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Was, wenn die sprichwörtlich gewordene Xanthippe, die Frau des Sokrates, gar kein zänkisches altes Weib war? Was, wenn sie, wie einige fragmentarische Überlieferungen andeuten, vielmehr eine junge und intelligente Frau war? Dieser historische Roman mit aktuellen Bezügen erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe und Emanzipation im Athen der klassischen Antike - auch so könnte es gewesen sein.
(Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)
(Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)
Kaiser, Maria ReginaMaria Regina Kaiser, 1952 in Trier geboren, studierte Alte Geschichte und Klassische Archäologie in Frankfurt am Main mit dem Abschluß der Promotion. Von 1976 bis 1986 wissenschaftliche Forschungsarbeit auf dem Gebiet der griechischen und römischen Antike. Danach freie Schriftstellerin.
Produktdetails
- Fischer Taschenbücher 30680
- Verlag: FISCHER Taschenbuch
- Artikelnr. des Verlages: 1020565
- 1. Auflage
- Seitenzahl: 192
- Deutsch
- Abmessung: 190mm x 150mm x 16mm
- Gewicht: 218g
- ISBN-13: 9783596306800
- ISBN-10: 3596306809
- Artikelnr.: 44554105
Herstellerkennzeichnung
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Ich hatte große Erwartungen an dieses Buch.Und ich muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde.
Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Ich konnte das Buch einfach nicht aus den Händen legen.
Die Autorin entführte mich in das antike …
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Ich hatte große Erwartungen an dieses Buch.Und ich muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde.
Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Ich konnte das Buch einfach nicht aus den Händen legen.
Die Autorin entführte mich in das antike Griechenland.Dort lernte ich Xanthippe ,die Frau von Sokrates ,kennnen.Ich habe sie auf ihrem Lebensweg begleitet.Sehr anschaulich und detailliert beschreibt die Autorin dies.Durch die sehr ansprechende und interessante ErzählweiseI wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.In mir war Kopfkino.Ich fühlte mich selbst in der Antike und hatte Xanthippe vor meinen Augen.Ich erlebte mit wie diese Frau sich zu einer starken,selbstbewussten und klugen Frau entwickelte.Durch die sehr guten Recherchen der Autorin habe ich auch viel über das Leben der Menschen zu damaligen Zeit erfahren.Es hat mich einfach fasziniert und begeistert wie Xanthippe ihr Leben gemeistert hat.Ihre Gedanken,Ängste und Gefühle konnte ich richtig spüren.Es war für mich sehr interessant das Leben von Xanthippe zu verfolgen.Bis zum Schluss habe ich mich sehr unterhalten gefühlt.
Ich hatte viele lesenswerte Stunden und vergebe glatte 5 Sterne.
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Kurzmeinung: War Xanthippe wirklich ein zänkisches altes Weib? Dieser gut recherchierte Roman beleuchtet die historische Figur von einer anderen Seite. Fand ich interessant.
Inhaltsangabe:
Dieser Roman erzählt über das antike Griechenland,(Athen um 400v. Chr. ) die …
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Kurzmeinung: War Xanthippe wirklich ein zänkisches altes Weib? Dieser gut recherchierte Roman beleuchtet die historische Figur von einer anderen Seite. Fand ich interessant.
Inhaltsangabe:
Dieser Roman erzählt über das antike Griechenland,(Athen um 400v. Chr. ) die Philosophenschulen, den Philosophen Sokrates, aber vor allem über seine Frau Xanthippe. Wer war sie? War sie wirklich so ein zänkisches altes Weib?
Über die Autorin:
Dr. Maria Regina Kaiser, geb. 1952 in Trier, ist eine bekannte und sehr erfolgreiche Autorin. Sie studierte Geschichte und Klassische Archäologie; promovierte, arbeite in der Forschung und verfasste wissenschaftliche Arbeiten. Seit 1986 schrieb sie sehr viele historische Romane, Jugend- und Sachbücher; insgesamt schon mehr als 20. Dies war bereits das dritte Buch, welches ich von ihr las, am besten gefiel mir bisher Katharina von Bora. Sicher werde ich noch viel von der Autorin lesen.
Meine Meinung:
Über das antike Griechenland und die Philosophen wusste ich nicht allzu viel, warum mich dieses Buch interessierte. Xanthippe kannte ich fast ausschließlich als Schimpfwort, quasi sprichwörtlich für "zänkisches altes Weib". Aber ist dies wirklich historisch korrekt ? Oder könnte es auch ganz anders gewesen sein? Dieser gut recherchierte Roman beleuchtet die historische Figur von einer anderen Seite.
Bei der Autorin gefällt mir besonders die genaue Recherche, die sie zu den Büchern macht. Das Geschichte ihr Wissensgebiet ist , das merkt man ihren Büchern wirklich an. Bei vielen Büchern heutzutage merkt man, dass sie nur schnell zusammengeschrieben wurden und es ganz viele Sach-und Schreibfehler gibt. Das ist hier anders und fällt positiv auf.
Der Schreibstil ist angenehm, mir gefällt, dass die Autorin die Sprache der Zeit anpasst, es aber so macht, dass das Buch auch für uns heute noch les-und verstehbar ist. Denn immerhin lesen wir einen Roman, der um 400 v. Chr. spielt. Die Autorin hat sehr gut geschafft die damalige Zeit darzustellen, die Sitten -und Gebräuche, die Kultur, das Leben, auch die Religion der damaligen Zeit.
Die Charakterzeichnung ist gut, Xanthippe wird als mutige, recht fortschrittliche Frau dargestellt. Sokrates als Philosoph war auch alles andere als ein einfacher Charakter. Leider ist es mir anfangs schwer gefallen mich richtig in die Gefühlswelt der beiden zu begeben, irgendwie blieben mir die Hauptcharaktere fremd. Ich konnte fast mehr mit der Freundin von Xanthippe anfangen, die war mir sympathischer. Bei Xanthippe blieb bei mir die große Frage was sie an Sokrates gereizt hatte. Aber im letzten Drittel war mir Xanthippe dann lieber und das Ende fand ich überraschend und wunderschön.
Sehr gut war die Zeit dargestellt und die Lektüre war unterhaltsam.
Als kleine Anregung: Ich hätte es noch gut gefunden,wenn im Anhang auch eine Liste der Namen und vielleicht auch so was wie ein Glossar, Zeitabriss und Quellenhinweise gewesen wäre. Das ist mir bei historischen Romanen im allgemeinen sehr wichtig und auch hier wäre es m. M nach sehr angebracht gewesen. Allerdings hat das Buch ein ausführliches Nachwort, was manche aufkommende Frage gut beantwortet.
Nach Lesen des Buches empfinde ich das Wort Xanthippe ganz anders, das gefiel mir gut.
Ich bewerte diesen Roman mit 4 von 5 Sternen und lege ihn allen ans Herz, die gerne gut recherchierte historische Romane mögen und auch mal was aus dieser weit entfernten Zeit lesen wollen.
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In ihrem Roman „Xanthippe – Schöne Braut des Sokrates“ stellt Maria Regina Kaiser die sprichwörtliche Bedeutung der Xanthippe als streitsüchtiges Weib auf den Kopf und zeigt sie in einem völlig anderen Licht, nämlich als junge, intelligente Frau.
Sieht …
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In ihrem Roman „Xanthippe – Schöne Braut des Sokrates“ stellt Maria Regina Kaiser die sprichwörtliche Bedeutung der Xanthippe als streitsüchtiges Weib auf den Kopf und zeigt sie in einem völlig anderen Licht, nämlich als junge, intelligente Frau.
Sieht man das, was es an Überlieferung gibt, wie ein Puzzle, so ist es eines, bei dem viele Teile einfach fehlen. Die Geschichte, die die Autorin daraus gezaubert hat, hat mich fasziniert und das Bild, das sie von Xanthippe zeigt, gefällt mir außerordentlich gut. Großartig, wie sie die vorhandenen Puzzleteile aufgegriffen und mit bekannt sorgfältiger Recherche und teilweise auch mit ihrer Fantasie eine spannende und berührende Geschichte geschrieben hat.
Ich habe mich sehr wohl gefühlt im Athen der klassischen Antike mit Xanthippe, Sokrates und anderen historischen Personen.
Durch das Nachwort erhält man weitere wertvolle historische Erklärungen.
Sehr gern gebe ich eine Leseempfehlung für diesen großartigen Roman, der gespickt ist mit kleinen und großen Wahrheiten und auch mit Fantasie.
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Ungewöhnliche Liebesgeschichte im alten Athen
Das Cover des Buches „Xanthippe. Schöne Braut des Sokrates“ von Maria Regina Kaiser, im Fischer Verlag erschienen, zeigt zwei, fast verdeckte, grafische Symbole. Sie stellen einen Fisch dar. Er "schwimmt" auf blauem …
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Ungewöhnliche Liebesgeschichte im alten Athen
Das Cover des Buches „Xanthippe. Schöne Braut des Sokrates“ von Maria Regina Kaiser, im Fischer Verlag erschienen, zeigt zwei, fast verdeckte, grafische Symbole. Sie stellen einen Fisch dar. Er "schwimmt" auf blauem Coverhintergrund. Vielleicht ein Hinweis auf die Persönlichkeit des Sokrates als Menschenfänger? Alle gehen in sein Netz, auch wenn er äußerlich nicht dem damals gängigen griechischen Ideal (schwarzhaarig und muskulös) entsprochen hat.
Der erste Teil des Buches beschreibt den Beginn einer bezaubernden Liebesgeschichte im alten Athen, die sich nur langsam entwickelt. Die Liebe zwischen einem jungen Mädchen und einem alten Herrn entspinnt sich mit Hilfe von Erinnerungen aus der Kindheit des Älteren und dessen Wissen, das natürlich die Jüngere beeindrucken muss. Aber auch durch eine gewisse Geborgenheit fühlt sich das kluge Mädchen Xanthippe - die Halbwaise wird vom alkoholkranken Vater und dem geliebten Zwillingsbruder, der an der Front von Syrakus kämpft, allein gelassen - zu Sokrates hingezogen. Irgendwie musste ich dabei an den Film "Harold und Maude" denken, in dem sich ebenfalls zwei unterschiedlich alte Menschen finden. Im Laufe der Zeit spielen auch die klassischen Verführungsfrüchte, Äpfel, eine Rolle in der leichtfüßig erzählten Geschichte. Kaiser spart nicht mit Fachwissen über die damalige Zeit und flechtet die Fakten geschickt in den Erzählfluss. Es macht Spaß, die Geschichte zu lesen und ich bin gespannt, wie sich das ungleiche Paar doch noch finden wird. Denn erst einmal ist die Familie aus mehreren Gründen gegen die ungleiche Verbindung.
Im zweiten Teil des Buches gibt es dramatische Wendungen und Verluste im Leben der jungen Xanthippe. Sie lernt auch ihren Jugendfreund neu kennen, der aus dem Kriegsgeschehen zurückgekehrt ist. Die junge Frau muss sich zwischen zwei Männern entscheiden, während sie auf eine Nebenbuhlerin besonderen Ausmaßes trifft. Ich fand das Ende überraschend und interessant gelöst. Durch die Lektüre habe ich sehr viel über die Zeit des Sokrates gelernt und trotzdem hat die Geschichte nicht an Spannung eingebüßt. Eine wunderbare Möglichkeit, wie es hätte sein können. Eine glaubwürdige Geschichte, mit viel Liebe zu geschichtlichen Details. Man merkt, dass die Autorin vom Fach ist. Dennoch ist das Lesen ein besonderes Vergnügen, denn sie besitzt die Gabe, alles vor dem inneren Auge entstehen zu lassen. Ich habe mich sehr gefreut, die lebenshungrige und wissensdurstige Xanthippe kennenlernen zu dürfen.
Schön, dass im Nachwort die wirklich existierenden Personen und vermuteten Verwandtschaftsverhältnisse genannt werden. Auch finde ich interessant, dass Kaiser beschreibt, warum sie sich bewusst gegen die andere mögliche Version entschieden hat. Myrto wird ja zuweilen als zweite Frau des Sokrates eingeordnet und nicht Xanthippe.
Ich kann das Taschenbuch nur jedem wärmstens ans Herz legen, der mehr über den Alltag, die Sitten und Gebräuche Athens während des Krieges gegen Syrakus wissen möchte.
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