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Dem Leben der legendären Wilderin Elisabeth Lackner nachempfunden. Tirol um 1900. Es ist ein hartes, karges Leben, das Theres führt. Um ihre vielköpfige Familie ernähren zu können, greift sie zum Gewehr und geht als einzige Frau im Tal wildern. Doch war wirklich sie es, die den Mord in den Jagdgründen des Grafen begangen hat? Und stimmt es, dass sie mit den »Saligen«, den Berggeistern, tanzt, wenn es Nacht wird? Inspektor Schmidt begibt sich auf Spurensuche und taucht tief in das Leben der ungewöhnlichen Frau ein ...
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Sophie Reyer wurde 1984 in Wien geboren, wo sie auch heute lebt. Nach dem Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln erlangte sie 2017 den Doktor der Philosophie in Wien. Sophie Reyer hat bereits zahlreiche Theaterstücke sowie Romane geschrieben, die unter anderem bei S. Fischer, Edition Atelier oder Czernin erschienen. Sie erhielt 2010 und 2013 den Literaturförderpreis der Stadt Graz und 2013 den Preis »Nah dran!« für das Kindertheaterstück »Anna und der Wulian«. Sie gibt zudem Lehrgänge für Film-, Medien- und Theaterwissenschaft an der Uni Wien und der Pädagogischen Hochschule Baden.
Produktdetails
- Verlag: Emons Verlag
- Seitenzahl: 224
- Erscheinungstermin: 17. November 2022
- Deutsch
- ISBN-13: 9783960419525
- Artikelnr.: 63969977
Die Wilderin ist ein historischer Roman der Autorin Sophie Reyer und angelehnt an die historische Figur der Wilderin Elisabeth Lackner.
Theres führt ein karges Leben und geht für die Ernährung ihrer Familie wildern. Nachdem ein Mann ermordet wird, gerät sie ins Visier als …
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Die Wilderin ist ein historischer Roman der Autorin Sophie Reyer und angelehnt an die historische Figur der Wilderin Elisabeth Lackner.
Theres führt ein karges Leben und geht für die Ernährung ihrer Familie wildern. Nachdem ein Mann ermordet wird, gerät sie ins Visier als Täterin. Nur Inspektor Schmidt versucht Theres Unschuld zu beweisen und den wahren Täter zu finden.
Trotz der etwas altertümlichen Sprache fand ich die Geschichte rund um Theres lesenswert und ihr hartes Leben wurde gut und ausreichend beschrieben, um sich als Leser ein Bild der damaligen Lebensumstände zu machen. Der in Tirol um 1900 herrschende Aberglaube wird gut eingefangen und die Natur bildhaft beschrieben.
Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen und das karge Leben von Theres und was sie daraus macht fand ich berührend.
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Sophie Reyer entführt uns mit ihrem historischen Roman in sie karge und schroffe Bergwelt Tirols von 1900.
Um ihre Familie zu erhalten, muss Theres, die einen kleinen Bergbauernhof betreibt, wie weiland schon ihr Vater zur Bockbüchse greifen und das eine oder andere Stück Wild zu …
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Sophie Reyer entführt uns mit ihrem historischen Roman in sie karge und schroffe Bergwelt Tirols von 1900.
Um ihre Familie zu erhalten, muss Theres, die einen kleinen Bergbauernhof betreibt, wie weiland schon ihr Vater zur Bockbüchse greifen und das eine oder andere Stück Wild zu erlegen.
Als dann ein Mann erschossen aufgefunden wird, gerät Theres unter Verdacht, da man bei ihm ein rotes Tuch findet, das Theres gehört.
Die Dorfbewohner wollen es schon immer gewusst haben, denn wer wildert, schießt auch auf Menschen. Und so scheint das Urteil bereits festzustehen, denn auch für den Postenkommandanten ist Theres schuldig. Nur Inspektor Andreas Schmidt hat so seine Zweifel und sucht nach Beweisen für Theres‘ Unschuld.
Meine Meinung:
Wie wir es von Sophie Reyer gewöhnt sind, begibt sie sich mit ihren Romanen in eine mystische Ebene. Im Fall der „Wilderin“ sind die Tiroler Sagengestalten der Saligen sehr präsent. Die saligen Frauen werden als scheue, aber hilfsbereite und weise Frauen beschrieben, die in Not geratenen Menschen helfen. Das zeigt sich letztlich auch beim Prozess gegen die Theres. Es scheint als ob die Saligen der Gerechtigkeit zum Sieg verhelfen, denn nun werden alte Konflikte aufgelöst und der wahre Täter meldet sich.
Obwohl das Leben auf der Alm mehr als karg ist und Theres zahlreiche Schicksalsschläge hinnehmen muss, verzagt sie nicht. Sie nimmt das Schicksal so an, wie es ist.
Sophie Reyer zeichnet ein Sittenbild des Tirols zu Beginn des 20. Jahrhunderts, das diesen Roman zu etwas Besonderem macht. Wir erleben Theres in ihrer ganz eigene Welt, die abgeschottet vom übrigen Weltgeschehen auf ihrer Alm ums Überleben kämpft. Theres lebt im Einklang mit der Natur und entnimmt nur das, was sie für das Überleben braucht. Diese Eigenständigkeit, dieses Anders sein ist den Dorfbewohnern ein Dorn im Auge.
Fazit:
Ein historischer Krimi nach einer wahren Begebenheit, der mehr Sittenbild einer Region als Kriminalroman ist, aber durch seine bildhafte Sprache besticht. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.
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Ein stiller, aber trotzdem sehr intensiver Roman
Auch wenn Armut und Kargheit aus allen Ritzen der Alm pfeifen, so hat Theres doch ein gutes, wenn auch entbehrungsreichen Leben. Um all die hungrigen Mäuler zu stopfen, muss sie eben manchmal zum Gewehr greifen und eine Gams oder ein Tier des …
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Ein stiller, aber trotzdem sehr intensiver Roman
Auch wenn Armut und Kargheit aus allen Ritzen der Alm pfeifen, so hat Theres doch ein gutes, wenn auch entbehrungsreichen Leben. Um all die hungrigen Mäuler zu stopfen, muss sie eben manchmal zum Gewehr greifen und eine Gams oder ein Tier des Waldes erlegen. Aber ist sie deswegen auch eiskalt, wenn es darum geht, ein Menschenleben auszulöschen ? Die Dörfler:innen sind sich jedenfalls einig - wer wildert, schießt auch auf Menschen und das Urteil scheint so gut wie gesprochen. Aber Inspektor Anders Schmidt will sich nicht der Meinung der Geiferer und Tratschmäuler anschließen und versucht, Licht ins Dunkel zu bringen...
Sophie Reyer dreht das Rad der Zeit ganz weit zurück und entführt ihre Leser:innen nach Tirol zu Beginn des letzten Jahrtausends. Sie zeigt in aller Deutlichkeit, wie einfach und karg das Leben der Menschen zu dieser Zeit gewesen ist und mit welchen Mitteln sie versucht haben, manchmal mehr schlecht als recht ihr (Über-)Leben zu gestalten.
Und so einfach wie das Leben auf der Alm ist, so einfach sind auch die Charaktere, ohne dies böse oder abwertend zu meinen. Sie sind eben mit dem zufrieden, was sie haben und versuchen das Beste daraus zu machen. Theres selbst stellt keine großen Ansprüche an das Leben, ist immer geradeheraus und versucht, ihrer Familie das Leben auf der Alm so angenehm wie möglich zu gestalten.
Dass sie dabei "anders" ist, ist ein gefundenes Fressen für die Dörfler:innen und somit blühen Klatsch und Tratsch. Die Leserinnen sehen Theres aufwachsen, älter und reifer werden und lernen sie so sehr intensiv kennen. Die Schicksalsschläge, die das Leben für sie bereit hält, fordern mir manchmal Mal einiges ab. Ich muss gegen den ein oder anderen Kloß im Hals ankämpfen und kann auch nicht verhindern, dass mal ein Tränchen fließt.
Inspektor Andres Schmidt ist eher ein unauffälliger, ruhiger Typ, der auf den ersten Blick gerne übersehen wird. Und doch krempelt er die Ärmel hoch , dreht jeden vermeintlichen Hinweis auf Theres' Schuld solange, bis er die Wahrheit kennt. Seine ruhige Art bringt die erhitzten Gemüter wieder zum Abkühlen - das hätten viele ihm gar nicht zugetraut.
Die Schreibende wickelt ihre Leser:innen regelrecht um den Finger, wenn sie ihnen von der Erhabenheit der Bergwelt, der Schönheit der einzigartigen Natur und dem Leben in und mit ihr erzählt. Es sind die leisen, intensiven Töne und die großartigen Bilder, die Reyer mit Worten malt, die das Buch so besonders machen und dafür sorgen, dass die Grenze zwischen Fiktion und historischen Ereignissen komplett verschwimmt.
Kein Krimi der herkömmlichen Art, sondern eher ein Sittengemälde mit starken Figuren und einem Einblick in die Sagenwelt.
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