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Elke Pistor
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Das Portal
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Das Portal
Elke Pistor, Jahrgang 1967, ist in Gemünd in der Eifel aufgewachsen. Nach dem Abitur in Schleiden zog es sie zum Studium nach Köln, wo sie nach einem Zwischenstopp am Niederrhein bis heute lebt. Schon seit sie als Kind einen Steinmetz der Dombauhütte bei der Arbeit beobachten durfte, ist sie von "Kölns größter Baustelle" und ihren Geheimnissen fasziniert. Sie arbeitet als freie Seminartrainerin in der Erwachsenenbildung und leitet Schreibworkshops. Nach Kurzgeschichten und Kurzkrimis erschien ihr erster Eifel Krimi "Gemünder Blut" im Herbst 2010 im Emons Verlag.
Produktdetails
- Emons: mystery
- Verlag: Emons Verlag
- Seitenzahl: 235
- Erscheinungstermin: 15. April 2011
- Deutsch
- Abmessung: 205mm
- Gewicht: 285g
- ISBN-13: 9783897058347
- ISBN-10: 3897058340
- Artikelnr.: 32632048
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
Das Buch hat mich leider nicht wirklich mitreißen können. Teilweise im 14. Jahrhundert und teilweise in der Gegenwart spielend wechseln sich die Kapitel ab. Die Personen sind für mich nicht stimmig, die Geschichte - überhaupt als Kölner - doch schon interessant. Entweder …
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Das Buch hat mich leider nicht wirklich mitreißen können. Teilweise im 14. Jahrhundert und teilweise in der Gegenwart spielend wechseln sich die Kapitel ab. Die Personen sind für mich nicht stimmig, die Geschichte - überhaupt als Kölner - doch schon interessant. Entweder fehlt es dem Buch an Tiefe, oder ich kann einfach nicht beschreiben was mir fehlt. Es bleiben für mich viele Fragen offen. Ganz nettes Romänchen für zwischendurch, aber für mich nichts zum "eintauchen".
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Meine Meinung:
Hmm, nachdem ich lauter begeisterte Stimmen zu diesem Buch gehört habe, musste ich es auch einfach lesen. Doch leider konnte mich die Geschichte nicht sooo sehr überzeugen, wie alle anderen.
Vom Schreibstil her, war das Buch gut zu lesen und trotzdem hatte ich oft das …
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Meine Meinung:
Hmm, nachdem ich lauter begeisterte Stimmen zu diesem Buch gehört habe, musste ich es auch einfach lesen. Doch leider konnte mich die Geschichte nicht sooo sehr überzeugen, wie alle anderen.
Vom Schreibstil her, war das Buch gut zu lesen und trotzdem hatte ich oft das Gefühl, dass ich nur sehr sehr langsam voran komme. Was vielleicht daran lag, dass mich die Geschichte zu keinem Zeitpunkt so richtig gepackt hat. Erst gegen Ende wurde es für mich richtig spannend und vorallem das letzte Kapitel fand ich richtig gut.
Ansonsten hatte ich eben leider so meine Probleme mit der Geschichte. Sie spielt in zwei Zeiten. Einmal im 14. Jahrhundert und einmal in der Gegenwart. In beiden Zeiten ist Eliah die Hauptperson. Durch die Zeitsprünge schafft es die Autorin ein bisschen Spannung aufzubauen, da sie immer, wenn in der einen Zeit etwas Spannendes passiert ein neues Kapitel anfängt und in die andere Zeit überschwenkt. Als Leser bleibt man so hibbelig zurück, weil man natürlich wissen will, wie es genau an der Stelle weitergeht.
Die Personen sind mir alle leider ein bisschen fremd geblieben. Nia fand ich zunächst sympathisch, doch im weiteren Verlauf der Geschichte ging sie mir zunehmend auf die Nerven. Vorallem fand ich die Tatsache etwas komisch, dass Nia ja nach dem Tod ihres Kollegen psychisch völlig am Ende ist und sich etwas antun will, das aber nach ein paar Seiten praktisch vergessen ist und es ihr wieder gut zu gehen scheint. Eliah gefiel mir als handelnde Person auch nur mäßig, allerdings fand ich die Idee die hinter Eliah steckt sehr schön. Er holt praktisch die Menschen ab, die sterben und begleitet sie ins Jenseits. Dadurch bekam der Tod etwas sehr friedvolles und diese Vorstellung fand ich sehr schön.
Die historischen Teile haben mir persönlich besser gefallen, als die der Gegenwart, was aber auch daran liegen mag, dass ich im Moment sehr gerne historische Romane lese. Hier hätte ich gerne noch viel mehr gelesen und mehr Dinge über Annas Familie erfahren. Das Nachwort am Ende war im Bezug hierauf auch sehr gut und aufschlussreich, da es schön erklärt hat, was in "Das Portal" den historischen Tatsachen entspricht und was Fiktion ist.
Manchmal hatte ich das Gefühlt, dass das Buch einfach zu dünn ist. Ich mag es zwar nicht wenn Autoren ihre Bücher auf Teufel komm raus, auf 500 Seiten bringen wollen, aber hier hätten der Geschichte vielleicht ein paar Seiten mehr ganz gut getan. Ich hatte mehrmals das Gefühl, dass manche Szenen etwas abgehackt und zuuuuu schnell vorbei waren. Stellenweise waren es mir zu wenig Hintergründe zu der Geschichte. Ich hätte zum Beispiel gerne noch mehr über Nia's Vorgeschichte erfahren. Es wird zwar schon erklärt, dass ihre Eltern ermordet wurden und sie deshalb bei ihrer Tante aufwachsen musste, aber irgendwie hätte ich mir hier noch mehr gewünscht, irgendetwas, was ich nicht so genau benennen kann, hat mir hier gefehlt.
Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Hier hat die Autorin nochmal eine schöne Wendung eingebaut, mit der ich so nicht gerechnet habe und die dem Buch nochmal einen ganz anderen "Nachgemschack" gab. Das fand ich eine klasse Idee, hatte ich mich doch schon mit einem viel gradlinigeren Ende abgefunden.
Fazit:
Ein Buch mit ganz guten Grundideen, welche stellenweise gut umgesetzt wurden, das mich aber leider nicht vollständig überzeugen konnte.
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