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Der Regio-Krimi boomt. Da kommt der süddeutsche Autor Franz Xaver Stegmayer gerade recht. Stegmayer wird von seinem Verleger, auf Recherchereise geschickt: Schleswig-Holstein, Westküste, Nachsaison. Er soll herausfinden, wo am Watt der Mordshund begraben liegt. Dumm nur, dass Stegmayer mit Land und Leuten nicht die Bohne was anfangen kann. Ein Brandbrief an den Verleger wird fällig ...
Bernd Mannhardt wurde 1961 in Berlin geboren und ist ebendort aufgewachsen. Er verfasste Feature und Hörspiele für das Radio, sowie Einakter, die in Off- und Stadttheatern aufgeführt wurden. Im Schardt Verlag erschienen 2013 die Regio-Krimi-Anthologie "Mordskohl" mit Mannhardt als Herausgeber sowie 2014 die eigene Textsammlung "Du kommst mir gerade richtig! Mordsfidele Geschichten für quietschvergnügte Leser". Sein Roman-Debüt "Schlussakkord", ein Moabit-Krimi, veröffentlichte er 2015 beim be.bra-verlag, Berlin.
Produktdetails
- Originalausgabe, Erstdruck
- Verlag: Schardt
- 1., Aufl.
- Seitenzahl: 141
- Erscheinungstermin: 19. Mai 2016
- Deutsch
- Abmessung: 190mm x 127mm x 10mm
- Gewicht: 177g
- ISBN-13: 9783898418119
- ISBN-10: 3898418111
- Artikelnr.: 42938257
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
Friedrichskoog in der Nachsaison, da ist der Hund gegraben und ausgerecht hier soll der Schriftsteller Franz-Xaver Stegmayer seine Schreibblockade überwinden und einen Regio-Krimi schreiben. Das kann ja nicht gutgehen, Stegmayer schreibt einen langen Wutbrief an seinem Verleger Max Hagenbuecher …
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Friedrichskoog in der Nachsaison, da ist der Hund gegraben und ausgerecht hier soll der Schriftsteller Franz-Xaver Stegmayer seine Schreibblockade überwinden und einen Regio-Krimi schreiben. Das kann ja nicht gutgehen, Stegmayer schreibt einen langen Wutbrief an seinem Verleger Max Hagenbuecher und lässt seinem Frust freien Lauf.
"Tide, Tat und Tod" von Bernd Mannhardt ist für mich kein Krimi im herkömmlichen Stil, er ist sehr ironisch und der Mord gerät etwas in den Hintergrund. Trotzdem hatte ich spannende und lustige Lesestunden.
Der Schreibstil ist ironisch und witzig, mir hat er ganz gut gefallen, auch wenn ab und zu Stegmayer extrem abschweift. Doch kaum hat er wieder eins seiner sarkastischen Worte von sich gegeben, war ich wieder drin, ich mag den bayrischen Dialekt. Die Fußnoten sind eine gute Ergänzung zur Geschichte und ich habe die Streitgespräche und Anmerkungen der einzelnen Personen geliebt. Am Anfang hatte ich erst kurz Mühe mich darauf einzulassen, aber ein/zwei Seiten war es kein Problem mehr. Witzig fand ich besonders den Satz "Langsamer lesen, dann ist's schon verständlicher".
Franz Xaver Stegmayer ist ein liebenswerter bayrischer Grantler, genau so stelle ich mir einen typischen Urbayer vor. Seinen Frust kann ich verstehen, wenn man ans andere Ende von Deutschland strafversetzt wird, kann man nur stinkig sein…
Manchmal ist er überheblich... wie zum Beispiel gegenüber der Journalistin, aber das rächt sich schnell… Joggen im Watt, der Sturz und das Abrollen… ich habe lachend auf dem Sofa gesessen.
Fazit:
Auch wenn diese Geschichte kurzweilig, ironisch und witzig ist, fehlte mir etwas der Krimi und deshalb gibt es von mir 4 Sterne.
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Der bayerische C-Promi-Autor Franz Xaver Stegmayer leidet unter einer schon länger währenden Schreibbblockade. Da der Regionalkrimi gerade "in" ist, schickt ihn sein Verleger Max Hagenbuecher nach einer durchzechten Nacht nach Dithmarschen in sein Ferienhaus zum recherchieren. …
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Der bayerische C-Promi-Autor Franz Xaver Stegmayer leidet unter einer schon länger währenden Schreibbblockade. Da der Regionalkrimi gerade "in" ist, schickt ihn sein Verleger Max Hagenbuecher nach einer durchzechten Nacht nach Dithmarschen in sein Ferienhaus zum recherchieren. Hoch im Norden fühlt sich Stegmayer aber garnicht wohl und schreibt seinem Verleger einen brandheißen Frustbrief...
Franz Xaver Stegmayer entpuppt sich in seinem Brief als manchmal mehr, manchmal weniger liebenswerter Grantler, der mir hier und da sogar etwas leid getan hat. Dieser urbairischen Typ, sein Bild vom Cover hat sich sofort in mein Hirn gebrannt, mit seinem bayrischen Dialekt und seinen teils bissigem Humor.
Die Geschichte ließe sich leicht und flüssig lesen, oft mit einem Schmunzeln im Mundwinkel, wenn die Fußnoten und dauernden Anmerkungen nicht wären. Nicht nur der Verleger, sondern auch Dorfbewohner sagen immer wieder in ***am unteren Rand der Seite ihre Meinung. Leider haben sie mich immer wieder in meinem Leserythmus gestört und manchmal auch genervt, was der ganze Lektüre 1,5 Sterne gekostet hat.
Wer einen "normalen" Regionalkrimi von der Küste erwartet hat, ist hier falsch. Wer aber einmal einen briefschreibenden, humorig grantelnden Bayern in seinem nordeutschen "Exil" lesen möchte und den dauernde Fußnoten nicht stören, der ist hier genau richtig.
Mal was ganz anderes.
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Dithmarschen. Franz Xaver Stegmayer - Ex-Boxer und mittlerweile recht erfolgloser Krimiautor - wird von seinem Verleger auf Recherchereise nach Norddeutschland geschickt. Doch die raue Natur, die salzige Luft und überhaupt das ganze Leben an Deich und Wattenmeer ist ganz und gar nicht Franz …
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Dithmarschen. Franz Xaver Stegmayer - Ex-Boxer und mittlerweile recht erfolgloser Krimiautor - wird von seinem Verleger auf Recherchereise nach Norddeutschland geschickt. Doch die raue Natur, die salzige Luft und überhaupt das ganze Leben an Deich und Wattenmeer ist ganz und gar nicht Franz Xavers Welt. Er stolpert „…ideen- oder orientierungslos in der Küstenpampa umher…“, immer auf der Suche nach Inspiration für einen spannenden Regionalkrimi. Doch diese will sich partout nicht einstellen. Um die Langeweile zu überbrücken und die Neugierde zu befriedigen, erkundet er dennoch die unliebsame Gegend…
Bernd Mannhardt hat wenig Mitleid mit seiner Hauptfigur und lässt den Urbayern Stegmayer mit all den Eigenarten und Besonderheiten kämpfen, die die norddeutsche Küstenlandschaft zu bieten hat. Franz Xaver fühlt sich strafversetzt und schreibt gefrustet einen Brief an seinen Verleger.
Ich habe mich über Franz Xavers Erlebnisse und noch mehr über den griesgrämigen Ton, mit dem er von diesen Erlebnissen erzählt, durchweg gut amüsiert. Gefehlt hat mir dagegen in diesem als Küsten-Krimi angepriesenen Buch die Krimihandlung. Die ist wenig bis gar nicht vorhanden.
Der Clou waren für mich ganz eindeutig die recht zahlreichen Fußnoten. Herausgeber, Lektor, Übersetzer und viele andere quatschen dem ständig lamentierenden Stegmayer immer wieder dazwischen. Die Anmerkungen und Kommentare sind amüsant und verleihen der Geschichte eine gute Portion Schwung.
Das ständige Hin- und Herwechseln zwischen eigentlichem Text und Fußnoten war ein wenig gewöhnungsbedürftig, hat mich aber nach ein paar Seiten des Einlesens nicht mehr gestört.
„Tide, Tat und Tod“ hat mir insgesamt gut gefallen. Nicht der Krimi, den ich erwartet hatte. Dennoch haben mich der knurrige Franz Xaver Stegmayer und besonders die zahlreichen Stimmen aus dem Hintergrund sehr gut unterhalten.
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