Michel Houellebecq
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Ungekürzte Lesung mit Christian Berkel (2 mp3-CDs), Lesung. 1149 Min.
Übersetzung: Kleiner, Stephan; Wilczek, Bernd;Gesprochen: Berkel, Christian
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Paris, 2027: Kurz vor der Präsidentschaftswahl taucht im Netz ein Video auf, das die Hinrichtung des Kandidaten Bruno Juge zu zeigen scheint. Sein Mitarbeiter Paul Raison, ein unglücklich verheirateter Spitzenbeamter im Wirtschaftsministerium, soll die Verantwortlichen finden. Doch dann hält eine Serie mysteriöser terroristischer Anschläge das Land in Atem. Während Juge Wahlkampf macht, kann Paul entscheidende Hinweise für die Aufklärung der Anschläge liefern, die niederschmetternd für die Politik des Landes sind. Christian Berkel liest Michel Houellebecqs Roman, der das komplexe und...
Paris, 2027: Kurz vor der Präsidentschaftswahl taucht im Netz ein Video auf, das die Hinrichtung des Kandidaten Bruno Juge zu zeigen scheint. Sein Mitarbeiter Paul Raison, ein unglücklich verheirateter Spitzenbeamter im Wirtschaftsministerium, soll die Verantwortlichen finden. Doch dann hält eine Serie mysteriöser terroristischer Anschläge das Land in Atem. Während Juge Wahlkampf macht, kann Paul entscheidende Hinweise für die Aufklärung der Anschläge liefern, die niederschmetternd für die Politik des Landes sind. Christian Berkel liest Michel Houellebecqs Roman, der das komplexe und gnadenlose Zusammenspiel von Politik und Gesellschaft, die Verbindung von Politischem und Privatem porträtiert.Ungekürzte Lesung mit Christian Berkel2 mp3-CDs ca. 19 h
Michel Houellebecq wurde 1958 geboren. Er gehört zu den wichtigsten Autoren der Gegenwart. Seine Bücher werden in über vierzig Ländern veröffentlicht. Für den Roman 'Karte und Gebiet' (2011) erhielt er den Prix Goncourt. Sein Roman 'Unterwerfung' stand wochenlang auf den Bestsellerlisten und wurde mit großem Erfolg für die Theaterbühne adaptiert und verfilmt. Auch sein 2019 erschienener Roman 'Serotonin' sorgte für Furore.
© Philippe Matsas/Flammarion
Produktdetails
- Verlag: Der Audio Verlag, Dav
- Anzahl: 2 MP3-CDs
- Gesamtlaufzeit: 1149 Min.
- Erscheinungstermin: 25. Januar 2022
- Sprache: Deutsch
- ISBN-13: 9783742424242
- Artikelnr.: 63137974
Herstellerkennzeichnung
Tonpool Medien GmbH
Im Klint 12
30938 Burgwedel
info@tonpool.de
»Jedes Mal schafft es Michel Houellebecq mit seinen präzisen Diagnosen unsere Gesellschaft zurückzuholen zu seiner Literatur. Ich habe die These, dass was Jules Verne im 19. Jahrhundert für Technik war, das ist Michel Houellebecq für Politik und Soziologie - und so auch in seinem neuen Roman 'Vernichten'. [...] Ein Roman, der goldrichtig kommt.« WDR 3, Denis Scheck, 11.01.2022 »Auf 600 Seiten lässt sich das in Houellebecqs schnörkelloser, präziser Sprache sehr elegant lesen. Ja, man verschlingt diesen weltsatten, dabei nie überladenen Gesellschaftsroman.« Der Standard, Michael Wurmitzer, 11.01.2022 »Man liest dieses Buch sehr gern. Atemlos [...] toll komponiert« 3sat Kulturzeit, Iris Radisch, 11.01.2022 »'Vernichten' ist ein völlig
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unerwartetes Meisterwerk. [...] Es hat eine Wucht wie kein anderes seiner Werke, weil Houellebecq einer Schwäche erlegen ist: Keines seiner Bücher ist verletzlicher« ZEIT online, Adam Soboczynski, 13.01.2022 »Ein großes Erzählkunstwerk, das im allgemeinen menschlichen Elend doch die Möglichkeit einer Insel aufblitzen lässt. Keiner weiß, wie er das macht, außer allenfalls ihm selbst, Michel Houellebecq, der Miraculix der Literatur.« NDR kultur, Alexander Solloch, 11.01.2022 »Ganze 545 Romane erscheinen in diesen Tagen in Frankreich, aber geredet wird nur von einem.« Die Welt, Martina Meister, 07.01.2022 »So zart hat Michel Houellebecq noch nie geschrieben.« NZZ, Benedict Neff, 11.01.2022 »Zu Recht rühmt und fürchtet man diesen Autor als Seismograph, ja, als Prophet.« Frankfurter Allgemeine Zeitung, Edo Reents, 11.01.2022 »Mehr noch als in anderen seiner Romane verhandelt 'Vernichten' tiefgreifende Fragen der condition humaine.« NZZ, Björn Hayer, 09.01.2022 »So unverhohlen romantisch und anrührend wie noch nie.« Focus, Jobst-Ulrich Brand, 08.01.2022 »Es ist der bisher ruhigste Roman des Autors, geprägt von einer tiefen Melancholie.« SWR, Wolfgang Schneider, 07.01.2022 »Diese letzten 120 Seiten schreibt Michel Houellebecq mit zärtlicher Schonungslosigkeit, mit einer Leidens- und Liebesradikalität, die in seinem bisherigen Werk ihresgleichen sucht.« Kölnische Rundschau, Hartmut Wilmes, 11.01.2022 »Ein exzellenter Autor.« Die Presse, Anne-Catherine Simon, 07.01.2022 »Eine meisterhafte Ode an Frankreich, an die Familie, sogar an die Ehe.« Süddeutsche Zeitung, Nils Minkmar, 08.01.2022 »Er versteht doch immer wieder zu überraschen.« Berliner Zeitung, Cornelia Geißler, 10.01.2022 »Ein Roman, den man nicht aus der Hand legen kann, und der am Ende trotz allem Gesichter voller Hoffnung hinterlässt.« Libération »Sicher ist, dass Houellebecq die 'Größe' eines Balzac besitzt« Le journal du dimanche »'Vernichten' ist Houellebecqs Meisterwerk.« La Libre Belgique »Ein großer Roman über die Übel der Gesellschaft.« Le Figaro »Houellebecq hat einen Gesellschaftsroman geschrieben, der seine Leserschaft nicht völlig fertig und mit dringendem Bedürfnis zurücklässt, sich auf der Stelle zu besaufen. Sondern amüsiert, gerührt und versöhnt.« Süddeutsche Zeitung, Nils Minkmar, 08.01.2022 »[Die 600 Seiten des Buches] zeigen einen gleichermaßen bekannten wie völlig unbekannten Houellebecq am Werk, sind gekonnt locker und unterhaltsam erzählt, tragen Züge eines Balzac'schen Gesellschaftspanoramas und zeugen von einer gewissen Altersmilde.« Der Tagesspiegel, Gerrit Bartels, 09.01.2022 »Der umwerfendste Schriftsteller unserer Gegenwart.« Julia Encke, F. A. S.
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»›Vernichten‹ ist ein völlig unerwartetes Meisterwerk, […] Es hat eine Wucht wie kein anderes seiner Werke, weil Houellebecq einer Schwäche erlegen ist: Keines seiner Bücher ist verletzlicher.« Adam Soboczynski, Die ZEIT »Ich kenne nirgendswo einen Autor, der so präzise Gegenwartsanalysen schafft wie Michel Houellebecq.« Denis Scheck, WDR2 LESEN »Ironisch, unterhaltsam und heillos abgründig« Julia Encke, FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG »Eine meisterhafte Ode an die Familie, an Frankreich, sogar an die Ehe« Nils Minkmar, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG »Fantastisch geschrieben« Brigitte Klein, ARD TITEL, THESEN, TEMPERAMENTE »Ich finde das Buch grandios.« Harald Schmidt in DIE WELT »›Vernichten‹ klingt als großes, beeindruckendes Memento mori
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aus.« Ingeborg Waldinger, WIENER ZEITUNG »Das Buch ist nicht weniger scharfsinnig und gesellschaftspolitisch relevant als seine Vorgänger« Imogena Doderer, ORF KULTURMONTAG »Ein großer Roman über die Übel der Gesellschaft« LE FIGARO »Man liest dieses Buch sehr gern. Atemlos [...] toll komponiert« Iris Radisch, 3SAT KULTURZEIT »Alles da, Intensität und Empfindsamkeit, das ganz große Gesellschaftspanorama und die Detailaufnahme« Jan Küveler, WELT AM SONNTAG »Das bislang komplexeste Werk des Franzosen« Sebastian Hammelehle, DER SPIEGEL »Was Jules Verne im 19. Jahrhundert für Technik war, das ist Michel Houellebecq für Politik und Soziologie. [›Vernichten‹ ist] ein Roman, der goldrichtig kommt.« Denis Scheck, WDR3 MOSAIK »Ein Roman, den man nicht aus der Hand legen kann, und der am Ende trotz allem Gesichter voller Hoffnung hinterlässt.« LIBERATION »Eine Familiengeschichte im Modus eines melancholischen, französischen Spielfilms.« Jürgen Ritte, DEUTSCHLANDFUNK »Wer noch mit sich ringt, ›Vernichten‹ zu lesen, sollte das Zögern sofort einstellen.« Kristian Teetz, RND AM SONNTAG »Michel Houellebecq [seziert] wieder den Zeitgeist.« Sabine Glaubitz, DPA »Mit beißendem Spott kritisiert Michel Houellebecq die deformierte Moderne. […] [Eine] bewährt zynische Satire unserer Mediendemokratie« Jobst-Ulrich Brand, FOCUS »Ungeheuer spannend« Annette König, SRF BUCHZEICHEN »Houellebecqs längster und bester Roman« Günter Keil, PLAYBOY »Sicher ist, dass Houellebecq die 'Größe' eines Balzac besitzt« LE JOURNAL DU DIMANCHE »Unbedingt lesen, […] alleine schon deshalb, weil dieser Houellebecq überraschend anders ist.« Nadine Kreuzahler, RBB Starke Sätze »Es ist sein bester Roman, weil in ihm ein Herz pocht.« Maik Brüggemeyer, ROLLING STONE »Auf 600 Seiten lässt sich das in Houellebecqs schnörkelloser, präziser Sprache sehr elegant lesen. Ja, man verschlingt diesen weltsatten, dabei nie überladenen Gesellschaftsroman.« Michael Wurmitzer, DER STANDARD »Houellebecqs neues Buch ist Thriller und Liebesroman in einem. Und alle lieben das Werk.« ZEIT LITERATUR »Ein großes Erzählkunstwerk. [...]. Keiner weiß, wie er das macht, außer allenfalls ihm selbst, Michel Houellebecq, der Miraculix der Literatur.« Alexander Solloch, NDR KULTUR »Zwischen Tolstoi und ›Tim und Struppi‹. […] Das zutiefst menschliche Porträt einer entmenschlichten Gesellschaft.« Christian Bos, KÖLNER STADTANZEIGER »Man hat die Menschen lieb gewonnen, die Houellebecq ohne Beschönigung gezeichnet hat. Man leidet mit ihnen. Man sorgt sich mit ihnen. Und am Ende – weint man um sie.« Katja Kraft, MÜNCHENER MERKUR »Zu Recht rühmt und fürchtet man diesen Autor als Seismograph, ja, als Prophet.« Edo Reents, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG »Ein großer Roman vom Abschiednehmen.« Chris Schinke, MÜNCHNER FEUILLETON »Ein großer Gesellschafts-, Familien- und Liebesroman. Eine absolute Leseempfehlung.« Jörg Magenau, RBB »Die letzten 50 bis 100 Seiten […] sind das Größte, was Houellebecq je geschrieben hat.« Ole Nymoen, WOHLSTAND FÜR ALLE »große Kunst« Rüdiger Dittrich, GIEßENER ANZEIGER
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Broschiertes Buch
Handelt es sich bei diesem Roman um einen Politthriller oder um ein Familiendrama? Spannende politische Ereignisse lassen ersteres vermuten. Jedoch erfolgt im Laufe der Geschichte ein Perspektivwechsel von der großen Politik in Richtung Familie, von terroristischen Anschlägen in Richtung …
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Handelt es sich bei diesem Roman um einen Politthriller oder um ein Familiendrama? Spannende politische Ereignisse lassen ersteres vermuten. Jedoch erfolgt im Laufe der Geschichte ein Perspektivwechsel von der großen Politik in Richtung Familie, von terroristischen Anschlägen in Richtung persönlicher Katastrophen. Hier liegt, so mein Eindruck, auch die Quintessenz aus dieser recht langatmigen Story. Wie wichtig ist die große Politik, wenn es um das persönliche Schicksal geht? Konkret geht es insbesondere um den Spitzenbeamten des Wirtschaftsministeriums Paul Raison.
So destruktiv die Entwicklung auch ist, zeigt sich Michel Houellebecq hier einfühlsamer und weniger zynisch als gewohnt. So etwas wie Liebe ist erkennbar und auch die Akzeptanz des Unvermeidlichen. Trotzdem verursacht der Roman Irritationen, die nicht hinreichend aufgelöst werden. Die Geschichte ist zäh und ja, Liebe ist mehr als die Darstellung von Sexszenen. Bei Houellebecq dominiert die männliche Perspektive. Die Verbindung zur Politik tritt immer mehr in den Hintergrund. Die Handlungsstränge divergieren, Fragen bleiben offen. Es ist kein Roman, der in Erinnerung bleibt.
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Gebundenes Buch
Gewohntes vom Skandalautor
Michel Houellebecq ist wohl schon eine Marke. Kein anderer beschreibt den Sex so freizügig. Doch wer ihn nicht zum ersten Mal liest, wird sich fragen, was er Neues zu bieten hat.
Natürlich geht es auch um Politik und das Frankreich immer mehr im …
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Gewohntes vom Skandalautor
Michel Houellebecq ist wohl schon eine Marke. Kein anderer beschreibt den Sex so freizügig. Doch wer ihn nicht zum ersten Mal liest, wird sich fragen, was er Neues zu bieten hat.
Natürlich geht es auch um Politik und das Frankreich immer mehr im europäischen Abendland verkommt. Doch bleibt dies ein Nebenschauplatz, auch wenn Hauptfigur Paul 2027 französischer Präsident werden will.
Das eigentliche Thema ist die Familie, der kranke Vater, der im Krankenhaus nicht von der Schwester gepflegt werden darf, weil sich die Gewerkschaft darüber beschwert. Das führt zu Lösungen, die ich nicht spoilern, will mit Folgen, die ich nicht verraten will. Am Ende landet selbst Paul im Krankenhaus, aber auch nicht verraten.
In den letzten Jahren habe ich alle Houellebecq-Bücher gelesen, im Sommer ist es auch ganz nett, doch diesmal fehlte es sehr an Handlung. Mehr als 3 Sterne wäre übertrieben.
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Gebundenes Buch
Terror, große Politik, Familiendramen. Houellebecq liefert immer wieder großartige Bücher ab. Fans sollten auf jeden Fall zugreifen, für Neulinge ist es durchaus ein guter Einstieg. Der mysteriöse Terror bleibt elegant im Hintergrund, auch die große Politik zieht …
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Terror, große Politik, Familiendramen. Houellebecq liefert immer wieder großartige Bücher ab. Fans sollten auf jeden Fall zugreifen, für Neulinge ist es durchaus ein guter Einstieg. Der mysteriöse Terror bleibt elegant im Hintergrund, auch die große Politik zieht sich langsam zugunsten der Familien- und Beziehungsdramen zurück. Das ist alles auf höchstem Niveau geschrieben. Ich liebe das Ganze schon allein wegen der liebevollen Erwähnung der Havannamarke "La Gloria Cubana". Absolut lesenswert!
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