Saskia Luka
Gebundenes Buch
Lass uns noch bleiben
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Annas Freundin ist ohne ein Abschiedswort verschwunden, und mitten im Berliner Kiez fällt ihr Leben in sich zusammen. Zurückgezogen verbringt sie ihre Tage in ihrem Pflanzenladen, der weit mehr ist: Sehnsuchtsort, Pflanzenheim, Pflanzenambulanz. Und zum Glück hat Anna auch noch ihren Nachbarn, einen liebenswerten Antiquar. Als schließlich der lebensfrohe Alex in Annas Leben tritt, ändert sich alles, was Anna erst gar nicht wahrhaben will. Schließlich machen sie sich gemeinsam auf die Suche nach der verschwundenen Freundin. Daraus wird eine Reise, die ganz anders ist als gedacht. Und als ...
Annas Freundin ist ohne ein Abschiedswort verschwunden, und mitten im Berliner Kiez fällt ihr Leben in sich zusammen. Zurückgezogen verbringt sie ihre Tage in ihrem Pflanzenladen, der weit mehr ist: Sehnsuchtsort, Pflanzenheim, Pflanzenambulanz. Und zum Glück hat Anna auch noch ihren Nachbarn, einen liebenswerten Antiquar. Als schließlich der lebensfrohe Alex in Annas Leben tritt, ändert sich alles, was Anna erst gar nicht wahrhaben will. Schließlich machen sie sich gemeinsam auf die Suche nach der verschwundenen Freundin. Daraus wird eine Reise, die ganz anders ist als gedacht. Und als sie nach Berlin zurückkehren, hat etwas Neues längst begonnen.
Saskia Luka wurde 1980 in Köln geboren. Nach ihrem Studium der Germanistik in Bonn arbeitete sie in Berlin im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und als freie Texterin. Ihr erster Roman Tag für Tag (2019) erschien bei Kein & Aber. Saskia Luka lebt mit ihrer Familie auf der dalmatinischen Insel Brä.
Produktdetails
- Verlag: Kein & Aber
- Artikelnr. des Verlages: 290/05058
- Seitenzahl: 192
- Erscheinungstermin: 3. November 2025
- Deutsch
- Abmessung: 188mm x 123mm x 21mm
- Gewicht: 250g
- ISBN-13: 9783036950587
- ISBN-10: 3036950583
- Artikelnr.: 73952660
Herstellerkennzeichnung
Kein + Aber
Gutenbergstraße 1
82205 Gilching
vertrieb@keinundaber.ch
Anna und Alex
Vinka hat Anna ohne ein Wort verlassen und die Trauer trübt Annas gesamten Alltag - den in ihrem Pflanzenladen und den in ihrer Wohnung. Eigentlich hätte Vinka mit einziehen sollen, nun kann sich Anna die Miete nicht mehr leisten. Durch Zufall nimmt sie Alex in ihrem …
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Anna und Alex
Vinka hat Anna ohne ein Wort verlassen und die Trauer trübt Annas gesamten Alltag - den in ihrem Pflanzenladen und den in ihrer Wohnung. Eigentlich hätte Vinka mit einziehen sollen, nun kann sich Anna die Miete nicht mehr leisten. Durch Zufall nimmt sie Alex in ihrem Durchgangszimmer bei sich auf. Die Mitbewohner sehen sich anfangs zuhause nie; nach und nach begegnen sie sich schließlich immer öfter und zwischen ihnen entwickelt sich erst Freundschaft, dann mehr.
Lass uns bleiben ist eine leise, melancholische Erzählung, die relativ oberflächlich bleibt und vieles nur zwischen den Zeilen steht. Der fehlende Abschluss von Annas und Vinkas Beziehung begleitet Anna die gesamte Geschichte über, bis sie mit Alex auf einen Roadtrip aufbricht und endlich damit abschließen kann. Mich hat die Geschichte emotional nicht ganz erreichen können, ich habe sie aber dennoch gerne gelesen. Kein Must-Read, aber für Interessierte eine Empfehlung.
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Anna hat sich in Kreuzberg ein ruhiges Leben eingerichtet. Jeden Tag arbeitet sie in ihrem Pflanzengeschäft, malt Bilder, die sich ab und an auch verkaufen und trinkt einen Coffee to go mit Henning, der in der Nähe von Annas Pflanzengeschäft ein Antiquariat betreibt. Den Menschen …
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Anna hat sich in Kreuzberg ein ruhiges Leben eingerichtet. Jeden Tag arbeitet sie in ihrem Pflanzengeschäft, malt Bilder, die sich ab und an auch verkaufen und trinkt einen Coffee to go mit Henning, der in der Nähe von Annas Pflanzengeschäft ein Antiquariat betreibt. Den Menschen bleibt sie ansonsten fern, denn nachdem ihre große Liebe Vinka sie plötzlich verlassen hat, trauert Anna. Als eines Tages ein Mann mit einer Bärenjacke in ihrem Laden auftaucht und Anna darum bittet, sein Wohnungsgesuch auszuhängen, wirft sie den Zettel zunächst weg. Doch der junge Mann ist hartnäckig und liebenswert, und als er wieder im Laden steht, bietet Anna ihm an, ihr Untermieter zu werden. Aus diesem Arrangement entwickelt sich langsam eine zarte Liebesgeschichte und man kann Annas Entwicklung als Lesender wunderbar mitverfolgen. Die Autorin zeichnet auf sanfte und empathische Weise Annas Weg zurück ins Leben, zu neuer Lebensfreude und zu bewusstem Abschiednehmen von Vergangenem nach. Ein Buch mit sympathischen Charakteren und einer lebensbejahenden Botschaft, die unaufdringlich daherkommt. Wunderschön!
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Manchmal reicht schon ein einziger Straßenzug in Kreuzberg, um ein Gefühl von Zuhause wachzurufen – genau so erging es mir mit diesem Buch. Saskia Luka fängt diese besondere Mischung aus urbanem Chaos und stillen Rückzugsorten so zart ein, dass ich mich sofort wieder …
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Manchmal reicht schon ein einziger Straßenzug in Kreuzberg, um ein Gefühl von Zuhause wachzurufen – genau so erging es mir mit diesem Buch. Saskia Luka fängt diese besondere Mischung aus urbanem Chaos und stillen Rückzugsorten so zart ein, dass ich mich sofort wieder zwischen Mehringdamm und Planufer wähnte. Und mittendrin Anna, deren kleines Pflanzenrefugium wie ein grünes Herz im Asphalt schlägt.
Ihr Leben ist ins Wanken geraten, seit ihre Freundin einfach verschwunden ist – ohne Nachricht, ohne Anker, ohne Erklärung. Während draußen das Kiezleben weiterflirrt, zieht Anna sich zurück in ihr Grün, in Töpfe und Triebe, in dieses sanfte Chaos aus Erde und Hoffnung. Es ist ein stilles, verletzliches Anfangskapitel, das wunderbar zeigt, wie man sich an die Dinge klammert, die noch nicht zerbrochen sind.
Was mich sofort berührt hat, war diese liebevolle Nachbarschaftsdynamik. Henning mit seinem Antiquariat – ein Mann, der alte Bücher behandelt, als wären sie scheue Tiere – bietet eine Wärme, die nicht künstlich wirkt, sondern wie echter Kiezalltag: Menschen, die sich nicht aufdrängen und doch da sind, wenn’s dunkel wird.
Und dann wirbelt Alex hinein, so spontan, lebendig und herrlich unberechenbar, dass Anna gar nicht anders kann, als ein kleines Stück aufzutauen. Die beiden brechen schließlich gemeinsam auf, um nach der verschwundenen Freundin zu suchen – eine Reise, die ich viel sanfter, überraschender und emotionaler fand, als ich es erwartet hätte. Kein Roadmovie, eher ein vorsichtiges Wieder-zum-Leben-Finden.
Was diesen Roman für mich so besonders macht, ist seine stille Kraft. Die Geschichte rauscht nicht, sie drängt nicht – sie tastet sich vorwärts. Manchmal langsam, fast zögerlich, aber immer poetisch, warm und mit einem Blick für die kleinen Momente, die man im echten Leben so oft übersieht. Wer Tempo und Drama sucht, landet hier vermutlich nicht im richtigen Regal. Wer aber Geschichten mag, die einen leise anschubsen, statt laut zu rütteln, wird sich wunderbar aufgehoben fühlen.
Für mich ist Lass uns noch bleiben ein Buch, das wie ein Nachmittag auf einem Kreuzberger Balkon wirkt: Ganz unspektakulär – und trotzdem bleibt etwas im Herzen hängen. Eine sanfte Geschichte über Verlust, neue Wege und darüber, wie ein einzelner Mensch reichen kann, um wieder Licht ins eigene Leben zu tragen.
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Das Buch hat mich sofort auf Grund des Covers und des Titels angesprochen. Lässt doch beides auf einen kurzweiligen Roman hoffen. Von der Schriftstellerin habe ich bis jetzt noch nichts gehört. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen.
Die einzelnen Personen sind mit …
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Das Buch hat mich sofort auf Grund des Covers und des Titels angesprochen. Lässt doch beides auf einen kurzweiligen Roman hoffen. Von der Schriftstellerin habe ich bis jetzt noch nichts gehört. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen.
Die einzelnen Personen sind mit Bedacht ausgewählt und mit entsprechenden Eigenschaften versehen.
Zur Geschichte, Anna führt einen besonderen Pflanzenladen. Sie lebt sehr zurückgezogen und hat wenig Umgang mit anderen Menschen. Doch ihren Nachbarn, einen liebenswürdigen Antiquar hat sie ins Herz geschlossen. Sie trauert um ihre Freundin, die von heute auf morgen aus ihrem Leben verschwunden ist. Dann gibt es auch noch Alex, der ihr sympathisch ist. Doch was sich daraus alles mit der Zeit entwickelt, wird an dieser Stelle nicht verraten, damit die Spannung erhalten bleibt.
Die Geschichte hat mich jetzt irgendwie nicht richtig gepackt. Es passiert zu wenig und das Geschehen plätschert nur so vor sich hin.
Ich kann das Buch nur bedingt weiter empfehlen.
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Anna ist Besitzerin von einem kleinem Geschäft für Pflanzen und widmet sich nebenbei ihrem großen Hobby, der Malerei. Die letzten Monate hat sie mit Vinka in ihrer kleinen Wohnung gelebt und Vinka wurde mehr wie eine Freundin für sie. Doch von heute auf morgen ist Vinka …
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Anna ist Besitzerin von einem kleinem Geschäft für Pflanzen und widmet sich nebenbei ihrem großen Hobby, der Malerei. Die letzten Monate hat sie mit Vinka in ihrer kleinen Wohnung gelebt und Vinka wurde mehr wie eine Freundin für sie. Doch von heute auf morgen ist Vinka ausgezogen, ohne ein Wort des Abschieds und ohne eine Erklärung. Anna ist seitdem in ein tiefes Loch gefallen. Eines Tages kommt Alex in ihr Geschäft und fragt, ob er einen Zettel aufhängen darf, auf dem er eine Mietwohnung sucht. Als er das zweite Mal in Annas Geschäft kommt, bietet sie ihm kurzentschlossen an, vorübergehend bei ihr zu wohnen, weil sie sich die Wohnung alleine eigentlich nicht mehr leisten kann und auch nach einer neuen Wohnung sucht. Alex zieht bei ihr ein und aus dem Mitbewohner wird schon bald ein guter Freund, der Annas Leben verändert. Gemeinsam mit ihm macht sie sich auf der Suche nach Vinka, von der sie noch nicht mal den Nachnamen weiß.
Ich bin ziemlich enttäuscht von diesem Buch. Ich konnte weder mit Anna, Alex, noch ihrem Nachbarn Henning besonders warm werden und mir fehlte die Tiefe an der Geschichte. Der Roman plätscherte für mich sehr seicht vor sich hin und nur am Ende wurde es nochmal interessant, als das Rätsel um Vinka gelöst wurde. Ich hätte das Buch jederzeit bei Seite legen können und musste mich überwinden, es fertig zu lesen.
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warmherzig
Wir lernen Anna in ihrem Pflanzenladen kennen und merken gleich dass sie zur Zeit sehr traurig ist. Sie wurde von ihrer Freundin Vinka überraschend und ohne Erklärungen verlassen und leidet sehr darunter. Sie hat eine tägliche Routine Henning, dem Besitzer eines …
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warmherzig
Wir lernen Anna in ihrem Pflanzenladen kennen und merken gleich dass sie zur Zeit sehr traurig ist. Sie wurde von ihrer Freundin Vinka überraschend und ohne Erklärungen verlassen und leidet sehr darunter. Sie hat eine tägliche Routine Henning, dem Besitzer eines Antiquariates in der Nachbarschaft, Kaffee vorbeizubringen und ihn gemeinsam mit ihm zu trinken. Henning ist auch eher ein Eigenbrötler, die kurzen Besuche kommen oft mit nur wenigen Worten aus. Als Leser wird uns aufgezeigt wie einsam man in einer so großen Stadt wie Berlin sein kann. Verstärkt wird das bei Anna weil sie als Selbstständige alleine ihren Laden führt und ihr so Kollegen für Kontakte oder Freundschaften fehlen.
Die Situation ändert sich durch Alex, der in ihrem Laden einen Zettel zur Wohnungssuche aufhängen möchte. Zuvor hatte Anna gehofft, dass Vinka bei ihr einzieht und dadurch ihren finanziellen Engpass erleichtern würde. Kurz entschlossen nimmt sie Alex als Mitbewohner in ihrer Wohnung auf.
Langsam freunden sich die beiden an und Alex gelingt es, Anna wieder Schritt für Schritt in ein zufriedeneres Leben zurück zu bringen. Auch wenn die Entwicklung der Geschichte von Anna, Alex und Henning nicht immer realistisch ist habe ich mich mit diesem leisen Roman sehr wohlgefühlt.
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Leise, gefühlvoll und einfühlsam
Mit dem Buch „Lass uns noch bleiben“ hat Saskia Luka einen sehr einfühlsamen Roman verfasst, ein Plädoyer für einen Neubeginn, auch wenn es noch so schwierig scheint.
Nachdem Vinka Anna verlassen hat, ist ihre Welt leer, der …
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Leise, gefühlvoll und einfühlsam
Mit dem Buch „Lass uns noch bleiben“ hat Saskia Luka einen sehr einfühlsamen Roman verfasst, ein Plädoyer für einen Neubeginn, auch wenn es noch so schwierig scheint.
Nachdem Vinka Anna verlassen hat, ist ihre Welt leer, der einzige Lichtblick ist Henning, der Antiquar von nebenan, mit dem Anna täglich Kaffee trinkt und sich anschweigt.
Als Alex, der nach einer Wohnung sucht in Annas Leben tritt, beginnt langsam eine zarte Freundschaft. Alex, der selbst ein Päckchen mit sich trägt, versteht es, Anna Zeit zu geben und sich rar zu machen, wenn nötig, Anna aber auch aus ihrem Schneckenhaus herauszuholen.
Gemeinsam begeben sich Anna und Alex auf die Suche nach Vinka, wo Anna auf ein Geheimnis stößt, von dem sie keine Ahnung hatte.
Sie nähert sich auch ihrer Mutter wieder an, die nach dem Tod des Vaters und dann von Annas Oma auch noch immer trauert.
Die gemeinsame Reise führt den immer fröhlichen Alex und Anna näher zusammen und die beiden erkennen, dass sie sich sehr ähnlich sind.
Ich fand die Sprache des Romans wunderbar gelungen, es steht so vieles zwischen den Zeilen, dem es nachzusinnieren gilt.
Die Charaktere sind gut und authentisch gezeichnet und ich habe die Entwicklung des Freundschaftsgeflechts genossen, das sich im Laufe der Geschichte herauskristallisiert hat.
Ich kann diese leise warmherzige Geschichte, die noch lange nachhallt nur empfehlen!
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Ein Roman, der verblüht, bevor er Wurzeln schlägt
Der Roman „Lass uns noch bleiben“ von Saskia Luka, erschienen im Kein & Aber Verlag, beschäftigt sich mit den schmerzhaften Gefühlen des Verlassenwerdens und damit, wie mühsam es ist, das eigene Herz zu …
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Ein Roman, der verblüht, bevor er Wurzeln schlägt
Der Roman „Lass uns noch bleiben“ von Saskia Luka, erschienen im Kein & Aber Verlag, beschäftigt sich mit den schmerzhaften Gefühlen des Verlassenwerdens und damit, wie mühsam es ist, das eigene Herz zu heilen.
Anna, selbstständig mit ihrem kleinen Pflanzenladen und kunstbegeistert, befindet sich in einer chaotischen, wunden Phase ihres Lebens. Eben war Vinka noch da, hat ihre Welt mit Gesprächen und Nähe bereichert, doch nun ist sie spurlos verschwunden. Ohne ein Lebenszeichen zu hinterlassen, verlässt Annas Freundin sie von heute auf morgen. Zerrissen von Sehnsucht versucht Anna, einfach weiterzumachen. Doch die Gedanken an Vinka und das ständige „Warum?“ werden zu groß und sie will endlich Antworten. Trost findet sie bei Henning, einem zähen, aber herzlichen Antiquar, der seinen Buchladen direkt neben Annas Pflanzengeschäft hat.
Außerdem ist da noch Alex, ihr neuer Mitbewohner, der ihr plötzlich nicht mehr aus dem Kopf geht und langsam Annas Schutzschild durchdringt.
„Lass uns noch bleiben“ ist ein Buch, von dem ich viel erwartet habe. Gerade der Mix aus Pflanzen und Büchern klang für mich sehr vielversprechend, da beides auch in meinem Leben eine große Rolle spielt. Man spürt, dass die Autorin ein großes Talent für Sprache hat. Einige Sätze sind kunstvoll und poetisch ausgearbeitet. Die Geschichte an sich war okay: Sie hat mich weder unglaublich gefesselt noch gelangweilt. An vielen Stellen war mir das Buch jedoch zu sprunghaft, und es fühlte sich an, als würden ein paar Seiten fehlen. Auch die Dialoge konnte ich oft nicht nachvollziehen, da sie sehr wirr waren und sich die Gesprächspartner:innen nicht richtig aufeinander bezogen haben.
Die zweite Hälfte des Buches war für mich insgesamt stärker als die ersten Abschnitte, da ich hier mehr Emotionen für die Charaktere aufbringen konnte. Zu Beginn blieben die Figuren für mich leider zu flach, dennoch sind sie untereinander so unterschiedlich, dass ich mir ein gutes Bild von ihnen machen konnte.
Was mir überhaupt nicht gefallen hat, war der Umgang der Protagonist:innen mit Haustieren. Der Hund wird einfach zur Mutter gebracht, wenn er gerade nicht ins Lebensmodell passt. Der Kanarienvogel wirkt eher wie nette Deko, als dass er artgerecht gehalten wird und wird letztlich lieblos „entsorgt“, indem er einfach freigelassen wird, was in der Stadt vermutlich sein Ende bedeutet. Ja, Protagonist:innen dürfen auch unsympathisch handeln, das gehört dazu. Aber hier war es mir einfach zu viel und vor allem zu wenig eingeordnet. Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Autorin hier Fehlverhalten thematisieren wollte, es wirkte vielmehr, als solle es einfach nur ein Teil der Handlung sein.
Insgesamt hat mich „Lass uns noch bleiben“ nicht überzeugt. Sprachlich hat das Buch einige wirklich starke Momente, inhaltlich jedoch haben mich zu viele Punkte gestört.
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Als Vinka Anna plötzlich verlässt, bricht für Anna ihre Welt zusammen. Sie zieht sich in ihr Schneckenhaus zurück und vereinsamt regelrecht. Doch auf einmal steht Alex in ihrem Pflanzenladen und braucht dringend ein Zimmer. Anna nimmt ihn auf und dieser holt Anna unbemerkt aus …
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Als Vinka Anna plötzlich verlässt, bricht für Anna ihre Welt zusammen. Sie zieht sich in ihr Schneckenhaus zurück und vereinsamt regelrecht. Doch auf einmal steht Alex in ihrem Pflanzenladen und braucht dringend ein Zimmer. Anna nimmt ihn auf und dieser holt Anna unbemerkt aus ihrer Einsamkeit und Tristesse raus. Anna beginnt sich zu öffnen und merkt, dass sie noch einmal mit Finke reden muss. Die beiden treten eine Reise der Veränderungen an.
Die Autorin hat mit diesem Roman eine zarte, leise Geschichte geschrieben, die viel Platz für Veränderung, Freundschaft und Verarbeitung bietet. Der Schreibstil ist ruhig und fast poetisch. Persönlich bin ich aber nie mit Anna warm geworden und konnte vieles ihrer Handlungen nicht verstehen. Manchmal hatte ich auch das Gefühl, dass mir Zusammenhänge fehlen. Der Roman ist tiefgründig, aber ohne jegliche Spannung. Er bietet viel Raum für Interpretation.
Insgesamt hatte ich mir mehr versprochen , wurde aber nicht gänzlich enttäuscht. 3,5/5 Sterne
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Entspannung ohne Drama
Das Buch "Lass uns noch bleiben" handelt von Anna, deren Freundin Vinka von einem auf dem anderen Tag aus ihrem Leben verschwunden ist. Anna besitzt einen Pflanzenladen und trifft dort auf ihren zukünftigen Mitbewohner Alex. Gemeinsam mit ihm macht sie sich auf …
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Entspannung ohne Drama
Das Buch "Lass uns noch bleiben" handelt von Anna, deren Freundin Vinka von einem auf dem anderen Tag aus ihrem Leben verschwunden ist. Anna besitzt einen Pflanzenladen und trifft dort auf ihren zukünftigen Mitbewohner Alex. Gemeinsam mit ihm macht sie sich auf die Suche nach Vinka.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Insgesamt bleibt die Geschichte eher an der Oberfläche und man hat als Leser das Gefühl, dass man eher das Leben von Anna von außen betrachtet. Es wird zwar viel von Annas Tag beschrieben, jedoch kaum etwas von ihren wahren Gefühlen. Diese Art des Schreibens passt aber zum Buch und fällt nicht negativ auf. Zwar wird während der Geschichte keine Spannung aufgebaut, aber etwas an der Erzählung führt dazu, dass man immer weiter lesen möchte.
Fazit: wer ein ruhiges Buch zum Entspannen möchte, ist bei "Lass uns noch bleiben" genau richtig.
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