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Goslar im Jahr 1368: Jan von Granitweiler, ehemaliger Ordensritter und jetziger kriminaler Inquisitor, ist einem Serientäter auf der Spur, der alles daransetzt, eine Adelsfamilie zu dezimieren. Der Mörder hinterlässt Zeichen, zu denen ein geheimnisvoller Schneemann und ein zweckentfremdeter Kinderreim zählen. In sein Visier gerät auch Isolde, Tochter aus gutem Haus, die als heimliche Wilddiebin selbst ein kleines, dunkles Geheimnis hütet. Es gibt aber noch jemanden, der aus ganz anderem Grund auf Rache sinnt.
Der gebürtige Westerwälder Manfred Schumacher lebt in Rheinhessen. Er studierte Anglistik, Politik und Philosophie und promovierte über ein literaturwissenschaftliches Thema. Früher leitete er eine PR-Agentur für Kunden aus der IT- und Hightech-Branche. Heute schreibt er Unterhaltungsromane in verschiedenen Genres, die immer auch eine Botschaft über den Menschen rüberbringen sollen - nicht immer nur eine angenehme. In den zurückliegenden Jahrzehnten malte und bildhauerte er auch und stellte allein oder in Gruppen aus. Ebenfalls seit Jahrzehnten joggt und wandert er regelmäßig - ganz nach dem Motto, dass frische Luft den Kopf freimacht. Warum nicht auch für eine neue Romanidee? www.msch-artist.de
Produktdetails
- Verlag: FeuerTanz-Verlag / Feuertanz-Verlag
- Seitenzahl: 432
- Altersempfehlung: 14 bis 99 Jahre
- Erscheinungstermin: 1. Oktober 2025
- Deutsch
- Abmessung: 208mm x 133mm x 33mm
- Gewicht: 456g
- ISBN-13: 9783910619197
- ISBN-10: 3910619193
- Artikelnr.: 75387482
Herstellerkennzeichnung
FeuerTanz-Verlag
Vennstraße 30
52134 Herzogenrath
info@va-verlag.de
Granit ist kriminaler Inquisitor und sein neuester Auftrag ist es, einen Serientäter zu entlarven, der es auf eine Adelsfamilie abgesehen hat. Doch wer ist der Täter? Ist es jemand aus der eigenen Familie oder jemand Fremdes? Der Täter hinterlässt mysteriöse Hinweise. Wird …
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Granit ist kriminaler Inquisitor und sein neuester Auftrag ist es, einen Serientäter zu entlarven, der es auf eine Adelsfamilie abgesehen hat. Doch wer ist der Täter? Ist es jemand aus der eigenen Familie oder jemand Fremdes? Der Täter hinterlässt mysteriöse Hinweise. Wird Granit sie rechtzeitig entschlüsseln können, bevor es zu spät ist?
Der Roman hat eine Vielzahl an interessanten Charakteren, was die Geschichte lebendig macht. Einige von ihnen haben etwas zu verbergen, was man erst nach und nach erfährt. Am besten haben mir Granit und Giso gefallen. Sie sind klug und ziehen die richtigen Schlüsse, weshalb sie dem Täter immer näher kommen.
Die Handlung konnte mich begeistert, da die Ermittlungsarbeit interessant ist. Anfangs tappt man noch im Dunkeln, aber mit der Zeit begreift man, was vor sich geht. Es gibt einige Entwicklung, mit denen man nicht rechnet, weshalb es spannend bleibt. Die Geschichte fügt sich gut in das Goslar des Jahres 1368 ein. Der Ort überzeugt mit den verschiedenen Schauplätzen und der Atmosphäre.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ab der ersten Seite wird man in die Geschichte gezogen und der Spannungsbogen bleibt konstant erhalten. Man fiebert mit und ist gespannt auf die Auflösung. Die Geschichte wird aus der Sicht verschiedener Personen erzählt, wodurch man einen umfassenden Eindruck bekommt.
Mich hat das Buch überzeugt, weshalb ich es nur jedem empfehlen kann. Wenn man gerne Kriminalromane liest, die im Mittelalter spielen, und einen interessanten Fall verfolgen möchte, in dem es um das Zerstören von Familien und Rache geht, ist man hier gut bedient.
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Richtig gut
Darum geht es:
1368 in Goslar
Jan von Granitweiler, kriminaler Inquisitor, ist einem Serientäter auf den Fersen, der versucht eine Adelsfamilie zu zerstören.
Ein Mörder, der Zeichen hinterlässt. Von einem geheimnisvollen Schneemann bis zu einem …
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Richtig gut
Darum geht es:
1368 in Goslar
Jan von Granitweiler, kriminaler Inquisitor, ist einem Serientäter auf den Fersen, der versucht eine Adelsfamilie zu zerstören.
Ein Mörder, der Zeichen hinterlässt. Von einem geheimnisvollen Schneemann bis zu einem zweckentfremdeten Kinderreim. Nun hat er Isolde im Blick. Sie stammt aus gutem Haus und ist eine heimliche Wilddiebin mit einem Geheimnis.
Wer ist es, der noch auf Rache aus ist?
Meine Meinung:
Ich muss sagen, auf dieses Buch habe ich mich ganz besonders gefreut, und war sehr gespannt auf das Setting in Goslar, weil es mich in meiner frühen Jugend manches Mal dorthin verschlagen hat.
Manfred Schumacher ist hier wirklich ein absolut toller Roman gelungen, der viel zu bieten hat.
Da ich es eben bereits kurz angeschnitten habe, komme ich direkt nochmal zum Setting. Goslar im Jahr 1368, mega kann ich nur sagen. Der Autor hat diese Zeit wunderbar aufs Papier gebracht und ich konnte mir wirklich alles ganz wunderbar vorstellen. Als ob man mitten im Geschehen dabei wäre. Was teils sehr spannend und unglaublich interessant ist, manches mal aber auch einen Schauer über den Rücken rennen lässt.
Jan von Granitweiler ist ein sehr interessanter Charakter, der mir richtig gut gefallen hat. Auch er passt perfekt in die Zeit wie ich finde. Seine ganze Art ist auf das Zeitalter zugeschnitten und so fiel es mir auch leicht seine Handlungen nachzuvollziehen. Ich konnte sehr gut mit ihm mitfiebern.
Auch die anderen Charaktere, die auftauchen, passen einfach richtig gut in die Geschichte. Jeder einzelne hat seinen Platz und macht das ganze Buch schön rund. Ich fand es spannend die Figuren kennenzulernen und teilweise auch hinter ihre Geheimnisse zu kommen.
Überhaupt war der Einstieg in die Geschichte sehr gut. Dank des angenehmen Schreibstils von Manfred Schumacher, war ich sofort in der Geschichte und habe die Seiten genossen. Er schreibt angenehm, präzise und macht es mir als Leserin leicht, mich direkt zurecht zu finden. Dazu die bildhafte, und auch lebhafte Darstellung. Ganz wunderbar.
Ich finde die Mischung aus dem historischen Flair und Krimi sehr gelungen. So war ich beim Lesen wirklich in einer anderen Zeit, was das Kopfkino nur so angekurbelt hat. Es gibt immer wieder gut portionierte Spannung und es kommt keine Langeweile auf. Also ganz wunderbar zum Abtauchen und mitfiebern.
Fazit:
Ein spannender historischer Krimi, der mich ganz überzeugen konnte. Ich hatte spannende und interessante Lesestunden und war vorübergehend in einer anderen Zeit unterwegs. Das Buch empfehle ich gerne weiter.
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Düsterer Mordfall im 14. Jahrhundert
Dieser historische Kriminalroman entführt direkt ins Jahr 1368 nach Goslar und öffnet ein eindrucksvolles Fenster ins Mittelalter. Schon zu Beginn spürt man, wie gefährlich und unsicher das Leben damals war – geprägt von …
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Düsterer Mordfall im 14. Jahrhundert
Dieser historische Kriminalroman entführt direkt ins Jahr 1368 nach Goslar und öffnet ein eindrucksvolles Fenster ins Mittelalter. Schon zu Beginn spürt man, wie gefährlich und unsicher das Leben damals war – geprägt von Pest, Aberglauben und klaren Grenzen zwischen den Ständen. Gerade diese Kulisse hat mich beim Lesen immer wieder gefesselt, weil sie so anschaulich beschrieben ist und das Geschehen dadurch besonders authentisch wirkt.
Im Mittelpunkt steht Jan von Granitweiler, ein ehemaliger Ordensritter mit klarem Verstand, der die Ermittlungen aufnimmt. An seiner Figur hat mir gefallen, dass er nicht nur analytisch denkt, sondern auch mit seiner Vergangenheit ringt und innere Zweifel mit sich trägt. Dadurch wirkt er vielschichtig und glaubwürdig. Neben ihm spielt Isolde eine wichtige Rolle – eine junge Frau mit einem gefährlichen Geheimnis. Sie bringt eine eigene Sichtweise ein, die sich gut mit der eigentlichen Ermittlungsarbeit verbindet und der Geschichte zusätzliche Tiefe gibt.
Die Mordserie entfaltet sich Schritt für Schritt, bleibt spannend und nachvollziehbar. Besonders gelungen fand ich, wie verborgene Zusammenhänge nach und nach ans Licht kommen. Für mich war das Lesen fast so, als würde man Stück für Stück ein komplexes Puzzle zusammensetzen, bei dem sich mit jeder neuen Erkenntnis ein klareres Bild ergibt.
Was mir an diesem Buch besonders gefallen hat, ist die Mischung aus Kriminalhandlung und historischem Hintergrund. Die Atmosphäre ist dunkel, manchmal beklemmend, doch die Figuren zeigen immer wieder Momente voller Menschlichkeit. So entsteht ein ausgewogenes Bild, das weder übertrieben noch künstlich wirkt, sondern in sich stimmig bleibt.
Am Ende bleibt ein historischer Kriminalroman, der sowohl durch Spannung als auch durch seine überzeugende Authentizität punktet – und den ich ohne Zögern weiterempfehle. Von mir gibt es 5 Sterne.
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Der Kriminale Inquisitor: Kriminalroman im historischen Goslar von Manfred Schumacher.
Orts-,Gebiets- und Flussbezeichnungen damals und heute, ein Verzeichnis Historischer Personen, sowie ein Glossar werden im Anhang aufgeführt. ( Der Hinweis dazu auf den ersten Seiten finde ich toll, da man …
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Der Kriminale Inquisitor: Kriminalroman im historischen Goslar von Manfred Schumacher.
Orts-,Gebiets- und Flussbezeichnungen damals und heute, ein Verzeichnis Historischer Personen, sowie ein Glossar werden im Anhang aufgeführt. ( Der Hinweis dazu auf den ersten Seiten finde ich toll, da man diese wichtigen Informationen so rechtzeitig zur Kenntnis nehmen kann und nicht erst, wenn man das Buch beendet hat).
Durch den tollen und Schreibstil des Autors, lässt sich dieser Kriminalroman sehr flüssig lesen. Man kommt gut ins Geschehen hinein und kann das Buch nur schwer aus der Hand legen. Die Namen der Protagonisten und ihr agieren passen zur damaligen Zeit.
Die bildhaften Beschreibungen der Handlungsorte führten dazu, das ich mir das mittelalterliche Goslar, die Atmosphäre und das damalige Leben sehr gut vorstellen konnte.
Der Fall ist spannend aufgebaut, hat einige Wendungen und man kann gut miträtseln. Von Seite zu Seite wird dieser Krimi spannender, Handlungsstränge verbinden sich und am Ende bleiben keine Fragen mehr offen.
Ich empfehle diesen Kriminalroman weiter.
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Klappentext / Inhalt:
Goslar, 1368: Ein gnadenloser Serienmörder hält die alte Kaiserstadt in Atem und fordert seine Opfer aus einer begüterten Adelsfamilie. Nur ein kriminaler Inquisitor kann dem mörderischen Treiben Einhalt gebieten, bevor die gesamte Sippe ausgelöscht …
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Klappentext / Inhalt:
Goslar, 1368: Ein gnadenloser Serienmörder hält die alte Kaiserstadt in Atem und fordert seine Opfer aus einer begüterten Adelsfamilie. Nur ein kriminaler Inquisitor kann dem mörderischen Treiben Einhalt gebieten, bevor die gesamte Sippe ausgelöscht ist.
Tauchen Sie ein in die düstere Welt des 14. Jahrhunderts mit Manfred Schumachers packendem Historischen Kriminalroman 'Der kriminale Inquisitor'.
Der ehemalige Ordensritter Jan von Granitweiler – kurz Granit – ist einem Serientäter auf der Spur, der die Adelsfamilie von Trossberg heimsucht. Doch dies ist keine gewöhnliche Mordserie, denn der Täter hinterlässt makabre Zeichen: einen mysteriösen Schneemann und einen grausam missbrauchten Kinderreim, die Granit immer tiefer in ein Netz aus Rache und alten Sünden ziehen. Die Ermittlungen in diesem Mittelalter-Krimi führen durch die Goslarer Gassen und das Harzer Vorland, wo die Pest einst ihre Spuren hinterließ und die Menschen bis heute an den Folgen leiden.
Der Spannungsroman entwickelt sich zu einem Historischen Thriller, als Granit feststellt, dass die Morde nicht zufällig geschehen, sondern Teil eines lange geplanten Rachefeldzugs sind. Jedes Opfer ist sorgfältig ausgewählt, jede Tat eine makabre Botschaft, die auf eine blutige Vergangenheit verweist. Die Jagd nach dem Serienmörder wird zu einem Wettlauf gegen die Zeit, denn die von Trossbergs stehen kurz vor ihrer vollständigen Auslöschung. Im Zentrum der Ermittlungen steht auch Isolde Bracht, eine junge Frau, die sich als heimliche Wilddiebin selbst in Gefahr bringt und ungewollt zum Spielball in diesem tödlichen Drama wird.
Cover:
Das Cover ist passend umgesetzt und bringt die Atmosphäre und Zeit der Geschichte und des Buches sehr gut herüber und man fühlt sich direkt in diese versetzt. Kriegerisch und der Vergangenheit nah fühlt man sich bei diesem Anblick und dies wurde gut umgesetzt und herüber gebracht, Auch optisch und farblich ist das Ganze sehr schön und passend gestaltet.
Meinung:
Ein spannender mittelalterlicher Kriminalroman. Die Entwicklung ist spannend und interessant, sowie rätselhaft umgesetzt.
Zum inhaltlichen möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. In Geschehnisse und Charaktere findet man sich gut und schnell hinein. Der Spannungsbogen ist gut umgesetzt und auch das Tempo hat mir sehr gut gefallen. Die Kapitel haben eine angenehme und gute Länge und lassen so einen spannenden Lesefluss zu. Die Anfänge sind optisch hervorgehoben, so dass man diese sehr gut erkennen kann. Die Kapitel sind einfach durchnummeriert. Gliederung und Gestaltung haben mir gut gefallen und wurde toll umgesetzt. Auch das Glossar am Ende fand ich sehr interessant und toll umgesetzt. Da konnte man zusätzlich noch so einiges erfahren und dies fand ich auch hilfreich.
Die Geschichte in sich fand ich spannend und interessant umgesetzt. Auch die Atmosphäre der Zeit kommt sehr gut herüber. Man merkt dieses mittelalterliche Flair, aber auch die Spannung und die Krimi-Elemente kommen nicht zu kurz.
Ich kam schnell in Geschichte und die Atmosphäre hinein und wurde von dieser mitgenommen. Ich wurde sehr gut unterhalten und für Krimi und Mittelalter Fans empfehle ich das Buch sehr gern weiter. Es ist ein gelungener Mittelalter Kriminalroman, der gut unterhält.
Fazit:
Ein spannender mittelalterlicher Kriminalroman.
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Dies war mein erster Krimi aus dem Mittelalter und ich bin Fan dieser Epoche oder auch des Autors geworden.
Das Cover lädt schon mal nach Goslaria ein, an der Seite eines Ritters des Deutschordens, der sich als kriminaler Inquisitor verdingt.
Sein Auftrag ist, einen Mord in einer reichen …
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Dies war mein erster Krimi aus dem Mittelalter und ich bin Fan dieser Epoche oder auch des Autors geworden.
Das Cover lädt schon mal nach Goslaria ein, an der Seite eines Ritters des Deutschordens, der sich als kriminaler Inquisitor verdingt.
Sein Auftrag ist, einen Mord in einer reichen Familie aufzuklären. Dies gelingt nicht, bevor weitere Morde passiert sind.
Der Schreibstil ist, obwohl an mancher Stelle mit besonderen Ausdrücken gespickt, mitreissend und der Zeit entsprechend. Es gibt im Anhang auch eine Übersetzungstabelle für die Ausdrücke dieser Zeit. Mir persönlich hat ein Stammbaum der betreffenden Familie, in welcher der Serienmörder umgeht, gefehlt. An die vielen Namen und die Stellungen innerhalb dieser Großfamilie musste man sich erstmal gewöhnen.
Ich habe nicht viel Erfahrung mit Romanen aus dem Mittelalter, fand die Umsetzung hier aber sehr gelungen. Die Örtlichkeiten sowie die Personen sind gut und nachvollziehbar beschrieben, die Handlungen aus heutiger Sicht natürlich teilweise etwas schräg. Aber das gehört dazu.
Ich kann hier eine klare Leseempfehlung für Krimi-Liebhaber geben.
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Ermittlungen im Mittelalter
Goslar, 1368: der ehemalige Ordensritter und jetziger kriminaler Inquisitor Jan von Granitweiler wird nach Goslar gerufen, um einen Serientäter zu fassen, der es auf eine Adelsfamilie abgesehen hat. Einziger Anhaltspunkt sind zunächst Zeichen, die der …
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Ermittlungen im Mittelalter
Goslar, 1368: der ehemalige Ordensritter und jetziger kriminaler Inquisitor Jan von Granitweiler wird nach Goslar gerufen, um einen Serientäter zu fassen, der es auf eine Adelsfamilie abgesehen hat. Einziger Anhaltspunkt sind zunächst Zeichen, die der Mörder hinterlässt. Dazu gehören ein Schneemann und ein Kinderreim.
Manfred Schumacher hat einen spannenden historischen Kriminalroman geschrieben. Seine Hauptfigur Jan von Granitweiler, der von allen Granit genannt werden möchte, ist ein scharfsinniger Ermittler, der sich nicht von Aberglauben täuschen lässt. Er findet Spuren, wo andere keine gesehen haben und erkennt schnell, wo die Gefahr lauert. Das hält den Täter jedoch nicht davon ab, weiter seinem Treiben nachzugehen. Granit zur Seite steht Giso Bolender, ein junger Mann aus Goslar, der nicht nur lesen und schreiben kann, sondern auch andere Talente hat und damit Granit unterstützen kann.
Der ruhige Schreibstil mit vielen historischen Ausdrücken, die selbstverständlich erklärt werden, ist fesselnd. Eine mitunter unheimliche Atmosphäre, die durch die dunklen Gassen und Häuser noch unterstrichen werden, trägt zur Spannung bei und lädt zum Miträtseln ein, bevor der Fall nachvollziehbar gelöst wird.
Ein Verzeichnis der historischen Persönlichkeiten, die Gegenüberstellung von alten und heutigen Orts- und Gebietsnamen sowie ein ausführliches Glossar (s.o.) ergänzen den Text. Leider fehlt zu Beginn ein Personenverzeichnis, das mir die verwandtschaftlichen Beziehungen auf einen Blick deutlich gemacht hätte.
Das Cover deutet mit Titel, Schriftart und der Bildgebung auf den historischen Inhalt hin.
Fazit: ein spannender historischer Krimi, bitte mehr davon
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„Ene, mene, muh, raus bist du…“
Goslar, 1368.
Ein gnadenloser Serienmörder dezimiert die Adelsfamilie von Trossberg und hinterlässt makabre Spuren: einen unheilvollen Schneemann und einen entstellten Kinderreim. Inmitten von Pestschatten und mittelalterlichen …
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„Ene, mene, muh, raus bist du…“
Goslar, 1368.
Ein gnadenloser Serienmörder dezimiert die Adelsfamilie von Trossberg und hinterlässt makabre Spuren: einen unheilvollen Schneemann und einen entstellten Kinderreim. Inmitten von Pestschatten und mittelalterlichen Intrigen nimmt Jan von Granitweiler – ein ehemaliger Ordensritter und heutiger kriminaler Inquisitor – die Verfolgung auf.
Doch Granit stößt bald auf mehr als nur eine Mordserie: Hinter den Taten verbirgt sich ein lange geplanter Rachefeldzug, der in die dunkelsten Abgründe der Vergangenheit führt. Jeder Mord ist Botschaft und Vergeltung zugleich, jedes Opfer sorgfältig gewählt.
Zwischen den Gassen der alten Kaiserstadt und den Wäldern des Harzer Vorlands kreuzen sich Schicksale: die junge Isolde Bracht, Tochter aus gutem Haus, die heimlich als Wilddiebin ihr eigenes Geheimnis hütet – und jemand, der aus ganz anderem Grund nach blutiger Vergeltung dürstet.
Mit detailverliebter Sprache, packender Spannung und authentischem Mittelalter-Flair erschafft Manfred Schumacher einen historischen Kriminalroman, der tief in die Welt des 14. Jahrhunderts entführt.
Ein Thriller, so düster wie faszinierend – und so lebendig erzählt, dass man die Schatten Goslars atmen hört.
☃️☃️☃️☃️☃️ | 5
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