Dennis Kornblum
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Martin Hais - Generation Z
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Brutale Morde an Teenagern machen den Stadtbezirk Quarrenberg unsicher. Ein durch eine Horrormaske verhüllter Todesschütze hinterlässt Zettel am Tatort, die mal mit einem antiken Zitat, mal mit einem merkwürdigen Aphorismus beschrieben sind. Die Polizei glaubt, dass es um Drogen geht, doch der autistische Fachlektor und Psychologe Martin Hais hat eine andere Vermutung. Er entdeckt einen alten Manuskriptauszug in seinem Schrankfach, bei dem er aufgrund darin enthaltener Textstellen einen Zusammenhang zu den Tatortbotschaften sieht. Während der ermittelnde Kommissar Wójcik daran wenig inte...
Brutale Morde an Teenagern machen den Stadtbezirk Quarrenberg unsicher. Ein durch eine Horrormaske verhüllter Todesschütze hinterlässt Zettel am Tatort, die mal mit einem antiken Zitat, mal mit einem merkwürdigen Aphorismus beschrieben sind. Die Polizei glaubt, dass es um Drogen geht, doch der autistische Fachlektor und Psychologe Martin Hais hat eine andere Vermutung. Er entdeckt einen alten Manuskriptauszug in seinem Schrankfach, bei dem er aufgrund darin enthaltener Textstellen einen Zusammenhang zu den Tatortbotschaften sieht. Während der ermittelnde Kommissar Wójcik daran wenig interessiert ist, wird die aufgeweckte, extrovertierte Kioskbesitzerin Ina Ruíz, eine Zeugin des letzten Mordanschlags, die dem Killer bereits gegenübergestanden hat, auf Martins Theorie aufmerksam. Schließlich überredet sie ihn, mit ihr zusammen auf eigene Faust zu ermitteln, und Martin nimmt eher widerwillig eine große Herausforderung an: die Überwindung tiefsitzender Ängste, die sich nicht nur auf die Gefahr erstrecken, die von der Jagd auf einen Serienkiller ausgeht, sondern auch auf die enge Zusammenarbeit mit einer attraktiven weiblichen Person.
Dennis Kornblum, geboren am 03. November 1980 in Frechen, studierte ein paar Semester Psychologie, bevor er 2005 aufgrund depressiver Verstimmung in die Uni-Klinik in Bonn kam, kurz darauf in ein Übergangswohnheim für psychisch Kranke. Mit der Diagnose Asperger-Syndrom im Jahr 2007 wurden in ihm selber und in seiner Familie die Weichen für ein besseres Verständnis seiner Probleme im Alltag gestellt. Dennoch kam er im selben Jahr in ein Langzeitwohnheim, in dem er fast neun Jahre blieb. Im März 2016 zog er in eine eigene Wohnung in Bonn-Bad Godesberg. Nachdem er sich bis zu seinem 22. Lebensjahr intensiv mit Literatur und dem eigenen Schreiben beschäftigt hatte, folgte eine lange Zeit, die von gänzlich anderen Spezialinteressen dominiert war. Im Frühjahr 2019 besann er sich schließlich wieder auf seine schriftstellerischen Wurzeln zurück und begann mit der Arbeit an dem Roman "Die goldene Ananas", der am 9.12.2020 bei Tredition erschien und in dem er seine Schwierigkeiten im sozialen Kontakt und seiner praktischen Lebensführung literarisch verarbeitete. "Martin Hais - Generation Z" ist sein zweiter Roman. Auch hier übernimmt wieder ein Asperger-Autist die Rolle des Protagonisten, und es werden einige Einblicke in eine autistische Lebens- und Denkweise gegeben, diesmal eingebettet in eine Kriminal- bzw. Thriller-Handlung.
Produktdetails
- Verlag: tredition
- 1. Auflage
- Seitenzahl: 392
- Erscheinungstermin: 26. Oktober 2021
- Deutsch
- Abmessung: 196mm x 125mm x 30mm
- Gewicht: 514g
- ISBN-13: 9783347358904
- ISBN-10: 3347358902
- Artikelnr.: 62830950
Herstellerkennzeichnung
tredition GmbH
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
support@tredition.com
Broschiertes Buch
Ich bin durch Zufall über den Autor dieses Buches gestolpert, weil er, wie mein Sohn, das Asperger Syndrom hat. Genau das gleiche trifft auch auf den Protagonisten dieses Thrillers zu, und genau das hat mich neugierig gemacht.
Ich habe schon andere Bücher gelesen mit Protagonisten, die …
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Ich bin durch Zufall über den Autor dieses Buches gestolpert, weil er, wie mein Sohn, das Asperger Syndrom hat. Genau das gleiche trifft auch auf den Protagonisten dieses Thrillers zu, und genau das hat mich neugierig gemacht.
Ich habe schon andere Bücher gelesen mit Protagonisten, die dieses Syndrom haben. Zb. Die „Rosie“ Trilogie oder die Krimis um Leander Lost. Viele „typische“ Asperger Eigenschaften findet man in diesen Büchern auch, aber bei den Rosie Büchern wird das eher humorvoll dargestellt. Und bei Leander Lost wirkt er zwar etwas verschroben, hat aber auch besondere Fähigkeiten (z.B. fotografischen Gedächtnis).
Der Protagonist dieses Buches, Martin Hais, ist kein Superstar. Er hat Asperger und ist sich seiner Schwächen bewusst, hat sich sein Leben aber so eingerichtet, dass er gut zurecht kommt. Z.B. hat er als Psychologe und Lektor die Möglichkeit, von zu Hause zu arbeiten, wohnt so, dass er immer zu Fuß gehen kann und hat Katzen. Auch Freunde kommen in seinem Leben vor (zumindest ein richtiger), denen er sich öffnet und die seine Eigenarten akzeptieren.
Mir gefällt es unglaublich gut, wie authentisch dieser Charakter ist. Dem Autor ist es wirklich sehr gut gelungen, die Besonderheiten des Asperger Syndroms deutlich zu machen und darzustellen, wie es sich auf Martins Leben auswirkt. Dabei vergisst er weder Schwächen noch Stärken, was den Protagonisten sehr sympathisch macht. Auch als neuro-typischer Leser kann man nachvollziehen, wie Martin denkt und fühlt.
Der Fall um den es geht, also die Thriller Elemente des Buches, haben mir auch sehr gut gefallen. Der Spannungsaufbau ist sehr gut gelungen, und der Schreibstil gefällt mir!
Ich hoffe sehr darauf, dass es eine Fortsetzung geben wird, denn ich bin gespannt, wie es mit Martin weitergeht.
Einziges Manko war für mich, dass die Schrift des Buches sehr klein ist, so dass ich nur bei starker Beleuchtung lesen könnte. Das war ziemlich anstrengend. Aber das fließt natürlich nicht in meine Bewertung ein.
Ich kann diesen Thriller also auf jeden Fall empfehlen!
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eBook, ePUB
Martin, ein ruhiger und schüchterner Lektor, wird unfreiwillig in eine Mordserie hineingezogen.
Zusammen mit Ina die er während der Mordserie kennenlernte, entwickelt er einen Plan den vermeintlichen Täter auf eigener Faust zu fassen.
Doch der Täter lauert ihm auf und …
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Martin, ein ruhiger und schüchterner Lektor, wird unfreiwillig in eine Mordserie hineingezogen.
Zusammen mit Ina die er während der Mordserie kennenlernte, entwickelt er einen Plan den vermeintlichen Täter auf eigener Faust zu fassen.
Doch der Täter lauert ihm auf und schon sieht sich Martin in größter Gefahr.
Kann er sich noch retten oder ist nun alles vorbei ?
Ein sehr spannendes Buch, dass ich sehr gerne gelesen habe.
Besonders gefallen hat mir der Aufbau der Geschichte, angefangen wie Martin arbeitet, seine Gewohnheiten, wie er Oliver kennenlernt etc.
Die Schreibweise ist sehr gut zu lesen und hat mir persönlich gut gefallen
Ich kann das Buch nur empfehlen und wünsche jedem viel Spaß mit Martin,Ina, Oliver und co
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eBook, ePUB
Genre-Übergreifend, interessant und vielschichtig
„Heute, eine Woche später, war es so weit; endlich würde er ein Statement abgeben. Oft hatte er davon geträumt, in den letzten fünfzehn Jahren hatte er es sich unzählige Male ausgemalt.“ (Zitat Seite 12) …
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Genre-Übergreifend, interessant und vielschichtig
„Heute, eine Woche später, war es so weit; endlich würde er ein Statement abgeben. Oft hatte er davon geträumt, in den letzten fünfzehn Jahren hatte er es sich unzählige Male ausgemalt.“ (Zitat Seite 12)
Inhalt
Generation Z, kurz “Z“ genannt, ist ein besonders bei Jugendlichen beliebter Club im Schäbenauer Stadtbezirk Quarrenberg, denn hier sieht man es mit den Alters- und auch anderen Kontrollen nicht so eng. Jetzt, am frühen Morgen, macht sich eine Gruppe auf den Heimweg Richtung U-Bahn, als vor ihnen eine maskierte Figur in einem weißen Schutzanzug auftaucht. Sie lachen, doch nur kurz, den Sekunden später sind die drei Jungen und das Mädchen tot, kaltblütig erschossen. Damit beginnt in dem bisher friedlichen Stadtbezirk Quarrenberg eine Mordserie an Jugendlichen. Die Polizei sucht fieberhaft nach dem oder den Tätern im Drogenmilieu. Die Zettel mit eigenartigen Zitaten, die am jeweiligen Tatort gefunden werden, nehmen sie, im Gegensatz zu Martin Hais, 47 Jahre alt, Psychologe und Fachlektor für Psychologie, nicht ernst. Denn er kennt diese Zitate. Nur die toughe Ina Ruiz, Inhaberin eines Kiosks, glaubt ihm, denn sie und ihre Tochter haben den letzten Anschlag überlebt. Nun muss sie Martin davon überzeugen, gemeinsam weiter zu ermitteln, was aus vielen Gründen ein Problem ist, denn Martin Hais führt ein sehr zurückgezogenes Leben, die Jagd auf Serienmörder, noch dazu in Begleitung einer lebhaften, sehr attraktiven Frau, passt absolut nicht in seinen präzise geordneten Tagesablauf.
Thema und Genre
In diesem psychologischen Thriller stehen nicht die Taten im Mittelpunkt, sondern es geht um die Auslöser, Erfahrungen und vielschichtigen Hintergründe, die Menschen zu Tätern machen können. Gleichzeitig erhalten wir Einblicke in den Alltag von Menschen mit Asperger-Autismus.
Charaktere
Martin Hais hat Psychologie und Germanistik studiert und arbeitet selbstständig als Fachlektor für Psychologie. Siebenundvierzig Jahre alt, hat er sein Leben als Asperger-Autist nach seinen Bedürfnissen eingerichtet. Soziale Interaktionen müssen genau geplant werden, plötzliche Veränderungen sind ein Problem.
Handlung und Schreibstil
Die Geschichte wird chronologisch erzählt und die personale Erzählform stellt abwechselnd die Hauptfiguren in den Mittelpunkt, wobei der Schwerpunkt im gesamten Handlungsverlauf auf Martin Hais liegt. Die genauen Schilderungen, die sich durch seine besonderen Wahrnehmungen, Beobachtungen und klar strukturierten Tagesabläufe ergeben, ergänzen den spannenden Handlungsbogen, ohne ihn zu unterbrechen. Die Gewalttaten sind aus Sicht und Gedanken der Tatperson beschrieben, präzise Momentaufnahmen. Auch hier geht es um die Gefühle, die in diesen Situationen entstehen, auf allzu blutige Details wird verzichtet. Im Laufe der Ereignisse wird aus Vermutungen Gewissheit, doch die Handlung bleibt weiterhin spannend, logisch und nachvollziehbar. Dies liegt auch an den komplexen und sehr breit gefächerten psychologischen Themen, die immer präsent sind.
Fazit
Ein psychologischer Thriller mit interessanten, unterschiedlichen Protagonisten, bei dem es um Serienmorde und deren Verhinderung geht, vor allem jedoch um die vielschichtigen menschlichen Beweggründe und Themen wie Ausgrenzung, Vorurteile, aber auch Freundschaft, Beziehung, Liebe.
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*Meine Meinung*
Nachdem ich vom Debütroman des Autors („Die goldene Ananas“) total begeistert war, freute ich mich sehr über sein neues Buch. Auch wenn dies vom Genre her völlig anders ist, war ich mir eigentlich ziemlich sicher, dass es mir gefallen würde - und so …
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*Meine Meinung*
Nachdem ich vom Debütroman des Autors („Die goldene Ananas“) total begeistert war, freute ich mich sehr über sein neues Buch. Auch wenn dies vom Genre her völlig anders ist, war ich mir eigentlich ziemlich sicher, dass es mir gefallen würde - und so war es dann auch.
„Martin Hais - Generation Z“ gefällt mir aus verschiedenen Gründen gut, am besten jedoch wegen seiner Charaktere. Die Charaktere in Dennis Kornblums Büchern sind authentisch und selbst die seltsamste Figur, sogar der Antagonist, hat meist irgendetwas besonderes oder sympathisches an sich. Vielleicht liegt das daran, dass man die Probleme der Charaktere meist sehr gut nachempfinden kann, da sie nicht nur anschaulich beschrieben werden, sondern man deutlich merkt, wie viel Mühe sich der Autor mit den Figuren gibt. Er gestaltet sie bis ins Detail aus und eigentlich bleibt diesbezüglich am Ende keine Frage offen. Ich für meinen Teil weiß immer, wie ich mir die entsprechende Figur vorstellen kann, wie sie im realen Leben agieren und vielleicht auch denken würden und jeder hat seine ganz eigene Rolle innerhalb der Geschichte.
Besonders gut gefiel mir in diesem Werk wieder der Protagonist selbst, denn Martin Hais macht nicht nur eine tolle Entwicklung durch und versucht (manchmal gezwungenermaßen), seine Ängste anzugehen und zu überwinden, sondern scheint einfach ein durch und durch sympathischer Mensch zu sein. Gerade weil er seine Ängste versucht zu überwinden und sich trotz seiner Scheu vor neuen Dingen immer wieder darauf einlassen kann, mochte ich ihn umso lieber.
Auch die Nebencharaktere, besonders aber Ina Ruíz gefallen mir wahnsinnig gut und ich finde sie sehr gelungen. Ina ist ein wunderbarer Mensch, der nicht nur unvoreingenommen auf andere zugeht, sondern mit ihrer herzlichen und sympathischen Art auf andere zugehen kann. Sie lässt sich von Martins Zurückhaltung nicht abschrecken, sondern versucht es auf ihre Art und Weise einfach immer wieder - und das empfinde ich als eine großartige Eigenschaft.
Das Ende gefällt mir wirklich gut und ließ mich mit einem Schmunzeln auf dem Gesicht zurück - denn es passt genau so, wie es gewählt wurde.
*Fazit*
Ein etwas anderer Krimi mit einem ganz besonderen Protagonisten der mir - ähnlich wie Elias aus „Die goldene Ananas“ - sehr ans Herz gewachsen ist. Vielen Dank für dieses tolle Buch, Herr Kornblum!
Wertung: 5 von 5 Sterne
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