Federica De Cesco
Broschiertes Buch
Das Erbe der Vogelmenschen
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Schon immer hatte die junge Archäologiestudentin Leo das Gefühl, anders zu sein. An ihrem 20. Geburtstag offenbart ihr ihre Großmutter ein Geheimnis: Leo stammt von einem alten Schamanenvolk aus dem Mittleren Osten ab, das den Geier als heiliges Wesen verehrte. Auf der Suche nach ihren Wurzeln reist die junge Frau nach Anatolien zu einem rätselhaften Steintempel ihrer Ahnen, der sie langsam die Besonderheit ihrer Herkunft verstehen lässt. Als die Grabstätte in höchste Gefahr gerät, besinnt sich die Erbin der Vogelmenschen auf ihre erstaunliche Gabe und ruft die Geier um Hilfe an ...
Federica de Cesco wurde als Tochter eines italienischen Vaters und einer deutschen Mutter im norditalienischen Pordenone geboren und studierte Kunstgeschichte und Psychologie in Lüttich. Mit 15 schrieb sie ihr erstes Buch, den Jugendbestseller "Der rote Seidenschal", dem über 50 Kinder- und Jugendbücher folgten, bis ihr mit "Silbermuschel" ein aufsehenerregendes Debüt in der Belletristik gelang. Weitere große und erfolgreiche Romane wie "Der englische Liebhaber" und "Die neunte Sonne" folgten. Heute lebt sie mit ihrem Mann, dem japanischen Fotografen Kazuyuki Kitamura, in der Schweiz.
Produktdetails
- Verlag: Europa Verlag München
- Artikelnr. des Verlages: 26000452
- Seitenzahl: 261
- Erscheinungstermin: 24. März 2022
- Deutsch
- Abmessung: 189mm x 119mm x 20mm
- Gewicht: 281g
- ISBN-13: 9783958904521
- ISBN-10: 3958904521
- Artikelnr.: 62862479
Herstellerkennzeichnung
Europa Verlag GmbH
Johannisplatz 15
81667 München
sp@europa-verlag.com
"Federica de Cescos Frauenfiguren sind eigenständig, leidenschaftlich und kraftvoll." Neue Zürcher Zeitung
Gebundenes Buch
Keine einfache Lektüre
Die Geschichte der jungen Leo ist nicht einfach zu lesen. An ihrem 20 Geburtstag offenbart ihr ihre Großmutter ein bestgehütetes Familiengeheimnis....
Ich konnte mich nur schwer in der Geschichte zurechtfinden.Die Handlung war am Anfang ziemlich …
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Keine einfache Lektüre
Die Geschichte der jungen Leo ist nicht einfach zu lesen. An ihrem 20 Geburtstag offenbart ihr ihre Großmutter ein bestgehütetes Familiengeheimnis....
Ich konnte mich nur schwer in der Geschichte zurechtfinden.Die Handlung war am Anfang ziemlich verwirrend und langsam. Es konnte mich nicht fesseln und war auch schwer verständlich. Leider, ich konnte zu dem Geschehen keinen Zugang finden.
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Keine leichte Kost!
Schon als Kind habe ich die Bücher von Federico de Cesco verschlungen. Ihr gelang es immer spielend, mich mit ihren Geschichten zu faszinieren und in andere Welten zu entführen. „Das Erbe der Vogelmenschen“ weckt unzählige Gedankengänge in …
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Keine leichte Kost!
Schon als Kind habe ich die Bücher von Federico de Cesco verschlungen. Ihr gelang es immer spielend, mich mit ihren Geschichten zu faszinieren und in andere Welten zu entführen. „Das Erbe der Vogelmenschen“ weckt unzählige Gedankengänge in meinem Kopf und ich starte mit einigen Erwartungen in die Story.
Zur Handlung:
Leo erfährt auf unorthodoxe Manier von ihrer Herkunft und der hierdurch einhergehenden Bestimmung. Damit kann sie zunächst nicht umgehen und wozu gewisse Fähigkeiten in der heutigen Zeit nutze sein sollen und wie diese aussehen, hat sie keinen Schimmer.
Die Figuren:
Leo wohnt mit ihrem Vater am Genfer See. Sie studiert in Lausanne Archäologie. Ihr Vater ist ebenfalls Archäologe. Leo ist fokussiert und hinterfragt ihr Leben lang alles. Blitzgescheit und mit der Weisheit eines alten Menschen ausgestattet, wirkt sie auf ihr Umfeld oft befremdlich.
Neben Leo sind alle weiteren Figuren wichtige Nebenfiguren. Da ist Kenan, ein britischer Student der Panflöte spielt und eine Begabung fürs Malen besitzt. Leos Großmutter, Katja, erinnert mich an Vics Urgroßmutter, Poupette, aus La Boum. Sie ist mindestens so exaltiert wie diese alte Dame und schenkt mir einige Lacher.
Zur Umsetzung:
Die Handlung setzt an Leos 20. Geburtstag ein und nimmt mich mit. Leo bekommt von ihrer Großmutter einen Türkis geschenkt, dem sie einen Namen geben muss. Ich habe lange überlegt, welchen er bekommen wird. Am Ende benennt sie ihn und ich habe einen Kloß im Hals und wünsche mir, es hätte ein anderer sein dürfen. Doch alles kommt, wie es kommen muss.
Das Sprachbild ist überwiegend distinguiert und der Schreibstil wechselt von passiv zu aktiv, was sich prima ergänzt. In diesem Buch steckt alles, was ich nicht eine Sekunde erwartet habe. Die Liebesgeschichte, die sich zart zwischen Kenan und Leo anbahnt, steht dabei in hinterer Reihe. Den Vordergrund nehmen Fakten grausamer Schicksale, erdachte Vergangenheiten und Weisheiten ein. Es liest sich rau, direkt, poetisch, prägnant und ohne einen Hauch von Kitsch. Die Erzählform ist von einer Eloquenz geprägt, die es mir manchmal schwer macht, ihr zu lauschen. Es ist zu authentisch und ich fühle mich nicht immer wohl dabei.
Ausgrabungen finde ich schon immer aufregend und hier komme ich voll auf meine Kosten. Ich habe Geschichtsunterricht auf spannungsvolle Art erhalten und jedes Wort davon verschlungen. Philosophische Gedanken über Religionen fließen ebenso hinein, wie die Verbrechen, die im Namen verschiedenster Glaubensrichtungen verübt wurden und immer noch werden.
Schwere Kost auf hohem Niveau umgesetzt. Alles ist erstklassig recherchiert und de Cesco schickt mir immer wieder eine Gänsehaut über den Rücken.
Was mir weniger gefällt:
Eindeutig zu kurz kommen mir die Emotionen zwischen den Figuren. Sie sind alle zu abgeklärt und geben keinen Zentimeter mehr als nötig von sich preis. In manchen Momenten distanziert sich de Cesco mit ihrer Erzählstimme, was unter Umständen der Schwere der Thematik geschuldet ist.
Mein Fazit:
„Das Erbe der Vogelmenschen“ behandelt brandheiße Themen über unterdrückte Minderheiten, den Gräueltaten an ihnen und die latente Gefahr von Islamisten, die gegenwärtiger denn je ist. Mittendrin steckt Leo, eine junge Frau, auf der Suche nach ihren Wurzeln. Federico de Cesco verpackt eine kleine Lovestory in jeder Menge historischer Geschichte, aktuellem Zeitgeschehen und kostbaren Erkenntnissen. Der Spagat zwischen Vergangenem und dem Jetzt ist ihr prima gelungen.
Von mir erhält das Buch 4 markante Sterne von 5 und eine absolute Leseempfehlung.
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Federica de Cescos letzter Roman Der englische Liebhaber war sehr beeindruckend, daher wollte ich auch dieses neue Buch unbedingt lesen. Aber es hat ungewöhnliche Themen und einen anderen Ton. Darauf muss man sich erst einmal einlassen. Ich mag Federica de Cescos Stil.Sie hat eine bildreiche …
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Federica de Cescos letzter Roman Der englische Liebhaber war sehr beeindruckend, daher wollte ich auch dieses neue Buch unbedingt lesen. Aber es hat ungewöhnliche Themen und einen anderen Ton. Darauf muss man sich erst einmal einlassen. Ich mag Federica de Cescos Stil.Sie hat eine bildreiche Sprache, die sie aber dezent einsetzt.
Der Roman lebt von den Figuren, insbesondere die junge Archäologiestudentin Leo. Auch Leos Großmutter spielt eine wichtige Rolle. Von ihr kommen einige Geschichten, die sie Leo erzählt und die den Roman mittragen.
Im Museum trifft Leo den Kunststudenten Kenan. Gemeinsam fliegen sie von der Schweiz in die Türkei, zu einem Fundort in der Wüste.
Gerade in diesen Passagen brilliert die Autorin mit ausgezeichneten Beschreibungen der Umgebung.
Am Ende bleibt aber doch das Gefühl, dass zu viele Themen nur angerissen bleiben. Dennoch, ein interessantes Buch.
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