Neil Gaiman
Gebundenes Buch
Das Graveyard-Buch
Ausgezeichnet mit der John Newbery Medal 2009 und dem Hugo Award 2009
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Nobody Owens ist ein eher unauffälliger Junge. Nobody lebt auf dem Friedhof, liebevoll erzogen und behütet von den Geistern und Untoten, die dort zu Hause sind. Doch der tödliche Feind, vor dem der kleine Bod einst auf den Friedhof floh, ruht nicht. Er wartet auf den Tag, an dem Bod sein Zuhause verlassen wird, um zurückzukehren in die Welt der Lebenden. Wer wird Nobody dann noch beschützen?
Der Engländer Neil Gaiman, geb. 1960, arbeitete zunächst in London als Journalist und wurde durch seine Comic-Serie 'Der Sandmann' bekannt. Er lebt seit einigen Jahren mit seiner Familie in den USA, in Minneapolis.
© Sophia Quach
Produktdetails
- Verlag: Arena
- Originaltitel: The Graveyard Book
- 2. Aufl.
- Seitenzahl: 310
- Altersempfehlung: von 12 bis 15 Jahren
- Erscheinungstermin: 17. März 2009
- Deutsch
- Abmessung: 210mm
- Gewicht: 570g
- ISBN-13: 9783401064635
- ISBN-10: 3401064630
- Artikelnr.: 26044252
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
"Jens Wawrczeck liest - mit feinem Gespür für ein Reich beständig lauernder Abgründe."
"Das Graveyard- Buch" von Neil Gaiman beschreibt die Geschichte eines Jungen, der zusammen mit Geistern auf einem Friedhof lebt.
Eines Nachts wird eine Familie von Einbrechern überfallen und ermordet, nur ein kleiner Junge kann auf den gegenüber liegenden Friedhof entkommen. …
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"Das Graveyard- Buch" von Neil Gaiman beschreibt die Geschichte eines Jungen, der zusammen mit Geistern auf einem Friedhof lebt.
Eines Nachts wird eine Familie von Einbrechern überfallen und ermordet, nur ein kleiner Junge kann auf den gegenüber liegenden Friedhof entkommen. Seine bereits tote Mutter bittet die dort hausenden Geister sich um den Jungen zu kümmern und ihn zu beschützen. Der Junge, seither getauft "Nobody" wird von den Geistern aufgenommen und findet in ihnen eine neue Familie. Er verbringt sorgenfreie Tage auf dem Friedhof, lernt von den Geistern und wird von ihnen unterrichtet. Eines Tages lernt er ein Mädchen in seinem Alter kennen, mit der er sich anfreundet und Abenteuer erlebt.
Allerdings lauert der Mörder seiner Eltern immernoch außerhalb der Friedhofsmauern, bereit sein Werk zu vollenden.
Der Untote Silas stellt einen Mentor für Nobody dar, lehrt ihn Dinge über das Leben, das er im Gegensatz zu Silas noch vor sich hat und bringt ihm zudem die Kunst des Unsichtbar werdens bei. Nobody lernt die verschiedensten Friedhofsfiguren, aus verschiedensten Epochen kennen, trifft allerdings auch auf unheimliche Monster, die im Untergrund des Friedhofs und in anderen Welten hinter den Gräbern leben.
Ein besonderes Ereignis stellt der "Danse Macabre" dar, bei dem die Toten vom Friedhof in die Welt der Lebenden eindringen und zusammen mit ihnen tanzen, jedoch können die Lebenden sich später nicht an dieses Fest erinnern.
Trotz einiger magischer Momente wird die Geschichte immer von der Anwesenheit des Mörders überschattet und eine Konfrontation scheint zu Ende hin unvermeidbar.
Außerdem muss Nobody eine Entscheidung treffen, will er auf dem Friedhof bei seiner Familie bleiben oder will er leben?<br />Die Fantasiewelt von Neil Gaiman hat mich bereits in "Coraline" fasziniert und auch "Das Graveyard-Buch" steht diesem Buch in keinster Weise nach was den Ideenreichtum und die Schöpfung neuer Wesen angeht.
Auch wenn das Buch erschreckend brutal beginnt, wird man von der kühlen Atmosphäre des Friedhofs verzaubert. Man selbst fühlt sich beim Lesen wie ein Bewohner der Schattenwelt, ein heimlicher Beobachter des Geschehens.
Neil Gaiman macht den Tod zu etwas lebendigem, macht jedoch auch den Jungen Nobody zu einem Geschöpft der Welt jenseits des Lebens.
Leben und Tod scheinen auf verwirrend fusionierte Weise in Kontrast zu stehen.
Den Jungen Nobody scheint dies genauso zu verwirren, wie den Leser selbst, doch es ist eine angenehme Unklarheit, die vorherrscht und eine Spannung erzeugt, die einen keinesfalls in den Wahnsinn treibt, es einem jedoch kaum möglich macht das Buch aus der Hand zu legen.
Ich persönlich fühlte mich wahnsinnig angezogen von dieser anderen Welt und habe das Buch meiner Meinung nach viel zu schnell durchgelesen.
Es ist eines von diesen Büchern, die man ungern aus der Hand legt, von denen man sich aber wünscht, dass sie niemals zuende sein werden.
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Wenn das Buch so gut war wieso ist hat es dann nur einen Stern bekommen?
Ein tolles Hörbuch! Jens Wawrczeck beweist mit der Lesung vom "Graveyard Buch" einmal mehr, dass er als Sprecher mehr drauf hat als die ewige Rolle des Peter Shaw in der kultigen Hörspiel-Reihe "Die drei ???". Für diese fantastische, mitunter makabre Geschichte von …
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Ein tolles Hörbuch! Jens Wawrczeck beweist mit der Lesung vom "Graveyard Buch" einmal mehr, dass er als Sprecher mehr drauf hat als die ewige Rolle des Peter Shaw in der kultigen Hörspiel-Reihe "Die drei ???". Für diese fantastische, mitunter makabre Geschichte von Neil Gaiman ist er genau der Richtige. Gaiman gelingt es in seinem herrlich verschrobenen Roman, der fast komplett auf einem Friedhof spielt, klassische Figuren der Fantasy wie Werwölfe und Vampire ganz neu zu interpretieren. Und Wawrczeck verleiht den Bewohnern des Friedhofs - dem kleinen Bod, seinem Vormund Silas, der knurrigen Lehrerin Miss Lupescu, der Hexe Liza Hempstock und allen Geistern und Ghulen - unverkennbare eigene Stimmen und macht aus der wundervollen Erzählung ein ebenso wundervolles Hörerlebnis sowohl für ältere als auch für jüngere Hörer.
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Jens Wawrczeck beweist mit der Lesung vom "Graveyard Buch" einmal mehr, dass er als Sprecher mehr drauf hat als die ewige Rolle des Peter Shaw in der kultigen Hörspiel-Reihe "Die drei ???". Für diese fantastische, mitunter makabre Geschichte von Neil Gaiman ist er genau …
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Jens Wawrczeck beweist mit der Lesung vom "Graveyard Buch" einmal mehr, dass er als Sprecher mehr drauf hat als die ewige Rolle des Peter Shaw in der kultigen Hörspiel-Reihe "Die drei ???". Für diese fantastische, mitunter makabre Geschichte von Neil Gaiman ist er genau der Richtige. Gaiman gelingt es in seinem herrlich verschrobenen Roman, der fast komplett auf einem Friedhof spielt, klassische Figuren der Fantasy wie Werwölfe und Vampire ganz neu zu interpretieren. Und Wawrczeck verleiht den Bewohnern des Friedhofs - dem kleinen Bod, seinem Vormund Silas, der knurrigen Lehrerin Miss Lupescu, der Hexe Liza Hempstock und allen Geistern und Ghulen - unverkennbare eigene Stimmen und macht aus der wundervollen Erzählung ein ebenso wundervolles Hörerlebnis sowohl für ältere als auch für jüngere Hörer.
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Das Hörbuch zu "Das Graveyard-Buch" von Neil Gaiman hat mir gut gefallen. Generell gefällt mir der Stil von Gaiman sehr gut und auch hier hat er wieder einige tolle Ideen zu einer Geschichte verwoben.
Im Mittelpunkt steht Nobody Owens, genannt Bod, der als einziger Lebender auf …
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Das Hörbuch zu "Das Graveyard-Buch" von Neil Gaiman hat mir gut gefallen. Generell gefällt mir der Stil von Gaiman sehr gut und auch hier hat er wieder einige tolle Ideen zu einer Geschichte verwoben.
Im Mittelpunkt steht Nobody Owens, genannt Bod, der als einziger Lebender auf dem Friedhof aufwächst. Die Geister geben ihm die Zuneigung und Betreuung die er braucht und so vermisst Bod lange nichts in seinem Leben. Doch er ist nun mal kein Geist und je älter er wird, desto offensichtlicher wird, dass seine Zukunft nicht auf dem Friedhof liegt.
Für mich ist dies ein Buch das zeigt, dass irgendwann für jeden die Zeit gekommen ist, seinen eigenen Weg zu finden. Geeignet halte ich es daher auch schon für Kinder ab ca. 11 Jahren. Erwachsene werden vielleicht die eine oder andere Hintergrundinformation vermissen, doch das tut dem fantastischen Gesamteindruck des Hörbuchs keinen Abbruch. Positiv trägt dazu auch der Sprecher Jens Wawrczeck bei, der allen Stimmungen Bods die richtige Stimme verleiht.
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