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Kurz nach den erschreckenden Selbstmordattentaten in Jerusalem imMärz 1996 reist der Student Joachim nach Israel. Er will sich ein eigenesBild von der Lage machen, aber er hat noch einen anderen Grund: seineFreundin hat ihn vor zwei Tagen verlassen. Im Flugzeug begegnet er derPalästinenserin Leila, die er gleich anziehend findet. Sie wollen sich wiedertreffen, aber Leila wird seit der gemeinsamen Taxifahrt von niemandemmehr gesehen. Ihre Familie bittet Joachim um Hilfe, und er gerät in eineundurchsichtige Geschichte, die ihn tief in die israelisch-palästinensischenKonflikte hineinzieht. Gl...
Kurz nach den erschreckenden Selbstmordattentaten in Jerusalem imMärz 1996 reist der Student Joachim nach Israel. Er will sich ein eigenesBild von der Lage machen, aber er hat noch einen anderen Grund: seineFreundin hat ihn vor zwei Tagen verlassen. Im Flugzeug begegnet er derPalästinenserin Leila, die er gleich anziehend findet. Sie wollen sich wiedertreffen, aber Leila wird seit der gemeinsamen Taxifahrt von niemandemmehr gesehen. Ihre Familie bittet Joachim um Hilfe, und er gerät in eineundurchsichtige Geschichte, die ihn tief in die israelisch-palästinensischenKonflikte hineinzieht. Gleichzeitig verliebt er sich in Noami, die gerade ihrenisraelischen Wehrdienst absolviert. Sie führt ihn durch die Landschaften undhistorischen Orte Israels und zu ihrer Familie. Ihr Vater, ein einflussreicherPolitiker, zieht hinter ihrem Rücken die Fäden, um sie auseinander zubringen. Davon ist auch Leila betroffen.Joachims Reise ist eine Auseinandersetzung mit der Last der eigenen,deutschen Geschichte, mit Fragen zu seiner zerbrochenen Liebe und derLiebe überhaupt, Fragen nach der Möglichkeit von Verständigung undfriedvollem Zusammenleben.Peter Berg ist es gelungen, auf spannende Weise die persönliche Entwicklungdes jungen Mannes mit den politischen Geschehnissen in Palästina zuverflechten.
Produktdetails
- Verlag: Edition Contra-Bass
- Seitenzahl: 320
- Erscheinungstermin: Oktober 2019
- Deutsch
- Abmessung: 222mm x 141mm x 24mm
- Gewicht: 420g
- ISBN-13: 9783943446449
- ISBN-10: 3943446441
- Artikelnr.: 57731314
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
Es ist das Cover, dass mich einlädt zusammen mit dem Autor Peter Berg und seinen Protagonisten eine ganz besondere Reise anzutreten.
Mein Leseerlebnis:
Das Buch berührt die unterschiedlichen Schwerpunkte, die Leben in der Region prägen.
Da ist der Konflikt zwischen Israel …
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Es ist das Cover, dass mich einlädt zusammen mit dem Autor Peter Berg und seinen Protagonisten eine ganz besondere Reise anzutreten.
Mein Leseerlebnis:
Das Buch berührt die unterschiedlichen Schwerpunkte, die Leben in der Region prägen.
Da ist der Konflikt zwischen Israel und Palästina. Er beruht letztlich auf der Landzuweisung nach dem 2.Weltkrieg. Israel entstand als neue Nation auf geschichtsträchtigem, aber auch feindlichem Boden. Auf dem Hintergrund erklären die Konflikte zwischen Juden und Arabern. Es geht um Grenzverletzungen und die Akzeptanz der Staaten untereinander.
In dem Sinn hat das Buch drei thematische Schwerpunkte: Terror und Liebe, Im Nebel der Zeit, Baue die Mauern zu Jerusalem
Insgesamt ist es eine gut recherchierte, emotional anrührende Geschichte mit nicht unbedingt erwartetem Ausgang. Die thematische Mischung wirkt teilweise explosiv, weil sie sehr unterschiedliche Aspekte einer solchen Reise anspricht. In den Blick kommen die politischen Machtverhältnisse, die Erlebnisse durch Selbstmordattentäter und deren Folgen für die Angehörigen und die Betroffenen. Da gibt es Kinder die zu Waisen werden und Eltern, die ihre getöteten Kinder identifizieren müssen. Eine furchtbare Aufgabe!
Daneben baut sich zwischen Joachim und Noami eine Liebesgeschichte auf, die es so eigentlich nicht geben kann. Es prallen unterschiedliche Welten aufeinander, die eher entzweien, als die Liebe zuzulassen.
Joachim ist ein eigentlich liebenswerter junger Mann, der nach Jerusalem reist. Er möchte verstehen und beginnt zu hinterfragen. Es sind keine leichten Themen die in sein Leben drängen. Es bleibt die Frage, wie er die Schwerpunkte seiner Reise für sich einordnet.
Noami wirkt auf mich eher unnahbar und stolz. Es ist nicht leicht sie zu durchschauen. Ihr Großvater ist anders, er berührt mit seiner Geschichte die Herzen der Menschen. Das erlebte Joachim auch so. Er erzählte vom Holocaust mit seinen schrecklichen Folgen.
Das Buch ist ein guter Beitrag zur Weltgeschichte. Es hat als Thema eine sensible Geschichte in einer Region, die ein Pulverfass ist. Es geht hier um die Geschichte Palästinas, den Holcaust, die Bewältigung der Vergangenheit, die ich auch als Besucherin mit ins Land bringe. Die Geheimdienstaktivitäten und eine Liebesgeschichte mit ungewissem Ausgang - all diese Aspekte prägen dieses Buch.
Mein Fazit
Ein anrührendes, nachdenklich stimmendes Buch, das eine breite Palette an Gefühlen in mir weckte und mich wirklich begeisterte.
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Ich war noch nie in Jerusalem, obwohl habe viel judische Verwandte, die in Israel leben. Deswegen habe ich mich sehr gefreut, plötzlich das Möglichkeit zu haben dieses spannende Buch zu lesen. Am meistens gefählt mir, dass Autor mit so eine einfache Stimme (Sprache) erzählt, dass …
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Ich war noch nie in Jerusalem, obwohl habe viel judische Verwandte, die in Israel leben. Deswegen habe ich mich sehr gefreut, plötzlich das Möglichkeit zu haben dieses spannende Buch zu lesen. Am meistens gefählt mir, dass Autor mit so eine einfache Stimme (Sprache) erzählt, dass ich mir locker vorstellen kann - mehrere Situationen und Dialoge haben in echt passiert oder haben sogar Autobiographische Hintergrund. Es ist ein schön gemachte Roman! Nur zu empfehlen!
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Joachim reist nach Jerusalem, im März 1996, nachdem die schrecklichen Selbstmordattentate verübt worden waren. Er möchte sich ein eigenes Bild von der Lage machen, gleichzeitig scheint es eine Flucht vor der Vergangenheit zu sein, da sich Eva, seine langjährige Freundin von ihm …
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Joachim reist nach Jerusalem, im März 1996, nachdem die schrecklichen Selbstmordattentate verübt worden waren. Er möchte sich ein eigenes Bild von der Lage machen, gleichzeitig scheint es eine Flucht vor der Vergangenheit zu sein, da sich Eva, seine langjährige Freundin von ihm getrennt hat,
mit der er ursprünglich diese Reise gerne antreten wollte. Gleich am Flughafen lernt er Leila, eine Palästinenserin kennen, die ihm gleich sympathisch ist sowie eine gewisse Anziehungskraft für ihn hat. Außerdem trifft er auf NOAMI, die er kennen lernen und lieben lernen darf. NOAMI zeigt Joachim ihr Land, die Gedenkstätten, die Zeichen, die gesetzt sind, um an die schrecklichen Morde und die Juden Verfolgung zu erinnern und erklärt, wie sehr sie betroffen ist, von den ganzen Auseinandersetzungen, dem Holocaust, und den gesamten politischen Geschehnissen in Palästina, die bis heute die Menschen sehr einschränken und in Atem halten. Die Ungerechtigkeiten und Morde, die sie außerdem sehr traurig machen. Joachim fühlt sich hier teilweise sehr angegriffen und es entsteht eine kleine Kluft zwischen den Beiden, sowie auch der Vater und die Familie diese Freundschaft nicht besonders gut heißen und es lieber anders sehen würden. Trotzdem nehmen sie Joachim herzlich auf und geben ihm das Gefühl willkommen zu sein, eine wahre Stärke, wie ich finde, die der Autor hier besonders gut an den Leser heran gebracht hat. Dieses Buch ist eine wahre Bereicherung für den Leser! Ich persönlich hatte das Gefühl durch Joachim mit dem Autoren auf die Reise nach Jerusalem zu gehen, Leila, Noami, Ihre Familie und all die Menschen dort real kennen zu lernen. Der Autor hat es hier absolut verstanden die Geschichte mit einem wunderbaren fiktiven Roman zu verknüpfen, so das man den Eindruck bekommt, all dies ist tatsächlich passiert und man selbst ist mittendrin. Einfach unglaublich, wieviel man hier auch Leser noch lernen darf, über den Holocaust, über die Juden Verfolgung und Ermordung, über die Ausschreitungen und die Einschränkungen, die bis zum heutigen Tage anhalten. Vieles war mir tatsächlich so nicht bewusst und ich bin sehr dankbar mit diesen Roman darüber gelernt haben zu dürfen. Die einzelnen Protagonisten sind hier sehr real beschrieben, so wie Eva, Joachims Verflossene, die ich von Anfang an im Grunde überhaupt nicht leiden mochte, Leila, die mir sehr sympathisch vorkam, bei der ich tatsächlich das Gefühl hatte, sie würde mich anlächeln und mir erzählen, und bei Noami, die sehr auf den Geschehnissen herum "getrampelt" ist, Joachim alles gezeigt hat, und ich das Gefühl hatte, das sie trotz ihrer Gefühle zu ihm, auch der kleine Vorwurf da war, was seine Vorfahren in ihrem Land angerichtet haben. Noami wirkt sehr verletzt und auch dies hat der Autor sehr gut an den Leser heran getragen, man fühlt und leidet mit ihr, es ist unglaublich wie man selbst in dieser Geschichte zugegen ist. Ich war tatsächlich in Jerusalem, in der Gegend und habe alles mit angeschaut, da es so detailliert beschrieben ist, das man als Leser das Gefühl hat vor Ort zu sein und das ist es was ein gutes Buch ausmacht, Realität und Fiktivität in Einklang zu bringen, das hat der Autor hier mit Bravour geschafft und so richtig gut erzählt!
Eine Suche nach vielen Dingen, nach der verlorenen Liebe, nach den Wurzeln der Vorfahren und was diese verursacht haben, die Suche nach einem friedvollen Leben, einem Miteinander, Respekt und Freundlichkeit, die ja leider heutzutage sehr zu wünschen übrig lässt. Mich hat dieses Buch sehr zum nachdenken angeregt, da ich große Teile der Geschichte so detailliert nicht kannte und sehr dankbar für diese Informationen bin, somit bekommt man ein Hintergrund Wissen, welches auch notwendig ist, um Dinge in der heutigen Zeit und für sich selber sowie die Sichtweise zu ändern. Nur wir können heute in Menschlichkeit leben, anderen Respekt gegenüber aufbringen, mitfühlend sein und die Menschen einfach so nehmen wie sie sind!
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Beeindruckende Reise nach Jerusalem
Es liest sich wie eine wahre Geschichte, könnte aber auch ein Reisebericht mit ganz persönlichen Begegnungen, Erlebnissen und Erfahrungen sein. Auf jeden Fall bietet der Autor Peter Berg mit „NOAMI Eine Reise nach Jerusalem“, eine ganze …
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Beeindruckende Reise nach Jerusalem
Es liest sich wie eine wahre Geschichte, könnte aber auch ein Reisebericht mit ganz persönlichen Begegnungen, Erlebnissen und Erfahrungen sein. Auf jeden Fall bietet der Autor Peter Berg mit „NOAMI Eine Reise nach Jerusalem“, eine ganze Menge Stoff zum Verarbeiten.
Eine Reise nach Jerusalem hat mich schon lange gereizt, doch den Mut des Protagonisten Joachim, der als Student kurz nach den erschreckenden Selbstmordattentaten im Jahr 1996 nach Israel reist, habe ich nie besessen. Aber Joachim hat meine volle Bewunderung dafür, dass er sich zu dem damaligen Zeitpunkt ein eigenes Bild von der Lage machen wollte.
Joachim lernt die junge Israelin Noami kennen, die ihn begleitet bei den Besuchen historischer Stätten, ihm die Landschaften zeigt und mit ihrer Familie bekannt macht. Davon profitiere ich als Leserin natürlich auch, weil ich mich gut mit hineingenommen fühle und in einer spannenden Geschichte unglaublich viele Fakten und wissenswerte Informationen erhalte. Dabei sind nicht nur die Landschaftsbilder, die durch Noami sehr anschaulich beschrieben werden, auch über die verschiedenenen Religionen, erfahre ich viele Besonderheiten. Natürlich gibt es auch immer wieder bedrückende Momente, denn der Holocaust ist ein immer wiederkehrendes Thema. Hier hat mich besonders der Besuch bei Noamis Großväterchen beeindruckt, der in einem Kibbuz lebt und aus seiner Vergangenheit berichtet. Klar kommen auch bei mir Schuldgefühle auf. Und genau wie Joachim frage ich mich: „Wie war ein solcher Massenmord in einem zivilisierten Land mitten in Europa möglich?“ Das ist wirklich unbegreiflich und darf niemals vergessen werden!
Ich finde es besonders gut, dass Joachim bereits auf der Hinreise die Palästinenserin Leila trifft. Durch ihre Erzählung wird schnell klar, wie schwierig die Situation schon damals war. Sie weiß sehr wohl, dass es in ihrem Land Terroristen gibt, aber die gebe es auch bei den Israelis. „Es wird immer Radikale geben, die mit dem Frieden nicht einverstanden sind, weil sie alles haben wollen und nicht kompromissbereit sind.“ Durch die Unterhaltung mit Leila bekomme ich einen Einblick, der nicht nur die Seite der Israelis zeigt.
Verschiedene Erzählstränge weiß der Autor auf gekonnte Weise miteinander zu verflechten und zu einer großartigen Geschichte zu vereinen. Damit verdient er meinen vollen Respekt.
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