
Die neue Saga von SPIEGEL-Bestsellerautorin Lia Scott. Im viktorianischen Yorkshire, wo Tradition auf Fortschritt trifft, begegnen sich zwei besondere MenschenYorkshire, 1868: June Barlow wächst mit ihren beiden Schwestern in den malerischen Craven Dales auf. Am liebsten unterstützt sie ihre Tante Eliza, die als Hebamme und Heilerin die Menschen versorgt. Doch als Junes ältere Schwester Schwindsucht bekommt, ist sie gezwungen, sich Arbeit in einer der zahlreichen Spinnereien von Bradford zu suchen - eine der schmutzigsten Städte Englands. Hier rauchen die Schornsteine so sehr, dass der Him...
Die neue Saga von SPIEGEL-Bestsellerautorin Lia Scott. Im viktorianischen Yorkshire, wo Tradition auf Fortschritt trifft, begegnen sich zwei besondere Menschen
Yorkshire, 1868: June Barlow wächst mit ihren beiden Schwestern in den malerischen Craven Dales auf. Am liebsten unterstützt sie ihre Tante Eliza, die als Hebamme und Heilerin die Menschen versorgt. Doch als Junes ältere Schwester Schwindsucht bekommt, ist sie gezwungen, sich Arbeit in einer der zahlreichen Spinnereien von Bradford zu suchen - eine der schmutzigsten Städte Englands. Hier rauchen die Schornsteine so sehr, dass der Himmel nie richtig hell wird.
Dort trifft June ausgerechnet auf Franky O'Donovan. Sie kennt den eigensinnigen irischen Wollsortierer von früher. Er hat ein besonderes Feingefühl, das es ihm ermöglicht, die gute Wolle von der schlechten zu unterscheiden. Tatsächlich scheint er die ganze Welt zu erfühlen.
Doch June weiß, dass Franky auch eine dunkle Seite hat, denn die beiden verbinden die Geschehnisse einer besonders düsteren Nacht. Und trotzdem konnte sie ihn nie vergessen ...
Yorkshire, 1868: June Barlow wächst mit ihren beiden Schwestern in den malerischen Craven Dales auf. Am liebsten unterstützt sie ihre Tante Eliza, die als Hebamme und Heilerin die Menschen versorgt. Doch als Junes ältere Schwester Schwindsucht bekommt, ist sie gezwungen, sich Arbeit in einer der zahlreichen Spinnereien von Bradford zu suchen - eine der schmutzigsten Städte Englands. Hier rauchen die Schornsteine so sehr, dass der Himmel nie richtig hell wird.
Dort trifft June ausgerechnet auf Franky O'Donovan. Sie kennt den eigensinnigen irischen Wollsortierer von früher. Er hat ein besonderes Feingefühl, das es ihm ermöglicht, die gute Wolle von der schlechten zu unterscheiden. Tatsächlich scheint er die ganze Welt zu erfühlen.
Doch June weiß, dass Franky auch eine dunkle Seite hat, denn die beiden verbinden die Geschehnisse einer besonders düsteren Nacht. Und trotzdem konnte sie ihn nie vergessen ...
Lia Scott (*1984) lebt mit ihrer Familie und einer Gruppe Rentnerhühner in der Nähe von Freiburg. Mit ihren historischen Romanen vereint sie ihre Liebe zum Schreiben und für die bewegenden Schicksale längst vergangener Zeiten. Wenn sie ihre Nase nicht gerade in alte Bücher oder vergilbte Landkarten steckt, dann reist sie gern, um neue Geschichten zu finden. Lia Scott ist das Pseudonym der Autorin Lilian Kaliner, die unter beiden Namen bereits zahlreiche Romane veröffentlicht hat.
Produktdetails
- Die Fasern der Welt 1
- Verlag: Amazon Publishing / Tinte & Feder
- Artikelnr. des Verlages: 249671923X
- Seitenzahl: 268
- Erscheinungstermin: 9. September 2025
- Deutsch
- Abmessung: 186mm x 126mm x 19mm
- Gewicht: 265g
- ISBN-13: 9782496719239
- ISBN-10: 249671923X
- Artikelnr.: 74323679
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
Berührender Roman über Mut und Sehnsucht
Das englische Bradford war im 19. Jahrhundert die Welthauptstadt der Wollindustrie und ist Schauplatz des Romans „Der Wind von Yorkshire“ von Lia Scott.
Doch zunächst entführt Lia Scott mich in die Craven Dales, einem …
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Berührender Roman über Mut und Sehnsucht
Das englische Bradford war im 19. Jahrhundert die Welthauptstadt der Wollindustrie und ist Schauplatz des Romans „Der Wind von Yorkshire“ von Lia Scott.
Doch zunächst entführt Lia Scott mich in die Craven Dales, einem Teil der malerischen Yorshire Dales. Dort leben June Barlow und ihre beiden Schwestern zusammen mit ihrem etwas weltfremden Vater und ihrer Tante auf einer idyllisch gelegenen Farm. Als die ältere Schwester schwer erkrankt, macht sich June schweren Herzens auf den Weg nach Bradford, um dort das für die Behandlung nötige Geld zu verdienen. Dort trifft sie auf Franky O’Donovan, den sie ein paar Jahre früher mit ihren Schwestern kennen gelernt hat und obwohl sie ihn in nicht so guter Erinnerung hat, war sie die ganze Zeit fasziniert von ihm.
Schon die ersten Zeilen haben mich gefangen genommen. Lia Scott hat einen wunderschönen Schreibstil, leicht und flüssig und gleichzeitig sehr atmosphärisch. Die Craven Dales sind vor meinen inneren Augen in voller Schönheit erblüht und stehen nun erst recht auf meiner Bucketlist für Großbritannien. Die kleine Familie muss man einfach mögen, ihr Alltag wird so schön beschrieben.
Schon seit den Geschichten über die schottischen Dennon Geschwister bin ich ein großer Fan von Lia Scott. Sie schafft es auch dieses Mal, mich schon nach ein paar wenigen Seiten zu fesseln. Die Figuren sind authentisch und vielschichtig – allen voran June, die mit Mut und Entschlossenheit ihr Schicksal in die Hand nimmt. Auch Franky O’Donovan ist eine beeindruckende Figur und seine geheimnisvolle Vergangenheit sorgt für Spannung.
Starke Charaktere eingebettet in eine atmosphärische Kulisse, ich habe das Buch geliebt und warte sehnsüchtig auf die Fortsetzung!
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Unvollendet
Nach dem frühen Tod seiner Ehefrau zieht Robert Barlow mit seinen drei Töchtern June, Dahlia und Fern zu seiner Schwägerin, Tante Eliza, in die einsamen Hügel von Craven Dale. Der ehemalige Pfarrer findet keinen Trost mehr im Glauben und verdient sich ein wenig …
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Unvollendet
Nach dem frühen Tod seiner Ehefrau zieht Robert Barlow mit seinen drei Töchtern June, Dahlia und Fern zu seiner Schwägerin, Tante Eliza, in die einsamen Hügel von Craven Dale. Der ehemalige Pfarrer findet keinen Trost mehr im Glauben und verdient sich ein wenig Geld als Lehrer und Schriftgelehrter. Während Dahlia hübsche Kleidungsstücke näht und Fern sich mit der Schafzucht auskennt, begleitet June am liebsten ihre Tante Eliza zu den benachbarten Höfen, um der Heilerin und Hebamme zu helfen. Als Dahlia schwer erkrankt, entscheidet sich June, in die nächste Stadt – Bradford – zu gehen und ebenfalls zum gemeinsamen Einkommen beizutragen.
Recht anschaulich stellt Lia Scott ihre Figuren vor und passt ihren Schreibstil der idyllischen Landschaft des nordenglischen Yorkshire an. Malerisch ist das Land, die Leute so unterschiedlich wie nur möglich, denn Dahlia wartet, wie es sich gehört, auf die Hochzeit mit ihrem Verehrer, June ist bedacht darauf, viel zu lernen und Fern, die Jüngste, kann ein rechter Wildfang sein, besonders wenn sie um den Preis für ihre Schafwolle feilscht, was ganz und gar nicht den vorherrschenden Sitten um 1868 entspricht. Es dauert geraume Zeit, bis sich eine Handlung entspinnt und auch jetzt ist die betörende Atmosphäre das vorherrschende Element im Roman. Zu den wesentlichen Figuren gesellt sich irgendwann auch der Ire Franky hinzu, der schwere Schuld auf sich geladen zu haben scheint, so richtig greifbar wird dieses Thema nicht, dennoch erweckt er keinen unsympathischen Eindruck. Am Ende dieses Buches treffen wir mit June in einer gänzlich anderen Welt ein, nämlich in Bradford, wo die Schlote rauchen, der Schmutz den Himmel verdüstert und die Spinnräder und Webrahmen fast nie stillstehen. Dann reißt das mittlerweile spannende Geschehen abrupt ab und der Leser wird vertröstet auf den folgenden Band, das Bisherige bleibt unvollendet.
Ein schöner Start in die Welt zwischen Landleben und Stadtgefüge, sympathische Charaktere und viel Gefühl, leider wird der Roman erst in einigen Monaten komplett. Wer kann, sollte vielleicht warten? Lesenswert ist „Der Wind von Yorkshire“ aber jedenfalls.
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,, Der Wind von Yorkshire " ist der Auftaktband der Dilogie ,, Die Fasern der Welt " von Lia Scott. Es ist mein erstes Buch dieser Autorin. Da ich von ihrer Erzählweise so begeistert bin, werde ich schnellstmöglich weitere Bücher von ihr …
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,, Der Wind von Yorkshire " ist der Auftaktband der Dilogie ,, Die Fasern der Welt " von Lia Scott. Es ist mein erstes Buch dieser Autorin. Da ich von ihrer Erzählweise so begeistert bin, werde ich schnellstmöglich weitere Bücher von ihr lesen.
Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte ins Jahr 1865 in den Norden Englands in die wunderschöne Landschaft der Craven Dales entführt. Hervorragend lebendig und eindrucksvoll wird die Geschichte der Schwestern Barlow erzählt. Nach einem Schicksalsschlag ist es Robert Barlow nicht mehr möglich als Pfarrer tätig zu sein. Daher zieht er mit seinen drei Töchtern zu seiner Schwägerin Eliza , die in den malerischen, aber auch wirtschaftlich armen und rauhen Craven Dales lebt. Ihren Lebensunterhalt verdient sie als Heilerin und Hebamme. Sie kümmert sich rührend um die Schwestern, während Robert sich in seine Bücher vergräbt. Im Gegensatz zu vielen anderen Menschen dieser Zeit hatten sie Zugang zu Bildung, können lesen und schreiben. Dahlia , June und Fern sind junge Frauen , jede mit unterschiedlichem Talent und Wesenszügen. Dahlia ist die Älteste , sie ist sehr zart und ruhig , beschäftigt sich gerne mit Poesie und verfasst auch selbst Gedichte. Mit dem Nähen von Kleidern trägt sie zum Lebensunterhalt bei. Fern, die Jüngste, ist ein Wildfang und in ihrer Abenteuerlust kaum zu bremsen. Sie ist unerschocken und zuweilen rebellisch. Trotz ihres jungen Alters beschäftigt sie sich mit ihrer Schafzucht und dem Verkauf der Wolle. June unterstützt unterdessen ihre Tante Eliza bei ihren Hausbesuchen als Heilerin und Hebamme. Sie ist hungrig nach Wissen und verschlingt jedes Buch, das sie in die Hände bekommt, notiert gewissenhaft die Methoden der Behandlungen ihrer Tante , um später darauf zurückgreifen zu können. Sie liebt ihre Schwestern und mag sich gar kein Leben getrennt von ihnen vorstellen. Als sie Franklin zum ersten Mal begegnet, spürt sie eine seltsame Verbindung zu dem Iren, der erst vor kurzem aus Bradford , der Stadt der Spinnereien , in die Gegend gezogen ist. Etwas geheimnisvolles umgibt den attraktiven Mann.
Lia Scott hat einen so flüssigen und eindrucksvoll bildhaften Schreibstil, daß ich sofort Bilder von dieser unglaublich schönen Landschaft vor Augen hatte, ich fühlte den Wind in den Haaren und konnte die Weite des Landes mit der blhenden Heide spüren. Das beschwerliche Leben in den Dales und die Gedpflogenheiten der viktorianischen Zeit sind wunderbar authentisch dargestellt. Die damalige Zeit und Atmosphäre wird hervorragend lebendig und erlebbar. Einzelne Schicksale haben mich tief berührt und ließen Tränen fließen. Auch die Beschreibungen von Bradford, der wohl schmutzigsten Stadt Englands, mit den vielen Spinnereien , den engen Straßen und der Ausbeutung der Arbeiter hat mich tief beeindruckt. Die harte Arbeit in den Fabriken ist eindrucksvoll beschrieben. Wie gut wir es heute mit unserem Arbeitsumfeld haben.
Die unterschiedlichen Charaktere sind absolut liebenswert und realistisch ausgearbeitet, die Mitglieder der Familie habe ich schnell liebgewonnen. Für ihre Stärke, Mut und Entschlossenheit bewundere ich sie.
Diese hervorragend bewegende Geschichte ist von der ersten bis zur letzten Seite so spannend und emotional, daß ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte und nun unbedingt wissen möchte, wie es mit June , ihren Schwestern und Franklin weitergehen wird.
Von ganzem Herzen eine uneingeschränkte Leseempfehlung für diesen großartigen ersten Teil der Reihe. Schon ganz ungeduldig erwarte ich den zweiten Band ,, Glimmende Himmel " , der am 16.12.2025 erscheinen wird.
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~ ein Leben, das von Entbehrungen und Einfachheit geprägt ist, sowie die feinen Regungen der Liebe
Meine Meinung
Hier entführt uns die Autorin in den Norden Englands und ins 19. Jahrhundert. Ihr anschaulicher Schreibstil entführt mich in eine karge Landschaft und in eine lebhafte …
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~ ein Leben, das von Entbehrungen und Einfachheit geprägt ist, sowie die feinen Regungen der Liebe
Meine Meinung
Hier entführt uns die Autorin in den Norden Englands und ins 19. Jahrhundert. Ihr anschaulicher Schreibstil entführt mich in eine karge Landschaft und in eine lebhafte Familie. June ist die mittlere der drei Schwestern und hat ihren Weg noch nicht gefunden. Während ihre ältere Schwester ein großes Talent fürs Nähen hat, verfolgt die jüngere Schafherde ambitionierte Pläne mit der Schafszucht. Nach dem Tod seiner Frau gab der Vater seine Tätigkeit als Pfarrer auf und versank in seinen Büchern. June unterstützt ihre Tante, die als Hebamme und Heilerin arbeitet.
Obwohl Franky O’Donovan aus Irland einen Dickkopf hat, kann er anpacken. Er verlässt den malerischen Ort aufgrund eines traurigen Ereignisses und arbeitet wieder als Wollsortierer in einer Spinnerei in Bradford, wo er auf June trifft.
Lia Scott hat das Talent, die Nuancen der Figuren schriftlich festzuhalten. Der Roman ist zwar für sein Genre relativ kurz, bietet aber dennoch einen detaillierten Einblick in die malerische Landschaft von Craven Dales und das industriell geprägte Bradford. Es wird spannend und traurig, aber es gibt auch viele lustige Momente. Der Schluss erscheint mir etwas abrupt, und ich habe einige Fragezeichen.
Fazit
Der Wind von Yorkshire bietet eine detaillierte Betrachtung des Landlebens und der Wollproduktion. Das einfache Landleben steht dem städtischen Leben gegenüber. Lia Scott spannt einen großen Bogen der Spannung auf, der mich an das Buch fesselt. Ein mit Metaphern gespickter Schreibstil, der alles sehr konkret werden lässt. Das offene Ende weckt die Neugier auf den zweiten Band. Ich vergebe mit Freude 5 🐥🐥🐥🐥🐥 und empfehle das Buch allen, die historische Romane mögen.
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Eine Geschichte mit Tiefe und Atmosphäre
"Der Wind von Yorkshire" hat mich von Anfang an durch seine besondere Atmosphäre abgeholt. Lia Scott beschreibt das Leben im industriellen England mit vielen kleinen Details, die sofort ein Bild entstehen lassen. Der Kontrast zwischen …
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Eine Geschichte mit Tiefe und Atmosphäre
"Der Wind von Yorkshire" hat mich von Anfang an durch seine besondere Atmosphäre abgeholt. Lia Scott beschreibt das Leben im industriellen England mit vielen kleinen Details, die sofort ein Bild entstehen lassen. Der Kontrast zwischen den Craven Dales und dem trüben Alltag in der Stadt kommt gut heraus und macht die Handlung greifbar.
Im Mittelpunkt stehen June und Franky, zwei Figuren, die kaum unterschiedlicher sein könnten. June wirkt ernst, verantwortungsbewusst und zugleich unsicher, während Franky mit seiner Sensibilität überrascht. Ihre Begegnungen sind still, aber eindringlich. Gerade das Unausgesprochene sorgt dafür, dass man als Leserin aufmerksam bleibt.
Ein wichtiger Aspekt ist Junes Verhältnis zu ihren beiden Schwestern und ihrer Tante. Junes Verbundenheit und ihr Pflichtbewusstsein machen nachvollziehbar, warum sie bereit ist, nach Bradford zu gehen, um in einer Spinnerei Arbeit zu finden. Der Schwerpunkt der Handlung liegt jedoch in den Craven Dales, wodurch die Atmosphäre stark geprägt wird. Die kurzen Passagen in Bradford sind bewusst knapp gehalten und dienen als neugierig machender Ausblick auf den Folgeband, was die Erwartung auf die Fortsetzung steigert.
Besonders auffällig ist, dass die Figuren keine Übertreibungen brauchen, um glaubwürdig zu wirken. June übernimmt Verantwortung, während Franky durch seine Sensibilität einen Gegenpol bildet. Die Autorin schafft es, beide so darzustellen, dass ihr inneres Ringen klar wird.
Insgesamt ist es ein ruhiges, intensives Leseerlebnis. Es gibt keine großen Überraschungen, aber die durchgehende Stimmung trägt die Geschichte. An manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr Dynamik in den Dialogen gewünscht. Deshalb vergebe ich gute, überzeugte vier Sterne sowie eine klare Leseempfehlung.
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Dies ist der erste Band der "Die Fasern der Welt" Serie von Lia Scott.
1868, Yorkshire, June und ihre beiden SChwestern wachsen in Craven Dales auf. Die Mutter der drei Mädchen ist früh verstorben, der Vater, Pfarrer, hat sich jedoch nach dem Tot seiner Frau zurückgezogen. …
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Dies ist der erste Band der "Die Fasern der Welt" Serie von Lia Scott.
1868, Yorkshire, June und ihre beiden SChwestern wachsen in Craven Dales auf. Die Mutter der drei Mädchen ist früh verstorben, der Vater, Pfarrer, hat sich jedoch nach dem Tot seiner Frau zurückgezogen. Die drei Schwestern könnten unterschiedlicher nicht sein. June hilft ihrer Tante Elizam die als Heilerin und Hebamme den Menschen hilft. Doch als Junes SChwester an der Schwindsucht erkrankt. Zieht June nach Bradford, um dort in einer Spinnerei Geld zu verdienen. In der englischen Stadt trifft June auf Franky, einen Iren, den June aus ihrer Heimat kennt. Franky trägt ein dunkles Geheimnis mit sich.
Ich habe mich auf diese neue Serie von Lia Scott sehr gefreut, ich lese den Schreibstil sehr gerne und auch diese Serie verspricht interessant zu werden, ich wurde also nicht enttäuscht.
Auch in diesem Roman beschreibt die Autorin die Landschaft wieder sehr ansehnlich, so dass ich ständig das Gefühl habe schon einmal dort gewesen zu sein. Auch die Personenbeschreibungen sind sehr detailliert. Ich konnte von der ersten Seite direkt in die Geschichte und das Leben von June und ihren Schwestern abtauchen. Interesant, spannend und mit viel Einfühlungsvermögen erzählt Lia Scott die Geschichte von June.
Sehr gut haben mir auch die Schwestern mit den unterschiedlichen Charakteren gefallen. Die Erzählungen waren sehr detailliert alle, jedoch ohne ein unnützes "Geplänkel",sowie ich es bereits aus den anderen Romanen von Lia Scott kenne.
Mit Der Wind von Yorkshire ist Lia Scott wieder ein hervorragender Serien Auftakt gelungen. Ich bin nun sehr gespannt auf die Fortsetzung.
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Vorbestimmung
„Das Schicksal hatte seine Fäden längst gesponnen. Und einer davon würde ihn für alle Zeiten mit dieser Frau verbinden.“
„Der Wind von Yorkshire“ ist der erste Band der neuen historischen Familiensaga „Die Fasern der Welt“ …
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Vorbestimmung
„Das Schicksal hatte seine Fäden längst gesponnen. Und einer davon würde ihn für alle Zeiten mit dieser Frau verbinden.“
„Der Wind von Yorkshire“ ist der erste Band der neuen historischen Familiensaga „Die Fasern der Welt“ von Lia Scott. Er erschien im September 2025 im Tinte und Feder Verlag von Amazon Publishing.
Yorkshire, 1868: Die drei Barlow-Schwestern wachsen gemeinsam auf dem Hof ihrer Tante auf. Das Leben auf dem Land ist etwas unkonventioneller als in der Stadt und so können die jungen Frauen ein recht freies Leben führen. Dennoch müssen sie aber ihre Familie unterstützen, denn seit dem Tod ihrer Mutter hat ihr Vater sich hauptsächlich hinter seinen Büchern versteckt…
Jede der drei Schwestern ist einzigartig gezeichnet. Dahlia ist die Brave und wohl am wenigsten Freigeist von den Dreien. Fern hingegen ist ein Wildfang. Sie verhält sich mehr wie ein Junge und bringt ihre Familie nicht selten in Verlegenheit!
June, als Protagonistin, ist die mittlere der Schwestern und unterstützt ihre Tante, welche sich als Heilerin um die Menschen kümmert. Sie ist eine gebildete junge Frau und hat insgesamt ein eher ruhiges Wesen. Trotz der großen Unterschiede, stehen die Schwestern aber für einander an, was mir sehr gut gefallen hat.
Obwohl June ihrer Tante regelmäßig zur Hand geht, arbeitet sie eigentlich nicht gern mit Patienten. Sie liest gern und notiert die gesammelten Informationen über Medizin und Krankheiten lieber in Büchern. Als schließlich der Zeitpunkt gekommen ist, an dem sie ihre Familie mehr finanzielle Unterstützung braucht, ist klar, dass sie von Zuhause weggehen muss. In den neuen Fabriken kann man leicht einen Job bekommen und Geld verdienen… Schon auf dem Land war sie vor einigen Jahren Franklin O‘Donovan begegnet und konnte eine gewisse Anziehung zu ihm nicht leugnen. In Bradfort begegnet sie ihm nun wieder, was das Schicksal wohl mit ihnen vorhat?
Ich mochte alle Figuren sehr. Sie sind liebevoll, individuell und detailliert gezeichnet. Die Barlow-Schwestern muss man einfach mögen, während Franklin eher geheimnisvoller bleibt und ich noch nicht genau weiß, was ich vom ihm halten soll.
Die Handlung ist aus der personalen Erzählperspektive von June und Franklin geschrieben, der Schreibstil ist leicht und mitreißend.
Der erste Band endet schließlich mit einem großen Cliff Hanger und dient insgesamt ein wenig als Einstieg in die Buchsaga. Hauptsächlich werden die Figuren eingeführt und das Setting beschrieben. Es passiert noch nicht unglaublich viel, die Handlung plätschert ein wenig vor sich hin. Meines Erachtens ist dies typisch für Familiensagas im Tinte und Feder Verlag und wahrscheinlich genauso gewollt. Man soll eben unbedingt weiterlesen und das will man auch!
Das Lesen macht nämlich nichtsdestotrotz sehr viel Freude, da die Figuren einfach sehr lebendig sind und das Setting so bildhaft beschrieben ist. Für mich hätte der Fokus ein wenig mehr auf June und Franklin liegen dürfen, insgesamt bekommt man aber einen sehr guten Einblick auf alle drei Schwestern und ich bin sehr gespannt, wie es weitergehen wird!
Mein Fazit: Mit „Der Wind von Yorkshire“ schreibt Lia Scott einen sanften und liebevollen Einstieg in ihre neue Familiensaga. Die Figuren sind einzigartig und individuell, die Handlung eher ruhig aber dennoch interessant. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sterne und ich freue mich sehr aufs Weiterlesen!
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Wenn Schicksal und Wolle sich verweben
...och manno, das kann doch jetzt nicht aus sein 🤨 – ein offenes Ende, und trotzdem finde ich es super!
Ich bin ein großer Fan der Autorin und mag ihre Art, die damalige Zeit lebendig werden zu lassen.
Das Leben im Jahr 1868 war hart, …
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Wenn Schicksal und Wolle sich verweben
...och manno, das kann doch jetzt nicht aus sein 🤨 – ein offenes Ende, und trotzdem finde ich es super!
Ich bin ein großer Fan der Autorin und mag ihre Art, die damalige Zeit lebendig werden zu lassen.
Das Leben im Jahr 1868 war hart, voller Entbehrungen, und dennoch begegnet man hier Figuren, die Mut, Stärke und Engagement zeigen – das hat mich sehr beeindruckt.
Die drei Schwestern Dahlia, Fern und June, ihre Tante Eliza, die als Heilerin eine wichtige Rolle im Dorf spielt, und der Vater – jede Figur bringt ein eigenes Temperament und Talent mit.
Besonders spannend fand ich Franky, den irischen Wollsortierer: sein feines Gespür für Materialien, fast wie eine Gabe, macht ihn zu einem einzigartigen Charakter. Ich bin gespannt, welche Rolle sein Talent noch spielen wird.
Auch das Thema Wolle und Weben war für mich sehr faszinierend. Obwohl ich selbst nicht weben (es interessiert mich sehr) kann, hat mich die Schilderung der Arbeit in den Fabriken in den Bann gezogen. Was für eine anstrengende Tätigkeit.
Die Autorin hat es wieder einmal geschafft, mich mitten in diese Zeit und die schmutzigen Straßen von Bradford zu versetzen, aber auch in die stilleren Momente der Dales.
Das Schicksal mischt hier die Karten neu, Begegnungen geschehen scheinbar zufällig – und doch merkt man, dass alles miteinander verknüpft ist. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung und bin gespannt, wie die Wege der Figuren sich weiter verweben.
Von mir eine klare Leseempfehlung 5*.
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Im Mittelpunkt des Buchs ,stehen die drei Schwestern der Familie Barlow,welche im 19 Jahrhundert in den malerischen Craven Dales leben.Der Vater führt,nach dem frühen Tod seiner Frau, seine Tätigkeit als Pfarrer nicht mehr aus und widmet sich mit Hingabe seinen Studien.Die Schwester …
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Im Mittelpunkt des Buchs ,stehen die drei Schwestern der Familie Barlow,welche im 19 Jahrhundert in den malerischen Craven Dales leben.Der Vater führt,nach dem frühen Tod seiner Frau, seine Tätigkeit als Pfarrer nicht mehr aus und widmet sich mit Hingabe seinen Studien.Die Schwester seiner verstorbenen Frau kümmert sich um den Haushalt und trägt mit ihrer Tätigkeit als Hebamme und Heilerin einen großen Teil zum Familieneinkommen bei,die mittlere Schwester June begleitet sie dabei und wird von ihr angeleitet.Die älteste Schwester Dahlia hat großes Geschick im Nähen und steht kurz vor der Hochzeit. Fern, die dritte im Bunde beschäftigt sich mit der Schafzucht und der Vermarktung der Wolle,wobei sie sehr erfolgreich ist.
Das Leben der Familie ändert sich von einem Tag auf den anderen, als Dahlia an Schwindsucht erkrankt.Während der Vater mit ihr in die Schweiz reist,in der Hoffnung auf Heilung der Krankheit,verlässt June ihr Elternhaus ,um in Bradford Arbeit zu finden.Dort trifft sie auf Franky O‘Donovan,der schon einmal auf dramatische Weise in ihr Leben trat.
Der Autorin ist es sehr gut gelungen, den Unterschied zwischen dem einfachen Leben in den malerischen Craven Dales ,als auch den harten Arbeitsalltag in Bradford ,zu beschreiben,wobei ersteres in diesem Teil einen größeren Anteil hatte, das wird sich im zweiten Teil vielleicht ändern.Die drei Protagonistinnen wurden mit ihren Stärken und Schwächen liebevoll skizziert,ich hatte klare Bilder im Kopf.Auch die Menschen in ihrem Umfeld,der Zusammenhalt der Familie,als auch die Beschreibung der schönen Landschaft,fanden ausreichend Erwähnung.
Insgesamt gesehen,ein Wohlfühlbuch,auf dessen Fortsetzung ich mich schon sehr freue.
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Die neue Reihe der Autorin befasst sich mit der jungen June Barlow, die mit ihren beiden Schwestern in den Craven Dales aufwächst und dort ihre Tante unterstützt, die als Heilerin bekannt ist. Gemeinsam versorgen sie die Bewohner der Gegend medizinisch. Sie trifft dort auf Franky …
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Die neue Reihe der Autorin befasst sich mit der jungen June Barlow, die mit ihren beiden Schwestern in den Craven Dales aufwächst und dort ihre Tante unterstützt, die als Heilerin bekannt ist. Gemeinsam versorgen sie die Bewohner der Gegend medizinisch. Sie trifft dort auf Franky O'Donovan, aus dem sie aber nicht so ganz schlau wird. Er ist eine sehr ruhige Persönlichkeit, die sehr zurückgezogen lebt. Ein tragisches Ereignis lässt ihn die Craven Dales verlassen und viele Jahre später trifft June wieder auf ihn. Der Klappentext suggeriert, dass die Geschichte einsetzt, als die beiden sich in Bradford wiedersehen. Jedoch ist das das Ende des Buches! Im Band 1 werden die überschaubaren Charaktere eingeführt und er erzählt, wie June und ihre Familie so leben und was sie alles erleben. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, da die Stimmung sehr gut eingefangen wurde und die damaligen Umstände ausführlich beschrieben werden. Jedoch finde ich die Buchbeschreibung etwas irreführend. Nun bin ich aber gespannt, wie es in Band 2 in Bradford weitergehen wird und ob es für Junes Schwester noch Hoffnung geben wird.
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