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Dawn Tripp erzählt die Geschichte zweier Familien, die durch einen ungeklärten Mordfall miteinander verknüpft sind. Das Liebesspiel ist ein ebenso poetischer wie packender Liebesthriller aufregend neu. 1957: Jane Weld ist elf Jahre alt, als ihr Vater Luce verschwindet. Niemand in ihrer kleinen Stadt in Neuengland weiß, was mit ihm geschehen ist, bis man drei Jahre später in einer Kiesgrube seinen Schädel mit einem Einschussloch findet. Es geht das Gerücht, der Ehemann von Luce Geliebter Ada habe ihn aus Eifersucht getötet.Fast ein halbes Jahrhundert später ist Jane noch immer auf der ...
Dawn Tripp erzählt die Geschichte zweier Familien, die durch einen ungeklärten Mordfall miteinander verknüpft sind. Das Liebesspiel ist ein ebenso poetischer wie packender Liebesthriller aufregend neu.
1957: Jane Weld ist elf Jahre alt, als ihr Vater Luce verschwindet. Niemand in ihrer kleinen Stadt in Neuengland weiß, was mit ihm geschehen ist, bis man drei Jahre später in einer Kiesgrube seinen Schädel mit einem Einschussloch findet. Es geht das Gerücht, der Ehemann von Luce Geliebter Ada habe ihn aus Eifersucht getötet.
Fast ein halbes Jahrhundert später ist Jane noch immer auf der Suche nach der Wahrheit. Besondere Brisanz bekommt diese Suche, weil sich Janes Tochter Marne unerwartet in einen von Adas Söhnen verliebt hat. Während sich die beiden jungen Leute näherkommen, treffen sich Jane und Ada jeden Freitag zur einer Partie Scrabble, die sich zu einem Katz-und-Maus-Spiel um die unausgesprochenen Worte und streng gehüteten Geheimnisse des Ortes entwickelt. Die letzte Partie der beiden Frauen gerät zu einem Ringen um die Antwort auf die Frage, wie viel Wahrheit die Liebe erträgt.
1957: Jane Weld ist elf Jahre alt, als ihr Vater Luce verschwindet. Niemand in ihrer kleinen Stadt in Neuengland weiß, was mit ihm geschehen ist, bis man drei Jahre später in einer Kiesgrube seinen Schädel mit einem Einschussloch findet. Es geht das Gerücht, der Ehemann von Luce Geliebter Ada habe ihn aus Eifersucht getötet.
Fast ein halbes Jahrhundert später ist Jane noch immer auf der Suche nach der Wahrheit. Besondere Brisanz bekommt diese Suche, weil sich Janes Tochter Marne unerwartet in einen von Adas Söhnen verliebt hat. Während sich die beiden jungen Leute näherkommen, treffen sich Jane und Ada jeden Freitag zur einer Partie Scrabble, die sich zu einem Katz-und-Maus-Spiel um die unausgesprochenen Worte und streng gehüteten Geheimnisse des Ortes entwickelt. Die letzte Partie der beiden Frauen gerät zu einem Ringen um die Antwort auf die Frage, wie viel Wahrheit die Liebe erträgt.
Dawn Clifton Tripp lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn an der Bucht von Westport Point. Der kleine Ort an der Küste von Massachusetts ist nicht nur Dawn Clifton Tripps Heimat, sondern auch Schauplatz ihrer Romane, mit denen sie Westport Point ein literarisches Denkmal setzt.
Produktdetails
- Verlag: Arche Verlag
- Originaltitel: Game of Secrets
- Seitenzahl: 316
- Erscheinungstermin: 24. April 2012
- Deutsch
- Abmessung: 30mm x 150mm x 220mm
- Gewicht: 538g
- ISBN-13: 9783716026632
- ISBN-10: 3716026638
- Artikelnr.: 34439090
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
Ich bin seit langem wieder mal wirklich ratlos, wie ich meine Rezension anpacken soll. In diesem Buch spiegelt das Scrabblespiel zwischen den beiden Protagonistinnen Jane und Ada das Leben ihrer beiden Familien. Bei den ausführlich beschriebenen Scrabble-Szenen geht es um die Begriffe, die …
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Ich bin seit langem wieder mal wirklich ratlos, wie ich meine Rezension anpacken soll. In diesem Buch spiegelt das Scrabblespiel zwischen den beiden Protagonistinnen Jane und Ada das Leben ihrer beiden Familien. Bei den ausführlich beschriebenen Scrabble-Szenen geht es um die Begriffe, die gelegt werden, aber auch um die Lücken zwischen den Buchstaben, die zu anderen Begriffen ergänzt werden können. Entsprechend geht es beim langen Gespräch zwischen den beiden um Dinge die gesagt werden genau so wie um Dinge, die verschwiegen werden.
Das Buch beinhaltet einerseits sehr viel Poesie. Licht in allen möglichen Formen stellen ein Leitmotiv dar. Ein anderes Objekt, das den Leser von Anfang bis zum Ende begleitet ist ein Boot. Weiße Lilien werden immer wieder erwähnt, die vermutlich auch ihre Bedeutung haben. Daneben noch einiges, wo man das Gefühl hat, das wird noch wichtig werden. Aber so richtig klar wird einem manches nicht. Ich bin sicher, dass dieses Buch Literaturliebhabern sehr viel Stoff bietet für Analysen und Interpretationen. Da ich kein geisteswissenschaftliches Studium genossen habe, fehlt mir vermutlich die Fähigkeit, die wahren Qualitäten des Buches zu schätzen. Dennoch habe ich mich sehr bemüht, den Inhalt zu erschließen. Aber ich bin nicht wirklich zufrieden mit dem Gefühl das zurückbleibt.
Aufgrund der Ankündigung als „Liebesthriller“ habe ich gewisse Erwartungen gehabt, die leider nicht erfüllt wurden. Ich habe kaum Spannung empfunden und die Antworten auf viele Fragen blieben nur vage angedeutet. Das Scrabblespiel, das einen sehr großen Raum einnimmt, habe ich versucht nachzulegen: Entweder, die Beschreibung des Spiels ist trotz Ausführlichkeit nicht genau genug oder es geht tatsächlich nicht so, wie es beschrieben ist. Ich hätte mir mehr von den Bedeutungen der gelegten Begriffe versprochen, ich weiß aber nicht, ob der mir nicht erkennbare Zusammenhang mit der Handlung eine Folge der Übersetzung ist. Es ist ja nicht ganz einfach, die Begriffe aus dem Englischen so zu übersetzen, dass sowohl die Bedeutung als auch die Einordnung ins Scrabble-Netz stimmen.
Etwas Probleme haben mir die zeitliche Einordnung der Handlung bzw. deren Erzählungen bereitet. Das ist aber auch gleichzeitig was am Ende zumindest eine gewisse überraschende Wende liefert.
Eigentlich bin ich nicht zufrieden mit dieser unfertigen, unausgegorenen Rezension. Das ist nicht so wirklich mein Stil. Aber ich habe beschlossen, das mal so stehen zu lassen und es positiv als Stilmittel zu betrachten. Sie bildet eben das Buch so ab, wie ich es bei der Lektüre empfunden habe.
Von mir bekommt dieses Buch nur 2 Punkte für die wirklich schöne sprachliche Ausdrucksweise. Eine Leseempfehlung kann ich nicht aussprechen.
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Antworten 4 von 6 finden diese Rezension hilfreich
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Im Jahr 1957 verschwindet Luce Weld, als seine Tochter Jane 11 Jahre alt ist und erst drei Jahre später findet man ihn in der Kiesgrube - mit einem Einschussloch im Kopf. Luce hatte eine Affäre mit Ada Varick und das hat wohl ihr Mann gemerkt. Hat er ihn aus Eifersucht erschossen? Fast 50 …
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Im Jahr 1957 verschwindet Luce Weld, als seine Tochter Jane 11 Jahre alt ist und erst drei Jahre später findet man ihn in der Kiesgrube - mit einem Einschussloch im Kopf. Luce hatte eine Affäre mit Ada Varick und das hat wohl ihr Mann gemerkt. Hat er ihn aus Eifersucht erschossen? Fast 50 Jahre später sucht Jane immer noch nach der Wahrheit über die Ermordung ihres Vaters. Zu allem Überfluss merkt sie, dass ihre Tochter Marne in Adas Sohn Ray verliebt ist.
Das Buch wurde vom Verlag als Liebesthriller angekündigt und dadurch bin ich wohl mit völlig anderen Vorstellungen ans lesen gegangen. Ich habe das ganze Buch hindurch gewartet, dass es spannend werden würde. Dies ist nicht der Fall gewesen. Das Buch kann man nicht einfach so runterlesen. Es ist kein leichter Lesestoff. Man muss sich Zeit dafür nehmen, denn es regt zum nachdenken an. Die Autorin beleuchtet die verschiedenen Sichtweisen der Familienmitglieder von Ada und Jane. Sie wechselt oft die Erzählpersonen, so dass man sehr aufpassen muss alles mitzubekommen. Auf der Reise wird man mitgenommen zurück ins Jahr 1957, bevor Luce erschossen wurde. Aber auch ins Jahr 2004 als Marne sich in Ray verliebt. Außerdem begleitet man Ada und Jane auf ihrer letzten, alles entscheidenden Partie Scrabble. Erst dachte ich, warum hält sich die Autorin mit so vielen Nebensächlichkeiten auf. Nachdem ich das Buch beendet hatte, wurde mir klar, dass dieses Buch gerade davon lebt. Ohne die Einblicke in die Gefühlswelt der verschiedenen Personen, ergäbe die Geschichte keinen Sinn.
Fazit:
Keine leichte Kost für zwischendurch, sondern ein Roman der Zeit braucht, der zum nachdenken anregt und für den es sehr schwer ist, die richtigen Worte zu finden!
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Antworten 1 von 1 finden diese Rezension hilfreich
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Komplizierte Familienbande
Zum Inhalt: Von den Beziehungen der Familien Weld und Varick erzählt der Roman "Das Liebesspiel" in epischer Breite von 1957 bis 2004. Unter Zuhilfenahme eines Scrabble-Spiels wird das Geflecht langsam entwirrt.
Zum Cover: Der Blick durch das Fenster …
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Komplizierte Familienbande
Zum Inhalt: Von den Beziehungen der Familien Weld und Varick erzählt der Roman "Das Liebesspiel" in epischer Breite von 1957 bis 2004. Unter Zuhilfenahme eines Scrabble-Spiels wird das Geflecht langsam entwirrt.
Zum Cover: Der Blick durch das Fenster auf das ruhige Meer spiegelt den langsamen und bedächtigen Erzählfluss der Autorin und die Sehnsucht der Protagonisten wider und ist daher gut gewählt.
Mein Eindruck: Obwohl es Dawn Tripp auf eine fast unnachahmliche Weise gelingt, Bilder heraufzubeschwören und Orte und Personen mit deren Gefühlen und Handlungen zu beschreiben, versäumte sie es, mich zu fesseln. Trotz vieler Zeiten- und Perspektivwechsel geriet die Geschichte eintönig und langatmig. Immer wieder wurde das Duell zweier Damen beschworen, die den gleichen Mann liebten (als Tochter und Geliebte), immer wieder kam es nicht zum finalen Schuss, sondern nur zu einer weiteren Episode aus der Vergangenheit eines Familienmitglieds. Alles plätscherte in einem langen, ruhigen Fluss. Der Todesfall zu Beginn des Buches hätte theoretisch eine dramatische Rolle spielen können, praktisch durfte der Leser aber nur das undramatische Dahinleben der folgenden Generationen betrachten. Zwar gab es einige Zäsuren (Todesfälle, Lieben und Liebeleien), die aber nicht in Höhepunkte gipfelten, sondern genauso geruhsam geschildert wurden, wie das Fischen oder der Gang ins Diner.
Fazit: Kein Liebesthriller, keine Spannung, schöne Bilder ohne bleibenden Eindruck
2 Sterne
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'Das Liebesspiel' ist eine Art Familiengeschichte, die durchaus shakespearsche Ausmaße annimmt, je mehr sich der Nebel um die Geschehnisse in der Vergangenheit lichtet.
Erzählt wird abwechselnd aus der Perspektive der vier Hauptpersonen: Luce, der 1957 verschwindet und dessen …
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'Das Liebesspiel' ist eine Art Familiengeschichte, die durchaus shakespearsche Ausmaße annimmt, je mehr sich der Nebel um die Geschehnisse in der Vergangenheit lichtet.
Erzählt wird abwechselnd aus der Perspektive der vier Hauptpersonen: Luce, der 1957 verschwindet und dessen Schädel drei Jahre später mit einem Einschussloch aufgefunden wird. June, Luces Tochter, die bei seinem Verschwinden 11 Jahre alt war. Marne, Junes Tochter, die 2004 wieder in ihr Heimatdorf zurückkehrt aufgrund eines Anrufes ihres Bruders, der sich Sorgen um ihre Mutter macht. Und Huck, der Sohn von Ada, der früheren Geliebten Luces. Niemand weiß, wie Luce damals umkam, aber alle vermuten, dass es Adas brutaler Ehemann Silas war, der ihn aus dem Weg räumte. Auch um dem Rätsel auf die Spur zu kommen, spielt June bereits seit einigen Jahren regelmäßig Scrabble mit Ada und 2004, nach der Rückkehr Marnes, wird manches klarer. Doch dies ist nicht das einzige Geheimnis, was diese Personen miteinander verbindet. Immer mehr Beziehungen werden offengelegt und es wird immer deutlicher, weshalb sie so und nicht anders handeln konnten. Marne verliebt sich zudem in Adas jüngsten Sohn Ray, was nicht ohne Komplikationen vonstatten geht.
Macht man sich die Mühe, das Buch nach dem ersten Lesen nochmal durchzublättern (oder vielleicht sogar ein zweites Mal zu lesen), wird man mit dem Wissen um das Geschehene vermutlich viele der Ereignisse mit einem 'Aha' oder zustimmenden Kopfnicken begleiten, denn diese erschließen sich erst jetzt voll und ganz.
Hört sich ja alles ganz gut an, warum dann aber nur zwei Sterne? Weil es einem die Sprache von Dawn Tripp wirklich schwer macht, dabei zubleiben. Die Autorin hat eine Vorliebe für poetische Formulierungen, schießt jedoch häufig über's Ziel hinaus. 'Augen trocken wie Steine', 'Wie kratzende Nägel in der eigenen schorfig-süßen Mitte', 'sein Ellbogen wie ein Flüstern', 'Er liebt sie...wie man vielleicht nur einen verwässerten Himmel lieben kann' - Ausdrücke, die entweder im Widerspruch zum vermittelten Inhalt stehen oder einfach nur unverständlich sind. Und je weiter man liest, umso häufiger tauchen solche Forumulierungen auf. Ich hatte immer öfter das Gefühl, dass es weniger um den Inhalt ging, sondern mehr um die Sprache an sich. Je literarischer und poetischer, umso besser.
Schade, das hat mir das Lesen wirklich vermiest. Denn die Geschichte an sich ist richtig gut.
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Antworten 2 von 4 finden diese Rezension hilfreich
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