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Opioidabhängigkeit ist als langfristiger Prozess, charakterisiert durch einen chronifizierenden Verlauf sowie Morbidität und Mortalität, anzusehen. Insbesondere intravenöser Substanzgebrauch birgt Gesundheitsrisiken, wie die Entstehung und Übertragung von infektiösen Erkrankungen, und verursacht schädigende Auswirkungen sowohl für Drogenkonsumenten als auch für die Gesellschaft. Obwohl die in Österreich etablierten Behandlungsmaßnahmen Opioidabhängigen unterschiedliche therapeutische Zugänge bieten, verbleibt ein bestimmter Teil von Drogengebrauchern außerhalb des Behandlungssystems und ist…mehr

Produktbeschreibung
Opioidabhängigkeit ist als langfristiger Prozess, charakterisiert durch einen chronifizierenden Verlauf sowie Morbidität und Mortalität, anzusehen. Insbesondere intravenöser Substanzgebrauch birgt Gesundheitsrisiken, wie die Entstehung und Übertragung von infektiösen Erkrankungen, und verursacht schädigende Auswirkungen sowohl für Drogenkonsumenten als auch für die Gesellschaft. Obwohl die in Österreich etablierten Behandlungsmaßnahmen Opioidabhängigen unterschiedliche therapeutische Zugänge bieten, verbleibt ein bestimmter Teil von Drogengebrauchern außerhalb des Behandlungssystems und ist durch die derzeitigen Hilfsangebote nicht zu erreichen. Ausgehend von theoretischen Vorüberlegungen beschäftigt sich diese Arbeit mit dem Auffinden von Ansatzpunkten für die Weiterentwicklung der Drogenpolitik. Diesbezüglich wurden zur Evaluierung eines Bedarfs für die Erweiterung bestehender Substitutionsoptionen für opioidabhängige Personen, Experteninterviews durchgeführt und eruiert, welche therapeutischen Interventionen geschaffen werden müssen, um Drogenkonsumenten ein Überleben und eine Stabilisierung ihres Lebensstils zu gewährleisten.
Autorenporträt
Petra Meidlinger, Dr. MSc: Studium der Humanmedizin und Ausbildung zur Ärztin für Allgemeinmedizin in Wien, Absolventin des Lehrganges Suchtberatung und Prävention an der Fachhochschule St. Pölten.