Daniel Mendelsohn
Broschiertes Buch
Eine Odyssee
Mein Vater, ein Epos und ich - Der internationale Bestseller
Übersetzung: Fienbork, Matthias
Versandkostenfrei!
Sofort lieferbar
Weitere Ausgaben:
PAYBACK Punkte
0 °P sammeln!
Eine berührende Vater-Sohn-Geschichte auf den Spuren von Homers EposAls Jay Mendelsohn, pensionierter Mathematiker und 81 Jahre alt, eines Tages spontan beschließt, den Uni-Grundkurs seines Sohnes Daniel zum Thema »Odyssee« zu besuchen, ahnen beide Männer nicht, dass dies der Beginn einer ganz eigenen Familienreise ist. Vater und Sohn beschließen nämlich, auf einer Schiffsroute den Spuren des großen Epos von Homer zu folgen - und im Angesicht der eigenen Sterblichkeit kommen sie sich dabei endlich wieder näher. Bewegend und mitreißend erzählt Daniel Mendelsohn, wie ein 3000 Jahre al...
Eine berührende Vater-Sohn-Geschichte auf den Spuren von Homers Epos
Als Jay Mendelsohn, pensionierter Mathematiker und 81 Jahre alt, eines Tages spontan beschließt, den Uni-Grundkurs seines Sohnes Daniel zum Thema »Odyssee« zu besuchen, ahnen beide Männer nicht, dass dies der Beginn einer ganz eigenen Familienreise ist. Vater und Sohn beschließen nämlich, auf einer Schiffsroute den Spuren des großen Epos von Homer zu folgen - und im Angesicht der eigenen Sterblichkeit kommen sie sich dabei endlich wieder näher. Bewegend und mitreißend erzählt Daniel Mendelsohn, wie ein 3000 Jahre alter Mythos ihn und seinen Vater wieder zueinanderführt.
Als Jay Mendelsohn, pensionierter Mathematiker und 81 Jahre alt, eines Tages spontan beschließt, den Uni-Grundkurs seines Sohnes Daniel zum Thema »Odyssee« zu besuchen, ahnen beide Männer nicht, dass dies der Beginn einer ganz eigenen Familienreise ist. Vater und Sohn beschließen nämlich, auf einer Schiffsroute den Spuren des großen Epos von Homer zu folgen - und im Angesicht der eigenen Sterblichkeit kommen sie sich dabei endlich wieder näher. Bewegend und mitreißend erzählt Daniel Mendelsohn, wie ein 3000 Jahre alter Mythos ihn und seinen Vater wieder zueinanderführt.
Daniel Mendelsohn, geboren 1960 in New York, gehört zu den bedeutendsten Intellektuellen in den USA und ist als Autor und Übersetzer bekannt geworden. Er promovierte 1994 in Classical Studies und arbeitete als Kritiker u. a. für The New York Review of Books, das New York Magazine, für The New Yorker und die New York Times. 2006 veröffentlichte er sein aufsehenerregendes, preisgekröntes Familien-Memoir »Die Verlorenen. Eine Suche nach sechs von sechs Millionen«. Zuletzt erschienen auf Deutsch »Eine Odyssee. Mein Vater, ein Epos und ich« (2019) und »Flüchtige Umarmung. Von der Sehnsucht und der Suche nach Identität« (2021). 2022 erhielt Daniel Mendelsohn den renommierten Malaparte-Preis.
Produktdetails
- Verlag: Pantheon
- Originaltitel: An Odyssey. A Father, a Son and an Epic
- Artikelnr. des Verlages: 80793971
- 2. Aufl.
- Seitenzahl: 348
- Erscheinungstermin: 14. September 2020
- Deutsch
- Abmessung: 122mm x 198mm x 26mm
- Gewicht: 333g
- ISBN-13: 9783570554258
- ISBN-10: 3570554252
- Artikelnr.: 58046729
Herstellerkennzeichnung
Pantheon
Neumarkter Straße 28
81673 München
produktsicherheit@penguinrandomhouse.de
»Ein hinreißendes Buch. Mendelsohn zeigt, dass Weltliteratur vom Leben handelt.« Deutschlandfunk Kultur Lesart
Gebundenes Buch
Königs Erläuterungen
In meiner Schulzeit - und wohl auch heute noch – gab es für die deutsche Pflichtlektüre die Königs Erläuterungen. Aber nicht für die Odyssee, da bei Fremdsprache die Übersetzung wichtiger als die Interpretation ist. Dieses Buch …
Mehr
Königs Erläuterungen
In meiner Schulzeit - und wohl auch heute noch – gab es für die deutsche Pflichtlektüre die Königs Erläuterungen. Aber nicht für die Odyssee, da bei Fremdsprache die Übersetzung wichtiger als die Interpretation ist. Dieses Buch leistet das und noch mehr.
Selbst über Friedrich August Wolf wird berichtet. Aus dem heutigen Sachsen-Anhalt stammend gilt er als Gründer der Philologie. Er glaubte als erster, dass die Odyssee erst Jahrhunderte lang mündlich gesungen wurde bevor sie aufgeschrieben wurde. Weiter lernen wir noch Johann Karl Simon Morgenstern kennen, der den Begriff „Bildungsroman“ prägte. Außerdem hören wir, dass die Odyssee als eine Ringkomposition komponiert wurde.
Der Autor ist ein guter Erklärer und Hochschuldozent, der im Seminar mit seinen Schülern über die Interpretation der Gesänge der Odyssee diskutiert. Auch sein alter Vater nimmt teil.
Gelungen fand ich, dass die beiden nach dem Seminar eine Kreuzfahrt zu den Orten der Odyssee unternehmen, auch wenn Ithaka wegen eines Streiks in Griechenland nicht besucht wird.
Einen Stern abziehen muss ich aber, weil die Diskussionsführrung zu lehrerzentriert wirkt, zustimmende Bewertungen mich nicht interessieren und Unsinn ohnehin nicht ins Buch gehört. Außerdem langweilten mich die Bemerkungen, wie sich der Autor, der wohl als Ich-Erzähler auftritt, die Namen seiner Schüler merkt.
Einen weiteren Stern muss ich abziehen, weil die Familiengeschichte des Autors viel zu lang erzählt wird. Zweifellos ist die Odyssee auch eine Vater-Sohn Beziehung, insofern müsste es passen. Wenn aber noch über die Großeltern erzählt wird oder wir lesen, dass das Auto auf die Auffahrt fährt, nein, das ist nicht wichtig.
Das Seminar ist 50 Seiten vor dem Schluss des Buches beendet. Was noch erzählt wird, ist die Krankengeschichte des Vaters in epischer Länge mit allen medizinischen Details.
Mendelsohn ist als fiktiver Erzähler bisher nicht bekannt und das merkt man auch. Bleiben also 3 Sterne.
Zitat: Spöttisch fragte Locke, […] warum ein Arbeiter Latein lernen müsse. Wolfs Antwort: Weil es um den Menschen geht. (S.50)
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Gebundenes Buch
Daniel Mendelsohn gibt an der Universität ein Seminar zu Homers ,,Odyssee". Dieses Mal hat sein pensionierter Vater beschlossen, daran teilzunehmen. Niemand der beiden ahnt, dass dieser alte Mythos entschieden dazu beiträgt, ihre Beziehung grundlegend zu verändern... …
Mehr
Daniel Mendelsohn gibt an der Universität ein Seminar zu Homers ,,Odyssee". Dieses Mal hat sein pensionierter Vater beschlossen, daran teilzunehmen. Niemand der beiden ahnt, dass dieser alte Mythos entschieden dazu beiträgt, ihre Beziehung grundlegend zu verändern... .
Sicherlich kennt jeder die alte Sage von Odysseus, der den griechischen Meeresgott verärgert und deshalb jahrelang mit seinem Schiff umher irren und dabei ein Abenteuer nach dem anderen bestehen muss.
Der Professor Daniel Mendelsohn liefert zu dieser Geschichte sehr viele interessante Erläuterungen.
Schon alleine wegen der Erklärungen wäre das Buch großartig und spannend, doch besonders fasziniert hat mich, wie er die einzelnen Themen darin auf sein eigenes Leben anwendet und dadurch wieder seinem eigenen Vater ein großes Stück näher kommt.
Mendelsohn gibt hier sehr private Eindrücke in seine eigene Kindheit und erzählt von vielen Erlebnissen mit seinem Vater, die oftmals nicht positiv für beide verliefen. Umso erstaunlicher war es für mich zu lesen, dass ausgerechnet die Odyssee dazu beiträgt, dass sich der sonst so kühle und distanzierte Vater mit seinem literarisch geprägten Sohn ausspricht und versöhnen kann.
Insgesamt hat mir dieses Buch sehr gut gefallen und ich empfehle es hier gerne weiter.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Gebundenes Buch
Kein Zweifel: "Die Odyssee" von Homer ist Weltliteratur und behandelt die großen Themen der Menschheit wie Familie, Kultur und Heimat. Auch Daniel Mendelsohn, Autor und Ich-Erzähler dieses autobiografischen Romans, ist fasziniert von dem Helden der griechischen Mythologie und …
Mehr
Kein Zweifel: "Die Odyssee" von Homer ist Weltliteratur und behandelt die großen Themen der Menschheit wie Familie, Kultur und Heimat. Auch Daniel Mendelsohn, Autor und Ich-Erzähler dieses autobiografischen Romans, ist fasziniert von dem Helden der griechischen Mythologie und bringt dessen Abenteuer in einem Uni-Grundkurs seinen Studenten näher. Womit er nicht gerechnet hat: Dass sein 81-jähriger Vater Jay beschließt, ebenfalls an dem Seminar teilzunehmen und – mehr noch – dass der bisher verschlossene und abweisende Mathematiker sich ihm immer mehr öffnet.
Dabei macht er es seinem Sohn nicht leicht, wirft er doch immer wieder ein, dass Odysseus ganz und gar kein Held gewesen sei. Er habe geweint, seine Frau betrogen und sich von anderen Göttern helfen lassen. So entspinnen sich interessante Diskussionen zwischen Vater und Sohn, die von den übrigen Seminarteilnehmern amüsiert verfolgt und kommentiert werden. Sie regen auch den Leser an, über Themen wie das Unterwegssein, das Lernen, die Erziehung oder die Ehe nachzudenken.
Während der Ich-Erzähler den Inhalt, den Aufbau und die Erzähltechnik des Werkes erläutert, erfahren wir immer mehr über die problematische Beziehung zwischen ihm und seinem Vater. Im Anschluss an das Seminar unternehmen sie sogar gemeinsam eine Mittelmeerkreuzfahrt zu den Schauplätzen der Odyssee.
Ich fand es originell und unterhaltend, auf diese Art und Weise Einblick in das homerische Epos zu bekommen. Im Gegensatz zu einem Sachbuch gewinnt die Geschichte durch die Seminarform nicht nur an Dynamik, sondern durch den Bezug zu der Familiengeschichte des Autors auch eine persönliche Komponente. Die Parallelen wirkten manchmal etwas konstruiert, waren im Ganzen aber überzeugend.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Andere Kunden interessierten sich für
