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Jasper Fforde
Broschiertes Buch
Der Fall Jane Eyre / Thursday Next Bd.1
Roman
Übersetzung: Stern, Lorenz
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Können Sie sich eine Welt vorstellen, in der Literatur so wichtig genommen wird, dass es eine Spezialpolizei gibt, um sie vor Fälschern zu schützen? Als Geheimagentin Thursday Next ihre neue Stelle in Swindon antritt, ahnt sie schon, daß ihr die größte Herausforderung ihrer Karriere bevorsteht: Niemand anderes als der Erzschurke Acheron Hades hat Jane Eyre aus dem berühmten Roman von Charlotte Bronte entführt, um Lösegeld zu erpressen. Eine Katastrophe für England, das mit dem seit 130 Jahren tobenden Krimkrieg schon genug Sorgen hat. Aber Thursday Next ist eine Superagentin: clever ...
Können Sie sich eine Welt vorstellen, in der Literatur so wichtig genommen wird, dass es eine Spezialpolizei gibt, um sie vor Fälschern zu schützen? Als Geheimagentin Thursday Next ihre neue Stelle in Swindon antritt, ahnt sie schon, daß ihr die größte Herausforderung ihrer Karriere bevorsteht: Niemand anderes als der Erzschurke Acheron Hades hat Jane Eyre aus dem berühmten Roman von Charlotte Bronte entführt, um Lösegeld zu erpressen. Eine Katastrophe für England, das mit dem seit 130 Jahren tobenden Krimkrieg schon genug Sorgen hat. Aber Thursday Next ist eine Superagentin: clever und unerschrocken. Und wenn sie wirklich mal in die Klemme gerät, kommt aus dem Nichts ihr von den Chronoguards desertierter, ziemlich anarchistischer Vater, um für ein paar Minuten die Zeit anzuhalten.
Jasper Fforde, 1961 in London geboren, arbeitete 20 Jahre als Kameramann, bevor ihm mit Literaturagentin Thursday Next der Durchbruch gelang. Die grandiose Urban-Fantasy-Reihe hat sich weltweit millionenfach verkauft.
© Mari Fforde
Produktdetails
- Thursday Next 1
- Verlag: DTV
- Originaltitel: The Eyre Affair
- Artikelnr. des Verlages: 3624748
- 10. Aufl.
- Seitenzahl: 375
- Erscheinungstermin: 1. Mai 2011
- Deutsch
- Abmessung: 191mm x 121mm x 25mm
- Gewicht: 278g
- ISBN-13: 9783423212939
- ISBN-10: 3423212934
- Artikelnr.: 32595479
Herstellerkennzeichnung
dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
089 381670
"Mit absurdem Stil, zahllosen Anspielungen und viel Humor ist Ffordes Roman für jeden Literaturliebhaber ein absolutes Muss." -- Fuldaer Zeitung
Die genial durchgeknallte Kultserie (bisher erschienen sieben Bücher) des Walisers Jasper Fforde bietet in jeder Hinsicht ein fantatisches Lesevergnügen. The Red Bulletin 20201101
Thursday Next lebt in einer alternativen Variante zu unseren achtziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts. Auch wenn unsere Wirklichkeit damals schon eine bizarre Zeit war, so ist dieses Jahrzehnt in Thursdays Welt noch verrückter, unglaublicher und durchgeknallter: in Wales herrscht eine …
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Thursday Next lebt in einer alternativen Variante zu unseren achtziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts. Auch wenn unsere Wirklichkeit damals schon eine bizarre Zeit war, so ist dieses Jahrzehnt in Thursdays Welt noch verrückter, unglaublicher und durchgeknallter: in Wales herrscht eine kommunistische Diktatur, der Krimkrieg ist nie zu Ende gegangen und als ob das alles nicht schon abgedreht genug wäre, sind Zeitreisen und Reisen in (und aus) Büchern möglich und Thursday Next gehört einer Einheit von Literatur-Detektiven an, die Verbrechen an der Literatur verfolgt.
Kritik:
Jasper Ffforde wirft den Leser unvorbereitet in die irrwitzige und abgedrehte Welt der Thursday Next hinein. Obwohl Thursday als Ich-Erzählerin fungiert, braucht es eine Weile, um sich in ihrer Welt zurechtzufinden und die agierenden Charaktere auseinanderzuhalten. Da der Plot neben ihrer Gegenwart in den achtziger Jahren auch in einigen Zeitsprüngen - bei denen Thursday unter anderem sich selbst begegnet - und dem Buch "Jane Eyre" spielt, muss man schon immer sehr intensiv mit den Gedanken bei der Sache sein, damit sich das Lesevergnügen hier voll entfalten kann. Auch wenn der Einstieg sich möglicherweise etwas schwierig gestaltet, sollte man auf jeden Fall am Ball bleiben: die Seitenhiebe auf die Welt der Literatur und die Zitate aus Klassikern machen jede Menge Spaß, egal, ob man die zitierten Werke bereits gelesen hat oder nicht. Im ersten Fall von Thursday Next bekommt nicht nur der namensgebende Titel "Jane Eyre" sein Fett weg, immer wieder wird auf das Mysterium "Shakespeare" angespielt. Wer steckte wirklich hinter dem großen englischen Barden? War es wirklich der am 23. April 1564 geborene William Shakspeare oder doch Christopher Marlowe oder Francis Bacon oder der siebzehnte Earl von Oxford??? Tatsächlich lebendig wird Literatur in dem Moment als sich die Handlungen von Thursdays Geschichte und die des Klassikers "Jane Eyre" durch das Ein- und Austreten der Figuren von einer Handlungsebene in die andere miteinander vermischen. Die Dialoge zwischen den modernen und altertümlichen Figuren sind von einem besonderen Wortwitz und nachdem man die Figuren Charlotte Brontës quasi persönlich kennengelernt hat, juckt es einem richtig in den Fingern neben weiteren Fällen Thursday Nexts auch den einen oder anderen Klassiker kennenzulernen, soweit man dies bislang versäumt hat.
Neben der Shakespeare-Frage und dem titelgebenden Roman "Jane Eyre" spielt noch "Martin Chuzzlewit" von Charles Dickens in diesem Roman eine größere Rolle.
Zusätzlich zu dem irrwitzigen Kriminalfall und einem fiesen und skrupellosen Erzschurken gibt es auch ein bisschen was fürs Herz - und zwar nicht nur "Im Fall Jane Eyre" zwischen Edward Rochester und Jane Eyre, sondern auch im Leben von Thursday Next ;)
Aufmachung:
Die einzelnen Kapitel werden von fiktiven Meldungen (aus Gesprächen, Zeitungen oder ihren Biographien) der agierenden Protagonisten eingeleitet. Die Neuauflage der Thursday-Next-Reihe erstrahlt in auffälligen Farben mit einer großformatigen Silhouette im Vordergrund und Elementen des Romans im Hintergrund. Die alten Covergestaltungen haben mich nie angesprochen, so dass ich mich nie näher mit den Romanen beschäftigt hatte, aber dank der Neugestaltung ist mir diese Reihe endlich aufgefallen! Die Kurzbeschreibung zu Beginn des Romans sollte man auf jeden Fall lesen, damit man nicht völlig verloren und planlos in die Handlung stürzt.
Fazit:
Ein verrückter Leckerbissen für Literaturliebhaber, die ihre Helden schon immer einmal persönlich kennenlernen wollten, fernab von der Handlung, die sich ihre Schriftsteller eigentlich für sie erdacht haben ;)
Reihen-Info:
Der Fall Jane Eyre
In einem anderen Buch
Im Brunnen der Manuskripte
Es ist was faul
Irgendwo ganz anders
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Antworten 6 von 6 finden diese Rezension hilfreich
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Am Anfang war ich wirklich skeptisch, was das Buch betraf. Ein fiktives England, das seit 130 Jahren mit Rußland um die Krim kämpft, Wales hat sich von England abgespalten und ist eine kommunistische Republik, Literatur Agenten, Zeppeline und geklonte Dodos, das alles erschien mir ein …
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Am Anfang war ich wirklich skeptisch, was das Buch betraf. Ein fiktives England, das seit 130 Jahren mit Rußland um die Krim kämpft, Wales hat sich von England abgespalten und ist eine kommunistische Republik, Literatur Agenten, Zeppeline und geklonte Dodos, das alles erschien mir ein wenig seltsam, aber nachdem ich einmal mit lesen angefangen hatte, war ich unweigerlich gefangen. Auf dem Buchdeckel stand "Dieses Buch liest man nicht, man liebt es" und genauso war es!
Jasper Fforde ist es gelungen , eine bizarre, absurde, aber in sich glaubhafte Welt zu schaffen. Seine Heldin Thursday Next ist eine ziemlich sympathische Person, der man gern durch den verrückten Plot folgt. Auch die anderen Figuren des Buches sind äußerst gelungen. Onkel Mycroft, der nicht nur das Prosa Portal erfunden hat, sondern auch Pizza per Fax verschicken kann ist genauso gelungen wie der böse Erzschurke Acheron Hades, der in so einem Buch nicht fehlen darf und nat. der undurchsichtige Jack Schitt, einfach Klasse.
Ich weiß jetzt endlich, wie das Buch "Jane Eyre" zu seinem Ende gekommen ist und wer wirklich Shakespeares Stücke geschrieben hat (grins)!
Fazit: eine gelungene Mischung aus Krimi-Fantasy-Zeitreisen-Mix, eine Art Harry Potter für Erwachsene, ein bizarrer, abgedrehter Plot mit witzigen Dialogen der auf jeden Fall Lust auf mehr macht, allerdings sollte man sich etwas in der englischen Literatur-Geschichte auskennen, sonst bleibt wohl einiges unverständlich (Und ich will auch einen geklonten Beutelwolf (schnief)
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Ein Literatur-Spaß-Thriller? Thriller? Ich? Na ja … Ich wagte mich dennoch an »Der Fall Jane Eyre« von Jasper Fforde, Thursday Nexts erster Fall. Als ich das Buch in die Hand gedrückt bekam, wurde mir auf einmal bewusst, wie viele Leute, die ich kenne, diesen Autor …
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Ein Literatur-Spaß-Thriller? Thriller? Ich? Na ja … Ich wagte mich dennoch an »Der Fall Jane Eyre« von Jasper Fforde, Thursday Nexts erster Fall. Als ich das Buch in die Hand gedrückt bekam, wurde mir auf einmal bewusst, wie viele Leute, die ich kenne, diesen Autor mochten, weshalb ich beschloss, dem Buch eine Chance zu geben. So wirklich aus den Socken hat’s mich nicht gehauen.
Thursday Next ist Literatur-Agentin, das heißt, dass sie bösen Schurken auf die Finger haut, die Manuskripte rauben, Raubkopien von Erstausgaben anfertigen oder sogar Romanfiguren aus ihren Romanen entführen. Deren schlimmster ist Archeron Hades, der sich den berühmten Roman »Jane Eyre« vorknüpft, um damit ein enormes Lösegeld zu erpressen. Seite an Seite mit Dodos und über Literatur philosophierenden Bücherwürmern heftest sich Thursday an seine Fersen, um ihn dingfest zu machen.
Ich erwähnte es sicher schon ein oder zweimal, dass Humor so eine Sache ist. Der hier zog schon wieder nicht bei mir. Es dauerte lange, bis ich mich in diese skurrile und etwas schräge Welt einfühlte, die unserer so ähnlich und doch so fremd ist, und auch danach fand ich das alles eher semilustig (wobei Dodos süß sind, das muss man einfach mal sagen).
Das Buch hat gewisse Fringe Vibes, bevor es überhaupt Fringe gab (das Buch erschien erstmals 2001), was natürlich ziemlich cool ist, besonders, wenn man selbst Fringe Fan ist. (Leider fehlte ein Walter Bishop, das hätte das Buch für mich wirklich enorm aufgewertet.) Die Welt, in der der Roman spielt, ist unserer sehr ähnlich. Jedoch mit einigen kleinen Abwandlungen, wo man doch merkt, dass das Setting doch nicht unser England ist. Hier wird Literatur enorm gefeiert, und die Autoren der ewigen Klassiker werden wie Popstars gefeiert. Immerhin sind Raubkopien von Erstausgaben ein so großes Problem, dass eine Spezialeinheit bei der Polizei gegründet werden muss. Dass Zeitreisen möglich sind, ist nur der Gipfel des Eisberges der phantastischen Elemente im Roman.
Die Zeitreisen sind es übrigens auch, die ein ziemliches Plothole aufreißen. Ein immer wiederkehrendes Motiv ist die Diskussion über Shakespeares wahre Identität, die auch heute noch in der Literaturwissenschaft heiß diskutiert wird. Diese Diskussion würde sich allerdings gar nicht stellen, wenn Zeitreisen möglich sind. Man kann doch einfach in die Vergangenheit reisen und nachschauen. Thursdays Vater ist so ein Zeitreisender, der immer mal wieder auftaucht, und da er davon sprich, 10.000 Jahre in die Vergangenheit reisen zu wollen, wird es doch wohl auch möglich sein, in das elisabethanische England zu reisen und Shakespeares Identität aufzudecken. Warum dann diese Diskussion?
Ach ja, Titel und Klappentext. Der Klappentext fasst die letzten 100 Seiten des Romans zusammen, Jane Eyre wird erst auf Seite 273 von 376 entführt, und das ist extrem schade, denn so fehlt der »Nein! Hat er nicht wirklich gemacht! Oh mein Gott!«-Effekt. Wir kennen einfach schon, noch ehe wir uns Buch hinein gelesen haben, die Klimax der Handlung, nämlich die Entführung Jane Eyres aus ihrem eigenen Roman. Wen
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