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Martin Th. Pesl
Broschiertes Buch
Das Buch der Schurken
Die 100 genialsten Bösewichte der Weltliteratur
Illustration: Kepler, Kristof
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Was wäre die Welt ohne Schurken? Unfassbar langweilig: Sherlock Holmes ohne Moriarty, Paris ohne Fantômas oder gar das Monster ohne Frankenstein? Im Herrn der Ringe würde vermutlich ununterbrochen gepicknickt, Alice würde den lieben langen Tag nur durchs Wunderland hopsen und Hannibal Lecter an Sojawürstchen knabbern. Schurken machen das Leben erst spannend, das unserer Helden und natürlich auch unseres. Martin Thomas Pesl hat die 100 genialsten und coolsten Bösewichte der Weltliteratur zur verschmitzten Schurkenparade versammelt. Mit Illustrationen und Schurkenskala.
Pesl, Martin Thomas
Martin Thomas Pesl ist Autor, Lektor, diplomierter Übersetzer (englisch, ungarisch) und Sprecher. Schreibt u.a. für das Magazin WIENER und Nachtkritik.de.
Martin Thomas Pesl ist Autor, Lektor, diplomierter Übersetzer (englisch, ungarisch) und Sprecher. Schreibt u.a. für das Magazin WIENER und Nachtkritik.de.
Produktdetails
- btb 71603
- Verlag: btb
- Seitenzahl: 256
- Erscheinungstermin: 3. Januar 2018
- Deutsch
- Abmessung: 206mm x 133mm x 17mm
- Gewicht: 298g
- ISBN-13: 9783442716036
- ISBN-10: 3442716039
- Artikelnr.: 48069292
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
Von sehr bekannten bis hin zu eher unbekannten Bösewichten.
In diesem Buch hat Martin Thomas Pesl eine Übersicht über die 100 fiesesten, amüsantesten und coolsten Bösewichte geschafft – eingeteilt in verschiedene Kategorien – wie beispielsweise die …
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Von sehr bekannten bis hin zu eher unbekannten Bösewichten.
In diesem Buch hat Martin Thomas Pesl eine Übersicht über die 100 fiesesten, amüsantesten und coolsten Bösewichte geschafft – eingeteilt in verschiedene Kategorien – wie beispielsweise die Rachsüchtigen, die Egoschweine, fatale Frauen oder auch verrückte Wissenschaftler.
Das Buch mit dem durchaus interessanten Cover zeigt die 100 genialsten Bösewichte der Weltliteratur auf, die von Martin Thomas Pesl ausgewählt, entlarvt und vorgestellt werden. Eingeteilt hat er dieses Buch in verschiedene Kategorien, so findet man Felix Krull (Thomas Mann) unter den Gierigen, Moby Dick bei den Rachsüchtigen, Fräulein Rottenmeier bei den Erziehungsberechtigten, Juliette (Sade) bei den fatalen Frauen und beispielsweise Prof. James Moriarty (Arthur Conan Doyle) bei den Königen des Verbrechens. Natürlich sind es noch viele weitere Bösewichte, das sei nur mal als kleine Auswahl genannt.
Nach einer schwarzen Kapitelbeginnseite jeweils werden die einzelnen Bösewichte dann vorgestellt, so gibt’s erst einmal eine kurze Vorstellung (Name, Autor, Buchtitel, Originalfassungsjahr), ein kurzes Statement aus dem Buch und eine Illustration von Kristof Kepler. Anschließend dann eine Textzusammenfassung mit kurzem Fragebogen sowie Bewertung (1 bis fünf Sterne) in verschiedenen Kategorien (Todesopfer, nachtragend, dreist, beliebt, Charmefaktor, etc.). Alles ist je nach Schurke ein bißchen anders aufgebaut und nicht immer exakt gleich – weil ja auch jeder Schurke anders ist.
Inhaltlich ist es ein wirklich vollgepacktes Buch, was auch an der Schriftgröße liegen mag – die ausführliche Schurkenbeschreibung findet man in Schriftgröße 8 (geschätzt) vor. Vom Verständnis her ist es natürlich besser, wenn man einigen Bösewichten in literarischer Form schon einmal begegnet ist – so hat man dann vielleicht schon ein Bild von ihnen, eine gewisse Ahnung. Inhaltlich ist alles ganz gut verständlich, manchmal war es mir einen Ticken zu fachlich, da hätte ich es mir noch unterhaltsamer gewünscht, wenngleich es ja nur um eine Beschreibung geht. Dennoch ist es so, dass die Sätze gut verständlich waren, nie etwas großartig umständlich verschachtelt war oder mit schwierigen Fachbegriffen oder Fremdwörtern versehen war.
Für mich war es ein interessanter Einblick in die Welt der Schurken und Bösewichte. Das Buch ist kein Buch, welches man direkt am Stück lesen muss, sondern in das man immer mal wieder hineinblättern kann – was ich sehr angenehm finde. Alles in allem ist das Buch wirklich toll gemacht, eine spannende Übersicht, mit passenden, tollen Illustrationen versehen. Natürlich ist nicht jeder Bösewicht gleich interessant und es gibt welche, die stechen einfach aus der Masse hervor – aber das ist in Ordnung. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen und ich kann das Buch durchaus empfehlen.
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Die Welt braucht Bösewichte. Gut und Böse.
Oft sind die Bösewichte doch diejenigen, die das Salz in der Literatursuppe sind.
In diesem Buch vereint Pesl all die großen Schurken aus der Weltliteratur und dieses "Lexikon" darf nirgendwo fehlen, wo gute Bücher …
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Die Welt braucht Bösewichte. Gut und Böse.
Oft sind die Bösewichte doch diejenigen, die das Salz in der Literatursuppe sind.
In diesem Buch vereint Pesl all die großen Schurken aus der Weltliteratur und dieses "Lexikon" darf nirgendwo fehlen, wo gute Bücher stehen mit manch finsteren Gestalten, besonderen Antagonisten.
Jeder Schurke erhält hier eine Doppelseite mit Infos zum Originaltext, Autor und Schaffer dieser Person, einen kurzen Steckbrief und einer tollen Illustration.
Unterteilt ist dieses Werk in 12 Kategorien, zB in "Die Gierigen" (ua Caroline Bingley, Indianer Joe), "Die Erziehungsberechtigten" (ua Frl. Rottenmeier, Dolres Umbridge), "Die Psychopathen" (ua Hannibal Lecter, Jean-Baptiste Grenouille), "Die Über- und Unterirdischen" (ua Graf Dracula).
Man begegnet also allerlei Bösewichten, Moby Dick, der Herzkönigin und vielen mehr aus unterschiedlichen Zeiten, Mythen, Sagen, Märchen,Romanen und Krimis. Im Anhang ist ein großes Literaturverzeichnis, wo man den Schurken begegnet und mehr über sie erfahren kann.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, sowohl Inhalt als auch Gestaltung.
Witz, Charme, Humor in rauen Mengen vorhanden, viele Infos, sowohl als Buch zum kompletten Durchlesen und entdecken auch weniger bekannten Bösewichten oder als Art Nachschlagewerk.
Ich bin sehr begeistert und finde diese Idee und Umsetzung genial, der einzig Gute hier ist tatsächlich der Autor
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Martin Thomas Pesl, Theaterkritiker, Autor, Lektor, Übersetzer, Sprecher und Blogger aus Wien, ist bei seinem Streifzug durch die Weltliteratur auf eine interessante Spezies gestoßen. Wir sprechen von den Schurken, die er sich mit viel Sachverstand und dem nötigen Respekt angeschaut …
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Martin Thomas Pesl, Theaterkritiker, Autor, Lektor, Übersetzer, Sprecher und Blogger aus Wien, ist bei seinem Streifzug durch die Weltliteratur auf eine interessante Spezies gestoßen. Wir sprechen von den Schurken, die er sich mit viel Sachverstand und dem nötigen Respekt angeschaut und klassifiziert hat. Und daraus entstand „Das Buch der Schurken“, eine subjektive Auflistung von hundert Bösewichten, beheimatet in den unterschiedlichsten Gattungen. Und die Vorgabe, dass pro Autor nur eine Figur Beachtung findet, scheint mir sinnvoll, denn dadurch wird die größtmögliche Vielfalt gewährleitet.
Der Aussage Pesls, dass erst die Schurken den meisten literarischen Werken den nötigen Pfiff geben, weil sie unsere Emotionen – positiv oder negativ – ansprechen, kann ich uneingeschränkt zustimmen, und so habe ich mit Vergnügen die hundert doppelseitigen Steckbriefe studiert. Anspruch auf Vollständigkeit erhebt diese Zusammenstellung nicht, und auch die Auswahl ist einigermaßen launisch. Die zugrunde liegenden Werke reichen von Sagen über Klassiker, Romane, bis hin zu Horror, Krimis sowie Kinder-bzw. Jugendbüchern.
Um einen besseren Überblick zu bekommen, hat der Autor Kategorien angelegt, in denen er die Schurken einordnet: Gierige, Rachsüchtige, Despoten, Berserker, Egoschweine, Erziehungsberechtigte, Fatale Frauen, Psychopathen, Ungreifbare, Verrückte Wissenschaftler, Über- und Unterirdisches und schließlich Könige des Verbrechens. Jeder Schurke darf sich auf einer Doppelseite ausbreiten. Ein kurzer Überblick zu Person und Werk wird ergänzt durch einen Steckbrief sowie eine Illustration, nicht zu vergessen das Rating Pesls, in dem er Punkte für schurkentypische Eigenschaften vergibt.
„Das Buch der Schurken“ ist eine geistreiche, unterhaltsame Lektüre für zwischendurch, die nicht nur Vergnügen bereitet sondern auch noch jede Menge Lesetipps bereithält. Passend dazu finden diejenigen, die ihr Wissen über Schurken erweitern und vertiefen wollen, am Ende des Buches eine Bibliographie der behandelten Werke.
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