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Ein mysteriöses Artefakt bringt den Nürnberger Abenteurer Paul Skamper auf die Spur der Heiligen Lanze, einer der bedeutendsten Reliquien der Christenheit. Er und sein Mitstreiter Lucius Brand suchen nach der Kultstätte, in der die Nazis die Heilige Lanze versteckt haben. Doch dann ist Brand tot und Skamper steht unter Mordverdacht. Zu allem Überfluss verfolgt ihn eine obskure Nazisekte, die die Lanze ebenfalls in die Finger bekommen möchte.
Schuberth, Gunnar
Gunnar Schuberth wurde in Münchberg/Saale geboren und lebt seit vielen Jahren in Nürnberg. Er studierte Germanistik in Erlangen und arbeitet als Autor, Programmierer und Dozent. Neben Theaterstücken und Drehbüchern veröffentlichte er zahlreiche Kurzkrimis und Erzählungen in Anthologien sowie mehrere Kriminalromane. Sein viel besuchter Blog unterhält darüber hinaus mit beißenden Satiren.
Gunnar Schuberth wurde in Münchberg/Saale geboren und lebt seit vielen Jahren in Nürnberg. Er studierte Germanistik in Erlangen und arbeitet als Autor, Programmierer und Dozent. Neben Theaterstücken und Drehbüchern veröffentlichte er zahlreiche Kurzkrimis und Erzählungen in Anthologien sowie mehrere Kriminalromane. Sein viel besuchter Blog unterhält darüber hinaus mit beißenden Satiren.
Produktdetails
- Sutton Krimi
- Verlag: Sutton Verlag GmbH
- Seitenzahl: 240
- Erscheinungstermin: Juli 2015
- Deutsch
- Abmessung: 197mm x 124mm x 16mm
- Gewicht: 238g
- ISBN-13: 9783954005734
- ISBN-10: 3954005735
- Artikelnr.: 42804835
Herstellerkennzeichnung
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In der Geschichte werden abwechselnd zwei Handlungsstränge erzählt. Der eine spielt im Jahr 2012, in dem Skamper sich auf die Suche nach der Heiligen Lanze macht, der andere 1944, als die Nazis ein Versteck für die Reliquie bauen. Dadurch, dass man beide Geschichten parallel verfolgt, …
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In der Geschichte werden abwechselnd zwei Handlungsstränge erzählt. Der eine spielt im Jahr 2012, in dem Skamper sich auf die Suche nach der Heiligen Lanze macht, der andere 1944, als die Nazis ein Versteck für die Reliquie bauen. Dadurch, dass man beide Geschichten parallel verfolgt, weiß man, dass es den Schatz, den Skamper sucht, wirklich gibt. Wie die beiden Handlungsebenen schlussendlich zusammengeführt werden, fand ich klasse.
Die Hauptpersonen der Geschichte waren für mich Skamper im Jahr 2012 und Fischer 1944.
Anfangs wusste ich nicht, was ich von Skamper halten sollte. Er wirkte sehr müde und antriebslos und dass er ein unglücklicher und glücksloser Schatzsucher ist, war mir auch ein bisschen suspekt. Er ist einfach ein sehr eigener Charakter. Im Laufe der Geschichte wurde er mir aber immer sympathischer und ich habe dann richtig mit ihm mitgezittert und gehofft, dass es für ihn und seine Freunde am Ende gut ausgeht.
Fischer ist ein Nazi, der anfangs ganz im Glauben an die Sache aufgeht und mit Leib und Seele daran glaubt. Aber irgendwann merkt er, dass das Ganze nicht richtig ist. Also fängt er an, sich von den anderen „geistig“ zu entfernen. Dies bleibt aber nicht unbeobachtet. Aber trotz der Angst vor dem, was auf ihn zukommt, wenn er den anderen gesteht, dass er nicht mehr an ein – für die Nazis -positives Ende glaubt, bleibt er ehrlich und standhaft. Das fand ich schon beeindruckend. Vor allem waren seine Gefühle und Gedanken sehr anschaulich beschrieben. Auch für ihn hoffte ich auf ein gutes Ende, obwohl schon klar war, dass ihm das nicht vergönnt sein wird.
Die Heilige Lanze soll mit dem Blut Christi getränkt sein und daher demjenigen, der sie finden, viel Macht verleihen. Aufgrund dieser Grundidee handelt es sich hier nicht um einen „normalen“ Krimi, sondern es ist auch viel Mystisches enthalten. Das hätte ich gar nicht erwartet, aber es hat mir richtig gut gefallen.
Der Erzählstil war richtig fesselnd. Es fing schon mit einem spannenden Prolog an, danach wurde es kurz ruhiger, als die Personen vorgestellt wurden. Aber bald zog die Spannung wieder an. Danach sie für mich eigentlich konstant erhalten. Es war eine rasante Jagd und ich wurde richtig mitgerissen und konnte nicht aufhören, bevor ich wusste, wie das Buch endet.
Das einzige, was mir nicht ganz so gefallen hat, war das für mein Empfinden ein bisschen abrupte Ende bzw. was passiert, wenn der Schatz gefunden wird. Das fand ich ein bisschen enttäuschend.
Eigentlich wäre mir das Buch 4,5 Sterne wert. Da dies nicht geht, runde ich auf 4 Sterne ab.
Fazit:
Alles in allem war es ein wirklich spannender, mitreißender und unterhaltsamer Krimi.
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Der Abenteurer Paul Skamper bringt immer allerhand von seinen Reisen mit, unter anderen auch einen mysteriösen Stein. Eines Tages taucht bei ihm Lucius Brand auf, der auch so ein Stein besitzt. Er ist der Meinung mit Hilfe der beiden Steine und eine Karte können die beiden die …
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Der Abenteurer Paul Skamper bringt immer allerhand von seinen Reisen mit, unter anderen auch einen mysteriösen Stein. Eines Tages taucht bei ihm Lucius Brand auf, der auch so ein Stein besitzt. Er ist der Meinung mit Hilfe der beiden Steine und eine Karte können die beiden die Kultstätte finden, in der die Heilige Lanze sich befinden soll.
Bei der Suche kommt ihnen die Nazi-Sekte " Schwarze Sonne" in die Quere. Dann wird Brand tot aufgefunden und Skamper gerät unter Mordverdacht.
Der zweite Erzählstrang führt den Leser ins Jahr 1944, hier wird gerade die Kultstätte gebaut.
Mit "Der Kreuzweg" hat der Autor Gunnar Schuberth einen spannend Mix aus Krimi, Abenteuer und Geschichte geschrieben. Mit einem Hauch von Mystery verbindet er geschickt die Vergangenheit mit der Gegenwart.
Gleich mit dem Prolog beginnt eine spannende und fesselnde Geschichte. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, somit war ich schnell in der Geschichte.
Die Charaktere sind gut dargestellt worden, Paul Skamper ist ein charismatischer Mann, den ich erst auf den zweiten Blick mochte. Er weiß, was er will und er kämpft auch für seine Lieben.
Die Typen rund um die Nazi-Sekte sind authentisch dargestellt worden.
Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart hat mir gut gefallen, es erhöht die Spannung
und versorgt den Leser mit Hintergrundinformationen zu der Kultstätte, in der die Heiligen Lanze sein soll.
Fazit:
Diese Mischung aus Krimi, Mystery und Indianer-Jones hat mir ganz gut gefallen und auch das die Frage offen bleibt, ob es die Original-Lanze ist oder nicht. So kann der Leser sich seine Gedanken dazu machen.
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Zum Inhalt:
So richtig vom Glück verfolgt war der Nürnberger Schatzsucher und Abenteurer Paul Skamper noch nie. Ein einziges, dafür umso rätselhafteres Artefakt hat er auf seinen Expeditionen gefunden. Doch eines Tages bekommt er unverhofft Besuch von Lucius Brand, der ihm ein …
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Zum Inhalt:
So richtig vom Glück verfolgt war der Nürnberger Schatzsucher und Abenteurer Paul Skamper noch nie. Ein einziges, dafür umso rätselhafteres Artefakt hat er auf seinen Expeditionen gefunden. Doch eines Tages bekommt er unverhofft Besuch von Lucius Brand, der ihm ein Artefakt präsentiert, dass seinem exakt gleicht. Zusammen sollen sie angeblich der Schlüssel zum Versteck einer der bedeutendsten Reliquien des Christentums sein: Der Lanze des Longinus.
Meine Meinung:
Der Titel "Der Kreuzweg - Ein Nürnberg-Krimi" impliziert für dieses Buch zwei Dinge: Erstens, dass es sich um einen Krimi handelt und zweitens, dass es einen starken regionalen Bezug aufweist. Ein reinrassiger Krimi ist dieses Buch für meinen Geschmack nicht, da es hierfür zu viel Elemente eines Abenteuerromans und auch einen deutlichen Mystery-Touch aufweist. Das sollte man vorher wissen, da das nicht jedermanns Geschmack ist. Mir gefällt diese Mischung jedenfalls. Zum Thema Regionalität: Hier hätte es ruhig etwas mehr regionaler Bezug sein dürfen. Hier erwarte ich einfach mehr bekannte Schauplätze und gerne auch ein bisschen Mundart aus der entsprechenden Region, als es „Der Kreuzweg“ bietet.
Trotz dieser Einschränkungen hat Autor Gunnar Schuberth eine durchaus spannende und fesselnde Story entwickelt, die streckenweise geschickt mit den Gegensätzen Realität / Illusion spielt. Über weite Teile des Buches bleibt der Protagonist über etwas vermeintlich „erlebtes“ um Unklaren wie auch der Leser selbst. Hinzu kommen noch die Mystery-Elemente, die i. W. auf einem Handlungsstrang in den 1940´er Jahren, kurz vor Kriegsende, fußen. Den Spannungsbogen habe ich als gut aufgebaut und über die nahezu volle Länge des rd. 240 Seiten umfassenden Buches als intakt empfunden.
Die Charaktere, die Gunnar Schuberth geschaffen hat, können durchaus polarisieren. Protagonist Paul Skamper ist kein „Everybody´s Darling“ wie beispielsweise Indiana Jones. Er hat schon seine ganz eigenen Macken. Vom eigentlichen, größenwahnsinnigen Bösewicht ganz zu schweigen. Mein Lieblingscharakter Arabella kommt für meinen Geschmack über die Story ein bisschen zu kurz. Hier hätte ich mir eine stärkere Einbindung in die Geschichte gewünscht.
Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Nur habe ich das Gefühl, dass der Autor sich nicht so recht entscheiden konnte, ob er nun wirklich Mystery-Elemente in seine Geschichte einbauen will oder nicht. So ist es diesbezüglich nicht Fisch und nicht Fleisch, was dabei herausgekommen ist.
p.s.: Nicht so gelungen finde ich persönlich, dass der Klappentext des Buches schon den Inhalt der ersten rd. 80 Seiten verrät, was ca. dem ersten Drittel des Buches leider den Überraschungsmoment genommen hat.
FAZIT:
Ein Mix aus Krimi, Abenteurer und Mystery – wer das mag, dem sei „Der Kreuzweg“ durchaus empfohlen.
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