Martin Schäuble
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Ein Sommer unter Reichsbürgern Sommerferien, und alle verreisen - nur Juri nicht. Kurzerhand beschließt er, aufs Dorf zu seinem Vater zu fahren, zu dem er bisher kaum Kontakt hatte. Der vertritt zwar einige sonderbare Verschwörungstheorien, aber er führt mit seinen Freunden auch ein faszinierendes Leben: Es wird gejagt, geangelt und sie haben ein geheimes Projekt im Wald. Und dann ist da noch Jule, die Juri eines Abends am See kennenlernt ... Aber sind sein Vater und dessen Kameraden wirklich nur harmlose Spinner? Als Juri sich endlich diese Frage stellt, ist es schon fast zu spät. Spanne...
Ein Sommer unter Reichsbürgern
Sommerferien, und alle verreisen - nur Juri nicht. Kurzerhand beschließt er, aufs Dorf zu seinem Vater zu fahren, zu dem er bisher kaum Kontakt hatte. Der vertritt zwar einige sonderbare Verschwörungstheorien, aber er führt mit seinen Freunden auch ein faszinierendes Leben: Es wird gejagt, geangelt und sie haben ein geheimes Projekt im Wald. Und dann ist da noch Jule, die Juri eines Abends am See kennenlernt ...
Aber sind sein Vater und dessen Kameraden wirklich nur harmlose Spinner? Als Juri sich endlich diese Frage stellt, ist es schon fast zu spät.
Spannend, brisant und hochaktuell - vom Autor von »Endland«, »Die Scanner« und »Black Box Dschihad«
Sommerferien, und alle verreisen - nur Juri nicht. Kurzerhand beschließt er, aufs Dorf zu seinem Vater zu fahren, zu dem er bisher kaum Kontakt hatte. Der vertritt zwar einige sonderbare Verschwörungstheorien, aber er führt mit seinen Freunden auch ein faszinierendes Leben: Es wird gejagt, geangelt und sie haben ein geheimes Projekt im Wald. Und dann ist da noch Jule, die Juri eines Abends am See kennenlernt ...
Aber sind sein Vater und dessen Kameraden wirklich nur harmlose Spinner? Als Juri sich endlich diese Frage stellt, ist es schon fast zu spät.
Spannend, brisant und hochaktuell - vom Autor von »Endland«, »Die Scanner« und »Black Box Dschihad«
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Martin Schäuble kam 1978 südlich vom Schwarzwald auf die Welt. Er studierte und promovierte in Berlin, Israel und Palästina. Für seine Bücher bereiste er unter anderem Äthiopien und den Iran und recherchierte in den Metropolen Südasiens. Entstanden sind viel beachtete Romane wie »Die Scanner« (unter Robert M. Sonntag) und »Endland«, aber auch eine Reihe von Sachbüchern (»Black Box Dschihad«). »Sein Reich« führte ihn nicht in die Ferne, sondern in die eigene Heimat.
Produktdetails
- Verlag: FISCHER E-Books
- Seitenzahl: 240
- Altersempfehlung: ab 12 Jahre
- Erscheinungstermin: 4. März 2020
- Deutsch
- ISBN-13: 9783733603175
- Artikelnr.: 57982238
Martin Schäuble ist ein hervorragender, fast journalistischer Schreiber. Die Situationen wirken filmisch-lebendig, die Dialoge passen und die Dramaturgie stimmt. Anita Westphal-Demmelhuber Eselsohr 20200801
Die Sommerferien stehen vor der Tür und alle wollen verreisen, nur Juri hat nichts vor. Da ihm das Zusammenleben mit seiner Mutter und ihren ständig wechselnden Partner auf die Nerven geht, beschließt er, die Ferien bei seinem Vater zu verbringen, zu dem er schon lange keinen Kontakt …
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Die Sommerferien stehen vor der Tür und alle wollen verreisen, nur Juri hat nichts vor. Da ihm das Zusammenleben mit seiner Mutter und ihren ständig wechselnden Partner auf die Nerven geht, beschließt er, die Ferien bei seinem Vater zu verbringen, zu dem er schon lange keinen Kontakt mehr hatte. Doch als er ankommt, muss er feststellen, dass sein Vater sich in einer sehr eigenen Welt eingerichtet hat. Als er am See die Jugendlichen aus dem Dorf trifft, die seinen Vater und dessen Freunde für Spinner halten, muss Juri entscheiden, auf welcher Seite er steht.
Mit diesem Roman behandelt der Autor Martin Schäuble das Thema Reichsbürger. Der Schreibstil ist passend für die angegebene Altersgruppe, aber auch etwas distanziert. Der Autor bezieht nicht Stellung, sondern sorgt dafür, dass man sich beim Lesen selbst Gedanken macht. Anfangs verläuft die Geschichte sommerlich leicht, bis am Ende doch recht heftig wird.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Juri wird etwas unverhofft in diese Reichsbürger-Umgebung hineingeworfen. An seinen Vater muss er sich erste gewöhnen und das Leben dort hat auch Aspekte, die ihm gefallen. Doch er reflektiert auch, was er hört und sieht, ganz besonders als die Dorfjugend über die Spinner redet. Schon bald stellt Juri fest, dass die Gruppemitglieder um seinen Vater nicht nur harmlose Spinner sind.
Ein lesenswertes Buch – nicht nur für Jugendliche!
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Sie sind mitten unter uns – eine Geschichte über Prepper und Reichsbürger
Juri ist 15 und hat in den Sommerferien nichts vor und kein Geld zum Verreisen. Also fährt er zu seinem Vater, den er jahrelang nicht gesehen hat in den Schwarzwald. Und damit fährt er nicht nur zu …
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Sie sind mitten unter uns – eine Geschichte über Prepper und Reichsbürger
Juri ist 15 und hat in den Sommerferien nichts vor und kein Geld zum Verreisen. Also fährt er zu seinem Vater, den er jahrelang nicht gesehen hat in den Schwarzwald. Und damit fährt er nicht nur zu jemandem, den er kaum kennt, er findet sich plötzlich unter Menschen wieder, die eine völlig andere Gesinnung und Einstellung haben, als er. Sein Vater und dessen Freunde sind sogenannte Reichsbürger, eine Gruppierung von Menschen, die die Bundesrepublik Deutschland als unrechtmäßig ablehnen, als „Firma“ bezeichnen und sich selbst als Zugehörige zum Deutschen Reich sehen.
„Alles geht den Bach runter“, sagt Papa. Er setzt sich auf die Kante des Tisches. „Jederzeit kann der Krieg ausbrechen. Gut, wenn du auch vorbereitet bist“ – dieser Satz ist ebenso bezeichnend für die Geisteshaltung der Reichsbürger wie „Keine Behörde kann uns etwas vorschreiben, die haben alle keine Berechtigung. Die BRD ist eine Firma. Mehr nicht“. Soviel Ewiggestrigkeit ist in einem Jugendbuch ganz schön harter Tobak, dazu das Cover in rot-schwarz, die Flagge des Deutschen Reichs war schwarz-weiß-rot.
Dieses Buch ist fiktiv, aber keine Fiktion. Denn diese Gruppierungen gibt es und sie sind mitten unter uns. Sie haben keine Personalausweise, da sie sich nicht als „Personal“ der Firma BRD sehen, selbst die Nummernschilder auf ihren Autos und Nutzfahrzeugen sind noch aus der Zeit des Deutschen Reichs. Da wird in Wald und Flüssen gewildert, Gesetze gelten nur die eigenen, die des Staates werden in jeder Form abgelehnt. Dazu stehen auch „Heiler“ höher im Kurs als Ärzte. Und wilde Verschwörungstheorien über Chemtrails, die gefälschte Mondlandung und Leugnung von Holocaust und 9/11. Und natürlich ist für Karl, den Freund von Juris Vater, die Erde hohl.
Im Buch wie im wahren Leben sind die Verfechter dieser Gesinnung völlig überzeugt von ihren Wahr- und Weisheiten, sie sind gewaltbereit und skrupellos und alle, die anderer Meinung sind, sind rot-grün versiffte Zecken und „Linksparasiten“.
Die Charaktere sind sehr klar gezeichnet. Juri in seiner pubertär-kindlichen Naivität im Kontrast zu den abgeklärten Jugendlichen aus den Reihen der Reichsbürger, die Erwachsenen in voller Skrupellosigkeit und Verblendung. Insgesamt greift der Autor jedes Klischee auf und lässt nichts aus, was man landläufig über diese Gruppierungen zu kennen glaubt. Obwohl – Echsenmenschen oder Reptiloide und Kopfbedeckungen aus Alufolie erwähnt er tatsächlich nicht.
Ein ganz tolles Buch über ein brandaktuelles und schwieriges Thema. Sprachlich ist das Buch sehr jugendlich und lebensnah, manchmal etwas abgehackt, manchmal Slang aber alles in allem flüssig zu lesen. Die Stimmung wechselt immer wieder zwischen so etwas wie „heile Welt“ und „kurz vor Bürgerkrieg“ – bildhaft beschrieben, düster und bedrückend. Von mir klare 5 Punkte und eine absolute und uneingeschränkte Lese-Empfehlung.
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Broschiertes Buch Wir mussten das Buch für die Schule lesen. Ich bin bei Schulbüchern immer negativ eingestellt, aber das hat mich unnormal überrascht. Am Ende war es krass spannend. Ich mag das Bich sehr gerne. Beste Schullektüre in 10 Jahren.
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Juri lebt mit seiner Mutter und ihren wechselnden Lebensparten in Stuttgart. Die Mutter hat etwas Pech mit ihren Männern, der letzte hat sie geschlagen und Heiko säuft. Weil kein Urlaub drin ist, kommt Juri auf die Idee seinen leiblichen Vater im Schwarzwald zu besuchen. Vor zehn Jahren …
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Juri lebt mit seiner Mutter und ihren wechselnden Lebensparten in Stuttgart. Die Mutter hat etwas Pech mit ihren Männern, der letzte hat sie geschlagen und Heiko säuft. Weil kein Urlaub drin ist, kommt Juri auf die Idee seinen leiblichen Vater im Schwarzwald zu besuchen. Vor zehn Jahren hat er den fünfjährigen Juri und seine Mutter gar nicht erst ins Haus gelassen. Trotzdem macht Juri sich auf zu ihm. Der Vater nimmt ihn auch auf und stellt ihm zunächst Achim und seine Familie vor. Sie wohnen auf einem Hof und sind Selbstversorger. Die vier Kinder haben altmodischer Namen und verhalten sich entsprechend. Nur das Zwillingsmädchen Margarete macht ihm schöne Augen. Wenn die Jungen von „spielen gehen“ sprechen meinen sie Bogenschießen und es kann auch sein, dass Tiere gejagt werden.
Zunächst findet Juri viel Gemeinsames mit seinem Vater, doch dann erzählt er ihm doch sehr eigenartige Dinge. Eine Mondlandung hat es nicht gegeben, die Korrosionstreifen der Flugzeuge sind gefährlich und einige andere kuriose Theorien. So ist die BRD nur eine Firma und eigentlich gehören wir zum Deutschen Reich.
Da Juri im Bus ein Mädchen aus dem Ort getroffen hat, hat er auch Kontakt zur Dorfjugend, die sich an einem See trifft. Hier hört er, dass sein Vater und seine Freunde als Nazis verschrien sind.
Reichsbürger kenne ich bisher nur aus den Nachrichten und dieses Buch zeigt den Alltag dieser Menschen. Verschwörungstheorien und faschistische Ideen kommen hier zu einer eigenartigen Mischung zusammen, dazu kommt die Gewaltbereitschaft. Diese Leute leben in den 1930er Jahren und haben ein entsprechendes Familienbild, so die Frau steht in der Küche. Aber auch Ärzten wird misstraut, ich habe das Gefühl, das kommen einige eigenartige Theorien zusammen. Ein Buch mit interessanten Informationen.
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