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Judith Schöller, das Starmodel aus Grefrath, besucht ihren Heimatort, und als sie Sabine 'Biene' Hagen trifft, kommt es zum Streit. Schließlich sind sich die beiden seit 20 Jahren in Feindschaft verbunden. Zwei Tage später liegt Judith tot im Teich und ausgerechnet Biene findet sie. Nun ist Biene für alle die Hauptverdächtige. Es gibt nur einen Weg, ihre Unschuld zu beweisen: Sie muss den wahren Mörder finden. Ob ihr Ex-Freund und Polizist Jochen oder der sexy aussehende Verlobte von Judith Jago Diaz Fernández dabei eine Hilfe sind?Ein heiterer Krimi mit Lokalkolorit
Vera Nentwich ist lustig und irgendwie ungewöhnlich. Ob das daran liegt, dass das Jahr 1959, in dem sie geboren wurde, ein ganz besonders gutes Weinjahr war? Die Autorin ist Entertainerin durch und durch; sie eroberte die Theaterbühne, macht Musik und schreibt seit Jahren erfolgreich humorvolle Krimis und Romane. Lesungen können da schon mal zu einer wahren Bühnenshow ausarten und Gästen zahlreiche neue Lachfalten bescheren. Vera Nentwich lebt intensiv. Mit ihren Büchern will sie inspirieren, Hoffnung geben und Traumschlösser bauen. Und sie liebt Eierkuchen. Eierkuchen steht für den Spaß und für all die Dinge, die nicht in ein festes Raster passen. Also Themen, die so sind wie sie. Anders eben.
Produktdetails
- Biene Hagen Bd.1
- Verlag: Nentwich Verlag
- 3., überarb. Aufl.
- Seitenzahl: 280
- Erscheinungstermin: 23. Dezember 2015
- Deutsch
- Abmessung: 190mm x 120mm x 22mm
- Gewicht: 304g
- ISBN-13: 9783000497193
- ISBN-10: 3000497196
- Artikelnr.: 42879540
Herstellerkennzeichnung
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INHALT
Im Grefrather Teich wird die Leiche des Starmodels Judith Schöller gefunden. Der vermeintliche Täter wird schnell ausgemacht. Doch ist die 32-jährige Grefrather Steuerfachangestellte Sabine, die sich einen Tag vor dem Unglück noch mit der Toten, ihrer Erzfeindin, …
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INHALT
Im Grefrather Teich wird die Leiche des Starmodels Judith Schöller gefunden. Der vermeintliche Täter wird schnell ausgemacht. Doch ist die 32-jährige Grefrather Steuerfachangestellte Sabine, die sich einen Tag vor dem Unglück noch mit der Toten, ihrer Erzfeindin, geprügelt hat, wirklich die Mörderin? Die Polizei stochert im Dunkeln.
Um ihre Unschuld zu beweisen, beginnt Sabine auf eigene Faust zu ermitteln...
MEINUNG
Vera Nentwich hat mit ihrem Lokalkrimi "Tote Models nerven nur" eine angenehme, locker-leichte und zudem recht amüsante Lektüre geschaffen. Ich fühlte mich bestens unterhalten.
Ich-Erzählerin und Hauptprotagonistin Sabine ist eine liebenswerte und chaotische Person, die sich irgendwie immer zur falschen Zeit am falschen Ort aufzuhalten scheint. Jedenfalls gerät sie bald nach Judiths Besuch in Grefrath mit dem Model aneinander und wird später, bei deren Begräbnis, fast selbst begraben...
Ihr Gerechtigkeitssinn und ihr Mut machten sie sehr sympathisch. Mir hat es gefallen, dass sie sich innerhalb der Handlung persönlich weiterentwickelt hat und nun nach dieser Tragödie ihr Leben endlich in die Hand nimmt.
Auch die anderen Charaktere, allen voran Sabines Oma, Polizist Jochen sowie Judiths spanischer Verlobter Jago konnten in ihren Rollen überzeugen. Hier hat mir besonders Jago gefallen. Sein niedlicher Akzent und seine Hilfsbereitschaft fand ich cool.
Inhaltlich wird einiges geboten, obschon die Geschichte einzig und allein im Provinznest Grefrath spielt. Das Lokalkolorit tritt fast aus Zeile hervor. Bis zum Ende bleibt die Mördersuche spannend, weil sich selbst in der Kleinstadt genügend Verdächtige tummeln und ordentlich getratscht wird.
Nentwichs Schreibe ist flüssig und sehr ironisch. Ich mochte die Mundart- bzw. spanischen Einflüsse sehr. Der heitere Krimi lässt sich schnell weglesen.
Das Cover verfügt über einen hohen Wiedererkennungswert. Der skurrile Mordfall wird auf witzige Weise in Szene gesetzt. Ich musste unweigerlich an die Redewendung "ins Gras beißen" denken, obwohl ein Teich mit Schilf abgebildet ist.
FAZIT
Wer humorige Heimat-Krimis ohne viel Blutvergießen mag, wird dieses Buch lieben. Es ist eine wunderbare Geschichte zum Abschalten und toller Situationskomik.
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Von der großen weiten Welt in die Provinz
Das passiert: Grefrath, eine kleinere Stadt in NRW, hat eine berühmte Tochter: Model Judith Schöller. Als diese für einen Besuch in die alte Heimat kommt, gerät sie mit ihrer ehemals besten Freundin und jetzt besten Feindin …
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Von der großen weiten Welt in die Provinz
Das passiert: Grefrath, eine kleinere Stadt in NRW, hat eine berühmte Tochter: Model Judith Schöller. Als diese für einen Besuch in die alte Heimat kommt, gerät sie mit ihrer ehemals besten Freundin und jetzt besten Feindin Sabine, kurz Biene, aneinander. Kurz darauf wird Judith tot in einem Teich von Biene gefunden. Dise steht natürlich zunächst steht unter Tatverdacht. Doch das kann Biene nicht auf sich sitzen lassen. Sie beginnt auf eigene Faust, den Täter zu suchen.
So gefällt mir der Roman: „Tote Models nerven nur“ ist ein Krimi, der wohl am besten in die Kategorie Regionalkrimi passt. Ort der Handlung ist das nordrhein-westfälische Grefrath. Ein ruhiger beschaulicher Ort, in dem in der Regel nicht viel passiert und in dem jeder jeden kennt. Einwohner, wie sie wohl jeder Leser kennt, machen die Szenerie komplett. Die ideale Kulisse für einen Regionalkrimi.
Biene lernt der Leser zunächst als anstrengende Person kennen. Ihre Sehnsucht nach der großen weiten Welt scheint sie durch ständige Facebook-Posts sowie ihren eigenen Blog zu stillen. Als Leser fand ich es sehr nervig, ständig davon zu lesen, das Biene scheinbar ständig ans Netz denkt. Kann so eine Person überhaupt das reale Leben genießen? Doch recht schnell wird der Leser eines besseren belehrt. Biene hat nach einem Schicksalsschlag, dem frühen Tod ihrer Eltern, den Anker in ihrem Leben verloren und sucht nach einem Halt. Der Autorin gelingt es sehr gut, dass Innenleben der Hauptfigur zu offenbaren. So wird selbst eine Nervensäge im Laufe der Handlung zu einer sympathischen Person.
Natürlich ist Ich-Erzählerin Biene nicht allein, weitere Personen spielen in diesem Krimi wichtige Rollen. Allen voran Bienes Oma: Eine ältere Frau, lebenserfahren aber dennoch nicht von gestern. Sie steht ihrer Enkelin jederzeit zur Seite. Jochen, on-off-Freund von Biene, ist ein ziemlich netter Kerl, der Biene ebenfalls immer zur Seite steht. Doch hat er sich gut in seinem Leben eingerichtet und möchte daran auch nichts ändern. Und eigentlich würde er es auch gut finden, wenn sich Biene selbst weniger nach der einem Leben außerhalb von Grefrath sehnen würde. Ganz im Gegensatz dazu der feurige Argentinier Jago. Kosmopolit und Verlobter von Judith. Er macht sich gemeinsam mit Biene auf Mördersuche und hat scheinbar nicht nur deswegen Interesse an Biene.
Die Handlung des Krimis ist wie aus dem Lehrbuch aufgebaut ohne dabei vorhersehbar zu sein. Zunächst ein ruhiger Anfang, dann einige unerwartete Wendungen und kurz darauf entlädt sich die Spannung, um einem Fast-Happy End zu weichen. Zusammen mit der angenehmen Schreibe der Autorin liest sich der Roman leicht und flüssig, sodass man ihn an einem gemütlichen Sonntag problemlos am Stück verschlingen kann.
Fazit: Ein Regionalkrimi, der neben Spannung auch mit einer guten Prise Humor dient. Ich freu mich auf die Fortsetzung!
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Ein gelungener sehr lustiger Kurzkrimi auf 127 Seiten.
Biene findet ihre beste Freundin Judith tot im Teich. Das Problem: seit dem Tod von Bienes Eltern sind die beiden Erzfeindinnen und erst gestern haben sie sich geprügelt. Das in einem Dorf, wo jeder alles weiß. Biene ist die …
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Ein gelungener sehr lustiger Kurzkrimi auf 127 Seiten.
Biene findet ihre beste Freundin Judith tot im Teich. Das Problem: seit dem Tod von Bienes Eltern sind die beiden Erzfeindinnen und erst gestern haben sie sich geprügelt. Das in einem Dorf, wo jeder alles weiß. Biene ist die "Mörderin", so ist es dem ganzen Dorf klar.
Also was tun? Klar, selber den Mörder suchen. Mit Hilfe von On- Off- Freund Jochen (Polizist) und Judiths spanischen Argentinier Jago geht's auf Mörderjagd....
Bei der direkten lustigen Biene, die kein Fettnäpfchen ausläßt sind die Katastrophen natürlich vorprogrammiert.
Der Kurzkrimi liest sich super flüssig und die Lacher sind garantiert. Die Protagonistin Sabine ist super sympathisch, realistisch und nachvollziehbar. Auch die anderen Beteiligten Jochen, Jago und Oma passen perfekt in das Buch.
Mir hat dieser Krimi mein Wochenende versüßt. Vielen Dank dafür!
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