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Spanien im 17.Jahrhundert: Die 15jährige baskische Adlige Catalina de Erauso wird von ihren Eltern ins Kloster gesteckt, doch kurz vor der Weihe gelingt ihr die Flucht in die Freiheit. Schnell merkt Catalina, dass sie in der Welt als Frau nicht überleben kann. Sie verkleidet sich als Mann - ein unverzeihlicher Frevel im Zeitalter der Inquisition - und lässt sich ein auf ein Leben voller Gefahren, das sie bis nach Südamerika führt. Sie sucht dort ihren Geliebten, der von ihrer wahren Identität selbst dann noch nichts ahnt, als sie Seite an Seite mit ihm in der königlichen Armee kämpft D...
Spanien im 17.Jahrhundert: Die 15jährige baskische Adlige Catalina de Erauso wird von ihren Eltern ins Kloster gesteckt, doch kurz vor der Weihe gelingt ihr die Flucht in die Freiheit. Schnell merkt Catalina, dass sie in der Welt als Frau nicht überleben kann. Sie verkleidet sich als Mann - ein unverzeihlicher Frevel im Zeitalter der Inquisition - und lässt sich ein auf ein Leben voller Gefahren, das sie bis nach Südamerika führt. Sie sucht dort ihren Geliebten, der von ihrer wahren Identität selbst dann noch nichts ahnt, als sie Seite an Seite mit ihm in der königlichen Armee kämpft
Der Roman einer mutigen Frau, die das Unmögliche wagte und deren Leben ein einziges Abenteuer war.
Der Roman einer mutigen Frau, die das Unmögliche wagte und deren Leben ein einziges Abenteuer war.
Lea Korte, geboren 1963, wanderte nach Abschluss ihres Studiums nach Spanien aus. Mit ihrer Familie lebt sie in Spanien. Bisher ist sie mit historischen Romanen hervorgetreten.
Produktdetails
- Knaur Taschenbücher Nr.63386
- Verlag: Droemer/Knaur
- Seitenzahl: 477
- Erscheinungstermin: April 2007
- Deutsch
- Abmessung: 180mm
- Gewicht: 362g
- ISBN-13: 9783426633861
- ISBN-10: 3426633868
- Artikelnr.: 20844203
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
Den Titel des Buches "Die Nonne mit dem Schwert" finde ich persönlich etwas irreführend, da Catalina weder die Weihen zur Nonne empfangen hat, noch erwartet uns in diesem Roman eine Frau, sondern - zumindest zu Beginn – ein sehr junges Mädchen. Und keineswegs dreht …
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Den Titel des Buches "Die Nonne mit dem Schwert" finde ich persönlich etwas irreführend, da Catalina weder die Weihen zur Nonne empfangen hat, noch erwartet uns in diesem Roman eine Frau, sondern - zumindest zu Beginn – ein sehr junges Mädchen. Und keineswegs dreht sich der Großteil der Handlung um ihre Zeit in der königlichen Armee, wie einem der Klappentext vorgaukeln mag - der Weg dahin ist weit... und die Lebensgeschichte Catalinas noch viel ereignisreicher und farbenprächtiger.
Vieles in diesem Buch basiert auf Tatsachen. So hat nicht nur Catalina de Erauso wirklich gelebt, auch ihre Flucht aus dem Kloster und ihre Tätigkeiten als Page, Matrose, Gehilfe und Soldat sind historisch verbürgt. Noch weitere Faktoren dieses Romans beruhen auf Tatsachen, im Nachwort werden diese im Detail aufgeführt. Die Lücken in der Biographie Catalinas füllt die Autorin Lea Korte gekonnt mit schillernden und facettenreichen Weggefährten auf, die man bereits nach einigen Seiten nicht mehr missen möchte. Zwischen den historisch belegten Fakten und den hinzugedichteten Passagen entsteht kein Bruch, alles fügt sich homogen und schlüssig ineinander, so dass der Leser gar nicht sagen könnte, was in diesem farbenprächtigen Roman aus Catalinas Leben und was aus Lea Kortes Feder stammt, wenn dies nicht im Nachwort aufgeschlüsselt wäre.
Die Naivität Catalinas lässt einer älteren Leserin so manch graues Haar wachsen: manchmal möchte man sie kräftig durchschütteln, wenn sie von einem Fettnäpfchen ins nächste stolpert, genauso wenn sie ihrer großen Liebe Mikel quer durch die Welt folgt, ungewiss, ob sie ihn überhaupt wiederfinden wird, und immer mit dem Wissen, dass er sie für einen Mann hält. Dafür lässt sie andere Männer aus ihrem Leben scheiden, die ihre Maskerade durchschaut haben und ihr Liebe entgegenbringen. "Mädchen!!!" möchte man dann manchmal aufschreien und Catalina zu ihrem vermeintlichen Glück zwingen. Dabei darf man aber nicht aus den Augen verlieren, dass hier die Geschichte eines erst 15jährigen Mädchen erzählt wird (über zehn Jahre hinweg), so dass man letztendlich immer Verständnis für Catalinas ständige Missgeschicke und ihre - zumindest auf den ersten Blick - Fehlentscheidungen aufbringt. Ihre kleinen Fehler und Marotten sind es dann auch letztendlich, die die Figur der Catalina in diesem Buch so absolut authentisch und liebenswert machen.
Das Romanende wickelt sich leider etwas im Zeitrafferformat ab. Wobei Catalina, im Vergleich zum Beginn der Geschichte, am Ende dieser 10-Jahres-Periode einfach nicht mehr so viel erlebt hat was ausführlicher zu erzählen lohnt, so dass das Ende den Leser insgesamt doch zufrieden aus der Handlung entlässt.
Neben Spanien sind auch die Zeit auf dem Meer und das Leben in Südamerika so farbenfroh und authentisch geschildert, dass einen beim Lesen richtiggehend das Fernweh packt!
Fazit:
Ein mitreissender historischer Roman über eine mutige junge Frau, die ihren Weg entgegen aller herrschenden Konventionen beschritten hat und außerdem die Geschichte einer Liebe, die auf den ersten Blick scheinbar zukunftslos ist.
Lea Korte überzeugt mit ihren beiden bisher erschienen Romanen derart, dass ich mich sehr auf ein weiteres historisches Abenteuer aus ihrer Feder freue!
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Das Buch hat mich begeistert, und das von der ersten Seite an! Sehr realistisch und kurzweilig führt Lea Korte den Leser in das Spanien des 17. Jahrhunderts ein, entführt uns in das peruanische Vizekönigreich und verbindet die historischen Facts so geschickt mit der Lebensgeschichte …
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Das Buch hat mich begeistert, und das von der ersten Seite an! Sehr realistisch und kurzweilig führt Lea Korte den Leser in das Spanien des 17. Jahrhunderts ein, entführt uns in das peruanische Vizekönigreich und verbindet die historischen Facts so geschickt mit der Lebensgeschichte der Hauptperson, dass man sie quasi nebenbei aufnimmt. Besonders berührt hat mich die Verlorenheit der Catalina, ihre Suche nach einem Ort, an dem sie zur Ruhe kommen und Wurzeln ziehen kann, nach einem Menschen, der in allen Lebenslagen zu ihr steht - und hat für mich gerade dadurch auch einen sehr aktuellen Bezug. Ebenso sehr bewegte mich die Liebesgeschichte: sie verleiht dem Buch etwas Besonderes! Sie ist sehr sensibel erzählt, steckt voller Überraschungen, trägt zur Spannung des Buches bei - und eigentlich kann ich mir kaum vorstellen, dass es nicht so gewesen sein sollte, denn sie fügt sich ganz selbstverständlich in die Geschichte ein. Und noch einen Eindruck möchte ich anfügen: ich versank beim Lesen dermaßen tief in Catalinas Welt, dass ich, wenn ich wirklich einmal das Buch aus der Hand legen musste, jedes Mal eine ganze Weile brauchte, bis ich mich zurück in meine Realität gefunden hatte - so sehr hatte mich der Roman gepackt. Ein toller, ein lesenswerter Roman. Ich hoffe, wir bekommen von dieser Autorin noch mehr zu lesen!!!
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An diesen Roman bin ich mit gemischten Gefühlen herangetreten. Da ich viele Meinungen gelesen haben, die dieses Buch herabsetzten und es dabei auch noch um eine Frau geht, die es wirklich gab, fragte ich mich wirklich, ob mir dieses Werk zusagt.
Was ich dann wirklich vorfand, war ein echt …
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An diesen Roman bin ich mit gemischten Gefühlen herangetreten. Da ich viele Meinungen gelesen haben, die dieses Buch herabsetzten und es dabei auch noch um eine Frau geht, die es wirklich gab, fragte ich mich wirklich, ob mir dieses Werk zusagt.
Was ich dann wirklich vorfand, war ein echt toller und spannender Roman über eine Frau, die sich in Männerkleidern vielen Gefahren dieser Welt stellte und dabei immer voran kam.
Catalina de Erauso, eine spanische Adlige, flieht im Teeniesalter aus dem Kloster, in das sie ihre Eltern verband hatten.
Schnell wird ihr bewusst, dass sie als Junge besser zurechtkommt, als, als Mädchen. Und obwohl es zu der damaligen Zeit ein Frevel war und der Scheiterhaufen drohte, zieht sie die Maskerade durch.
Dabei erlebt sie die unglaublichsten Abenteuer, lernt die unterschiedlichsten Menschen kennen und scheint trotz vieler Bedrohungen das Glück gepachtet zu haben. Doch auch für sie gibt es mal einen schlechten Tag ...
Die Geschichte war von Anfang an spannend und ich konnte mit Catalina richtig mitgehen, als wäre ich ihr Schatten.
Als kleines Manko empfand ich allerdings, dass Catalina trotz vieler Bedrohungen und diverser Geschehnisse im ganzen Buch meist zu naiv an neue Taten heranging oder zu gutgläubig war. Das fand ich etwas schade, aber entspricht laut den Recherchen der Autorin wirklich den Tatsachen.
Doch außer dieser Sache wurden die Handlungen sehr real geschildert und ich konnte mir die Figuren und Landschaften wirklich gut vorstellen.
Wenn sie in Bedrängnis kam, ließen diese Szenen ein beklemmendes Gefühl in mir aufwallen, so gut konnte ich mich mit der jungen Dame identifizieren.
Zum Ende hin gab es dann immer öfter Szenen, bei denen meine Augen vor Rührung ganz feucht wurden.
Leider kann ich meine freudigen Emotionen gar nicht so darstellen, wie ich eigentlich möchte. Der Roman war einfach sehr abwechslungsreich und äußerst vielseitig, was mir als „Nicht-Historie-Leserin“ sehr imponierte.
Dass eine Frau in Männerkleidung in dieser Zeit so weit kommt, ist in meinen Augen eine Ermutigung an uns, dass wir unsere Ziele schaffen können, wenn wir nur wollen.
Dass es sich bei dieser Adligen um eine Persönlichkeit handelt die tatsächlich existiert hat und ihr Leben wirklich so verlief ist kaum vorstellbar, aber laut dem Nachwort der Autorin wirklich wahr.
Gut, es gibt Figuren und Handlungen, die der Phantasie von Lea Korte entsprungen sind, aber trotz allem war Catalina de Erauso eine sehr toughe Frau und hat es für diese Zeit sehr weit gebracht!
Mit dem Wissen, dass diese Person gelebt und dass sie wahre Abenteuer erlebt hat, wenn auch nicht ganz so wie in dem Buch, vergebe ich diesem Roman fünf Sterne und mache es zu meinem Highlight im Januar.
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Catalina de Erauso ist alles andere als glücklich in dem Kloster, in das ihre Eltern sie gesteckt haben, da auch ihre Schwestern schon dort sind und es ihnen so gut gefällt. Doch Catalina ist anders und möchte nicht dort bleiben. Im 17. Jahrhundert ist jedoch nicht alles so einfach, …
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Catalina de Erauso ist alles andere als glücklich in dem Kloster, in das ihre Eltern sie gesteckt haben, da auch ihre Schwestern schon dort sind und es ihnen so gut gefällt. Doch Catalina ist anders und möchte nicht dort bleiben. Im 17. Jahrhundert ist jedoch nicht alles so einfach, daher sieht sie keine andere Wahl als zu fliehen, was ihr durch einen glücklichen Zufall auch bald gelingt, und sich als Mann zu verkleiden, um wenigstens über die Runden zu kommen, denn als Frau wäre dies nicht möglich. So zieht Catalina aus in ein ihr fremdes Leben und muss mehr als nur eine Hürde überwinden, um das zu erreichen, was sie sich vorgenommen hat – frei zu sein.
Das war wirklich wieder ein Abenteuer, welches Lea Korte uns dort beschert hat. Wie im Nachwort zu lesen ist, ist das meiste in diesem Buch wirklich passiert, da die Autorin sich sehr an der Biographie Catalinas gehalten hat. Gerade das macht das Buch auch einzigartig, da man sich in vielen Situationen gar nicht vorstellen kann, dass das wirklich geschehen sein soll, aber wohl gerade die unglaubwürdigsten Dinge haben sich genau so ereignet wie es beschrieben wird. Es macht wirklich unheimlichen Spaß dem Leben dieser ungewöhnlichen Frau zu folgen und mitzuerleben wie sie sich in einer Welt durchschlägt, die so ganz anders ist als wir es uns heutzutage vorstellen können.
Durch den flüssigen Schreibstil kommt man sehr gut in das Geschehen hinein und ist von Anfang an gefesselt. Die Wortwahl sowie die detaillierten Beschreibungen bringen einem sofort ein klares Bild der Situationen vor Auge und man fühlt sich ins 17. Jahrhundert zurückversetzt. Je mehr man in die Geschichte eintaucht, desto glücklicher ist man, wenn man sich wieder in Erinnerung ruft, dass man zwar in diese Welt und in dieses Leben eintaucht, dass man aber nicht wirklich in dieser Zeit lebt. Nicht selten denkt man, dass es doch gar nicht möglich ist, dass Menschen sich so verhalten können, doch anscheinend kann das sehr wohl sein, auch wenn es nicht mehr unbedingt nachvollziehbar ist.
Die Geschichte selber hat mir sehr gut gefallen, wobei es ja mehr Fakten als Geschichten sind. Catalinas Leben scheint extrem spannend gewesen zu sein und anscheinend liebte sie den Nervenkitzel, denn jeder andere hätte schon nach den ersten haarigen Situationen klein beigegeben und wäre zurück ins Kloster gegangen. Doch Catalina war eine sehr starke Persönlichkeit, eine sehr starke Frau, die es, mit Hilfe einiger Freunde, geschafft hat sich durchzuschlagen und ihr Leben zumindest annähernd so zu leben wie sie es sich gewünscht hat.
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Catalina de Erauso wurde von ihren Eltern ins Kloster gesteckt. Dort fühlte sie sich aber nicht wohl und kurz vor der Weihe gelang ihr die Flucht. Die freiheitsliebende junge Frau verkleidete sich als Mann. Sie schlug sich als Seemann und Soldat durch und ihr Geheimnis blieb lange unentdeckt. …
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Catalina de Erauso wurde von ihren Eltern ins Kloster gesteckt. Dort fühlte sie sich aber nicht wohl und kurz vor der Weihe gelang ihr die Flucht. Die freiheitsliebende junge Frau verkleidete sich als Mann. Sie schlug sich als Seemann und Soldat durch und ihr Geheimnis blieb lange unentdeckt. Doch als sie schwer verwundet wurde, flog ihr Geheimnis auf.
Lea Korte hat einen fesselnden Roman geschrieben über eine mutige Frau, die sich nicht unterkriegen ließ. Anfangs hatte ich leichte Probleme mit den ungewohnten Ausdrücken, aber recht schnell war ich von der rasanten Geschichte gefangen. Francisco, wie sich Catalina nennt, hatte es nicht leicht. Aber mit viel Glück und Mut hat sie sich auf eine Reise gemacht, um einen jungen Mann zu suchen, der ihr bei ihrer Flucht geholfen hat. Doch dem jungen Mann, in den sie sich verliebt hat, von ihrem Geheimnis zu erzählen, hat sie sich nicht getraut. Die Geschichte ist flüssig geschrieben und die Erlebnisse wunderbar beschrieben, sodaß ich ein richtiges Bild vor mir hatte. Ich habe ihre Reise farbenprächtig vor mir und habe oft mit ihr gebibbert. Die Autorin hat die wahre Geschichte von Catalina de Erauso spannend erzählt und ich habe das Buch nur ungern aus der Hand gelegt.
unglaublich, und doch wahr!
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Fesselnd bis in die letzten Zeilen. Einfach fantastisch und nichts für schwachen Nerven. Ein Roman der alles hat was für einen Abend nötig ist der sonst zu öde wäre. Ein Genuss ohne Rückkehr, ein einfaches Muss.
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