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Die lebenslustige Sozialarbeiterin Emilia hängt eines Tages tot im Offenbacher Stadtwald. Ihre Kollegin Lena Borowski glaubt nicht an Selbstmord. Unterstützung bekommt sie von Emilias Schwester Christine. In den Unterlagen von Emilia stoßen die beiden auf Hinweise auf den Missbrauch von Sozialgeldern, die Enthüllung stand kurz bevor. Als Christine bei einem Autounfall schwer verletzt wird und Lena sich verfolgt fühlt, spitzt sich die Lage zu.
Härtl, Cornelia
Die Autorin und Dozentin Cornelia Härtl lebt und schreibt seit vielen Jahren im Rhein-Main-Gebiet. In die Figur ihrer Ermittlerin Lena Borowski lässt sie eigene Erfahrungen einfließen: Selbst lange Jahre im öffentlichen Dienst vor Ort tätig, kennt Härtl die Verwaltung und die Zustände in den sozialen Brennpunkten der Region bestens, auch dank ihres ehrenamtlichen sozialen Engagements. "Finstere Geschäfte" ist der zweite Fall für Lena Borowski.
Die Autorin und Dozentin Cornelia Härtl lebt und schreibt seit vielen Jahren im Rhein-Main-Gebiet. In die Figur ihrer Ermittlerin Lena Borowski lässt sie eigene Erfahrungen einfließen: Selbst lange Jahre im öffentlichen Dienst vor Ort tätig, kennt Härtl die Verwaltung und die Zustände in den sozialen Brennpunkten der Region bestens, auch dank ihres ehrenamtlichen sozialen Engagements. "Finstere Geschäfte" ist der zweite Fall für Lena Borowski.
Produktdetails
- Lena Borowski 2
- Verlag: Sutton Verlag GmbH
- Seitenzahl: 320
- Erscheinungstermin: 31. Juli 2015
- Deutsch
- Abmessung: 197mm x 125mm x 20mm
- Gewicht: 278g
- ISBN-13: 9783954005741
- ISBN-10: 3954005743
- Artikelnr.: 42792999
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
Die Sozialarbeiterin Emilia wird erhängt im Offenbacher Stadtwald aufgefunden. Sowohl ihre Kollegin Lena Borowski, als auch ihre Schwester Christine glauben nicht an Selbstmord. Lena soll die Vertretung von Emilia übernehmen und findet Unterlagen, die auf Sozialbetrug in ihrer Behörde …
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Die Sozialarbeiterin Emilia wird erhängt im Offenbacher Stadtwald aufgefunden. Sowohl ihre Kollegin Lena Borowski, als auch ihre Schwester Christine glauben nicht an Selbstmord. Lena soll die Vertretung von Emilia übernehmen und findet Unterlagen, die auf Sozialbetrug in ihrer Behörde schließen lassen. Bei ihren Nachforschungen gerät Lena bald auch in Gefahr. Obwohl der Fall eindeutig erscheint, kommt der Kommissarin Jutta Ernst einiges merkwürdig vor. Es muss erst eine weitere Leiche geben, damit die Polizei aktiv wird.
In einem weiteren Handlungsstrang lernen wir die junge Sunita kennen, die von ihrer Familie mit Versprechungen weggelockt wurde und nun zur Prostitution gezwungen wird.
Die Geschichte ist flüssig geschrieben und von Anfang an sehr spannend. Alle Charaktere sind authentisch und gut beschrieben. Lena ist selbstbewusst und steckt nicht zurück, wenn man sie einschüchtern will. Mit ihren Beziehungen läuft es nicht so, wie sie das gerne hätte. Ihre Geliebte Tamae ist weit weg mit einem Projekt beschäftigt und die verheiratete Karin zieht sich zurück. Dafür umwirbt sie der Nachtclubbesitzer Gerd Rohloff, was zwiespältige Gefühle in Lena hervorruft. Frau Kasulke hat für Lena auch ein offenes Ohr , wenn’s nötig ist.
Besonders erschüttern ist das Schicksal von Sunita, die von ihren Peinigern nur als Ware betrachtet wird. Bei allem, was sie erdulden muss, hält sie die Hoffnung aufrecht, dass ihr Freund aus der Kindheit sie finden und befreien wird.
Zum Ende hin werden die Handlungsstränge logisch verknüpft. Die Themen sind aktuell und brisant, denn „Klügeleien“ in Behörden, Prostitution und Menschenhandel ist ja gang und gebe. Oft steht die Polizei diesen Machenschaften hilflos gegenüber.
Die Geschichte ist fesselnd und die Spannung steigert sich bis zum Showdown.
Ein sehr empfehlenswerter Krimi!
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Offenbach. Emilia Hornauer wird erhängt im Stadtwald aufgefunden. Selbstmord, so die mehrheitliche Meinung. Doch Lena Borowski glaubt nicht daran, dass ihre stets fröhliche Kollegin sich das Leben genommen hat. Ihre Vermutung, dass Emilia ermordet wurde, wird durch brisante Unterlagen, die …
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Offenbach. Emilia Hornauer wird erhängt im Stadtwald aufgefunden. Selbstmord, so die mehrheitliche Meinung. Doch Lena Borowski glaubt nicht daran, dass ihre stets fröhliche Kollegin sich das Leben genommen hat. Ihre Vermutung, dass Emilia ermordet wurde, wird durch brisante Unterlagen, die Lena in der Aktentasche der Toten findet, bestärkt. Emilia war einigen Ungereimtheiten in ihrer Behörde auf der Spur – Mauschleien bei Abrechnungen und eine drohende Insolvenz lassen Lena hellhörig werden und eigene Nachforschungen anstellen…
„Finstere Geschäfte“ ist bereits der zweite Fall für Lena Borowski, für mich war dieser Einsatz im Rhein-Main-Gebiet der erste, den ich mit der toughen Sozialarbeiterin erleben durfte. Auch ohne Kenntnis des vorhergehenden Bandes habe ich Lena gut kennengelernt und hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass mir wichtige Informationen fehlen würden.
Cornelia Härtl versteht es ausgezeichnet, den Leser einzufangen und die Spannung schon nach wenigen Seiten auf ein hohes Level zu katapultieren. Durch die detaillierten Schilderungen der Ereignisse und die ausführlichen Beschreibungen der Schauplätze war ich stets mittendrin im Geschehen und konnte bestens mit den Figuren mitfühlen und bei den Ermittlungen prima miträtseln.
Die Autorin beginnt diesen Krimi mit einem kurzen, aber sehr aufwühlenden Prolog: Eine verzweifelte junge Frau versucht aus einen Zimmer zu entkommen, als sie schreckliche Geräusche aus dem Nebenzimmer hört.
Im Folgenden lernt man Lena Borowski kennen. Die sympathische Sozialarbeiterin wird facettenreich dargestellt. Im Berufsalltag ganz die selbstbewusste, starke Frau, zeigt sie in ihrem Privatleben einige Unsicherheiten, besonders, wenn es um ihr Liebesleben geht. Ihre Emotionen fahren gerade Karussell, denn ihre japanische Geliebte Tamae ist in ihre Heimat zurückgekehrt und ihre zweite Geliebte Karin hat sich in letzter Zeit ohne erkennbaren Grund zurückgezogen. Und dass sie sich plötzlich zu der Frankfurter Rotlichtgröße Gerd Rohloff hingezogen fühlt, verwirrt Lena erst recht.
In einem zweiten Handlungsstrang geht es um Sunita. Das junge Mädchen aus Nigeria wurde von Menschenhändlern nach Frankfurt gebracht. Obwohl sich schnell abzeichnet, was Sunita im Verlauf der Geschichte blüht, hofft man ständig, dass ihr Schicksal eine andere Richtung nehmen wird. Was Sunita erdulden muss, ist grausam. Brutale Freier, Schläge und Angst bestimmen ihren Alltag. Das eingeschüchterte Mädchen hat weder den Mut noch die Kraft, sich gegen ihre Peiniger zur Wehr zu setzen.
Kriminalkommissarin Jutta Ernst sieht - anders als ihr Kollege und ihr Vorgesetzter - einige Unklarheiten im Fall Emilia Hornauer und behält die Akte im Auge, obwohl der Mord an einer unbekannten Frau die polizeilichen Ermittler in Atem hält.
Die Handlung ist durchweg spannend und mitreißend. Die von Lena gesammelten Informationen und Erkenntnisse bringen im Verlauf der Geschichte einige Überraschungen mit sich. Lena deckt diverse Unstimmigkeiten auf, hat aber bis fast zum Schluss keine Ahnung, wem sie mit ihren Nachforschungen auf die Füße tritt. Gegen Ende des Krimis spitzt sich die Lage für Lena dann dramatisch zu.
„Finstere Geschäfte“ ist ein spannender, aufwühlender Krimi, der mich von der ersten bis zur letzten Seite fest im Griff gehabt hat.
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Verflucht, verkauft, versklavt
„Finstere Geschäfte“ ist bereits der zweite Fall für Sozialarbeiterin Lena Borowski. Schauplatz ist das Rhein-Main-Gebiet zwischen Frankfurt und Offenbach. Dennoch handelt es sich um eine eigenständige, in sich abgeschlossene Geschichte, …
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Verflucht, verkauft, versklavt
„Finstere Geschäfte“ ist bereits der zweite Fall für Sozialarbeiterin Lena Borowski. Schauplatz ist das Rhein-Main-Gebiet zwischen Frankfurt und Offenbach. Dennoch handelt es sich um eine eigenständige, in sich abgeschlossene Geschichte, die ohne Vorkenntnisse lesbar ist. Worum geht es?
Lena soll ihre Kollegin Emilia vertreten, die sich angeblich im Wald erhängt hat. Auch ihre Schwester Christine glaubt nicht an Selbstmord. Denn Emilia war einem Sozialbetrug auf der Spur. Bei ihren Nachforschungen gerät Lena schon bald in das Visier des Killers.
In einem weiteren Handlungsstrang wird das traurige Schicksal der jungen Sunita erzählt, die mit falschen Versprechungen aus Nigeria nach Europa gelockt und von skrupellosen Menschenhändlern aus Angst vor Voodoo-Zauber in die Prostitution gezwungen wird.
Wo ist die Verbindung? Als eine zweite Leiche auftaucht, wird auch die Polizei endlich aktiv…
Über das Wiedersehen mit Lena, Tamae, Karin, Gerd Rohloff und der kleinen Samantha aus „Böse Spiele“ habe ich mich gefreut. Lena ist eine unkonventionelle Ermittlerin und ein starke Frau. Der Leser erhält einen guten Einblick in die Aufgaben einer Sozialarbeiterin. Dazu kommt der ganz normale Behörden-Wahnsinn, Missbrauch von Fördergeldern, Machtgerangel etc. - von Cornelia Härtl spannend erzählt.
Lenas Privatleben lässt mich jedoch etwas zwiespältig zurück. Lena ist lesbisch und hat zwei Geliebte, Tamae, eine toughe Japanerin, und Karin, eine verheiratete Frau. Jetzt kommt noch der Nachtclubbesitzer Gerd Rohloff hinzu. Ich bin schon gespannt, wie Lena aus der Nummer wieder raus kommt…
Fazit: Dunkle Geschäfte und menschliche Abgründe. Eine Geschichte, die den Verstand und die Seele berührt.
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