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Alfredo Pampaloni ist ein Relikt aus der Zeit des italienischen Wirtschaftswunders: als Käsefabrikant und Erfinder des rosafarbenen Gorgonzolas in den 1960er-Jahren reich geworden, hat er eine Vorliebe für Alfa Spider und weiße Sakkos nach dem Vorbild seines Freundes Gunter Sachs. Um das Erbe aufzuteilen, ruft er seine Kinder zu sich ins Feriendomizil: den geldgeilen Sohn und Galeristen in London und die ewig benachteiligte Tochter, jetzt Universitätsprofessorin. Die italienische Komödie nimmt ihren Lauf: Im Bergdorf Solària, inmitten von verrosteten Skiliften und verkommenen Grandhotels...
Alfredo Pampaloni ist ein Relikt aus der Zeit des italienischen Wirtschaftswunders: als Käsefabrikant und Erfinder des rosafarbenen Gorgonzolas in den 1960er-Jahren reich geworden, hat er eine Vorliebe für Alfa Spider und weiße Sakkos nach dem Vorbild seines Freundes Gunter Sachs. Um das Erbe aufzuteilen, ruft er seine Kinder zu sich ins Feriendomizil: den geldgeilen Sohn und Galeristen in London und die ewig benachteiligte Tochter, jetzt Universitätsprofessorin. Die italienische Komödie nimmt ihren Lauf: Im Bergdorf Solària, inmitten von verrosteten Skiliften und verkommenen Grandhotels, treibt der Patriarch in Mokassins die zukünftigen Erben an den Rand des Wahnsinns. Brennende Häuser, ein verschwundener Millionenbetrag und ein Familiengeheimnis tun das Übrige.
Piersandro Pallavicini, geboren 1962 in Vigevano, lebt in Pavia, Lombardei (Italien). Professor für Chemie an der Universität Pavia. Regelmäßige Beiträge für Zeitschriften, Comics, Rock- und Heavy- Metal-Magazine und Rezensionen für die Literaturbeilage "TuttoLibri" von "La Stampa". Autor zahlreicher Bücher. Bei Folio: Ausfahrt Nizza. Roman (2014).
Produktdetails
- Transfer Bibliothek 124
- Verlag: Folio, Wien
- Artikelnr. des Verlages: 5235493
- Seitenzahl: 304
- Erscheinungstermin: 27. August 2015
- Deutsch
- Abmessung: 217mm x 147mm x 29mm
- Gewicht: 528g
- ISBN-13: 9783852566696
- ISBN-10: 385256669X
- Artikelnr.: 42748527
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
Alberto Pampaloni hat sich hochgearbeitet und ist nun sehr reich. Er ist ein Lebemann und verhält sich sehr despotisch. Nun ist er sehr krank und beordert die Familie zu sich, um das Erbe aufzuteilen. Familie, das ist sein gieriger Sohn Edo nebst Familie und seine unterwürfige Tochter …
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Alberto Pampaloni hat sich hochgearbeitet und ist nun sehr reich. Er ist ein Lebemann und verhält sich sehr despotisch. Nun ist er sehr krank und beordert die Familie zu sich, um das Erbe aufzuteilen. Familie, das ist sein gieriger Sohn Edo nebst Familie und seine unterwürfige Tochter Carla mit ihrem Sohn.
Diese Geschichte wird aus der Sicht von Carla erzählt. Einerseits berichtet sie, was geschieht, aber durch ihre Erinnerungen lernen wir auch die Vergangenheit kennen. Sie hat ihrem exzentrischen Vater nichts entgegen zu setzen. Statt ihm mal die Meinung zu geigen, lässt sie sich nicht nur alles gefallen, sondern findet immer wieder Entschuldigungen für ihn. In ihrem Mann hat sie auch keine Unterstützung, der lebt sein eigenes Leben und ihr Sohn Massimo ist ein verwöhntes Kerlchen. Sie ist eine intelligente Frau, warum lässt sie sich so behandeln.
Albertos Aktionen sind nicht zu tolerieren. Er ist einfach nur ein Stinkstiefel. Auch Bruder Rogoredo, kurz Edo genannt, ist ein unsympathischer Mensch, der nur hinter dem Geld her ist. Da hilft er gerne auch mal mit einem gefälschten Testament nach.
Beim Lesen habe ich mich über alle geärgert. Carla war mir zu unterwürfig, Edo zu geldgierig und Alberto zu bösartig. Alles ist sehr überspitzt und schrill dargestellt. Diese Art von Humor ist so gar nicht meine Sache. Es mag sein, dass das von anderen nicht so gesehen wird.
Am Ende tritt Alberto dann auch nicht leise ab, nein, er verschwindet ziemlich dramatisch aus dem Leben. Carla sorgt dann das erste Mal dafür, dass ihre eigenen Interessen zum Zuge kommen.
Die Geschichte hat mich nicht wirklich angesprochen, dafür war mir das Schrille einfach zu viel. Dadurch gingen bedenkenswerten Teile einfach unter.
Wer derben Humor mag, wird dieses Buch mögen.
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Das Cover zeigt einen Kellner, der auf Schlittschuhen und einem Tablett mit Alkoholgetränken übers Eis läuft. Im Hintergrund sind schneebedeckte Berge zu sehen. Es macht neugierig und suggeriert eine italienische Komödie mit Slapstickhumor.
Inhalt:
Der mittlerweile als …
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Das Cover zeigt einen Kellner, der auf Schlittschuhen und einem Tablett mit Alkoholgetränken übers Eis läuft. Im Hintergrund sind schneebedeckte Berge zu sehen. Es macht neugierig und suggeriert eine italienische Komödie mit Slapstickhumor.
Inhalt:
Der mittlerweile als Schmierkäsefabrikant zu Reichtum gekommene Alfredo lädt seinen Sohn Rogoredo und seine Tochter Carla samt Familie und Carlas bester Freundin Paola, genannt "Ottolina" nach Italien in sein Haus ein. Grund: er ist unheilbar krank und möchte mit beiden über ihr Erbe sprechen.
Mein Eindruck:
Das Buch ist in der Ich-Perspektive von Carla geschrieben und in der Gegenwartsform. D. h. der Leser erlebt alles direkt aus ihrer Perspektive mit. Dazu gehören (leider) auch ihre wechseljahrbedingten Gefühlsschwankungen und Gedanken. Carla musste ihr Leben lang hinter dem Bruder zurückstecken, auch beim Erben soll sie deutlich den geringeren Anteil erhalten. Sie selber hat sich größtenteils mit dieser Rolle abgefunden, ihre Freundin wird vom Vater permanent gehänselt und mit seltsamen Spitznamen betitelt, was beiden Frauen aber nichts auszumachen scheint.
Überhaupt mutet der gesamte Umgang der Charaktere etwas seltsam an. Es herrscht nach meinem Gefühl ein sehr derber Umgangston, bei denen Schimpfwörter oder seltsame Kosenamen wie Trottel oder Bulldogge zum Alltag dazu gehören.
Der Vater, Alfredo ist ein Mann von heftigen Späßen und Streichen, die ich ebenso wenig wie den Umgangston als lustig empfunden habe. Nur stellenweise entlockte mir der Roman ein Schmunzeln.
Auch von dem in vielen Kritiken beschriebenen Sprachwitz und italienischer Komik habe ich wenig im Buch erfahren dürfen. Es gibt viele Anspielungen auf italienische Filme, Comicserien und Prominente, mit denen man aber als nicht Italiener oder nicht Italienkundiger kaum etwas anfangen kann.
Die Geschichte lässt sich im Groben in 4 Abschnitte einteilen, es wird dabei abwechselnd vom Italienaufenthalt beim Vater und von Carlas späterer Londonreise erzählt. In Rückblenden erfährt der Leser nach und nach etwas aus Carlas Kindheit, wodurch sich nach und nach die Charaktere besser erschließen lassen.
Unter einer italienischen Komödie hatte ich mir etwas anderes vorgestellt, mehr Spritzigkeit und der Sprachwitz ist vermutlich größtenteils durch die Übersetzung nicht herausgekommen.
Überhaupt habe ich besonders anfangs einen roten Faden vermisst, man wusste nicht ganz, worauf es hinauslaufen soll. Auch ein durchgehender Spannungsbogen wird nicht aufgebaut. Mal passiert viel Skurriles auf einmal, dann plätschert der Roman vor sich hin. Am Anfang wollte ich das Buch abbrechen, da mir weder Charaktere noch Handlung gefallen haben.
Doch dann wird es nach und nach besser, es geschehen in der Mitte des Buches und gegen Ende doch noch unerwartete Wendungen und das Ende versöhnte mich dann etwas.
Fazit:
Unsympathische Charaktere, derber (Nicht-)Humor mit immerhin unerwarteter Auflösung - vorwiegend für Italienkenner.
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Mit etwas schwierigem Einstieg habe ich diese kreischend laute, schrille, skurrile und tragikomische italienische Familienkomödie mit großem Vergnügen gelesen und am Ende des Buches sogar ein paar einzelne Tränen in den Augenwinkeln gehabt.
Der neureiche und steinalte …
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Mit etwas schwierigem Einstieg habe ich diese kreischend laute, schrille, skurrile und tragikomische italienische Familienkomödie mit großem Vergnügen gelesen und am Ende des Buches sogar ein paar einzelne Tränen in den Augenwinkeln gehabt.
Der neureiche und steinalte Mailänder Alberto Pampaloni, der in den 60ern ein Vermögen mit Schmierkäse gemacht hat, ist despotisches Familienoberhaupt und ruft zum Familientreffen in der futuristischen Sommervilla. Seine Familie ( oder was davon übrig geblieben ist ) besteht aus dem schmierigen, geizigen und verwöhntem Sohn Rogoredo nebst blasser englischer Frau und Söhnen sowie der devoten Tochter Carla, die mit ihrer besten Freundin Paola und ihrem Muttersöhnchen Massimo auftaucht. Es gilt, das Erbe des Lebemannes und Möchtegern-Playboys Alberto unter den Kindern aufzuteilen.
Die Geschichte ist in der Ich-Form von Carla erzählt, die gemeinsam mit ihrer Freundin Paola von Hitzewallungen und Emotionsschwankungen infolge Klimakterium gebeutelt ist. Durch Rückblenden aus ihrer Sicht erzählt erfährt man von derben und bösartigen Streichen, die neben der cineastischen Leidenschaft als Filmproduzent und dem Hang zur HighSociety einen wichtigen Wesenszug des 80jährigen Alberto darstellen. Carla spielt von Kindheit an in der Familie die zweite Geige hinter dem faulen und verwöhntem Bruder und gab sich widerspruchslos mit dem Krumen zufrieden, die ihr der Vater zuwarf, in ihrem Job als Professorin steht sie zusammen mit ihrer Freundin Paola trotz hervorragender Leistungen an der Fakultät weit hinter den männlichen Kollegen und ihr Ehemann befasst sich lieber mit den Freuden eines Teilchenbeschleunigers als mit ihr. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Paola, die sich von ihrer Umwelt (besonders vom Scherzbold Alberto) derbe Späße bezüglich ihres Aussehens gefallen lassen muss, flüchtet sich Carla als junges Mädchen in die Welt des Progrock, mit Jethro Tull und Peter Gabriel in London zu Beginn der 80er hoffnungslos der Zeit hinterherhinkend.
Am Ende des Buches tritt Alfonso playboymäßig und filmreif ab und für Carla wendet sich das Blatt.
Alle Figuren sind im komödiantischen Stil sehr überspitzt dargestellt, angefangen von der als unterwürfige Tochter gezeigten Carla, ihrem großspurigem, egoistischem und an einen englischen Lord erinnernden Bruder mit seiner sonnenempfindlichen Frau, der fast hündischen Freundin Paola und dem exzentrischen, despotischen, lauten und derben Familienoberhaupt Alfredo. Ich hatte damit anfangs einige Schwierigkeiten, weil neben den völlig überzogenen Figuren manche Dinge bis nahe an die Penedranz ausgereizt sind, so das Klimakterium von Carla und Paola oder der landestypische Dialekt. Doch nach einigen wenigen Kapiteln hatte mich das Buch gepackt und ich hatte viel Vergnügen beim Lesen. Am Ende des Buches war ich vollends versöhnt, die Geschichte nimmt überraschende Wendungen und - typisch italienisch - gibt es etwas Schmalz an unerwarteter Stelle zum Schluss.
Mein Fazit: Ein teils derb-humoristisches Lesevergnügen, das man sich nach ein paar anfänglich verwirrenden Seiten nicht entgehen lassen sollte.
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