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Benutzername: Sontho
Wohnort: Nordrhein Westfalen
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Bewertungen

Insgesamt 90 Bewertungen
Bewertung vom 21.10.2019
Die letzten Söhne der Freiheit (eBook, ePUB)
Wulf, Franziska

Die letzten Söhne der Freiheit (eBook, ePUB)


gut

Das Buch nimmt uns mit in die Zeit der Römer und Kelten. Die Römer haben Britannien besetzt.In der Zeit bahnt sich zwischen dem Kelten Duncan und der Tochter der Verwalters von York, Cornelia, eine Liebesgeschichte an.

Die Römer nahmen Duncan gefangen und brachten ihn nach York. Hier ist seine Chance gekommen, als er Cornelia, der Tochter des römischen Verwalters, das Leben rettet. Sie verlieben sich Hals über Kopf ineinander.

Allerdings werden ihnen viele Steine in den Weg gelegt. Missgunst und Neid sind an der Tagesordnung. Für Duncan steht auch seine Freiheit auf dem Spiel.Ihm gelingt die Flucht nach Caledonien. Cornelia folgt ihm später nach. Hier kommt es zu alles entscheidenden Schlacht.

Die Autorin hat die Grausamkeiten und Intrigen der damaligen Zeit realistisch beschrieben. Gut und Böse gibt es auf beiden Seiten. Die Figuren wirken ambivalent und autark ausgestaltet. Die Handlung wechselt zwischen ruhigen Szenen und actionreichen Partien ab. Die Spannung bleibt weitgehend erhalten.Die in den Roman eingearbeiteten mystischen Elemente passen gut zum Keltentum.

Fazit: Das Buch erreichte mich nicht richtig. Lag es an der nicht ausreichenden Recherche, den zum Beispiel zweifelhaften Namen der Kelten? Oder ist es der fehlende Tiefgang? Mein Anspruch an historische Romane liegt höher.

Bewertung vom 20.10.2019
Hannah
Spielmann, Philipp

Hannah


sehr gut

Zazou und Tom verlieren ihre neugeborene Tochter Hannah an den Tod. Beide erleben die Trauer auf ihre je eigene Art und Weise. Der Prozess der Trauer rüttelt ordentlich an der Beziehung, die nicht auf festen Beinen stand.

Das Buch bringt das Belastende und Schwierige der Thematik zum Ausdruck. Dementsprechend ist der Stil eher dunkel bis schwer. Am Anfang empfand ich den Schreibstil als sehr eigen und erdrückend. Skurrile Wortkombinationen und die Reaktionen der Personen fordern den Leser heraus. Trotzdem wirkt die Geschichte authentisch wiedergegeben. Etwa ab der Mitte des Buches ist eine deutliche Wendung erkennbar.

Der tiefe Schmerz sein Kind an den Tod zu verlieren wurde gut rüber gebracht. Zur Handlung und zum Cover passt das dunkle Setting perfekt.. Zazou wie auch Tom gehen sehr verschieden mit ihrem Verlust um.

Die Geschichte beschreibt in erster Linie Toms Sicht des Geschehens. Seine Reaktionen und Handlungen werden ansprechend rüber gebracht. Zazou wirkt und ist zuerst sehr irrational. Für mich, als Leserin, ist das schwer nachvollziehbar. Insgesamt hat mich das Buch sehr angesprochen. Der Umgang mit der Thematik in Form einer Geschichte gibt Impulse für die eigene Auseinandersetzung mit der Thematik..

Bewertung vom 18.10.2019
Geisterfahrer
Opoczynski, Michael

Geisterfahrer


weniger gut

Die Geschichte klang für mich nach einem interessanten Krimi. Ein Besitzer eines Restaurants in Berlin wollte nicht mehr von der Mafia mit Wein beliefert werden. Vor allem wollte er nicht mehr dafür zahlen. Dann wird sein Restaurant zerstört.....

Nach einem gelungenen Start, verliert sich die Geschichte in ausufernden Beschreibungen von Nebensächlichkeiten. Dafür fehlten Informationen, wo sie hilfreich gewesen wären. Ein Spannungsbogen kommt nicht zustande. Im Verlauf entstehen Nebenschauplätze, die der Handlung nicht dienlich waren.

Die Handlung kommt immer mehr konstruiert herüber. Ich habe das vermisst, was für mich einen Krimi ausmacht: Handlungsstränge, die sich aufeinander zu bewegen, ein Spannungsbogen der sich zum Finale aufbaut und ein nicht unbedingt erwarteter Schluss.

Die "Gesellschaft für unkonventionelle Maßnahmen" ist eine gute Idee. Die Mafia bietet Stoff für viele Krimis. Beim vorliegenden Buch weist die Umsetzung Lücken auf.

Bewertung vom 15.10.2019
Wer bist Du wirklich? (eBook, ePUB)
Bock, Frank

Wer bist Du wirklich? (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Das Cover des Buches wirkt düster und geheimnisvoll. Der Klappentext lädt ein sich weiter mit dem Krimi zu beschäftigen. Ich wurde nicht enttäuscht. Es ist spannender, sehr gut geschriebener Thriller.

Das Buch beginnt mit einem spannenden Prolog, der eine spätere Szene im Buch wiederspiegelt.

Peter Johnson erfährt, dass der Mörder Thomas Kerner, der Angelas Sohn vermutlich tötete , vorzeitig aus der Haft entlassen wird. Peter, der Angela im Zuge einer Recherche emotional näher gekommen ist, informiert sie. Angela will den Tod ihres Sohnes rächen und Peter unterstützt sie . Dabei vernachlässigt er seinen Job, was seinem Freund und Kollegen Karl fast das Leben kostet. Es stellt sich heraus, dass Kerner Schutz von „oben“ genießt. Peter Johnson, immer auf der Suche nach Gerechtigkeit nimmt es mit einem mächtigen Gegner auf, dem BND. Er lässt sich nicht stoppen und zieht immer mehr Menschen in seine Ermittlungen mit hinein. Seine Flucht führt ihn nach Schottland und dort erwartet ihn Einiges. Die letzten Kapitel waren sehr aufschlussreich. Peter begegnet seiner eigenen Vergangenheit und der seiner Frau Caitlin.

Das Handlungsszenario wurde perfekt beschrieben. Die Orte der Handlung sind so dargestellt, dass ich sie mir gut vorstellen konnte. Es machte Spaß darin einzutauchen. Zu den Protagonisten gehören sympatische und wenig sympatische Charaktere. Es ist dem Autor gelungen, ein Gleichgewicht zwischen beiden Tendenzen zu halten. Die Charaktere, ob gut oder böse, sind sehr gut herausgearbeitet und haben zum Teil eine individuelle Note.

Das Buch ist in Kapitel aufgeteilt. Sie sind teilweise nervenaufreibend und extrem spannend. Der Autor hat jedoch nicht mit humorvollen bis witzigen Szenen gegeizt. Hervorzuheben sind Pat und Paterchon,sowie ein sympatischer Belgier. Der Stil ist flüssig und modern.

Eine baldige Fortsetzung wäre wirklich wünschenswert.

Bewertung vom 15.10.2019
Die 12 Häuser der Magie
Suchanek, Andreas

Die 12 Häuser der Magie


sehr gut

Die Schicksalswächter“ ist der erste Teil der „Die 12 Häuser der Magie“ Trilogie von Andreas Suchanek.

Der Anima Stein ist in einem Ring gefasst.Dieser Ring befähigt Zauber zu verhängen. Der Ring ist auf dem Cover zu sehen. Er macht es sehr geheimnisvoll.

Nic erzählt uns diese Geschichte über sich und seine beiden Freunde.Die drei haben ihre Grundausbildung als Magier beendet. Nun sollen ihre Talente ermittelt werden. Durch ein Ritual werden die Talente ermittelt und die Auszubildenden den entsprechenden Häusern zugeteilt. Hier erinnert die Geschichte sehr an Harry Potter. Nic wird Haus 13 zuteilt. Das Haus war so lange nicht mehr in Erscheinung getreten, dass es als Mythos galt. Im 13. Haus sind die Schicksalswächter.

Vor langer Zeit, hat ein Dämon fast die gesamte magische Welt vernichtet. Die Schicksalswächter wurden ins Leben gerufen, um zu verhindern, dass sich so ein Angriff wiederholt.Dort setzt Nic seine Ausbildung fort.

Der Autor schreibt einen angenehmen, gut lesbaren Stil. Es bleibt locker und flüssig. Die Dialoge der Protagonisten sind voller Sarkasmus und Ironie. Damit hat er meinen Geschmack getroffen. Er legt damit den jungen Protagonisten eine realitätsnahe Sprache in den Mund.

Der Autor erklärt die dem Leser, die ihm fremde Welt. Es braucht etwas Zeit bis man in die Geschichte eingetaucht ist. Der Autor nimmt sich Zeit die Welt zu erklären, in der wir uns befinden. Dabei gelingt es ihm ganz gut offene Fragen zu beantworten, aber auch gleichzeitig neue Fragen aufzuwerfen. So bleibe ich als Leser immer in der "ersten Reihe".

Womit ich so meine Schwierigkeiten hatte, waren die Kampfszenen. Sie wirkten mir zu undurchsichtig.

Im Buch gibt es Talente, die ihren Schatten als Portal zu einem bestimmten Punkt auf der Welt nutzen. So können sie dahin springen wo ihre Hilfe gebraucht wird. Die Zeitseher können ihren Geist in die Vergangenheit schicken, sie ab nicht manipulieren. Natürlich gibt es noch weitere Talente....

Zum Ende hin sind einige wirklich gelungene und unerwartete Wendungen aufgetaucht. Dazu trugen die Gegenspieler der Protagonisten bei. Zum Schluss bleiben einige Fragen offen, so dass ich gespannt bin, wie es im zweiten Band weitergeht.

„Die 12 Häuser der Magie: Schicksalswächter“ ist eine magische und faszinierende Fantasygeschichte, die ich allen Urban – Fantasy – Fans ans Herz legen.

Bewertung vom 13.10.2019
Flüster mir zu
King, Kerry Anne

Flüster mir zu


ausgezeichnet

Maisey und ihre Tochter Elle reisen in ihre Heimat. Die Mutter liegt im Sterben. Der Vater macht eine sehr verwirrten Eindruck. Maisey entdeckt beim Stöbern ein altes Foto und den Anfang eines Tagebuchs ihrer Mutter. So erfährt sie von einer totgeschwiegenen Zwillingsschwester. Über deren Verbleib scheint niemand etwas zu wissen.
Durch Mithilfe ihrer Tochter, ihres Vaters und des Sanitäters Tony, versucht sie das Geheimnis ihrer Mutter zu entschlüsseln. Zwangsläufig muss sie sich ihren eigenen Dämonen stellen. Greg, ihr Mann manipuliert sie schon seit jeher. Er will seinen Willen mit allen Mittel bei ihr durchsetzen .....
Das Buch ist sehr berührend. Ich konnte gut mit Maisey mitfühlen. Die Mutter sterben sehen. Dann das Geheimnis der Mutter. Auch die Sorge um den trauernden alten Vater geht zu Herzen. Ein Lichtblick bietet Elle, die ungewöhnlich verantwortungsbewusst und reif ist. Sie hat das Herz am rechten Fleck. Tony, der Sanitäter, hat selbst ein Päckchen zu tragen. Er kommt trotzdem sehr sympatisch rüber.
In jedem Kapitel des Buches steht ein Tagebucheintrag der Mutter. Sie eröffnet in kleinen Schritten wie es damals zu den Ereignissen um die Zwillinge kam. Das baut einen gewissen Spannungsbogen auf. Die Sprache ist schön und gewählt. Das Cover wirkt rätselhaft und lässt wenig Rückschlüsse auf den Inhalt des Buches zu.
Flüster mir zu ist ein bewegendes und spannendes Buch, ich habe mich auf keiner einzigen Seite gelangweilt.

Bewertung vom 12.10.2019
Der Erbe ...und die Glücksritter
Schmadalla, Sybille A.

Der Erbe ...und die Glücksritter


ausgezeichnet

Hans Glück, weckte in mir die Assoziation zum Märchen Hans im Glück - alleine schon durch die Wahl des Namens. Die Autorin beschreibt sehr einfühlsam seine Zweifel, seine Enttäuschungen, die er während seiner Suche nach den wahren Erben erlebt und zeichnet so die bodenständige, sympathische Figur des Handwerkers, der auch in deiner Nachbarschaft leben könnte.

Die historischen Elemente des Romans haben mir neues Wissen über die Zeit um und während 2. Weltkrieg vermittelt. Dieser Ausflug in die Geschichte war geschickt in den Roman eingearbeitet. Dabei kamen neue Charaktere ins Spiel,die gut in das realitätsnahe Umfeld des Romans passten.

Besonders gut hat mir gefallen, dass die Hauptfigur nicht aufdringlich im Vordergrund steht. Er macht sich viele Gedanken um die, aus dem geschichtlichen Verlauf heraus beteiligten Personen. Das machte ihn sehr sympathisch und ließ einige andere Personen, wie die Kunsthändlerin oder die Brüder im Goldrausch, schlecht aussehen. Auch die Beschreibung der Landschaft und die Stille auf der Reise durch die Wälder sind so bildhaft, dass ich das Gefühl hatte dabei zu sein..

Der Roman lässt mich als Leserin mit der Frage zurück, ob ich wohl auch wie Hans Glück gehandelt hätte, und mich auf die Suche nach den Erben gemacht hätte? Die Erben hätten nie rechtlich gegen Hans Glück vorgehen können. Durch die moralische Verpflichtungen, die er mit dem Erbe, seiner Meinung nach, auf sich nimmt, muss er sich plötzlich auch um Themen kümmern, die es in seinem bisherigen Leben so nicht gab. Auch diesen Konflikt und dessen Lösung sind einfühlsam beschrieben.

Ich schwankte während des Lesens immer zwischen Neugier auf den nächsten Schritt und Entspannung wegen des liebenswerten Charakters der Hauptfigur. Der Roman ließ mich mit einigen persönlichen Fragen zurück, denen ich mich stellte.

Bewertung vom 12.10.2019
Der Fluch des Rhododendrons (eBook, ePUB)
Ropertz, Barbara

Der Fluch des Rhododendrons (eBook, ePUB)


sehr gut

Seit Hunderten von Jahren kursiert unter der Landbevölkerung der Lüneberger Heide, von Harburg im Norden bis Celle im Süden die Sage über ein Grundstück, auf dem bis heute uralte Flüche herrschen sollen, Flüche, die Männer grausam töten und Frauen schützen. Niemand weiß wie viele Flüche es sind, doch sie haben zu keiner Zeit ihre erbarmungslose Macht verloren, sondern sogar im Laufe der Jahre an Gefährlichkeit stetig zugenommen und wirken bis auf den heutigen Tag. Mit diesen Sätzen beginnt das Buch



Das Buch ist aus der Sicht eines Erzählers geschrieben, der Paula Gehrings Geschichte berichtet. Daneben gibt es Tagebucheinträge aus der Ich-Perspektive von anderen Vorbesitzerinnen des Hexentobels.
Paula ist eine junge Frau, die von ihrem Verlobten verlassen wurde, als sie kurz danach den Hexentobel erbt. Sie hat kaum Selbstvertrauen und kritisiert sich meist selbst. Eine andere Seite von ihr ist ihre Neugier. Sie ist ebenso klug und engagiert, wenn sie Dinge ansprechen.
Im Laufe der Geschichte gerät sie an ihre Grenzen. Sie zieht die Konsequenzen und entwickelt sich weiter. In der Folge wächst sie über sich hinaus. Ich konnte ihre, und die Gedanken und Handlungen der anderen Frauen vor ihr nachvollziehen.

Dabei geht es um die Schicksale der Vorbesitzerinnen und die Magie des Hexentobels. Ein Part der sehr interessant war. Die Autorin schafft aus Sagen etwas Neues und Spannendes. Jede der Frauen hatte ihr Schicksal. Sie musste Wege die da raus führen suchen. Die Autorin schafft es jede der Frauen in ihrem Zeitgeist einzufangen. Aber außerhalb der Vergangenheit des Tobels hat das Buch leider nur Handlung . Das ist schade. Es konnte mich trotzdem fesseln. Es bietet mehr oder weniger überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen.

Bewertung vom 12.10.2019
Das große JA zum Leben!
Sans, Diana

Das große JA zum Leben!


ausgezeichnet

Da große JA zum Leben" von Diana Sans in versucht uns Faszination für die Techniken des Tantra zu wecken. Es ist eine Einführung in asiatische Meditationstechnik, die uns helfen kann die innere Freiheit in uns zu entdecken.

Das Buch spiegelt mit seiner Gestaltung in weiß und Gold schon symbolisch diese Reinheit wieder.

Die tantrische Philosophie des indischen Mittelalters bildet noch heute die Grundlage aktueller spiritueller Strömungen. Es bejaht das Leben in all seinen Facetten und lässt uns Ruhe und Spiritualität im Alltag finden. Wir lernen, liebevollere Beziehungen zu uns selbst und anderen aufzubauen.

Tantra lässt uns mit mehr Freude, Bewusstheit und Leichtigkeit am Alltag teilnehmen. Diana Sans vermittelt in diesem Buch ein faszinierend modernes Weltbild, jenseits der gängigen Vorurteile, Tantra sei nur eine Form der Sexualität.

Da ich bisher von den tantrischen Lehren nur ganz am Rande mal etwas mitbekommen habe und auch von Buddhismus, Zen, Tao und Spiritualität eher wenig Ahnung habe, fiel es mir relativ schwer, mich in die Thematik einzulesen. In den ersten Kapiteln sind viele theoretische Ausführungen sehr komprimiert dargestellt. Es werden unterschiedliche Begrifflichkeiten eingeführt, in die man sich erst reindenken muss. Dabei hätte ich mir eine etwas einfachere Sprache gewünscht.

Die Ausführungen zu Shiva und Shakti fand ich sehr interessant, ebenso zu den drei Malas und den Samskaras.

Der Praxisteil am Ende eines jeden Kapitels ist auch farblich sehr schön abgegrenzt und lockert die Lektüre durch Übungen und Meditationen auf.

Die Übungen finde ich anregend und inspirierend. Allerdings hätte ich mir hier als Ergänzung eine CD oder einen Download gewünscht - insbesondere für die Meditationen.

Ich denke, dass Buch eignet sich prima für Menschen, die schon reichlich Erfahrungen mit Yoga oder dem Buddhismus gemacht haben.

Ich bedanke mich bei Diana Sans für den Einblick in das weiße Tantra. Die Aufmachung und Haptik des Buches sind hervorragend! Der feste Leineneinband, die Goldprägung, das Lesebändchen und natürlich das hochwertige Papier und der Druck sind einfach sehr edel und passen gut zu diesem Buch. Die Illustrationen bereichern das Buch und lockern gleichzeitig die Lektüre auf.

Herzlichen Dank, dass ich dieses Buch im Rahmen der Leserunde bei LovelyBooks kennenlernen durfte!

Bewertung vom 06.10.2019
Kaiser ruft nach
Heimgartner, Thomas

Kaiser ruft nach


ausgezeichnet

Thomas Heimgartner macht uns mit dem Nachrufe Schreiber der örtlichenZeitung bekannt. Kaspar schreibt Nachrufe für wichtige und weniger wichtige Persönlichkeiten in Luzern und Umgebung. Mit der Zeit macht er die Erfahrung, dass die Tätigkeit viel Fingerspitzengefühl erfordert, und nicht so einfach ist wie er zuerst dachte.

Der Autor schafft in seinem Büchlein den Spagat zwischen Biografie und Nekrolog des Kaspar Kaiser. Er greift die entscheidenden Stationen seines Lebens auf, ohne die besonderen Ecken und Wendungen im Leben von Kaspar Kaiser außer Acht zu lassen.

Dazu bedient er sich er kurzweiligen, ansprechenden Sprache. Es machte mir Spass zusammen mit Kaspar Kaiser einen Blick auf seinen Lebensweg zu werfen. Der Autor erschuf einen recht eigenwilligen Protagonisten, dem zunächst das Glück wirklich hold war. In den Texten wird die Leichtigkeit und Freude deutlich.

Für den wirklichen Nekrolog müsste diese Nekrovelle dann noch bearbeitet werden.