Matthew Blake
Broschiertes Buch
Sophie L.
Thriller Raffinierte Psychospannung von dem Autor des Bestsellers 'Anna O.'
Übersetzung: Fischer, Andrea
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Was, wenn eine Erinnerung dich das Leben kosten kann?Olivia Finn, Gedächtnisexpertin an einem Londoner Krankenhaus, erhält einen merkwürdigen Anruf aus Paris: Ihre Großmutter Josephine ist im berühmten Hotel Lutetia aufgetaucht und behauptet, sie heiße eigentlich Sophie und habe hier vor Jahrzehnten einen Mord begangen. Olivia reist sofort nach Paris, um sich um die scheinbar verwirrte Josephine zu kümmern. Doch diese besteht darauf, dass sie eine verlorene Erinnerung wiedererlangt hat und die Wahrheit sagt. Als Josephine wenig später ermordet wird, ist klar: Jemand möchte verhindern,...
Was, wenn eine Erinnerung dich das Leben kosten kann?
Olivia Finn, Gedächtnisexpertin an einem Londoner Krankenhaus, erhält einen merkwürdigen Anruf aus Paris: Ihre Großmutter Josephine ist im berühmten Hotel Lutetia aufgetaucht und behauptet, sie heiße eigentlich Sophie und habe hier vor Jahrzehnten einen Mord begangen. Olivia reist sofort nach Paris, um sich um die scheinbar verwirrte Josephine zu kümmern. Doch diese besteht darauf, dass sie eine verlorene Erinnerung wiedererlangt hat und die Wahrheit sagt. Als Josephine wenig später ermordet wird, ist klar: Jemand möchte verhindern, dass die Vergangenheit ans Licht kommt. Olivia muss sich fragen: War ihre Großmutter wirklich eine Mörderin? Und was hat das Ganze mit Olivias eigenen traumatischen Erinnerungen zu tun?
Der neue raffinierte Psychothriller von Matthew Blake, Autor des weltweiten Bestseller-Phänomens »Anna O.«
Olivia Finn, Gedächtnisexpertin an einem Londoner Krankenhaus, erhält einen merkwürdigen Anruf aus Paris: Ihre Großmutter Josephine ist im berühmten Hotel Lutetia aufgetaucht und behauptet, sie heiße eigentlich Sophie und habe hier vor Jahrzehnten einen Mord begangen. Olivia reist sofort nach Paris, um sich um die scheinbar verwirrte Josephine zu kümmern. Doch diese besteht darauf, dass sie eine verlorene Erinnerung wiedererlangt hat und die Wahrheit sagt. Als Josephine wenig später ermordet wird, ist klar: Jemand möchte verhindern, dass die Vergangenheit ans Licht kommt. Olivia muss sich fragen: War ihre Großmutter wirklich eine Mörderin? Und was hat das Ganze mit Olivias eigenen traumatischen Erinnerungen zu tun?
Der neue raffinierte Psychothriller von Matthew Blake, Autor des weltweiten Bestseller-Phänomens »Anna O.«
Matthew Blake ist der Autor des weltweiten Bestseller-Phänomens 'Anna O.', das auch in Deutschland auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste stürmte. Sein Markenzeichen sind raffiniert konstruierte Thriller, die sich mit komplexen psychologischen Themen beschäftigen wie Verbrechen, die im Schlaf begangen werden ('Anna O.'), oder mit der Frage, ob wir unserer Erinnerung wirklich trauen können ('Sophie L.'). Matthew Blake studierte Anglistik in Durham und Oxford und arbeitete als Rechercheur und Redenschreiber für das britische Parlament.
Produktdetails
- Verlag: FISCHER Scherz
- 1. Auflage
- Seitenzahl: 384
- Erscheinungstermin: 30. Dezember 2025
- Deutsch
- Abmessung: 214mm x 136mm x 30mm
- Gewicht: 387g
- ISBN-13: 9783651001275
- ISBN-10: 365100127X
- Artikelnr.: 73874849
Herstellerkennzeichnung
FISCHER Scherz
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
produktsicherheit@fischerverlage.de
Feiner Psychothriller Alexander Kern Kurier 20251203
KRIMITIPP: „Sophie L.“ von Matthew Blake
Mit „Anna O.“ legte Matthew Blake 2024 einen der raffiniertesten Thriller des Jahres vor. Nun setzt er mit „Sophie L.“ noch eins drauf – das finden wir jedenfalls.
Was ist Erinnerung? Und kann es sein, dass wir Dinge erinnern, die so gar nicht stattgefunden haben? Und wie gut kennen wir uns selbst, unsere Eltern oder Großeltern? Was wissen wir wirklich von ihnen? Um diese großen Themen herum baut Matthew Blake seine fantastische und extrem beunruhigende Geschichte, die weit in die Vergangenheit zurückreicht.
Eine der Hauptfiguren ist Gedächtnisexpertin Dr. Olivia Finn. Sie lebt gemeinsam mit ihrem sechsjährigen Sohn TJ in London. Ein Anruf wirft ihr Leben aus der Bahn. Sie muss sofort nach Paris reisen, dort lebt ihre Großmutter Josephine Benoit. Sie ist eine berühmte Malerin, mittlerweile 96 Jahre alt und hat altersbedingt Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis. Ihr bekanntestes Bild hängt im luxuriösen Hotel Lutetia – und genau da ist Josephine hingegangen, hat sich ins Foyer gesetzt und behauptet, sie hätte jemanden umgebracht und sei übrigens gar nicht Josephine Benoit, sondern Sophie Leclerc. Was ist hier los? Eben das muss Olivia herausfinden. Genauso wie Capitaine Vidal von der Pariser Abteilung der DNPJ, der Nationaldirektion der Kriminalpolizei.
Der Mord soll 1945 in Zimmer 11 des Hotels geschehen sein. Nach Kriegsende wurde das Lutetia zum zeitweiligen Wohnort von Überlebenden der befreiten Konzentrationslager. Traumatisierte Menschen, abgemagert, mit kahlgeschorenen Köpfen. Daneben amerikanische GIs oder britische Verbindungsoffiziere. Und nicht zu vergessen natürlich französische Widerstandskämpfer. Im Prolog erfahren wir: Es gab offenbar tatsächlich eine Tote in Zimmer 11. Die Frage ist nun: Wer ist die Großmutter von Dr. Olivia Finn wirklich? Josephine? Oder doch Sophie? Für Olivia Finn wird die Reise nach Paris zur emotionalen Achterbahnfahrt.
Die Frau, die Olivia als ihre Großmutter und als Josephine kennt, wurde berühmt mit ihren Porträts. Das Bild, das im Lutetia hängt, heißt „Memory“; in dessen Mittelpunkt sitzt eine junge Frau in Zimmer 11, trägt gestreifte Häftlingskleidung. Für Olivia Finn, die Gedächtnisexpertin, ist klar, warum das Bild so viele Menschen bewegt: „Es handelt von einer der wichtigsten Fragen im Leben: Wer sind wir ohne unsere Erinnerungen?“ Der Schock sitzt jedenfalls tief bei Olivia. Sie macht sich Vorwürfe, ihre Gran zu lange alleingelassen und das verdrängt zu haben, zumal sie langsam dement zu werden scheint. Aber ist das wirklich so?
Doch das herauszufinden, dafür bleibt Olivia keine Zeit mehr. Denn ihre Großmutter erlebt den nächsten Tag nicht mehr. Ein Auftragskiller erstickt sie im Schlaf. Welches Geheimnis durfte auf keinen Fall ans Licht kommen? Welche Erinnerungen ihrer Vergangenheit holte Gran an die Oberfläche? Was, wenn alles, was Olivia über ihre Großmutter zu wissen glaubte, eine Lüge war? Und welche Rolle spielt die Verbindung zur Familie de Villefort?
Louis de Villefort war ein enger Freund von Olivias Großmutter und eine Legende als Psychotherapeut in Paris. Davor hatte er im Widerstand gekämpft, seine ersten Patienten nach Kriegsende waren Überlebende aus den Konzentrationslagern. Und viel, viel später war auch Olivia Finn bei Louis in Therapie ...
Nun taucht, nach 20 Jahren, sein Sohn Édouard auf, Olivias Jugendschwarm. Der Sohn einer Legende zu sein, hat ihm nicht gutgetan: Partys, Drogen, unzählige Frauengeschichten. Doch nun hat er sein Leben im Griff – sagt er. Doch kann Olivia ihm trauen? Denn Édouard war in der Nacht, in der Gran ermordet wurde, in deren Wohnung – um Olivia zu unterstützen. Er ist niedergeschlagen worden. Doch so etwas kann man auch inszenieren – meint jedenfalls Capitaine Vidal. Er vermutet den Grund für die Ermordung von Gran in der Vergangenheit. „Wir leben alle noch im Schatten des Zweiten Weltkriegs“, sagt er. Erinnerungen seien wie ein „Eisberg – das meiste bleibt unter der Oberfläche. Aber nur weil es nicht zu sehen ist, ist es nicht weniger tödlich“. Und wer weiß schon, wie er handeln würde, wenn es um Leben und Tod ginge? Im Krieg zum Beispiel. „Wenn du nur überleben kannst, indem du einen anderen Menschen tötest, würdest du es dann tun?“
Mehr dürfen wir hier auf keinen Fall verraten. Ein herausragender Thriller, ein Lesevergnügen – intelligent, spannend und vielschichtig. Wir sind begeistert!
Alles zum Krimi des Monats
Mit „Anna O.“ legte Matthew Blake 2024 einen der raffiniertesten Thriller des Jahres vor. Nun setzt er mit „Sophie L.“ noch eins drauf – das finden wir jedenfalls.
Was ist Erinnerung? Und kann es sein, dass wir Dinge erinnern, die so gar nicht stattgefunden haben? Und wie gut kennen wir uns selbst, unsere Eltern oder Großeltern? Was wissen wir wirklich von ihnen? Um diese großen Themen herum baut Matthew Blake seine fantastische und extrem beunruhigende Geschichte, die weit in die Vergangenheit zurückreicht.
Eine der Hauptfiguren ist Gedächtnisexpertin Dr. Olivia Finn. Sie lebt gemeinsam mit ihrem sechsjährigen Sohn TJ in London. Ein Anruf wirft ihr Leben aus der Bahn. Sie muss sofort nach Paris reisen, dort lebt ihre Großmutter Josephine Benoit. Sie ist eine berühmte Malerin, mittlerweile 96 Jahre alt und hat altersbedingt Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis. Ihr bekanntestes Bild hängt im luxuriösen Hotel Lutetia – und genau da ist Josephine hingegangen, hat sich ins Foyer gesetzt und behauptet, sie hätte jemanden umgebracht und sei übrigens gar nicht Josephine Benoit, sondern Sophie Leclerc. Was ist hier los? Eben das muss Olivia herausfinden. Genauso wie Capitaine Vidal von der Pariser Abteilung der DNPJ, der Nationaldirektion der Kriminalpolizei.
Der Mord soll 1945 in Zimmer 11 des Hotels geschehen sein. Nach Kriegsende wurde das Lutetia zum zeitweiligen Wohnort von Überlebenden der befreiten Konzentrationslager. Traumatisierte Menschen, abgemagert, mit kahlgeschorenen Köpfen. Daneben amerikanische GIs oder britische Verbindungsoffiziere. Und nicht zu vergessen natürlich französische Widerstandskämpfer. Im Prolog erfahren wir: Es gab offenbar tatsächlich eine Tote in Zimmer 11. Die Frage ist nun: Wer ist die Großmutter von Dr. Olivia Finn wirklich? Josephine? Oder doch Sophie? Für Olivia Finn wird die Reise nach Paris zur emotionalen Achterbahnfahrt.
Die Frau, die Olivia als ihre Großmutter und als Josephine kennt, wurde berühmt mit ihren Porträts. Das Bild, das im Lutetia hängt, heißt „Memory“; in dessen Mittelpunkt sitzt eine junge Frau in Zimmer 11, trägt gestreifte Häftlingskleidung. Für Olivia Finn, die Gedächtnisexpertin, ist klar, warum das Bild so viele Menschen bewegt: „Es handelt von einer der wichtigsten Fragen im Leben: Wer sind wir ohne unsere Erinnerungen?“ Der Schock sitzt jedenfalls tief bei Olivia. Sie macht sich Vorwürfe, ihre Gran zu lange alleingelassen und das verdrängt zu haben, zumal sie langsam dement zu werden scheint. Aber ist das wirklich so?
Doch das herauszufinden, dafür bleibt Olivia keine Zeit mehr. Denn ihre Großmutter erlebt den nächsten Tag nicht mehr. Ein Auftragskiller erstickt sie im Schlaf. Welches Geheimnis durfte auf keinen Fall ans Licht kommen? Welche Erinnerungen ihrer Vergangenheit holte Gran an die Oberfläche? Was, wenn alles, was Olivia über ihre Großmutter zu wissen glaubte, eine Lüge war? Und welche Rolle spielt die Verbindung zur Familie de Villefort?
Louis de Villefort war ein enger Freund von Olivias Großmutter und eine Legende als Psychotherapeut in Paris. Davor hatte er im Widerstand gekämpft, seine ersten Patienten nach Kriegsende waren Überlebende aus den Konzentrationslagern. Und viel, viel später war auch Olivia Finn bei Louis in Therapie ...
Nun taucht, nach 20 Jahren, sein Sohn Édouard auf, Olivias Jugendschwarm. Der Sohn einer Legende zu sein, hat ihm nicht gutgetan: Partys, Drogen, unzählige Frauengeschichten. Doch nun hat er sein Leben im Griff – sagt er. Doch kann Olivia ihm trauen? Denn Édouard war in der Nacht, in der Gran ermordet wurde, in deren Wohnung – um Olivia zu unterstützen. Er ist niedergeschlagen worden. Doch so etwas kann man auch inszenieren – meint jedenfalls Capitaine Vidal. Er vermutet den Grund für die Ermordung von Gran in der Vergangenheit. „Wir leben alle noch im Schatten des Zweiten Weltkriegs“, sagt er. Erinnerungen seien wie ein „Eisberg – das meiste bleibt unter der Oberfläche. Aber nur weil es nicht zu sehen ist, ist es nicht weniger tödlich“. Und wer weiß schon, wie er handeln würde, wenn es um Leben und Tod ginge? Im Krieg zum Beispiel. „Wenn du nur überleben kannst, indem du einen anderen Menschen tötest, würdest du es dann tun?“
Mehr dürfen wir hier auf keinen Fall verraten. Ein herausragender Thriller, ein Lesevergnügen – intelligent, spannend und vielschichtig. Wir sind begeistert!
Alles zum Krimi des Monats
Spannende Idee, aber ...
Die Gedächtnisexpertin Olivia Finn ist alleinerziehend - als ob das nicht schon stressig genug wäre, erreicht sie ein Anruf aus Paris. Angeblich hat ihre demente Großmutter Josephine einen Mord gestanden und beharrt darauf, in Wahrheit Sophie zu …
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Spannende Idee, aber ...
Die Gedächtnisexpertin Olivia Finn ist alleinerziehend - als ob das nicht schon stressig genug wäre, erreicht sie ein Anruf aus Paris. Angeblich hat ihre demente Großmutter Josephine einen Mord gestanden und beharrt darauf, in Wahrheit Sophie zu heißen und von verschütteten Erinnerungen heimgesucht zu werden. Kann das wirklich wahr sein?
Das Cover bietet einen Wiedererkennungswert für den Autor, ist aber nichts Besonderes.
Der Beginn macht neugierig, leider braucht die Geschichte eine Weile, um in Fahrt zu kommen und selbst dann würde ich es eher einen (Spannungs-)Roman nennen, von einem Thriller kann hier nicht die Rede sein. In Bezug auf Männer scheint Olivia außerdem äußerst naiv zu sein, obwohl sie es vor allem als Psychotherapeutin besser wissen sollte. Auch die Andeutungen zu ihrem eigenen Geheimnis rund um den Tod ihrer Mutter kommen viel zu oft vor und nerven, statt die Spannung und Neugier wachsen zu lassen. Hier wäre weniger eindeutig besser gewesen. Zumindest die verschiedenen Zeitebenen und Perspektiven bringen etwas Abwechslung rein und die Passagen aus der Vergangenheit zu der Zeit nach dem Krieg sind interessant. Leider finde ich das Ende zu schnell abgehandelt und etwas vorhersehbar.
Eine nette Geschichte für zwischendurch, muss man aber auch nicht unbedingt lesen. 3 Sterne
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Dr. Olivia Finn arbeitet als Therapeutin in einem Zentrum für Gedächtnisstörungen in London. Als sie einen verstörenden Anruf von der Pariser Polizei erhält, dass ihre Großmutter im renommierten Hotel Lutetia in Paris einen Mord gestanden haben soll, eilt Olivia sofort …
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Dr. Olivia Finn arbeitet als Therapeutin in einem Zentrum für Gedächtnisstörungen in London. Als sie einen verstörenden Anruf von der Pariser Polizei erhält, dass ihre Großmutter im renommierten Hotel Lutetia in Paris einen Mord gestanden haben soll, eilt Olivia sofort zu ihr. Sie versucht der Polizei zu erklären, dass ihre Großmutter an Demenz leidet, aber diese behauptet fest überzeugt, nicht Josephine Benoit zu sein, sondern Sophie Levrec, das Opfer, mit dem sie nach dem Zweiten Weltkrieg die Identität getauscht haben will.
Olivia fragt sich, wer ihre Großmutter wirklich war und möchte die Wahrheit darüber herausfinden, was sich 1945 im Hotel Lutetia ereignet hat.
Der Roman handelt auf mehreren Zeitebenen und ist aus der Sicht verschiedener Personen geschildert. Neben den gegenwärtigen Ereignissen gibt es Rückblenden in das Jahr 1945 sowie in das vergangene Jahr, als Olivia zuletzt in Paris war, um als Leumund für ihren Mentor Louis auszusagen, der beschuldigt wurde, in seiner Eigenschaft als Psychotherapeut Erinnerungen einer seiner Patientinnen manipuliert zu haben.
Auch wenn man zu keinem Zeitpunkt das Gefühl hat, einen Thriller zu lesen, ist die Geschichte spannend aufgebaut. Ein über 80 Jahre alter Verrat, ein Auftragskiller und die Fragen, wem Olivia vertrauen kann und welche Geheimnisse sie selbst birgt, gestalten die Geschichte undurchsichtig. Auch die kurzen Kapitel tragen dazu bei, dass man stetig weiterlesen möchte.
Der Täter ist jedoch frühzeitig zu erkennen, worunter die Spannung trotz aller Undurchsichtigkeit leidet. Die Erklärung, dass er einfach böse ist, kann wenig überzeugen. Auch wirkt das ganze Szenario - nicht nur aufgrund der lange vergangenen Zeit - am Ende sehr weit hergeholt. Verschiedene Details stellen sich am Ende als unnötige Lückenfüller heraus und die Therapie um verloren gegangene Erinnerungen bleibt nur ein oberflächlicher Teil der Handlung. Letztlich geht es um Manipulation und Leichtgläubigkeit, wofür aber nicht zwingend ein Psychotherapeut notwendig ist.
Für mein Empfinden langweilig und konstruiert, ist "Sophie L." als Thriller eine Enttäuschung.
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Anders spannend
Die Themen Gedächtnis und Erinnerungen eignen sich natürlich hervorragend für einen psychologisch angehauchten Thriller. Die Geschichte beginnt eher gemächlich, spitzt sich aber immer mehr zu und nimmt dowihl überraschende, als auch erschreckende …
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Anders spannend
Die Themen Gedächtnis und Erinnerungen eignen sich natürlich hervorragend für einen psychologisch angehauchten Thriller. Die Geschichte beginnt eher gemächlich, spitzt sich aber immer mehr zu und nimmt dowihl überraschende, als auch erschreckende Ausmaße an.
Die Geschichte wird in drei Zeitebenen erzählt, wobei zwei davon maßgeblich mit der Haupthandlung zusammenhängen und die dritte lange Zeit eher im Raum und über den Ereignissen schwebt. Jeder Erzählstrang umfasst aber insgesamt nur wenige Tage, sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit. Durch diese komprimierte Erzählweise und die drei zentralen Frauenfiguren gefällt mir der Aufbau des Buches gefällt sogar richtig gut. Es gibt immer mal abweichende Perspektiven, die Erzählung fokussiert sich aber schon hauptsächlich auf die drei Frauen.
Es geht viel um Schuld, alte Geheimnisse und zerstörte Existenzen. Das Nazi-besetzte Frankreich als Hintergrund der Geschichte gibt dem Ganzen eine bedrückende, abgründige Atmosphäre und rahmt die Handlung stimmig ein. Zentrale Frage ist aber ganz klar, wer hier nun eigentlich wer ist und wer von den Figuren wirklich Dreck am Stecken hat.
Der alte Fall ist innerhalb der Geschichte recht komplex aufgezogen, trotzdem hatte ich relativ schnell einen konkreten Verdacht. Die Auflösung fand ich insgesamt schlüssig und durchaus gelungen. Das Buch ist nicht unbedingt spannend auf die klassische Art, sondern eher durch das Verschwimmen von Grenzen, Moral und Realität.
Habs wieder sehr gern gelesen und auf die Auflösung hingefiebert.
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Selten hat mich ein auf Social Media gehypter Bestseller so sehr beeindruckt wie der raffiniert gestrickte Psychothriller "Anna O.", den der Schriftsteller Matthew Blake im vergangenen Jahr vorgelegt hat. Aus diesem Grunde konnte und wollte ich mir sein zweites Buch "Sophie L." …
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Selten hat mich ein auf Social Media gehypter Bestseller so sehr beeindruckt wie der raffiniert gestrickte Psychothriller "Anna O.", den der Schriftsteller Matthew Blake im vergangenen Jahr vorgelegt hat. Aus diesem Grunde konnte und wollte ich mir sein zweites Buch "Sophie L." nicht entgehen lassen.
Das Cover ist angelehnt an den Bestseller "Anna O.". Das in Schwarz-Weiß-Tönen gehaltene Cover ist schlicht gehalten, erzielt aber eine enorme Wirkung. Man sieht nur ein offenes Auge, das auf eine weibliche Person hindeutet. Was mag sich hinter dieser rätselhaften Darstellung verbergen? Der in Druckbuchstaben gesetzte Titel steht für Sophie Leclerc, eine gebürtige Französin, die im Mittelpunkt eines rätselhaften Geschehens im Hotel in Paris steht. Ein absoluter Hingucker ist der in einem knalligen Lila-Ton leuchtende Farbschnitt des Print-Exemplars, der auf die in der gleichen Farbe gestalteten Buchstaben L abgestimmt ist.
Die komplexe Handlung springt zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her, wobei alle Rückblenden in das Jahr 1945, direkt nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs von besonderem Interesse sind. Das Geschehen wird aus mehreren Perspektiven vermittelt. Zu Wort kommen viele interessante Frauengestalten. Josephine und Sophie stehen für die Vergangenheit, sie waren beste Freundinnnen, die sich in den Wirren des Zweiten Weltkriegs aus den Augen verloren haben und im Hotel Lutetia in Paris wieder aufeinander treffen. Während der deutschen Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg war Josephine in der Resistance aktiv, sie hat die Aufmerksamkeit von Nationalsozialisten auf sich gezogen, um an streng vertrauliche Informationen im Austausch für sexuelle Gefälligkeiten zu kommen, auch wenn sie in der Öffentlichkeit als Nazi-Liebchen gebrandmarkt worden ist. Während dieser Zeit hat Josephine hat eine Schuld auf sich geladen, mit schweren Folgen für das Schicksal von Sophie, eine Überlebende des Konzentrationslagers Auschwitz. In der Gegenwart bekennt sich die demente Künstlerin Josephine zum Mord an Sophie, was sie mit ihrem Leben bezahlen muss, zum Entsetzen ihrer Enkeltochter Dr. Olivia Finn, die als Gedächtnisexpertin in einem Krankenhaus in London arbeitet und sich auf die Suche nach der Wahrheit - und dem Mörder ihrer Großmutter macht.
Matthew Blake arbeitet mit subtilen Andeutungen, die alle Lesenden mit vielen ungeklärten Fragen zurücklassen. Alles bleibt wie im Nebel, die miteiander verwobenen Handlungsstränge lassen kein klares Bild zu. Nach und nach kristallisieren sich gewissen Anhaltspunkte für eine der Tat verdächtige Person und ihre möglichen Beweggründe hinaus, aber das Ende bleibt überraschend. Hat dieses Buch das Potential, ein weiterer Bestseller zu werden? Was mich betrifft, möchte ich diese schwierige Frage mit einem klaren "Ja" beantworten. Matthew Blake erzählt eine bewegende, komplexe Geschichte, die von Wahrheit und Lüge erzählt und die Aussagekraft von menschlichen Erinnerungen in Frage stellt. Unbedingt lesenswert!
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Fesselnd und brillant geschrieben
„Sopie L.“ ist nach „Anna O.“ der zweite Thriller des Autors Matthew Blake, mit dem er mich ebenso gefesselt hat wie mit seinem ersten Buch.
Die Gedächtnisexpertin Olivia Finn lebt mit ihrem Sohn in London. Als sie einen Anruf aus …
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Fesselnd und brillant geschrieben
„Sopie L.“ ist nach „Anna O.“ der zweite Thriller des Autors Matthew Blake, mit dem er mich ebenso gefesselt hat wie mit seinem ersten Buch.
Die Gedächtnisexpertin Olivia Finn lebt mit ihrem Sohn in London. Als sie einen Anruf aus Paris erhält, dass ihre Großmutter Josephine verwirrt, unter einem ihrer Bilder in einem Hotel auftaucht, behauptet Sophie zu heißen und dort einen Mord gesteht, macht sich Olivia umgehend auf den Weg.
Der Schreibstil von Matthew Blake liest sich leicht und angenehm. Die Handlung wird in großen Teilen aus der Ich-Perspektive von Olivia erzählt, wechselt aber auch immer wieder in die Vergangenheit in das Jahr 1945. In diesen Rückblenden geht es um Josephine und Sophie. Durch die kurzen Kapitel - 92 auf 384 Seiten - entsteht ein richtiger Lesesog.
Die Anzahl der Charaktere ist recht hoch. Leider bleiben diese zum Teil recht blass und ich konnte lange keine Zusammenhänge erkennen. Dennoch hat mich der Roman gefesselt, da der Autor abwechslungsreich schreibt und auf unbequeme, historische Themen eingeht.
Ein wenig enttäuscht hat mich, dass es nur wenig Hintergrundinformationen zu den bereits im Klappentext angesprochenen verlorenen Erinnerungen gibt. Da wäre - in Kombination mit Olivias Beruf als Gedächtnisexpertin - mehr möglich gewesen.
Trotz dieses kleinen Kritikpunktes habe ich auch dieses Buch von Matthew Blake wieder innerhalb kurzer Zeit gelesen und bin gespannt auf weitere Werke des Autors.
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eBook, ePUB
Zum Inhalt:
Olivia erhält einen Anruf aus Paris, bei dem ihr mitgeteilt wird, dass ihre Großmutter im Hotel Lutetia aufgetaucht ist und behauptet einen anderen Namen zu tragen und jemanden vor Jahrzehnten ermordet zu haben. Sie reist nach Paris um die Sache zu klären, doch die …
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Zum Inhalt:
Olivia erhält einen Anruf aus Paris, bei dem ihr mitgeteilt wird, dass ihre Großmutter im Hotel Lutetia aufgetaucht ist und behauptet einen anderen Namen zu tragen und jemanden vor Jahrzehnten ermordet zu haben. Sie reist nach Paris um die Sache zu klären, doch die Großmutter besteht auf ihrer Version. Als die Großmutter kurz darauf ermordet wird, wird klar, dass es jemanden gibt, der nicht will, dass die Wahrheit ans Licht kommt.
Meine Meinung:
Das war bisher mein Jahres-Highlight! Super spannend, mit immer wieder neuen Facetten und Wendungen bis hin zum furiosen Finale. Was mir auch sehr gut gefallen hat, war der Wechsel zwischen der Vergangenheit, Gegenwart und der Zeit kurz vor der Gegenwart und den wechselnden Perspektiven. So bekam nach und nach immer mehr an Details und ein Gefühl dafür, was wirklich passiert sein könnte. Ich sage könnte, weil sich natürlich immer mal wieder dreht, was passiert ist und den Leser immer wieder ins Grübeln bringt. Den Schreibstil fand ich sehr gut.
Fazit:
Mega
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eBook, ePUB
Ich habe bereits Anna O. von Matthew Blake sehr gern gelesen, Sophie L. steht diesem Thriller in nichts nach und konnte mich genauso begeistern.
Olivia ist Gedächtnisexpertin, sie lebt in London mit ihrem sechsjährigen Sohn T.J. Eines Tages bekommt sie einen Anruf aus dem Hotel Lutetia in …
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Ich habe bereits Anna O. von Matthew Blake sehr gern gelesen, Sophie L. steht diesem Thriller in nichts nach und konnte mich genauso begeistern.
Olivia ist Gedächtnisexpertin, sie lebt in London mit ihrem sechsjährigen Sohn T.J. Eines Tages bekommt sie einen Anruf aus dem Hotel Lutetia in Paris, ein Kommissar teilt ihr mit, dass ihre Großmutter einen Mord gestanden habe, ihr Name sei nicht Josephine Benoit, sondern Sophie Leclerc, sie habe Josephine 1945 umgebracht und ihre Identität angenommen.
Olivia macht sich sofort auf den Weg nach Paris, wo sie ihre Großmutter im Foyer des Hotel Lutetia neben dem von ihr gemalten berühmten Gemälde Memory vorfindet. Es stellt eine junge Frau mit kahl geschorenem Kopf und in gestreifter Sträflingskleidung dar, sie sitzt im Zimmer 11 des Hotels Lutetia. Durch das Fenster sieht man eine zerfetzte Hakenkreuzfahne. „Bis auf ihre Erinnerungen hat sie alles verloren. Die Welt mag zerstört sein, scheint das Gemälde zu sagen, aber unsere Erinnerungen leben in uns fort.“
Olivia setzt sich mit ihrem Pariser Psychotherapeuten Louis de Villefort in Verbindung. Louis ist ein alter Freund ihrer Großmutter. 1945 war er Medizinstudent und hat KZ-Überlebende im Hotel Lutetia untersucht und behandelt.
In Rückblenden ins Jahr 1945 lernen wir die beiden jungen Frauen Josephine und Sophie kennen und erfahren, was damals vorgefallen ist und warum eine von ihnen sterben musste.
Olivia bemüht sich herauszubekommen, ob ihre Großmutter den Mord in Folge ihrer Demenz gestanden hat oder ob sie die Enkelin einer Mörderin ist. In Paris trifft sie Eduard de Villeford wieder, ihre erste große Liebe. Doch mittlerweile beherrscht Tom ihre Gedanken, der Mann, mit dem sie ihr Leben verbringen wollte, und der vor Wochen sang – und klanglos aus ihrem Leben verschwand.
Ich fand das Buch sehr spannend, es war interessant zu erfahren, welche Erinnerungen wir behalten und welche unser Gehirn verdrängt, damit wir weiterleben können. Olivia ist eine sympathische Protagonistin, die den frühen Tod ihrer Mutter nie verwunden hat. Nicht ganz auserzählt ist die Geschichte mit Tom, da hätte ich gern mehr erfahren.
Ich habe das Buch teilweise gehört, wunderbar eingelesen von Vera Teltz und Achim Buch. Sehr gerne spreche ich eine Leseempfehlung für beide Bücher von Matthew Blake aus und freue mich auf weitere Thriller aus seiner Feder.
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eBook, ePUB
Verflossene Wahrheit
Die Psychologin und Expertin für Gedächtnisforschung, Dr. Olivia Finn, lebt mit ihrem sechsjährigen Sohn in London. Eines Morgens erreicht sie ein Anruf aus Paris, sie möge so rasch wie möglich ins Hotel Lutetia kommen, wo ihre betagte …
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Verflossene Wahrheit
Die Psychologin und Expertin für Gedächtnisforschung, Dr. Olivia Finn, lebt mit ihrem sechsjährigen Sohn in London. Eines Morgens erreicht sie ein Anruf aus Paris, sie möge so rasch wie möglich ins Hotel Lutetia kommen, wo ihre betagte Großmutter gerade einen Mord gestanden hätte, welchen sie vor etwa achtzig Jahren begangen haben soll. Leider ist die alte Dame dement und verwechselt mitunter die Wahrheit mit längst verflossenen Traumata aus dem Krieg.
Ruhig und dennoch stets spannend verläuft die Handlung, welche in der Gegenwart und ab und zu auch im Jahre 1945 spielt. Psychotherapeutische Hilfe und die Geschichte von Kollaborateuren und Widerständlern fließen auf gelungene Weise ineinander und verdichten sich zu einem aufregenden Puzzle, welches sich am Ende zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenfügt. Die abwechselnden Zeitebenen und unterschiedlichen Blickwinkel sorgen für das entsprechende Tempo, Wahrheiten und Erinnerungen verschmelzen zu einem dichten Konglomerat, welches enträtselt werden will. Was erzählt das kleine, berühmte Bild im Foyer des Hotels Lutetia? Welche Geheimnisse birgt das Zimmer Nummer 11? Wie wahr sind unsere Erinnerungen, welche von unserer eigenen Wahrnehmung beeinflusst sind? Vielen Fragen geht Liv nach, um herauszufinden, wer ihre Großmutter tatsächlich war und nimmt den Leser dabei auf eine großartige Zeitreise mit.
Ein überaus interessantes Buch mit bemerkenswerten Einblicken in die Welt von Gedächtnisleistung und Manipulation. Wer sich keinen knallharten Thriller erwartet, dafür aber gerne eintaucht in einen Roman der Gegenwart mit Bezug zu Paris im Jahre 1945, der wird hier ein besonderes Lesevergnügen finden.
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eBook, ePUB
Sophie oder Josephine?
In den Wirren der Nachkriegstage kommt es zu einem verhängnisvollen Todesfall in einem Hotel in Paris.
Viele Jahre später taucht eine verwirrte Frau in dem Hotel auf und behauptet, sie sei nicht Josephine, sondern Sophie und sie habe Josephine getötet. Was …
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Sophie oder Josephine?
In den Wirren der Nachkriegstage kommt es zu einem verhängnisvollen Todesfall in einem Hotel in Paris.
Viele Jahre später taucht eine verwirrte Frau in dem Hotel auf und behauptet, sie sei nicht Josephine, sondern Sophie und sie habe Josephine getötet. Was stimmt noch? Die Enkelin der Frau begibt sich nach Paris und versucht, das Geheimnis zu lösen.
Anna O fand ich ganz stark und ich hatte gehofft, dass der Autor an seinen Erfolg anknüpft. Leider ist ihm das – für mich – nicht so ganz gelungen. Über weite Strecken fand ich die Handlung etwas langatmig. Und der Aufbau war auch nicht meins. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit war noch ok, aber dann wird in der Gegenwart noch ein Jahr zurückgeschaut und zusätzlich erscheint noch ein Auftragsmörder in neuen Kapiteln, das war mir dann zu viel hin und her. Olivias Geheimnis wurde groß aufgebauscht und dann lapidar kurz aufgeklärt. Auch die Story mit dem Museum klang irgendwie hölzern und konstruiert.
Das Ende war dann aber gut, hier habe ich mich gut aufgehoben gefühlt. Die Aufklärung war etwas überraschend, was ich immer sehr gerne mag.
Fazit: Sophie L ist ein Buch, das man lesen kann, aber nicht muss.
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