Ole ist 9 Jahre alt und hat in seinem jungen Leben schon viel erlebt, er ist ein Waisenkind und wurde bisher nur hin und her geschoben --- doch jetzt kommt er auf die Wild-Turkey-Farm. Auch neu auf der Farm ist die junge Stute Wonder - werden die beiden hier einen Platz finden?
Die liebenswerten Bewohner...
Freundschaft
Ole ist 9 Jahre alt und hat in seinem jungen Leben schon viel erlebt, er ist ein Waisenkind und wurde bisher nur hin und her geschoben --- doch jetzt kommt er auf die Wild-Turkey-Farm. Auch neu auf der Farm ist die junge Stute Wonder - werden die beiden hier einen Platz finden?
Die liebenswerten Bewohner der Farm werden ihnen dabei helfen ---- Als die Ponys des Nachbarhofes in große Gefahr geraten können die beiden ehemaligen Außenseiter beweisen, was in ihnen steckt.
Fazit und Meinung:
Was für ein liebenswertes Kinderbuch über Freundschaft, Familie und Zusammenhalt. Hier gibt es keine Superhelden - im Gegenteil.
Hier geht es um einen kleinen Jungen der endlich seinen Platz im Leben findet und mit Hilfe eines Pferdes und Menschen, die ihn verstehen und so nehmen wie er ist Freundschaft und Zusammenhalt erfährt und dadurch über sich hinauswächst.
Ein tolles Buch, das Kindern Mut machen kann, sich so zu akzeptieren, wie sie sind. Von mir gibt es volle 5 Sterne für dieses Buch.
Biber & Bär - ein unschlagbares Team!
Als die ersten Schneeflocken vom Himmel rieselten, freuten sich Biber und Bär sehr darüber, denn nun beginnt die Weihnachtszeit. Gemeinsam wollten sie den schönsten Weihnachtsbaum schmücken. Doch dazu mussten sie zuerst geeignete Dinge suchen. Mit vielen Buchecker-Schalen u...
Biber & Bär - ein unschlagbares Team!
Als die ersten Schneeflocken vom Himmel rieselten, freuten sich Biber und Bär sehr darüber, denn nun beginnt die Weihnachtszeit. Gemeinsam wollten sie den schönsten Weihnachtsbaum schmücken. Doch dazu mussten sie zuerst geeignete Dinge suchen. Mit vielen Buchecker-Schalen und Tannenzapfen bepackt, erreichen sie schließlich die Bärenhöhle und machen sich an die Arbeit. Zusammen basteln sie die allerschönsten Girlanden. Auch den Baum suchen sie gemeinsam aus. Biber fällt ihn mit seinen scharfen Zähnen, Bär trägt ihn nach Hause. Aber er ist viel zu groß für die Höhle und darf deshalb draußen vor dem Eingang in seiner ganzen Schönheit erstrahlen und lädt auch viele andere Waldbewohner ein, das Weihnachtsfest zusammen zu feiern.
Britta Sabbag erzählt diese Weihnachtsgeschichte von Biber und Bär in gewohnt kindgerechter Weise. Ihre Texte sind nicht allzu lang, enthalten keine schwierigen Wörter und lassen sich flüssig vorlesen. Perfekt ergänzt wird die Geschichte von Eefje Kuijls Illustrationen, die farbenfroh, detailreich und stimmungsvoll sind.
Meine Tochter und ich waren vom ersten Moment an ganz begeistert von dieser wunderschönen Geschichte. Denn neben der weihnachtlichen Atmosphäre zeigt sie, wie wichtig und schön Freundschaft ist, denn durch ihre unterschiedlichen Stärken und Schwächen sind Biber und Bär ein perfektes Team.
Selten hat mich ein Kinderbuch so emotional berührt wie "Wonder und ich". Britta Sabbag hat einen ganz wunderbaren, einfühlsamen Schreibstil und hat hier wirklich eine unglaublich tolle Geschichte geschaffen.
Ole fühlt sich als Pflegekind nirgendwo wirklich zu Hause. Immer wird er von einer Familie zur anderen gesc...
Selten hat mich ein Kinderbuch so emotional berührt wie "Wonder und ich". Britta Sabbag hat einen ganz wunderbaren, einfühlsamen Schreibstil und hat hier wirklich eine unglaublich tolle Geschichte geschaffen.
Ole fühlt sich als Pflegekind nirgendwo wirklich zu Hause. Immer wird er von einer Familie zur anderen geschoben und hat auch nicht wirklich Freunde. Bis er eines Tages auf den Gnadenhof "Wild Turkey Farm" kommt und dort langsam aber sicher ankommt und sich endlich zu Hause fühlt. Die Geschichte ist wirklich sehr emotional und hat mich stellenweise wirklich mitgenommen. Hier werden wirklich tolle Werte vermittelt. Jeder ist einzigartig und toll in seiner Art, genauso wie man ist - egal ob Mensch oder Tier. Wie sich die Freundschaft zwischen Ole und dem Pferd Wonder entwickelt hat, fand ich auch herzerwärmend. Hier steht das Thema Vertrauen an erster Stelle, was ich auch ein sehr wichtiges Thema finde. Daher gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung!
02.03.2025
Ole ist ein Pflegekind, er hat es nicht leicht, aber auf der Wild Trukey Farm findet er nicht nur ein neues Zuhause, er findet auch einen neuen Freund.
Wonder, eine Stute die sich nicht reiten lässt und trotzdem Ole ein besonderer Freund wird. Zwei Außenseiter finden sich.
Wonder und ich ist eine wunderschöne...
Ole ist ein Pflegekind, er hat es nicht leicht, aber auf der Wild Trukey Farm findet er nicht nur ein neues Zuhause, er findet auch einen neuen Freund.
Wonder, eine Stute die sich nicht reiten lässt und trotzdem Ole ein besonderer Freund wird. Zwei Außenseiter finden sich.
Wonder und ich ist eine wunderschöne, einfühlsam erzählte Geschichte über zwei Außenseiter, die sich gefunden haben. Ole findet sich ein Zuhause, auch wenn auf der Farm vieles anders ist, aber eines ist sicher, langweilig wird es nicht.
Auf der Wild Turkey Farm sind viele Figuren, die woanders abgelehnt werden, daher passen Ole und Wonder auch dazu.
Schöner Schreibstil, angenehme Kapitellänge, dazu noch wunderschöne, aussagestarke Illustrationen, die das Gelesene unterstützen. Ob zum Vorlesen oder Selberlesen, der Autorin ist eine ganz besondere Geschichte mit ganz besonderen Charakteren. Absolute Leseempfehlung.
Wie im echten Leben
Worum geht’s?
Mama Känguru ist am Verzweifeln. Ihr kleiner Schatz Knickohr versteht einfach immer alles falsch. Aber tut er das wirklich, oder will er einfach nur hören, was er hören will?
Meine Meinung:
„Känguru Knickohr“ ist ein wundervolles Kinderbuch mit Text von Britta Sabbag...
Wie im echten Leben
Worum geht’s?
Mama Känguru ist am Verzweifeln. Ihr kleiner Schatz Knickohr versteht einfach immer alles falsch. Aber tut er das wirklich, oder will er einfach nur hören, was er hören will?
Meine Meinung:
„Känguru Knickohr“ ist ein wundervolles Kinderbuch mit Text von Britta Sabbag und illustriert von Igor Lange. Das Buch ist für Kinder ab 4 Jahren empfohlen. Unser Kleiner wird 2 und auch er liebt dieses Buch total – es kann also auch durchaus von jüngeren Kindern gelesen werden. Die Sätze sind kindgerecht und teilweise in Reimform und die Bilder sind einfach wundervoll bunt und relativ naturgetreu.
In dem Buch begleiten wir das kleine Känguru Knickohr durch sein Tagesprogramm. Und ja, da geht es zu wie im wahren Leben mit einem kleinen Kind! Das kleine Känguru ist ein typischer Frechdachs, der am liebsten den ganzen Tag nur macht, was ihm gefällt und die Sachen dementsprechend versteht.
Besonders goldig finde ich, wie Text und vor allem Bilder unseren Alltag wiederspiegeln. Viele der Szenen kennen die Kinder selbst aus Krippe und Kindergarten, natürlich z.B. Morgenkreis statt Hüpfkreis, sodass sich die Kleinen gut in die Geschichte einfinden können. Dazu die detaillierten und auch für uns Erwachsene lustigen Bilder (z.B. das Bild von Darth Vader Känguru, die Lavalampe, die ich noch aus den 90er Jahren kenne). Der Text ist super zum Lesen und vorlesen, wobei relativ wenig gereimt ist, im Vergleich zu anderen Büchern der Autorin. Aber das hat uns absolut nicht gestört. Außerdem hat mein Kleiner es geliebt, auf jeder Seite die Spinne zu suchen (die nur auf einer Doppelseite nicht vorkommt) und den Kuscheltiger von Knickohr. Das Buch ist sowohl vom Text als auch von den Bildern her wundervoll unterhaltsam, nicht nur für die Kleinen. Bilder und Text ergänzen sich perfekt. Und für uns Erwachsene ist als Botschaft vielleicht noch dabei: Einfach mit Humor und Gelassenheit nehmen, andere Kinder haben auch ein „Knickohr“. Von uns auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung – auch schon für jüngere Kinder.
Fazit:
„Känguru Knickohr“, sein Kuscheltiger und die Brillen-Spinne haben uns wunderbar unterhalten. Der kindgerechte Text – auch schon für Kinder unter 4 Jahren – und die Bilder dazu ergänzen sich perfekt. Das Buch ist unterhaltsam, bunt und detailliert und neben dem Text hat uns die Suche nach Details in den Bildern auf den einzelnen Seiten wirklich gut unterhalten. Wir haben das Buch schon einige Male durchgelesen und werden es auf jeden Fall noch viele Male erneut durchlesen und -blättern.
5 Sterne von uns und die Moral an uns Großen: Bleibt humorvoll und gelassen, anderen geht es genauso, wie euch. Denn das Leben schreibt doch die besten Geschichten!
04.04.2025
Dieses Kinderbuch ist ein wahrer Schatz! Die Geschichte von dem kleinen Känguru, das mit Mama und Freunden einen spannenden Alltag erlebt, ist nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich (Reime) Die farbenfrohen Illustrationen bringen die Figuren zum Leben und machen das Buch zu einem wahren Augenschmaus.
Die Ge...
Dieses Kinderbuch ist ein wahrer Schatz! Die Geschichte von dem kleinen Känguru, das mit Mama und Freunden einen spannenden Alltag erlebt, ist nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich (Reime) Die farbenfrohen Illustrationen bringen die Figuren zum Leben und machen das Buch zu einem wahren Augenschmaus.
Die Geschichte ist einfach zu verstehen und perfekt für Kinder, die Bilderbücher lieben oder gerade selbst mit dem Lesen anfangen. Und dabei lernen sie noch vertieft die deutsche Sprache mit Reimen.
Auch das Format ist schön groß, um perfekt in kleinere Hände gehalten werden zu können.
Zum Mitraten, Mitmachen und Mitlachen! Gemeinsam reimen!
Empfehle dieses Buch für alle Eltern und Kinder, die gemeinsam spielerisch etwas lernen wollen. Für abends und zwischendurch geeignet - und zum immer wieder lesen natürlich.
28.07.2025
Das neue Bilderbuch "Känguru Knickohr" von Britta Sabbag und Igor Lange ist bei meinem 3-jährigen Enkel schnell zum absoluten "Lieblingsbilderbuch" avanciert. Unter unseren vielen Bilderbüchern sucht er sich stets das Buch von "Knickohr" heraus.
Die liebevollen und detaillierten Illustrationen laden zum Beobachten ...
Das neue Bilderbuch "Känguru Knickohr" von Britta Sabbag und Igor Lange ist bei meinem 3-jährigen Enkel schnell zum absoluten "Lieblingsbilderbuch" avanciert. Unter unseren vielen Bilderbüchern sucht er sich stets das Buch von "Knickohr" heraus.
Die liebevollen und detaillierten Illustrationen laden zum Beobachten und Entdecken ein. Die knackigen Reime sind von den Kindern schnell zu merken und nachzusprechen. Und vom Inhalt her ist die Story vom sich ständig verhörenden Känguru Knickohr mal was Neues und sehr unterhaltsam.
Mein Enkel lacht sich kaputt darüber und will es immer wieder vorgelesen bekommen. Der stabile Pappeinband und die festen Buchseiten überstehen auch ungestüme Kinderhände.Das Cover ist schön gestaltet, mit seidenmatter Oberfläche und glänzenden Aufdrucken fühlt es sich sehr wertig an. Ich kann dieses schöne Buch sehr gerne weiterempfehlen.
Wer hört was?
Britta Sabbags kindgerechter Schreibstil begeistert uns immer wieder, und auch in "Känguru Knickohr" schafft sie es, eine humorvolle aber auch liebevolle Geschichte zu erzählen. Das kleine Känguru hört am Morgen nur das, was es hören möchte – und genau das sorgt für viele lustige Momente. Die K...
Wer hört was?
Britta Sabbags kindgerechter Schreibstil begeistert uns immer wieder, und auch in "Känguru Knickohr" schafft sie es, eine humorvolle aber auch liebevolle Geschichte zu erzählen. Das kleine Känguru hört am Morgen nur das, was es hören möchte – und genau das sorgt für viele lustige Momente. Die Kinder fiebern beim Lesen bzw. Zuhören gespannt mit und wollen unbedingt wissen, welche witzigen Missverständnisse als Nächstes passieren. Eine schöne Idee ist auch der interaktive Mitmachteil auf jeder Doppelseite: Die kleinen Zuhörer werden aktiv einbezogen und dürfen selbst raten, was das Känguru wohl verstanden hat. Hier haben wir beim Vorlesen gerne etwas variiert, um noch mehr Abwechslung hineinzubringen. Igor Lange hat bei diesem Buchprojekt großartige Illustrationen beigesteuert! Die farbenfrohen, detailreichen Bilder strahlen Lebensfreude aus und machen das Buch zu einem echten Hingucker. Auch die Reime von Britta Sabbag sind eingängig, unterhaltsam und bringen Spaß beim Vorlesen.
Und das Ende? Es hat uns natürlich am meisten überzeugt und die Geschichte auf liebevolle Weise abgerundet.
24.04.2025
Bewertung von unbekanntem Benutzer am 24.04.2025
"Känguru Knickohr" von Britta Sabbag erzählt in wunderbaren Reimen die Geschichte vom kleinen Känguru Knickohr, das viele Abenteuer erlebt und dabei nur hört, was es hören will. Die Leser:innen dürfen den süßen Protagonisten einen Tag lang begleiten.
Auf unterhaltsame Weise wird humorvoll eine Situation beschr...
"Känguru Knickohr" von Britta Sabbag erzählt in wunderbaren Reimen die Geschichte vom kleinen Känguru Knickohr, das viele Abenteuer erlebt und dabei nur hört, was es hören will. Die Leser:innen dürfen den süßen Protagonisten einen Tag lang begleiten.
Auf unterhaltsame Weise wird humorvoll eine Situation beschrieben, die alle Eltern vermutlich gut kennen werden. Die lebendige Geschichte wird von sehr schön anzuschauenden Illustrationen begleitet. Was Känguru Knickohr "versteht", darf auf jeder Seite erraten werden. Wer gut hinschaut, kann dazu immer Tipps entdecken, die mit Liebe zum Detail in die farbenfrohen Bilder integriert sind.
Für uns ein schönes Bilderbuch mit kurzen Texten, das wir sicher nochmal das ein oder andere Mal zur Hand nehmen werden. Besonders die Illustrationen sind super und die Charaktere sehen sehr freundlich aus. Auch der Mitmach-Aspekt ist großartig!
Einfühlsame Freundschaftsgeschichte
Es ist der letzte Schultag vor den Ferien, als Ole überraschend erfährt, dass er als Pflegekind in eine neue Familie kommt. Bisher hatte er sich noch nirgendwo richtig wohl gefühlt. Auch in der Schule ist er ein Außenseiter. Umso überraschter ist er, als er sein neues Zuhause ...
Einfühlsame Freundschaftsgeschichte
Es ist der letzte Schultag vor den Ferien, als Ole überraschend erfährt, dass er als Pflegekind in eine neue Familie kommt. Bisher hatte er sich noch nirgendwo richtig wohl gefühlt. Auch in der Schule ist er ein Außenseiter. Umso überraschter ist er, als er sein neues Zuhause kennenlernt. Die Wild-Turkey-Farm ist so ganz anders, etwas chaotisch, aber es geht dort auch sehr herzlich zu. Ole findet in einer dort gestrandeten Stute ein Wesen, das ihn zu verstehen scheint, weil es ähnliches durchgemacht hat. Als es dann zu einer schlimmen Katastrophe kommt, zeigt sich, dass ihre Freundschaft Wunder bewirken kann.
Auch wenn das Cover einen durchaus fröhlichen Eindruck macht, beginnt die Geschichte von Ole gar nicht heiter. Man lernt ihn als Außenseiter in seiner Klasse kennen, über den die Klassenkameraden Witze machen. Und das nicht nur, weil er täglich den Cowboyhut seines verstorbenen Vaters trägt. Etwas an der Realität vorbei fand ich, dass die Lehrerin hier gar nicht eingreift. Das ist für Betroffene von Mobbing nicht das beste Signal. Stattdessen rettet eine Mitarbeiterin des Jugendamtes Ole vor den fiesen Sprüchen und eröffnet ihm ohne Ankündigung, dass er sofort in eine neue Familie wechselt und damit auch gleich von der Stadt aufs Land. Gut, das geht alles ein bisschen plötzlich, spielt aber keine so große Rolle. Wichtiger ist, dass Ole sich nirgends wirklich zugehörig fühlt und das seit Langem. Die Autorin schildert seine Gefühle sehr gut und schafft es Empathie zu erzeugen.
Die Wild-Turkey-Farm ist eine ganz neue Erfahrung für Ole. Hier geht es - wie der Name schon sagt - etwas wilder zu. Gerade die Szenen mit Harald, dem verrückten Truthahn sind sehr lustig geschrieben und man merkt, dass es in Ole arbeitet. Vor allem aber als ein weiterer Außenseiter in Gestalt einer schwarzen Stute an den Hof kommt, spürt er sofort, dass er eine Verbindung zu dem Pferd hat. Beide tauen auf. Es gibt einiges zum Schmunzeln und Mitfiebern. Die Hofbewohner und -besucher sind tolle Charaktere, ein bunter Haufen mit vielen Eigenheiten. Das gefällt mir ziemlich gut. Spannend wird es vor allem gegen Ende, als Wonder, wie Ole das Pferd tauft, plötzlich verschwunden ist. Der Grund dafür ist fast schon spektakulär und zeigt, was Freundschaft alles vermag. Eine schöne, einfühlsame Freundschaftsgeschichte, mal melancholisch, mal lockerleicht geschrieben, aber gerade für jüngere Leser nicht allzu schwer zu lesen. Dafür sorgen neben der Erzählweise auch die angenehme Kapitellänge und die immer wieder eingestreuten schwarz-weiß Illustrationen. Nicht nur für Pferdefreunde geeignet. 4,5 Sterne