Judith Allert
Gebundenes Buch
Knäckebrothelden
oder: Wie man seine Familie rettet Eine witzige und warmherzige Familiengeschichte für Jungen und Mädchen ab 10
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Wenn das Leben eine unschöne Wendung nimmt ... dann steig in den Bus und mach ein Abenteuer draus!Nach Opas Tod spielt Samys Familie total verrückt. Mama denkt nur noch an die Arbeit, Papa ist so fröhlich, dass es wehtut, die Zwillinge nerven ohne Ende, und Oma sagt gar nichts mehr. So kann es nicht weitergehen! Die Rettung klemmt in der Sofaritze: ein Zettel mit Opas letztem Wunsch, einer Reise ans Meer. Also machen sich die sechs auf den Weg - mit Opas Asche in einer Knäckebrotdose! Was als harmloser Trip beginnt, wird schnell zum chaotischen Abenteuer. Zwischen Pannen, Zoff und schräge...
Wenn das Leben eine unschöne Wendung nimmt ... dann steig in den Bus und mach ein Abenteuer draus!
Nach Opas Tod spielt Samys Familie total verrückt. Mama denkt nur noch an die Arbeit, Papa ist so fröhlich, dass es wehtut, die Zwillinge nerven ohne Ende, und Oma sagt gar nichts mehr. So kann es nicht weitergehen! Die Rettung klemmt in der Sofaritze: ein Zettel mit Opas letztem Wunsch, einer Reise ans Meer. Also machen sich die sechs auf den Weg - mit Opas Asche in einer Knäckebrotdose! Was als harmloser Trip beginnt, wird schnell zum chaotischen Abenteuer. Zwischen Pannen, Zoff und schrägen Begegnungen lernt die Familie, dass sie gemeinsam alles schaffen und wie kraftvoll Erinnerungen sind.
Eine witzige und hoffnungsvolle Geschichte über den Verlust eines geliebten Menschen, das Zulassen aller Gefühle und den Zusammenhalt der Familie. Für Jungen und Mädchen ab 10 Jahren.
Nach Opas Tod spielt Samys Familie total verrückt. Mama denkt nur noch an die Arbeit, Papa ist so fröhlich, dass es wehtut, die Zwillinge nerven ohne Ende, und Oma sagt gar nichts mehr. So kann es nicht weitergehen! Die Rettung klemmt in der Sofaritze: ein Zettel mit Opas letztem Wunsch, einer Reise ans Meer. Also machen sich die sechs auf den Weg - mit Opas Asche in einer Knäckebrotdose! Was als harmloser Trip beginnt, wird schnell zum chaotischen Abenteuer. Zwischen Pannen, Zoff und schrägen Begegnungen lernt die Familie, dass sie gemeinsam alles schaffen und wie kraftvoll Erinnerungen sind.
Eine witzige und hoffnungsvolle Geschichte über den Verlust eines geliebten Menschen, das Zulassen aller Gefühle und den Zusammenhalt der Familie. Für Jungen und Mädchen ab 10 Jahren.
Judith Allert lebt mit ihrem Mann und vielen Tieren auf einem alten Bauernhof in der oberfränkischen Pampa. Dort kann sie sich beim Unkrautzupfen kunterbunte Geschichten ausdenken.
Produktdetails
- Verlag: Carlsen
- Auflage
- Seitenzahl: 208
- Altersempfehlung: ab 10 Jahren
- Erscheinungstermin: März 2025
- Deutsch
- Abmessung: 207mm x 147mm x 20mm
- Gewicht: 313g
- ISBN-13: 9783551558442
- ISBN-10: 3551558442
- Artikelnr.: 72055558
Herstellerkennzeichnung
Carlsen Verlag GmbH
Völckersstr. 14-20
22765 Hamburg
info@carlsen.de
"Humorvoll, berührend und voller Herz." Tipi 20250613
"Judith Allert erzählt einfühlsam und mit viel Humor von dem Zusammenhalt der Familie, der hilft, [...] nach vorne zu schauen." Westdeutsche Allgemeine Zeitung 20250628
Chaotischer und gefühlvoller Roadtrip mit Opas Asche in der Knäckebrotdose
**Meine Inhaltsangabe:**
Opa ist tot und hinterlässt in der ganzen Familie ein großes Loch und jeder geht anders damit um. Als die Kids kurz vor Opas Trauerfeier einen Zettel in der Sofaritze finden, …
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Chaotischer und gefühlvoller Roadtrip mit Opas Asche in der Knäckebrotdose
**Meine Inhaltsangabe:**
Opa ist tot und hinterlässt in der ganzen Familie ein großes Loch und jeder geht anders damit um. Als die Kids kurz vor Opas Trauerfeier einen Zettel in der Sofaritze finden, auf dem Opa seinen letzten Willen (mit der ganzen Familie ans Meer fahren) hinterlassen hat ist klar: das müssen wir machen! Für Opa! Doch erst mal muss man irgendwie an Opas Asche kommen, dann fehlt auch noch ein großes, für sechs Personen plus Knäckebrotdose geeignetes Auto. Als beides geschafft ist, kann es losgehen. Geplant ist eine wenige Stunden dauernde Fahrt direkt ans Meer, doch es kommt anders als geplant und die Familie muss mit allerhand Pannen, Pech und Pleiten kämpfen und irgendwie auch mit sich selbst. Schaffen sie es, Opas letzten Wunsch zu erfüllen?
Erster Satz: »Noch zwei Kilometer.«
**Mein Eindruck:**
Das süße Cover zeigt ganz viel von dem, was in der Story vorkommt, jedoch noch lange nicht alles. Denn dieser Roadtrip hat es wirklich in sich. Schräg, lustig, verrückt, berührend, liebenswert. Dabei fängt es sehr traurig an, denn schließlich ist Opa gestorben, der sowas wie der Mittelpunkt der Familie war, der Mann, der Dinge hinter den Ohren anderer hervorzauberte, die allerbesten Heldengeschichten erzählen konnte und alles schon irgendwie geschaukelt hat. Erzählt wird die Geschichte von dem Jugendlichen Samuel (Sam), was die Autorin mit dem an Sam angepassten Schreibstil perfekt umsetzt. Wundervoll, wie sich hier Komik und Trauer ablösen bzw. ineinander übergehen, wie offen Sam mit seiner Trauer umgeht und sie thematisiert und sich über dieses alles beherrschende „Opa ist nicht mehr da“ und über seine Familie seine Gedanken macht. Was der Familie auf ihrem Roadtrip so alles passiert ist absolut witzig und sehr erfrischend und ich musste sehr oft über dieses Chaotenteam lachen, nur um im nächsten Moment wieder ganz angetan zu sein wegen der herzerwärmenden Szenen. Die Botschaft wird perfekt transportiert, kommt an und wirkt nach. Es geht um Verlust und Trauer, um das Akzeptieren und Zulassen von Gefühlen und natürlich um die Wichtigkeit der Familie. Ein rundum perfektes Buch, das Kindern vielleicht den Umgang mit dem Tod geliebter Menschen erleichtern kann oder doch zumindest eine sehr gute Gesprächsgrundlage dafür ist. 5/5 Sterne.
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Cover:
Das Cover ist klasse gestaltet. Auf dem Dach eines alten Bulli erkennt man den Großteil einer Familie mit dem Porträt des Opas. Optisch und farblich ist es klasse umgesetzt und macht neugierig auf diese Reise.
Meinung:
Emotionsreicher, chaotischer und turbulenter Roadtrip, …
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Cover:
Das Cover ist klasse gestaltet. Auf dem Dach eines alten Bulli erkennt man den Großteil einer Familie mit dem Porträt des Opas. Optisch und farblich ist es klasse umgesetzt und macht neugierig auf diese Reise.
Meinung:
Emotionsreicher, chaotischer und turbulenter Roadtrip, nach dem Tod des Opas. Jeder geht anders mit dem Tod um und so auch Samy und die verschiedenen Mitglieder seiner Familie. Schnell lernt man diese kennen und bereits zu Beginn geht es emotionsreich und auch traurig zu. Aber auch Witz und sehr viele chaotische Momente machen dieses Familienabenteuer zu einer Lesebereicherung.
Inhaltlich möchte ich hier nicht zu vil verraten und halt mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist locker und angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Die einzelnen Abschnitte haben eine angenehme Länge und ermöglichen einen guten Lesefluss. Die Kapitelanfänge sind gut und deutlich erkennbar und auch die Überschriften sind passend gewählt, ohne dabei zu viel zu verraten.
Durch die Ich-Perspektive von Samy findet man sich schnell in ihn und seine Gedanken hinein und kann diese auch gut nachvollziehen. Die Emotionen kommen spürbar und nah herüber. Und auch wenn Humor und Chaos nicht zu kurz kommen, so würde ich das Buch wirklich erst ab 10 Jahren empfehlen, da es gerade zu Beginn sehr berührend und emotional zu geht und für jüngere eventuell etwas zu viel werden könnte.
Die Geschichte ist interessant, vielschichtig und auch tiefgründig umgesetzt. Der Humor kommt hier trotz des ernsten und traurigen Themas nicht zu kurz.
Ein turbulenter und emotionsreicher Roadtrip, der für gute Unterhaltung sorgt, aber auch nachdenklich stimmt.
Fazit:
Emotionsreicher, chaotischer und turbulenter Roadtrip.
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Samys Großvater ist gestorben. Jeder in der Familie trauert um ihn auf seine Weise. Der Umgang miteinander fällt auch deswegen schwer.
Oma ist still und in sich gekehrt, der Vater übertrieben fröhlich, die Mutter sehr umtriebig. Die jüngeren Zwillingsgeschwister nerven …
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Samys Großvater ist gestorben. Jeder in der Familie trauert um ihn auf seine Weise. Der Umgang miteinander fällt auch deswegen schwer.
Oma ist still und in sich gekehrt, der Vater übertrieben fröhlich, die Mutter sehr umtriebig. Die jüngeren Zwillingsgeschwister nerven ohne Ende.
Die Rettung kommt in Gestalt eines Zettels daher mit Opas letztem Wunsch. Eine Reise ans Meer, ein Wunsch seiner Frau, den er ihr zu Lebzeiten nicht erfüllt hat.
Papa leiht sich den alten Bus eines Arbeitskollegen. Oma und Samy klauen auf der Trauerfeier einen Teil von Opas Asche. Nachdem die Familie, das Gepäck und Opas sterbliche Überreste in einer Knäckebrotdose an Bord sind, kann die Reise ans Meer beginnen!
Sehr schnell entpuppt sich der harmlose Ausflug als Road Trip voller Pleiten, Pech und Pannen. Der zurückgelassene Reiseproviant stellt trotz heulender Kinder gleich zu Beginn der Reise noch das geringste Problem dar.
Ob Samys Familie trotz aller Widrigkeiten letzten Endes das Meer erreicht?
Judith Allerts Buch lässt neben der individuellen Trauer um einen geliebten Menschen auch das Gespräch untereinander zu plus Lebensfreude und Spaß. Ihre Geschichte rund um Samys Familie zeigt auf, dass es in Ordnung ist unterschiedlich mit Verlust und Trauer umzugehen.
Was mir nicht so gut gefallen hat, dass der Großvater insgesamt als Held der Familie dargestellt wird, obwohl der Umgang mit seiner Frau bezüglich der versprochenen Reise ans Meer alles andere als heldenhaft war. Tatsächlich fand ich ihn hier sehr egoistisch, obwohl seine Hilfsbereitschaft gegenüber anderen als Argument herangezogen wird.
Sehr schön ist es wiederum, dass sich im Laufe der Geschichte Samy immer mehr als Held und Retter der Familie herauskristallisiert, auch wenn die Ereignisse auf dem Familientrip manchmal übertrieben haarsträubend und abenteuerlich sind.
Die Charaktere empfand ich stellenweise sehr anstrengend und überzogen. Wobei es angesichts eines Road Trips voller Pannen durchaus glaubwürdig ist, wenn Menschen derart agieren beziehungsweise erscheinen.
Insgesamt ist der Road Trip derart überbordend mit Begegnungen und Vorfällen ausgestattet, dass man das Ganze nicht allzu ernst, sondern mit einem Augenzwinkern nehmen sollte. Dafür spricht sich ja bereits der Urnenklau zu Beginn des Buches aus ;)
In Summe stellen die „Knäckebrothelden“ eine schöne und auch tröstliche Familiengeschichte über den Verlust eines geliebten Menschen dar, die aufzeigt, dass es nicht nur einen Umgang mit Trauer gibt.
Der Road Trip ist überspitzt skurril und abenteuerlich dargestellt. Er macht sehr viel Spaß und lässt einen durch die Seiten fliegen. Andererseits verliert man damit aber auch manchmal den Ausgangspunkt der Story aus den Augen und die Geschichte ist damit nicht vorrangig ein Buch über Verlust und Trauer.
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Mit Knäckebrot, Chaos und Gefühl
Ab dem ersten Satz zieht uns dieses Buch mitten hinein in eine Geschichte, die das ernste Thema Tod mit überraschender Leichtigkeit, Wärme und Tiefe erzählt. Judith Allert gelingt das Kunststück, über Verlust zu schreiben, ohne …
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Mit Knäckebrot, Chaos und Gefühl
Ab dem ersten Satz zieht uns dieses Buch mitten hinein in eine Geschichte, die das ernste Thema Tod mit überraschender Leichtigkeit, Wärme und Tiefe erzählt. Judith Allert gelingt das Kunststück, über Verlust zu schreiben, ohne dabei zu sehr zu beschweren. Im Gegenteil: Aus der Trauer heraus entwickelt sich ein bewegender, turbulenter Roadtrip, bei dem Hauptfigur Samy über sich hinauswächst und die gesamte Familie in aberwitzige, berührende und spannende Abenteuer verwickelt wird.
Die Sprache ist ein Genuss – mal feinfühlig, mal frech, aber immer auf den Punkt. Judith Allert beweist ein bemerkenswertes Gespür dafür, was Kinder brauchen, um sich getragen zu fühlen in einer Geschichte, die sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken einlädt und immer Hoffnung gibt.
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Vom Umgang mit dem Verlust eines geliebten Menschen
Samys Großvater ist gestorben. Seitdem ist seine Oma still und leise, seine Mama muss ganz plötzlich immer mal kurz nach nebenan und sein Vater ist besonders lustig. Ohne Opa, den Helden der Familie, ist der Umgang miteinander schwer. …
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Vom Umgang mit dem Verlust eines geliebten Menschen
Samys Großvater ist gestorben. Seitdem ist seine Oma still und leise, seine Mama muss ganz plötzlich immer mal kurz nach nebenan und sein Vater ist besonders lustig. Ohne Opa, den Helden der Familie, ist der Umgang miteinander schwer. Da taucht ein Zettel auf mit Opas letztem Willen: noch einmal ans Meer. Flugs wird seine Urne vor der Beerdigung geklaut, ein klappriger Familienbus gechartert und los geht`s auf eine abenteuerliche Reise Richtung Meer mit erfreulichen, beängstigenden und kriminellen Begegnungen, mit Pannen, ohne Handynetz und Routenplaner, mit Polizeieinsatz und ohne Plan. Wird die Familie mit Opas sterblichen Überresten, was auch immer das ist, ans Meer gelangen? Und werden sie als Familie wieder einen unbeschwerteren Umgang miteinander finden?
Das Buch verbindet tief traurige Erfahrungen mit witzigen Erlebnissen und spannenden Abenteuern. Wir begegnen einer Menge warmherziger, offener Menschen, aber auch solchen, die das ausnutzen. Alle tragen ein wenig dazu bei, die Erinnerungen an den verstorbenen Opa weniger schmerzlich zu machen. Das ist auf jeden Fall ein schöner, neuer Ansatz, sich dem Thema zu nähern, wie man mit dem Verlust eines geliebten Menschen umgehen kann und wie neben der schmerzlichen Vermissen die schönen Erinnerungen ein Trost sein können. Allerdings finde ich den Schreibstil, auch wenn er die Sicht des Enkels Samy einnehmen soll und für junge Leser geschrieben ist, zum Teil unangenehm oder unpassend aufgedreht und ein wenig überzogen albern. Das stört mich im Hinblick auf das ernste Thema dann doch stellenweise empfindlich, auch dann, wenn die Ereignisse selbst ein wenig zu abenteuerlich werden, denn die „Krümel“ von Opa in der Knäckebrotdose auf der Rückbank ist schon so ein eher gewöhnungsbedürftiger Gedanke, der schon mal die Frage nach der Pietät aufwirft.
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